Produktbild: Alsterschwan
Band 3

Alsterschwan Kriminalroman

16

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2020

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,7/12/2,4 cm

Gewicht

321 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2687-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2020

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,7/12/2,4 cm

Gewicht

321 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2687-2

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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Von der Schwierigkeit, ein…

Alsterschwan aus Hamburg am 16.03.2022

Bewertungsnummer: 2810564

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von der Schwierigkeit, ein Alsterschwan zu sein... Regine Seemann hat mit ihrem 3. Titel „Alsterschwan“ ein Buch geschrieben, dass mir – wieder einmal – von der ersten bis zur letzten Seite ausgezeichnet gefallen hat. Ich kenne alle drei Bücher (und habe sie sogar – oh Wunder – in der richtigen Reihenfolge gelesen!), aber die Fälle sind in sich abgeschlossen, so dass man jederzeit einsteigen kann. Aber mir bringt es auch Spaß, die Weitereinwicklung der Protagonisten zu verfolgen. Auch diesmal müssen die Kommissarinnen Stella Brandes und Banu Kurtoglu wieder einen Fall klären, deren Ursachen und Gründe in der Vergangenheit zu suchen sind, diesmal führt der Weg zurück in die 1970-er Jahre... Auf einer Halloween-Party bricht der 17-jährige Fynn tot zusammen, offensichtlich ermordet. Er gehört zu drei Jugendlichen, die schon seit einigen Wochen vermisst sind. Eine echte Herausforderung für das Team um Banu und Stella, da es kaum Hinweise gibt, einzig der Mops Werther scheint während der Halloween-Party etwas bemerkt zu haben: „...und war die ganze Nacht nicht zu Hause. Am Sonntagmorgen kam er zurück und ist seitdem so anders. Er frisst nicht, auch keine Leckerlis, und liegt nur in seinem Korb rum. Er ist richtig depressiv.“ (S. 44) Aus Mangel an weiteren Zeugen begleiten Banu und ein Kollege Werther und sein „Frauchen“ zum Hundepsychologen... Bei der Beschreibung der Szene beim Hundepsychologen habe ich sehr schmunzeln müssen und konnte Banus Bedenken durchaus nachvollziehen, wie man der Staatsanwältin erkläre könne, dass „ihr wichtigster Zeuge im Tötungsdelikt Fynn Benner ein Mops war.“ (S. 45) Aber keine Sorge, Werther wird zwar erneut noch einmal ein wichtiger Hinweisgeber, aber letztendlich schaffen es Banu, Stella und ihre Kollegen es auch, ohne Hund den Fall aufzuklären – nachdem sie auch Hinweise aus einem abgebrannten Ferienheim der 1970-er Jahre in ihre Ermittlungen einbeziehen... Mir hat die Kombination aus einem spannenden Krimi und den Einschüben aus dem Privatleben von Stella und Banu gut gefallen, besonders gefreut hat mich, dass Banus Tochter Merve hier ein eigenes Kapitel bekommt, so habe ich endlich erfahren, wie Merve die Beziehung zu ihrer Mutter einschätzt. Und Stella (oh Pardon: Frau Seemann) hat mir aus der Seele gesprochen, als sie sich über die „dummen Fehler“ der meist weiblichen Kommissarinnen mokiert: „Wahlweise verabredeten sie sich mit dem mutmaßlichen Täter, gingen allein dunkle Wege oder betraten in der Nacht die Häuser der Verdächtigen, ohne ihr Handy mitzunehmen, oder nahmen es mit, nur um dann festzustellen, dass der Akku leer war, oder sie verloren es mitten im Einsatz. Zusätzlich war dann auch meist die Taschenlampe kaputt und die Dienstwaffe zu Hause oder nicht geladen.“ (S. 132) – oh ja! Die Auflösung ist überraschend, aber folgerichtig und logisch, so dass ich das Buch sehr befriedigt zuklappen konnte! Ich habe irgendwo gelesen, dass im April 2022 das nächste Buch der Autorin erscheinen soll – hoffentlich stimmt's! Zum Titel der Rezension: ich schreibe manchmal meine Rezensionen unter dem Pseudonym „Alsterschwan“, in diesem Zusammenhang etwas peinlich, denn DAMIT (den Ereignissen im abgebrannten Ferienheim) möchte ich nicht in Verbindung gebracht werden... neugierig geworden? Es wird im Buch geklärt – und ich kann es wirklich mit gutem Gewissen wärmstens empfehlen!

