Birthe hat einen tödlichen Verkehrsunfall. Doch sie hat Glück, ihre Zeit ist noch nicht gekommen - sie darf auf die Erde zurückkehren. Allerdings gibt es ein Problem: Mit ihrem Körper ist nichts mehr anzufangen. So landet die zuverlässige, zum Helfersyndrom neigende Birthe im Körper der chaotischen, depressiven Mia. In ihm sucht Birthe die Nähe der ihr vertrauten Menschen. Wird sie einen Weg, zurück in ihr altes Leben, finden?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
J. Kaiser
5/5
13.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Sehr Empfehlenswert
Diese hat einen tödlichen Unfall. Ihr Glück ist, dass ihre Zeit noch nicht gekommen ist aus dem Leben zu scheiden. Sie darf nochmals auf die Erde zurück. Ein ganz grosse Problem stellt sich. Ihr Körper ist nicht mehr anzusehen. Also wird sie in einen anderen Körper gesteckt. Sie landet im Körper von Mia. Hier jedoch sind die Charakteren sehr unterschiedlich. Auf der einen Seite Birthe welche zuverlässig und Hilfsbereit ist. Auf der anderen Seite Mia welche chaotisch und depressiv ist. Da ist noch ihr Schutzengel, welche in allen Lagen bei ihr ist. Wieder auf der Erde zurück versucht sie immer in die Nähe der ihr vertrauten Menschen zu kommen. Findet sie eine? Das Buch ist so fantastisch geschrieben, dass man es nicht weglegen kann. Es ist eine Urlaubslektüre, die ich nur sehr empfehlen kann.
begine
aus Lemwerder
5/5
08.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Birthe oder Mia
Die Schriftstellerin Sigrid Hunold-Reime schreibt wie gewohnt, im schönen fesselnden Stil.
Der Roman „Zu mir ans Meer“ hat einen besonderen Stil. Die Idee in einem anderen Körper weiter leben zu können ist schön schräg.
Birthe hat einen Autounfall und wacht in einem Zwischenleben wieder auf. Interessant das sie mit ihrem Schutzengel kommunizieren kann. In ihrem neuen Körper heißt sie Mia, die eine chaotische Frau war.
Die Autorin hat die Emotionen gut rüber gebracht. Sie zeigt die verschiedenen Ansichten, über Birthe. Manchmal ist es vielleicht gut verschiedene Meinungen zu erfahren.
Eigentlich bin ich kein Freund solcher übersinnlicher Romane, aber dieser hat mich total begeistert.
Es ist eine Geschichte, die gut unterhält.
NiWa
4/5
23.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Engelsgleicher Wohlfühlroman mit Herz und Humor
Birthe wird Opfer eines Verkehrsunfalls und überlebt diesen nicht. Doch die Zeit ist noch nicht reif. Deshalb wird sie in einen anderen Körper zurück ins Leben geschickt. Jetzt liegt es an ihr, einen Weg zu ihren Lieben und in ihr altes Heim zu finden.
„Zu mir ans Meer“ von Sigrid Hunold-Reime ist ein engelsgleicher Wohlfühlroman, der mit feinem Humor, den Blick auf sich selbst und den eigenen Alltag schärft.
Birthe ist ein unkomplizierter Mensch frei von Ecken und Kanten. Sie fügt sich nahtlos in ihre Umgebung ein, macht, was von ihr erwartet wird und freut sich, wenn sie für sich und ihre Lieben den Alltag in Schwung und Ordnung hält.
Gerade noch mitten im Leben wird sie von einem PKW aus der Welt gerammt. Dem unerwarteten Abbruch zum Trotz, darf sie in Mias Körper zurück in die Sterblichkeit. Hier muss sie sich erst damit arrangieren, dass sie im untrainierten und schmalen Körper der unzuverlässigen und depressiven Altersgenossin steckt. Dennoch ist Birthe auf der Mission, sich einen Weg in ihr eigenes Leben zu bahnen.
Natürlich ist es alles andere als einfach in einem fremden Körper seinen liebsten Menschen wieder zu treffen. Daher stolpert Mia alias Birthe etwas ungeschickt in die Nähe ihrer Familie. Unter falschen Vorgaben erlebt sie ihr vergangenes Dasein als Birthe aus der Perspektive ihrer nächsten Angehörigen, und ist erstaunt, welches Bild von ihr geblieben ist.
Nach und nach beschleicht sie das Gefühl, dass sie alles andere als glücklich war und erlebt in Mias Körper einen ungeahnten Perspektivenwechsel.
