Produktbild: Der Schönheitssalon 1

Der Schönheitssalon 1 Das Erbe der Schwestern - Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.04.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

2961 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641256029

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

19.04.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

2961 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641256029

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  • Elvira P.

    aus Goch

    5/5

    13.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Authentisch und unterhaltsam

    Helena Rosenberg kehrt nach Jahren der Abwesenheit wieder zu ihrem Geburtshaus ins Berlin der 1925er Jahre zurück. Ihr Vater, Inhaber einer Apotheke an der Friedrich Straße, ist gestorben und hat ihr und ihrer Halbschwester Charlotte, von deren Existenz Helene erst jetzt erfahren hat, je zur Hälfte das Erbe festgelegt. Das Erbe, bestehend aus Haus und Apotheke, ist belastet mit einem riesigen Berg Schulden. Charlotte ist nicht begeistert dieses Erbe auch noch mit ihrer Schwester teilen zu müssen. „Ein mitreißender Roman über eine aufregende Zeit, in der alles möglich war.“ Diesem Zitat kann ich mich vollkommen anschließen. Ich habe den Roman in vier Tagen gelesen und warte jetzt ungeduldig auf die Fortsetzung. Nora Elias hat sehr kurzweilig und geschickt die Geschichte des Mädchens aus der Provinz mit dem aufregenden Leben im Berlin der 20er Jahre verknüpft. Die Hektik und die Aufbruchsstimmung dieser Zeit hat sie gekonnt mit eingewoben. Auch die Stimmen der Endsieg-Befürworter und die seelischen Schäden des Krieges finden ihren Platz in der Geschichte. Wer Babylon Berlin gesehen hat, fühlt sich in diesem Roman gleich wieder zu Hause, nur mit dem Unterschied, dass wir jetzt die gehobene Schicht kennenlernen. Die Protagonisten gehören nicht zum Adel, aber bemühen sich wenigstens dem Geldadel nah zu kommen. Charlotte und ihre Freundin Paula haben nicht viel Geld, Charlotte sogar so viel Schulden, dass sie eigentlich nicht weiß, wie es weiter gehen soll, aber sie lassen es sich im Berliner Nachtleben gut gehen und von flüchtigen Bekanntschaften aushalten. Wenn man nicht alles einsetzen will und als leichtes Mädchen gelten will, ist ihr Vergnügen sehr riskant. Auch Helena ist vielen Gefahren ausgesetzt, aber sie geht ihren eigenen Weg. Sie lässt sich von den finanziellen Problemen nicht entmutigen und kreiert ihre eigene Kosmetik. Mehr möchte ich hier nicht verraten, nur soweit, es ist richtig lesenswert.

  • MarySophie

    5/5

    13.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der Schönheitssalon - Das Erbe der Schwestern