Von der Schwierigkeit, ein…

Alsterschwan aus Hamburg am 16.03.2022
Bewertungsnummer: 2810564
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von der Schwierigkeit, ein Alsterschwan zu sein... Regine Seemann hat mit ihrem 3. Titel „Alsterschwan“ ein Buch geschrieben, dass mir – wieder einmal – von der ersten bis zur letzten Seite ausgezeichnet gefallen hat. Ich kenne alle drei Bücher (und habe sie sogar – oh Wunder – in der richtigen Reihenfolge gelesen!), aber die Fälle sind in sich abgeschlossen, so dass man jederzeit einsteigen kann. Aber mir bringt es auch Spaß, die Weitereinwicklung der Protagonisten zu verfolgen. Auch diesmal müssen die Kommissarinnen Stella Brandes und Banu Kurtoglu wieder einen Fall klären, deren Ursachen und Gründe in der Vergangenheit zu suchen sind, diesmal führt der Weg zurück in die 1970-er Jahre... Auf einer Halloween-Party bricht der 17-jährige Fynn tot zusammen, offensichtlich ermordet. Er gehört zu drei Jugendlichen, die schon seit einigen Wochen vermisst sind. Eine echte Herausforderung für das Team um Banu und Stella, da es kaum Hinweise gibt, einzig der Mops Werther scheint während der Halloween-Party etwas bemerkt zu haben: „...und war die ganze Nacht nicht zu Hause. Am Sonntagmorgen kam er zurück und ist seitdem so anders. Er frisst nicht, auch keine Leckerlis, und liegt nur in seinem Korb rum. Er ist richtig depressiv.“ (S. 44) Aus Mangel an weiteren Zeugen begleiten Banu und ein Kollege Werther und sein „Frauchen“ zum Hundepsychologen... Bei der Beschreibung der Szene beim Hundepsychologen habe ich sehr schmunzeln müssen und konnte Banus Bedenken durchaus nachvollziehen, wie man der Staatsanwältin erkläre könne, dass „ihr wichtigster Zeuge im Tötungsdelikt Fynn Benner ein Mops war.“ (S. 45) Aber keine Sorge, Werther wird zwar erneut noch einmal ein wichtiger Hinweisgeber, aber letztendlich schaffen es Banu, Stella und ihre Kollegen es auch, ohne Hund den Fall aufzuklären – nachdem sie auch Hinweise aus einem abgebrannten Ferienheim der 1970-er Jahre in ihre Ermittlungen einbeziehen... Mir hat die Kombination aus einem spannenden Krimi und den Einschüben aus dem Privatleben von Stella und Banu gut gefallen, besonders gefreut hat mich, dass Banus Tochter Merve hier ein eigenes Kapitel bekommt, so habe ich endlich erfahren, wie Merve die Beziehung zu ihrer Mutter einschätzt. Und Stella (oh Pardon: Frau Seemann) hat mir aus der Seele gesprochen, als sie sich über die „dummen Fehler“ der meist weiblichen Kommissarinnen mokiert: „Wahlweise verabredeten sie sich mit dem mutmaßlichen Täter, gingen allein dunkle Wege oder betraten in der Nacht die Häuser der Verdächtigen, ohne ihr Handy mitzunehmen, oder nahmen es mit, nur um dann festzustellen, dass der Akku leer war, oder sie verloren es mitten im Einsatz. Zusätzlich war dann auch meist die Taschenlampe kaputt und die Dienstwaffe zu Hause oder nicht geladen.“ (S. 132) – oh ja! Die Auflösung ist überraschend, aber folgerichtig und logisch, so dass ich das Buch sehr befriedigt zuklappen konnte! Ich habe irgendwo gelesen, dass im April 2022 das nächste Buch der Autorin erscheinen soll – hoffentlich stimmt's! Zum Titel der Rezension: ich schreibe manchmal meine Rezensionen unter dem Pseudonym „Alsterschwan“, in diesem Zusammenhang etwas peinlich, denn DAMIT (den Ereignissen im abgebrannten Ferienheim) möchte ich nicht in Verbindung gebracht werden... neugierig geworden? Es wird im Buch geklärt – und ich kann es wirklich mit gutem Gewissen wärmstens empfehlen!

