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Sie mussten nach links gehen Von der Autorin von "Das Mädchen im blauen Mantel"

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

11444

Erscheinungsdatum

12.10.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

3056 KB

Originaltitel

They went left

Übersetzt von

Cornelia Stoll

Sprache

Deutsch

EAN

9783641267063

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

11444

Erscheinungsdatum

12.10.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

3056 KB

Originaltitel

They went left

Übersetzt von

Cornelia Stoll

Sprache

Deutsch

EAN

9783641267063

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  • Monika Schulze

    5/5

    14.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Diese Geschichte geht definitiv unter die Haut

    Meine Meinung: Bücher über den Zweiten Weltkrieg finde ich immer sehr interessant und berührend und deshalb wollte ich auch diese Geschichte von Monica Hesse unbedingt lesen, denn tatsächlich hatte ich noch nicht so viele Romane über das „Danach“ und war sehr neugierig darauf. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende und man könnte meinen, dass der Schrecken endlich ein Ende hat, doch so ist es nicht, was hier sehr schnell deutlich wird. So begleiten wir nämlich Zofia auf der Suche nach ihrem Bruder, den sie während der Zeit im KZ verloren hat. Er ist der Einzige, der ihr von ihrer Familie noch geblieben ist. Wie schwierig so eine Suche ist, erleben wir an Zofias Beispiel hautnah mit. In meinen Augen ist sie eine unglaublich starke Frau, aber es wird auch schnell klar, dass sie einzig der Gedanke an ihren Bruder aufrecht hält. Was mit ihr selbst passiert, scheint ihr nicht wichtig zu sein. Ich habe diese junge Frau wirklich bewundert, habe aber auch mit ihr gelitten und hatte unglaubliches Mitleid mit ihr. Sie hat so viel Leid erfahren, so viele schreckliche Dinge gesehen und selber erlebt. Doch das Interessante an dem Buch: Den wirklichen Schrecken, alles, was während der Herrschaft der Nazis passiert ist, steht hier eindeutig nicht im Mittelpunkt und wird nur am Rande angerissen. Ich denke, das braucht dieses Buch auch nicht, denn es überzeugt eher mit den leisen Tönen, mit dem, was zwischen den Zeilen gesagt wird und dem „Danach“, denn auch hier gibt es noch so vieles, was es wert ist, erzählt zu werden. Mich hat diese Geschichte auf jeden Fall sehr tief berührt und am Ende mit diesem krassen Plotttwist auch mega überrascht. Liebe Monica, vielen Dank, dass Du diese Geschichte erzählt hast, sie ist so wichtig und wertvoll und ist mir tief unter die Haut gegangen. Ein echtes Highlight, das den Weg in jedes Klassenzimmer finden sollte.

  • Bewertung

    5/5

    31.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Kaufempfehlung!!!

    Das Buch hat mich sehr positiv überrascht . Der Schreibweise der Autorin ist einfach zu folgen und sehr angenehm zu lesen . Ich habe noch nicht viele Bücher aus der Nachkriegszeit gelesen,aber dieses hier hat mir einen sehr guten Einblick gegeben . Der Plottwist am Ende ist sehr gut gelungen. Absolute Kaufempfehlung!!!

  • Sarahs bunte Welt

    aus Nms

    5/5

    20.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anders

    Fast jedes Buch endet mit der Befreiung. Dieses Buch fängt genau da an und fängt die grausame Wirklichkeit ein. Menschen, die suchen, Hoffnung haben und sich eingestehen müssen, dass vieles einfach nur eine Illusion war zum eigenen Schutz.

  • Bewertung

    5/5

    20.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr bewegendes Buch gegen das Vergessen