Die Autorin schreibt locker, leicht und flüssig. Mühelos kommt man in der Geschichte und somit in Birthes Gedanken sowie Wahrnehmung an. Auf der einen Seite ist man genau wie sie erbost und erstaunt, was nach dem tödlichen Unfall mit ihr abgezogen wird. Danach ist man gespannt, wie sich Birthe in Mias Körper in ihr altes Leben schleichen will.
Die Hauptfigur war für mich wunderbar gezeichnet. Dabei beweist die Autorin ordentliches Geschick, Fremd- und Selbstwahrnehmung nebeneinander zu stellen. Denn Birthe trifft auf vertraute Menschen, welche ihr ungeahnte Wahrheiten oder Annahmen über sie erzählen.
Somit reflektiert sie ihre bisherige Existenz und kommt für sich zum Schluss, was ihr tatsächlich wichtig im Leben ist. Doch bis dahin muss sie einige Fallstricke umgehen, weil es gar nicht so einfach ist, als Mia Birthe zu sein.
Für mich hat die Autorin auf himmlische Weise auf den Punkt gebracht, dass es gut ist, mittendrin mal das Hamsterrad anzuhalten, in sich zu gehen und sich zu fragen, was einem wirklich wichtig ist. Zudem habe ich daraus mitgenommen, dass es hilfreich ist, sich nicht nur selbst zu betrachten, sondern einen Blick auf sein Umfeld und seine Lieben zu werfen. Denn oftmals müht man sich für andere mit Kleinigkeiten ab, die vielleicht total unbedeutend sind.
An oberster Stelle - egal ob im Roman oder im echten Leben - stehen das Gespräch und Kommunikation. Viel zu leicht entstehen Missverständnisse, die auf das Lebensglück drücken, obwohl diese in Wahrheit falsche Annahmen oder schlicht Einbildung sind.
Sigrid Hunold-Reime spricht in ihrem engelsleichten Roman, persönliche und drückende Themen von Alltag und Leben an. Trotzdem schreibt sie federleicht und amüsant, sodass dieses Werk Lesevergnügen zu bieten hat.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Es hat Spaß gemacht, Birthe beziehungsweise Mia auf dem Trip zwischen Himmel und Erde zur Seite zu stehen.
sommerlese
4/5
18.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Tiefgründiger als gedacht
Der Roman "Zu mir ans Meer" von Sigrid Hunold-Reime erscheint im Gmeiner Verlag.
Birthe wird das Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls, aber sie hat Glück und darf zurück auf die Erde. Ihr alter Körper ist bereits beerdigt und so landet sie im Körper der chaotischen, depressiven Mia. Getarnt duch diese Annonymität nimmt Birthe Kontakt zu ihren alten Bekannten auf. Was wird dieser Weg zeigen und werden die Bekannten die "alte" Birthe vermissen? Was bringt ein Weg mit einer neuen Identität?
Die Idee hinter diesem Roman ist eine Art Reinkarnation, in der die verstorbene Birthe in einem fremden Körper zurück ins Leben kehrt. Generell finde ich solche Vorstellungen befremdlich, doch wie man sich im Buch den Figuren annähert und ihnen nahe kommt, ist sehr interessant zu lesen.
Birthe ist eine hilfsbereite Person, mit Mia, ihrer neuen Identität, verband sie zu Lebzeiten keine Freundschaft. Nun muss sie versuchen, diesen fremden Körper mit Leben zu füllen und sich darin wohl zu fühlen. Keine einfache Sache, denn irgendwo schwingt immer noch die "Birthe-Identität" und damit ihre eigenen Gedanken mit. Himmlische Unterstützung bekommt sie von ihrem Begleiter (oder doch Engel?) Günther, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Nicht physisch vorhanden, aber doch ständig an Birthes Seite zu finden. Bei den Gesprächen
Sigrid Hunold-Reime hat einen leichten Erzählstil, der trotzdem tiefgründige Töne anschlägt. Sie hat es geschafft, mich trotz meiner Bedenken an das Buch zu fesseln. Sie lässt mich Birthes Emotionen spüren und zeigt die Verknüpfungen der Figuren sehr klar auf. Ich habe nicht nur die Personen aus Birthes Umfeld alle näher kennengelernt, sondern auch deren Meinung über sie und konnte mir aus deren ausführlichen Gesprächen mit Mia/Birthe über die frühere Person Birthe ein umfassendes Bild machen. Bei den Gesprächen wird klar, dass die Selbstwahrnehmung Birthes sich nicht mit der Meinung der anderen Menschen deckt. Sie erkennt erst jetzt, dass sie auf andere distanziert, unruhig, unnachgiebig und verschlossen gewirkt hat.
