Wenn das Ende einer Liebe der Anfang eines neuen Lebens ist
In Island, der Insel der Winde, treffen sie am Walfjord aufeinander: die deutsche Touristin Swea, deren Ehe gerade auf der gemeinsamen Reise zerbrochen ist, der ehemalige Lehrer Einar Pálsson und der scheue Jón Árnarsson. In Einars Haus am Meer versucht Swea noch einmal ganz neu anzufangen. Früher hat sie Kunst studiert, wollte malen, Liebhaber sammeln und auch sonst in jeder Hinsicht frei sein. Aber kann man wirklich alles auf Null setzen? Auf der Suche nach Antworten entdeckt Swea das Leben und das Lieben neu und wagt es schließlich, ihre eigenen Geister zurückzulassen und dem Weg des Windes zu folgen.
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Fantastisches Island und sooo viel mehr....
Bewertung am 13.08.2021
Bewertungsnummer: 1549329
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In Island, der Insel der Winde, treffen sie am Walfjord aufeinander: die deutsche Touristin Swea, deren Ehe gerade auf der gemeinsamen Reise zerbrochen ist, der ehemalige Lehrer Einar Pálsson und der scheue Jón Árnarsson.
Ich hatte das Glück, in diesem Sommer Island zu bereisen und wurde verzaubert.
Auf dieser fantastischen Lesereise wurde ich zudem durch wundervolle Charaktere verzaubert.
Die Autorin reißt einen durch ihren zauberhaften Schreibstil sofort in die Geschichte und man möchte eigentlich nicht mehr raus. Man sieht, riecht, hört schmeckt und spürt mit - nicht nur die Wörter und Farben des Windes...
Neben bezaubernder Landschaft und wundervollen tiefsinnigen Charakteren werden tiefgehende Geschichten erzählt, die bewegen und zum Nachdenken anregen.
Ein Buch für die Seele - nicht nur für Islandliebhaber.
Ich war verzaubert und bin es immer noch - eine Geschichte die berührt - was will man mehr. Klare Leseempfehlung!
Island, die Insel der Augen
Kat aus Augustusburg am 14.07.2021
Bewertungsnummer: 1527399
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Geschichte wird einerseits aus der ICH-Perspektive von Swea, der tieftraurigen betrogenen Ehefrau aus Deutschland, erzählt und andererseits aus der von Einar, dem kauzigen, liebenswerten Lehrer in Pension, der ein Geheimnis mit sich herumträgt. Beide waren mir sofort sympathisch und beide müssen mit großen Enttäuschungen fertig werden. Swea’s Wunsch, selbstbestimmt und frei zu leben, konnte ich so gut nachvollziehen! Sie hat ihre Träume und Ziele irgendwann im Alltag aus den Augen verloren, hat ihrem Mann und der Familie zuliebe ihre eigenen künstlerischen Ambitionen aufgegeben, fühlt sich betrogen und ausgenutzt und muss nun ihr Leben erst wieder ordnen. Einar bietet ihr Unterkunft für unbestimmte Zeit an, genau wie er es auch bei Jón getan hat, einem wütenden Isländer, der durch den Bankencrash alles verloren hat. Sie sind zu dritt in Einars Haus am Meer.
„Draußen holt der Regen nur kurz Atem, die Sonne blinzelt zwischen den Wolken hervor und lässt das reingewaschene Land glänzen. Und seltsamerweise fällt mir ein, was Kim einmal zu mir sagte: „In Indien nennt man solche Zeiten im Leben Monsoon Point. Du stehst im Nichts, die Regenflut hat alles Vertraute und Sichere weggespült. Alles Alte ist weggebrochen, und das Neue ist noch nicht aufgebaut.“ Und da sind wir nun, denke ich, versammelt in einem Haus am Ende der Welt. Ein alter Mann, dessen Vergangenheit nur eine Lüge war, eine Touristin auf der Flucht, ein lahmendes Pferd und ein heimatloser Verlierer, der seine Zukunft in Alkohol ertränkt.“
Die Landschaft von Island wird so bildhaft beschrieben, dass ich nun noch lieber dahin fahren und alles mit eigenen Augen sehen möchte. Man erfährt einiges über den Lebensstil der Isländer, die durch ihre raue Natur und die besondere Kultur geprägt sind.
Mich hat der Roman begeistert! Es ist ein sehr ehrliches Buch und voller Weisheiten. Die Geschichte aus Vergangenheitsbewältigung und Neubeginn, aus Reue, Einsicht und Wandel ist raffiniert aufgebaut. Das Leben der Drei Protagonisten öffnet sich nach und nach und Nina Blazon beschreibt ihre Charaktere sehr liebevoll. Ich leide mit Swea, bin wütend aber auch froh über jeden kleinen Schritt, den sie zurück ins Leben findet. Swea lernt, Unbekanntes zuzulassen und ich lerne von ihr, dass man viel öfter loslassen sollte, was einen vergiftet und fertig macht. Auch wenn das Ende vorhersehbar ist, ist es deshalb nicht schlechter sondern es war interessant und spannend mitzuerleben, wie Swea‘s Weg verläuft. Es war mein erstes Buch der Autorin und direkt im Anschluss daran habe ich mir „Liebten wir“ von ihr besorgt, weil ich unbedingt mehr von ihr lesen möchte.
Meinung aus der Buchhandlung
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Wir begegnen 3 unterschiedlichen Menschen. Swea, deren Ehe auf der Islandreise zerbricht. Den ehemaligen Lehrer Einar, der wieder nach Island zurückgekehrt ist und der scheue Jón. Eine wunderbare, einfühlsame Geschichte, deren Protagonisten "REAL" zum Leben erwachen beim Lesen.
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