    In dem Jugendbuch "Sie mussten nach links gehen" geht es um die 18-jährige Jüdin Zofia Lederman. Nachdem 1945 das Konzentrationslager im polnischen Groß-Rosen befreit wurde und der Krieg tatsächlich vorbei ist steht Zofia vor den Scherben ihres Lebens. Das Einzige was sie all die Jahre im KZ am Leben gehalten hat war der Gedanke an ihren kleinen Bruder Abek. Als die Familie 1942 nach Auschwitz deportiert wurden Zofia und Abek getrennt und sie haben sich seit dem nicht mehr gesehen. Jetzt da der Krieg vorbei ist macht sich Zofia auf die Suche nach ihm. Doch schafft sie es in dieser chaotischen kaputten Welt ihren Bruder zu finden? Und gibt es überhaupt noch Hoffnung, dass Abek dieses Märtyrium wie Zofia überlebt hat? • Mir hat dieses Buch echt mega gut gefallen. Ich habe ja schon so einige Bücher über den Holocaust gelesen, aber dieses hier umfasst eine Zeit, die mir nicht so geläufig war. Es geht hier in dem Buch detailliert um die Zeit nach der Befreiung der Konzentrationslager. Es war wirklich so interessant und mitreißend zu lesen welches Chaos damals nach dem zweiten Weltkrieg in Europa herrschte. Es gibt unendlich viele vermisste Menschen. Die, die die menschenverachtende Maschinerie der Nazis überlebt haben stehen vor dem nichts. In den seltensten Fällen können sie zurück nach Hause. Denn ihre Wohnungen und Häuser gehören ihnen nicht mehr. So landen die meisten Menschen in den Flüchtlingslagern der Alliierten und hoffen durch Hilfsorganisationen auf ein Lebenszeichen von ihren geliebten Menschen. Und mitten in diesem Chaos versucht die junge Zofia ihren Bruder wiederzufinden. Selber ist sie von ihren Erlebnissen in Auschwitz total traumatisiert. Trotzdem ist sie so voller Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrem Bruder. Ihr Schicksal ging mir unheimlich nahe und hat mich sehr mitgenommen. Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Das Buch wird aus der Perspektive von Zofia erzählt und es gibt viele Gedankengänge, die total wirr zu sein scheinen. So wird dem Leser allerdings verdeutlicht wie traumatisiert das junge Mädchen ist. Ansonsten war das Buch aber sehr einfach und leicht verständlich geschrieben. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicken an die Zeit in Auschwitz. Diese Abschnitte sind mir unheimlich unter die Haut gegangen und ich musste echt zwischendurch richtig schlucken. Die Kapitel selber sind nicht nummeriert sondern gehen von A-Z. Den Sinn dahinter erfährt man beim lesen der Geschichte, aber die Idee hinter dem Ganzen ist echt super gelungen. Das Ende war für mich eine absolute Überraschung mit der ich so nicht mal annähernd gerechnet habe und rundet dieses unglaublich gute Buch ab. Ich könnte jetzt ewig so weiterschreiben, weil die Geschichte von Zofia und Abek so besonders ist.... für mich war es ein absolutes Highlight und ich kann euch dieses so wertvolle Buch gegen das Vergessen uneingeschränkt weiter empfehlen. "Von Abek bis Zofia Von A bis Z. Wenn wir uns wiedersehen, werden wir unser Alphabet vervollständigen." 5/5

  • Katie

    aus Köln

    3/5

    19.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sie mussten nach links gehen

    Rezension: Vielen Dank an das Bloggerportal und an den cbj Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext. Diese Bewertung fällt mir ehrlich gesagt nicht leicht. Vom Klappentext, der Thematik und dem Cover angelockt, stürzte ich mich mit Vorfreude in das Buch. Der Einstieg gelang mir leider nicht so gut, da ich den Schreibstil zwar als tiefgründig aber zwischenzeitlich als zu wirr empfunden habe. Einige Male musste ich Absätze von vorne lesen, da es vorkam das während des Erzählflusses, Dialoge und auch dazwischen Gedankengänge eingefügt wurden. Mich hat das leider sehr durcheinander gebracht. Gut gefallen hat mir die Gliederung, die Autorin teilt das Buch in 2 Hauptteile und lässt die Kapitel in Form von A-Z sehr schön ineinander greifen. Im Verlauf erfährt der Leser was es mit dieser Gliederung auf sich hat. Hauptprotagonistin Zofia lässt mich zwiegespalten zurück, durch ihr Trauma welches durch Schicksalsschläge zurückgeblieben ist, erscheint Zofia oft sehr unnahbar und nicht zugänglich, was natürlich sehr verständlich ist, wir alle kennen die schrecklichen Dinge die im zweiten Weltkrieg geschehen sind, deshalb kann ich es nur schwer beschreiben, ich konnte ihre Handlungen und Gedankengänge zwar nachvollziehen, aber ich mochte Zofia einfach nicht. Josef kristallisierte sich für mich relativ schnell als der „beste“ Charakter dieser Geschichte heraus. Nebencharaktere wurden fließend und authentisch eingebracht. Ich habe sehr viele historische Romane aus dieser Zeit gelesen und bei allem schrecklichen, vermisste ich hier irgendetwas, oft wirkte das Geschriebene auf mich wie „abgestumpft“. Mein Fazit: Mich konnte die Geschichte leider nicht ganz überzeugen, ich fühlte mich während des gesamten Lesens schlecht und oft zog mich das Buch runter. Auch hier betone ich noch einmal, dass ich damit nicht sagen möchte, das Buch sei schlecht sondern das es für mich nicht passend war.

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