Es geht auch um die Gefühle der Hinterbliebenden. Wie geht es Birthes Mutter nach deren Tod? Wie hat ihr Freund Jonathan ihre Beziehung gesehen? Wer kümmert sich um ihre Ziehtochter Marietta? Und wie fühlt sich der Unfallverursacher Pete?
Hier wird ein ganz besonderer Blickwinkel aufgezeigt, der mal aus einer ganz anderen Warte heraus die Menschen beobachtet und sie zu Wort kommen lässt. Er offenbahrt auch Lebenslügen und Lebenswünsche, die sich leider nicht erfüllt haben.
Dieser Roman ist sehr ungewöhnlich, hat mich sentimental und nachdenklich gemacht. Er zeigt, wie wichtig es ist, im Leben Spuren zu hinterlassen und miteinander zu reden. Nur so können Missverständnisse und ungewollte Entfremdung vermieden werden.
sommerlese
4/5
18.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Tiefgründiger als gedacht…
Tiefgründiger als gedacht Birthe wird das Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls, aber sie hat Glück und darf zurück auf die Erde. Ihr alter Körper ist bereits beerdigt und so landet sie im Körper der chaotischen, depressiven Mia. Getarnt duch diese Annonymität nimmt Birthe Kontakt zu ihren alten Bekannten auf. Was wird dieser Weg zeigen und werden die Bekannten die "alte" Birthe vermissen? Was bringt ein Weg mit einer neuen Identität? Die Idee hinter diesem Roman ist eine Art Reinkarnation, in der die verstorbene Birthe in einem fremden Körper zurück ins Leben kehrt. Generell finde ich solche Vorstellungen befremdlich, doch wie man sich im Buch den Figuren annähert und ihnen nahe kommt, ist sehr interessant zu lesen. Birthe ist eine hilfsbereite Person, mit Mia, ihrer neuen Identität, verband sie zu Lebzeiten keine Freundschaft. Nun muss sie versuchen, diesen fremden Körper mit Leben zu füllen und sich darin wohl zu fühlen. Keine einfache Sache, denn irgendwo schwingt immer noch die "Birthe-Identität" und damit ihre eigenen Gedanken mit. Himmlische Unterstützung bekommt sie von ihrem Begleiter (oder doch Engel?) Günther, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Nicht physisch vorhanden, aber doch ständig an Birthes Seite zu finden. Bei den Gesprächen Sigrid Hunold-Reime hat einen leichten Erzählstil, der trotzdem tiefgründige Töne anschlägt. Sie hat es geschafft, mich trotz meiner Bedenken an das Buch zu fesseln. Sie lässt mich Birthes Emotionen spüren und zeigt die Verknüpfungen der Figuren sehr klar auf. Ich habe nicht nur die Personen aus Birthes Umfeld alle näher kennengelernt, sondern auch deren Meinung über sie und konnte mir aus deren ausführlichen Gesprächen mit Mia/Birthe über die frühere Person Birthe ein umfassendes Bild machen. Bei den Gesprächen wird klar, dass die Selbstwahrnehmung Birthes sich nicht mit der Meinung der anderen Menschen deckt. Sie erkennt erst jetzt, dass sie auf andere distanziert, unruhig, unnachgiebig und verschlossen gewirkt hat. Es geht auch um die Gefühle der Hinterbliebenden. Wie geht es Birthes Mutter nach deren Tod? Wie hat ihr Freund Jonathan ihre Beziehung gesehen? Wer kümmert sich um ihre Ziehtochter Marietta? Und wie fühlt sich der Unfallverursacher Pete? Hier wird ein ganz besonderer Blickwinkel aufgezeigt, der mal aus einer ganz anderen Warte heraus die Menschen beobachtet und sie zu Wort kommen lässt. Er offenbahrt auch Lebenslügen und Lebenswünsche, die sich leider nicht erfüllt haben. Dieser Roman ist sehr ungewöhnlich, hat mich sentimental und nachdenklich gemacht. Er zeigt, wie wichtig es ist, im Leben Spuren zu hinterlassen und miteinander zu reden. Nur so können Missverständnisse und ungewollte Entfremdung vermieden werden.
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4/5
19.08.2020
Buch (Taschenbuch)
So einen Schutzengel wie Brithe...
So einen Schutzengel wie Brithe (Mia) möchte man haben. Eine nette Geschichte, leicht und angenehm zu lesen.
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