Spannende Ermittlungen um ein…

sommerlese am 25.03.2021

Bewertungsnummer: 2740462

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spannende Ermittlungen um ein brisantes und erschreckendes Thema Spannende Ermittlungen um ein brisantes und erschreckendes Thema Der Kriminalroman "Alsterschwan" von Regine Seemann ist der dritte Band der Reihe um das Ermittlerduo Brandes und Kurtoğlu, der 2020 im Gmeiner Verlag erschien. Der seit Wochen vermisste Fynn taucht blutüberströmt auf einer Halloween-Party auf, doch es ist kein Kostüm, kurz darauf bricht er tot zusammen. Er flüstert rätselhafte letzte Worte, die nach Nikolaus und Schwänen klingen. Kann das ein Hinweis auf die ebenfalls vermissten Jugendlichen Fenja und Yannick sein? Die Hamburger Kommissarinnen Stella Brandes und Banu Kurtoğlu übernehmen die Ermittlungen und müssen unter Zeitdruck die verschwundenen Jugendlichen finden. Alsterschwan ist mein erstes Buch der Autorin, es lässt sich eigenständig und ohne Vorwissen der Reihe lesen und alle wichtigen Personen lernt man gut kennen. In diesem Krimi werden zwei Handlungsstränge miteinander zu einer runden Geschichte verknüpft. Da sind einmal die aktuellen Ermittlungen im Fall des toten Fynn. Wir erleben ein ungleiches Ermittlerteam, das sich gut ergänzt. Einige Einblicke ins Privatleben unterhalten prima und entwickeln die Charaktere weiter, so lernt man die Frauen gut näher kennen. Im zweiten Strang tauchen wir in die 70iger Jahre ein und erleben wie schwer erziehbare Jugendliche in einem seltsam wirkendem Landheim untergebracht werden und dort täglich Spritzen erhalten. Welche Medikamente das sind, wird den Jugendlichen nicht mitgeteilt. In diesem Heim macht sich sofort ein gruseliges Gefühl breit und deshalb habe ich diesen Erzählstrang auch besonders fesselnd erlebt. Mich hat auch der rasante Schreibstil mitgerissen, Regine Seemann erzählt bildhaft und ausgesprochen lebendig und lässt ihre Charaktere sehr authentisch und mit charakterlichen Eckpunkten versehen zu wiedererkennbaren Figuren werden. Die Ermittlerinnen ergänzen sich dank ihrer unterschiedlichen Art perfekt und verschmelzen zu einer Einheit. Die Polizeiarbeit erlebt man mit den Gedanken und Befürchtungen der Ermittlerinnen hautnah mit und kann sich selbst an der Tätersuche beteiligen. Am meisten konnte mich der erschreckend anmutende Fall überzeugen. Nach und nach verknüpfen sich die beiden Handlungstränge und legen den Blick auf einen illegalen Medikamentenmissbrauch frei, der die Testpersonen ebenso skrupellos wie menschenverachtend ausnutzt. Das ist ein brisantes Thema, bei dem mir sofort die Impfstoffentwicklung gegen Coronaviren im Hinterkopf aufkommt. Regine Seemann ist es hervorragend gelungen, die Mischung auch Krimiermittlung, Privatleben der Ermittlerinnen und den gruseligen Einblick in die Vergangenheit zu einer runden Story zu verknüpfen. Der Spannungsbogen hält sich auf durchgängigem Niveau und steigt am Ende noch einmal zu einem fesselnden Finale an. Die Gedanken an das Medikamententhema haben mich auch nach der Lektüre noch lange beschäftigt. Mit Alsterschwan ist der Autorin ein sehr fesselnd geschriebener Krimi gelungen, der Medikamentenversuche mit ganz anderen Augen betrachten lässt. Diese Reihe werde ich weiter im Auge behalten. Von mir eine Leseempfehlung für alle Krimileser*innen.