    Die Sprache ließ sich durchweg gut und flüssig lesen. Nur selten wurden Fachbegriffe eingebunden, wodurch der Schreibstil sich als recht einfach, aber trotzdem einnehmend gestaltet. Ich bin flott mit dem Lesen vorangekommen und ich konnte mir zahlreiche Szenen gut vorstellen. Mit direkten, knappen und bildreichen Worten wurden die Situationen lebendig dargestellt und ich konnte mich problemlos auf die Ereignisse einlassen und mich auf die Handlung konzentrieren. Historische Hintergründe werden nur sehr sehr selten eingebunden. Vor allem im Zusammenhang mit der Arbeit und dem Vermögen einer Frau im Falle einer Hochzeit werden einige Details genannt. Ansonsten erfährt man recht wenig davon, was in der Welt und der Politik vor sich geht, was mich ein wenig verwundert, was ich aber auch mag. Es steht eindeutig die Geschichte der beiden Schwestern im Mittelpunkt und die Autorin hat sich komplett darauf konzentriert. Im Roman gibt es drei Erzählperspektiven. Am häufigsten werden die von Helena und Charlotte genutzt, dazu gibt es noch eine weitere, die allerdings eine deutlich untergeordnetere Rolle spielt. Auf diese Weise kann man sich von den Protagonisten, aber auch den einzelnen Situationen ein solides und umfangreiches Bild machen, die Geschichte wird direkt vielfältiger und dadurch interessanter. Zudem erhält man Einblicke in verschiedene Gedankenwelten und kann schauen, was die Protagonisten gerade fühlen. Allein dadurch entstand eine authentische, abwechslungsreiche und lebendige Erzählweise, die gut unterhalten hat und die dem Buch Tiefe verleiht. Insgesamt erstreckt sich die Geschichte über knapp zweieinhalb Jahre. In dieser Zeit lernt man mit Helena nicht nur Berlin kennen, sondern auch Charlotte, diverse andere Protagonisten, sowie die Zeit der 1920er Jahre. In der Handlungszeit passiert einiges, wobei es immer wieder Abschnitte gibt, die ruhiger sind und solche, in denen ein wenig Spannung aufkommt. Dadurch entsteht ein netter Wechsel, der sehr natürlich wirkt und gut zum Erzähltempo gepasst hat.Es gibt recht wenige Personen, die immer wieder auftreten. Im Grunde handelt es sich dabei um eine kleine Gruppe an Figuren, die man besonders gut kennenlernt, dazu gibt es nur noch einige Nebencharaktere. Eines haben jedoch alle gemeinsam: Ihnen wurden Merkmale und Eigenheiten verliehen, die sie einzigartig machen und dabei helfen, dass ein jeder aus der Masse heraussticht. Nicht alle empfand ich direkt als sympathisch, manche wurden es erst mit der Zeit, andere hingegen habe ich am Ende negativer betrachtet als noch am Anfang. Und obwohl ich das Gefühl habe, dass alle Protagonisten gleich behandelt wurden, stechen doch zwei hervor: Helena und Charlotte. Mit ihnen verbringt man die meiste Zeit und sie begleitet man auf ihrem Weg. Beide zeigen verschiedene Facetten von sich und man kann gut schauen, wie sie sich im Verlauf der zwei Jahre entwickeln und reifer werden, teils ihre Träume loslassen oder verwirklichen und wie sie damit umgehen, dass sie plötzlich zusammenleben. Ich finde, dass man dadurch einen guten Draht zu den zwei Damen findet und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit ihnen im zweiten Band! Fazit Und wieder hat Nora Elias ein Werk verfasst, mit dem sie mich überzeugen konnte. Ich hatte das Buch innerhalb von knapp drei Tagen ausgelesen und hatte danach große Lust darauf, direkt die Fortsetzung zu lesen, die noch dieses Jahr erscheinen wird. Zu sehr war ich von den Ereignissen und den Personen gefangen und ich wollte einfach unbedingt wissen, wie es weitergehen wird! Und ich glaube, allein das sagt aus um zu merken, dass ich mit dem Roman wirklich schöne Stunden hatte. Es hat für mich fast alles gepasst, nur ein-zwei Kleinigkeiten sind mir aufgefallen, die nicht ganz rund waren, ansonsten bin ich durch und durch begeistert! Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sterne

  • Bewertung

    aus Haselünne

    4/5

    22.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Solider Auftakt eines Zweiteilers

    ORIGINALAUSGABE Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 40 s/w Abbildungen ISBN: 978-3-442-49125-4 Erschienen am 19. April 2021 10,00 € Berlin 1925: Helena Rosenberg wächst in einfachen Verhältnissen auf, doch dann erfährt sie, dass sie von ihrem unbekannten Vater als Erbin eingesetzt wurde und überdies eine Halbschwester hat. So verlässt sie die Provinz und geht in die Großstadt. Dort angekommen erwartet sie aber nicht nur die wenig begeisterte Schwester Charlotte, sondern auch eine hochverschuldete Apotheke. Die kreative Helena hat jedoch eine großartige Geschäftsidee: Eigene Kosmetik in der Apotheke herzustellen und zu vertreiben. Gemeinsam erobern Helena und Charlotte nicht nur ihren Platz in der Geschäftswelt, sondern auch die Männer, die sie lieben – und das glamouröse Berlin. Doch ihr Leben ist ein Tanz auf dem Vulkan … Zur Autorin Nora Elias ist das Pseudonym einer im Rheinland lebenden Autorin historischer Romane. Sie liebt Reisen und lange Wanderungen. Zum Schreiben kam sie bereits als Studentin; in ihren Romanen widmet sie sich nun vermehrt der jüngeren deutschen Geschichte. Für »Antonias Tochter« erhielt sie den begehrten DELIA-Literaturpreis. Weitere Romane der Autorin sind bei Goldmann in Vorbereitung. Meine Meinung Ich bin beim Stöbern auf diese neue Reihe aufmerksam geworden und da ich von Nora Elias gerne mal etwas lesen wollte, habe ich mich hierfür entschieden. Der Einstieg in die Geschichte ist mir auch direkt gelungen. Man lernt hier Helena Rosenberg kennen. Sie lebt im Jahre 1925 mit ihrer Mutter in der Provinz und erfährt, dass ihr Vater, der sie und ihre Mutter damals verlassen hat, ihr die Hälfte seiner Apotheke in Berlin vermacht hat. So reist sie nach Berlin und stellt dort fest, dass ihre Halbschwester Charlotte die Zügel dort fest in der Hand hält und sie auch nicht gerade willkommen heißt. Nach einiger Zeit raufen sich die beiden zusammen. Der Vater hat den beiden jungen Frauen nämlich eine verschuldete Apotheke hinterlassen. Helena versucht, mit ihren selbst hergestellten Cremes ein wenig Geld beizusteuern. Erst ist Charlotte total dagegen, dann fügt sie sich dem aber aufgrund der finanziellen Nöten. Helena und Charlotte sind aber auch sehr unterschiedliche Charakter, die sich aus der Not heraus zusammen reißen. Dann verliebt sich Helena ausgerechnet in einen der Schuldner. Dies soll die gerade entfachte Beziehung zwischen Helena und Charlotte auf eine harte Probe stellen… Der Schreibstil war sehr flüssig und hat mich gut durchs Buch geführt. Andererseits hatte das Buch aber zwischendrin auch seine Längen. Alles in allem hat mir dieser Roman aber Spaß gemacht, zu lesen. Ich freue mich schon auf den 2. Teil, auch wenn dieser Jahrzehnte später spielt. Von mir bekommt dieser Auftakt 4 Sterne. 4 von 5 Sternen