Spannende Ermittlungen um ein…

sommerlese am 25.03.2021
Bewertungsnummer: 2740462
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spannende Ermittlungen um ein brisantes und erschreckendes Thema Spannende Ermittlungen um ein brisantes und erschreckendes Thema Der Kriminalroman "Alsterschwan" von Regine Seemann ist der dritte Band der Reihe um das Ermittlerduo Brandes und Kurtoğlu, der 2020 im Gmeiner Verlag erschien. Der seit Wochen vermisste Fynn taucht blutüberströmt auf einer Halloween-Party auf, doch es ist kein Kostüm, kurz darauf bricht er tot zusammen. Er flüstert rätselhafte letzte Worte, die nach Nikolaus und Schwänen klingen. Kann das ein Hinweis auf die ebenfalls vermissten Jugendlichen Fenja und Yannick sein? Die Hamburger Kommissarinnen Stella Brandes und Banu Kurtoğlu übernehmen die Ermittlungen und müssen unter Zeitdruck die verschwundenen Jugendlichen finden. Alsterschwan ist mein erstes Buch der Autorin, es lässt sich eigenständig und ohne Vorwissen der Reihe lesen und alle wichtigen Personen lernt man gut kennen. In diesem Krimi werden zwei Handlungsstränge miteinander zu einer runden Geschichte verknüpft. Da sind einmal die aktuellen Ermittlungen im Fall des toten Fynn. Wir erleben ein ungleiches Ermittlerteam, das sich gut ergänzt. Einige Einblicke ins Privatleben unterhalten prima und entwickeln die Charaktere weiter, so lernt man die Frauen gut näher kennen. Im zweiten Strang tauchen wir in die 70iger Jahre ein und erleben wie schwer erziehbare Jugendliche in einem seltsam wirkendem Landheim untergebracht werden und dort täglich Spritzen erhalten. Welche Medikamente das sind, wird den Jugendlichen nicht mitgeteilt. In diesem Heim macht sich sofort ein gruseliges Gefühl breit und deshalb habe ich diesen Erzählstrang auch besonders fesselnd erlebt. Mich hat auch der rasante Schreibstil mitgerissen, Regine Seemann erzählt bildhaft und ausgesprochen lebendig und lässt ihre Charaktere sehr authentisch und mit charakterlichen Eckpunkten versehen zu wiedererkennbaren Figuren werden. Die Ermittlerinnen ergänzen sich dank ihrer unterschiedlichen Art perfekt und verschmelzen zu einer Einheit. Die Polizeiarbeit erlebt man mit den Gedanken und Befürchtungen der Ermittlerinnen hautnah mit und kann sich selbst an der Tätersuche beteiligen. Am meisten konnte mich der erschreckend anmutende Fall überzeugen. Nach und nach verknüpfen sich die beiden Handlungstränge und legen den Blick auf einen illegalen Medikamentenmissbrauch frei, der die Testpersonen ebenso skrupellos wie menschenverachtend ausnutzt. Das ist ein brisantes Thema, bei dem mir sofort die Impfstoffentwicklung gegen Coronaviren im Hinterkopf aufkommt. Regine Seemann ist es hervorragend gelungen, die Mischung auch Krimiermittlung, Privatleben der Ermittlerinnen und den gruseligen Einblick in die Vergangenheit zu einer runden Story zu verknüpfen. Der Spannungsbogen hält sich auf durchgängigem Niveau und steigt am Ende noch einmal zu einem fesselnden Finale an. Die Gedanken an das Medikamententhema haben mich auch nach der Lektüre noch lange beschäftigt. Mit Alsterschwan ist der Autorin ein sehr fesselnd geschriebener Krimi gelungen, der Medikamentenversuche mit ganz anderen Augen betrachten lässt. Diese Reihe werde ich weiter im Auge behalten. Von mir eine Leseempfehlung für alle Krimileser*innen.

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