  • Bewertung

    aus Herzogenrath

    4/5

    13.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsamer Beginn der Reihe

    „Im Treppenhaus war es kühl, man merkte, dass der Frühling noch nicht so recht Einzug halten wollte. Sie fand das Zimmer auf Anhieb, ein kleiner, aber nett eingerichteter Raum, vielleicht ein wenig altbacken. Helena stellte ihren Koffer ab und setzte sich auf das Bett. Sie selbst war fassungslos gewesen, von der Existenz einer Schwester zu erfahren, ausgerechnet sie, die immer mit ihrem Schicksal als Einzelkind gehandet hatte. Wie hatte sie ihre Freundinnen beneidet, wenn diese abends im Bett liegend Geheimnisse mit ihren Schwestern austauschten.“ (Auszug S. 13) Nora Elias nimmt uns mit ins Berlin 1925, als Helena Rosenberg erfährt, dass ihr Vater ihr die Hälfte seiner Apotheke vererbt hat. Die andere Hälfte gehört ihrer Halbschwester Charlotte, zu der sie bislang keinen Kontakt hatte. Und diese war auch überhaupt nicht erfreut, als Helena plötzlich in der Tür steht! Denn Helena besteht darauf, in der Apotheke mitzuarbeiten, indem sie selbstgemachte Kosmetik dort vertreibt. Das führt zu weiterem Unmut zwischen den Schwestern, den auch Charlottes Freundin Paula nicht schlichten kann. Nun ist die Apotheke mit vielen Schulden belastet und ein skrupelloser Kredithai hängt den jungen Frauen an den Fersen. Es ist der Beginn einer wirtschaftlichen Verwicklung, die sich erst später zu erkennen gibt. Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen, wobei beide jungen Frauen ihre Selbständigkeit bewahren möchten, was nicht immer wirklich gelingt. In diesem ersten Band begleiten wir die beiden bis zum Jahresende 1927 – und ich mag gar nicht weiter erzählen, was noch alles passiert, denn hierauf baut die Spannung in diesem Roman auf. Der Erzählstil der deutschen Autorin klingt manchmal ein wenig „altbacken“ und ist somit der vergangenen Zeit angepaßt, was das Gesamtwerk wohltuend unterstützt. Ich habe die Geschichte gerne gelesen, wobei ich nicht umhin kam, Vergleiche mit einer thematisch ähnlich gelagerten Romanreihe zu ziehen, wobei mich „Der Schönheitssalon“ nicht ganz so fesseln konnte... Auch das Cover ist meines Erachtens nicht wirklich gelungen bzw auswechselbar. Aber dennoch hat es mich neugierig gemacht – auf den Inhalt und auch auf Band 2, welcher im September erscheinen wird. Geschickt lässt die Autorin am Ende von „Das Erbe der Schwestern“ verschiedene Themenstränge offen, so dass ich mich wirklich auf „Der Triumph der Schwestern“ freue.

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