Produktbild: Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre
Band 1

Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre Roman

Aus der Reihe Die Kaffeehaus-Saga
50

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

22130

Erscheinungsdatum

28.09.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

752 (Printausgabe)

Dateigröße

8662 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641251437

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Format

ePUB

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Verkaufsrang

22130

Erscheinungsdatum

28.09.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

752 (Printausgabe)

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8662 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641251437

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  • Bewertung

    aus Iserlohn

    5/5

    17.06.2021

    eBook (ePUB)

    Kurzweilig

    Ein herrlich kurzweiliges Buch ohne langatmige Passagen. Man lernt auch einiges über die Verhaltensweisen in der damaligen Zeit. Ich kaufe mir direkt Band 2....

  • Bewertung

    5/5

    03.11.2020

    eBook (ePUB)

    Ein historischer Roman, der zum reflektieren einlädt

    In Wien kann man am Kitsch nicht vorbei. Betritt man eine Trafik oder Buchhandlung, stechen neben den unvermeidlichen Andenken schnell die Portraits der Mitglieder des Kaiserhauses - Franz Josef, Sisi, Kronprinz Rudolf - ins Auge. Die Wiener übersehen die süßlichen Mitbringsel, machen mehr oder weniger grantig ihre Erledigungen und sind am zufriedensten, wenn sie „in Ruhe gelassen“ werden. Ein beliebter Rückzugsort ist das Kaffeehaus. Ob hochelegant oder proletarisch-vulgär - ohne diese Institution ist Wien schlicht undenkbar. Das Kaffeehaus ist lt. Alfred Polgar ein Ort für Leute, „die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen. “. Der „gute alte Kaiser“ verblasst langsam im Bewußtsein. Aber ganz hinten in der Wiener Seele hat er seinen Platz: Als kollektive Erinnerung an die Zeit, als „wir“ noch ein großer Vielvölkerstaat waren. Das Kaffeehaus aber ist lebendiger denn je: Als „Tschocherl“, wo getrunken wird; als „Espresso“ der Vorstadt; als traditionelles Cafè, das erweitertes Wohnzimmer, Zeitungslesesaal, Karten-Treff, Literaten-Stammtisch und eben Rückzugsort ist. Und als Vorzeige-Hochamt österreichischen Kulturstolzes, wie die Kaffeehaus-Flaggschiffe Demel, Sacher, Zentral, Imperial – für den „normalen“ Wiener meist zu „g`spitzt“, zu teuer und ungemütlich - und daher eher von betuchten Touristen frequentiert. Generell vermute ich in Wien als vorherrschende Meinung: Niemand, außer Wienerinnen und Wiener, kennen sich mit Kaffeehaus und Kaiserhaus wirklich aus. Und dann kommt eine deutsche Schriftstellerin und schreibt über das Wiener Kaffeehaus, das Wiener Fin de siecle, den Kronprinz Rudolf, Mayerling und die Sitten der Hocharistokratie zur Endzeit der Monarchie! Ja, darf die denn das!? Um es vorwegzunehmen: Ja, sie darf! Denn Marie Lacrosse hat sich die Mühe gemacht, genau hinzuschauen. Sie hat umfangreich recherchiert, akribisch geforscht und kann deswegen vor dem Leser ein Geflecht aus Machtstreben, Konkurrenz, Eitelkeit, Existenzängsten, Verschwendungssucht, Rücksichtslosigkeit, Ausbeutung und Vertuschung ausbreiten, das auf historisch abgesicherten Fakten basiert. Zur Bündelung der Handlungsstränge führt sie eine fiktive, an historische Figuren orientierte Adelsfamilie ein, deren jüngste Tochter sie vom Kindes- bis zum jungen Erwachsenenalter durch das dramatische Geschehen begleitet. Am Beginn erscheint manches sehr „lieb“ - das „Süße Wiener Mädel“ im Kaffeehaus, eine raffinierte Tortenspezialität – doch bald tun sich erste Brüche auf, erste Blicke hinter scheinbar perfekte Fassaden. Ohne zu viel zu verraten: Diese Brüche etablieren sich bald als die bedeutsamere Wirklichkeit hinter der Oberfläche der „ersten Gesellschaft“: dem hoffähigen Adel, dem aufstrebenden Beamten- und Diplomatenadel und dem reichen Bürgertum. In einem spannenden, historisch korrekten Handlungsbogen wird der Weg zur Katastrophe von Mayerling und deren Vertuschung, einem Sittenbild der damals herrschenden Klasse, gezeichnet. Der damals herrschenden Klasse? Ich habe den Verdacht, Marie Lacrosse verführt nicht ohne Absicht den Leser zum Reflektieren. Siehe da, diese Zustände kennen wir doch! Gerade als „gelernten Österreichern“ kommen uns viele Verhaltensmuster und Skandale - Adel hin, Demokratie her - sehr bekannt vor. Die Affaire Waldheim, als der damalige Präsidentschafts-Anwärter sich partout nicht an seine SS-Mitgliedschaft erinnern konnte. Das Wiederaufleben uralter politische Vorurteile beim Zerfall des „Ostblocks“ und der Bürgerkriege in Ex-Jugaslawien. Der Aufstieg rechter Parteien seit Haider und das „salonfähig-Werden“ ihrer Gesinnung, mit der heute „Ex-christlich-soziale Parteien“ auf Wählerfang gehen. Die überall bestimmende „Freunderlwirtschaft“. Und heute wie damals lassen die Menschen sich gern mit Berichten über die High Society ablenken: ganz wie zu Zeiten des „Wiener Salonblatts“. Ein unterhaltsamer, spannender und authentischer Roman, der den Blick auch für die Entwicklungen der Gegenwart schärfen kann – was will man mehr?

  • Bewertung

    aus Boppard

    5/5

    22.10.2020

    eBook (ePUB)

    Beste Unterhaltung

    Rezension zu Kaffeehaus Mit dem Buch „Das Kaffeehaus – Bewegte Jahre“ legt Marie Lacrosse den ersten Band ihrer neuen Trilogie vor. Im ersten Band führt die Autorin den Leser ins Wien des späten 19. Jahrhunderts. Über ein Jahrzehnt verfolgen wir das dramatische Schicksal von zwei ganz unterschiedlichen Liebespaaren. Dem Kronprinzen Rudolf von Österreich und der Komtess Marie Alexandrine Vetsera, genannt Mary. Sowie Richard von Löwenstein, einem Vertrauten des Prinzen und seiner großen Liebe Sophie von Werdenfels. Ihr Patenonkel, Stefan Danzers, betreibt das Café Demel, das der Trilogie den Namen gab. Wie immer bei Marie Lacrosse ist der historische Hintergrund ausgezeichnet recherchiert, so wissen wir natürlich, wie zumindest eine der beiden Liebesgeschichten ausgeht. Die examiniere Diplompsychologin entspannt auf über 700 Seiten ein differenziertes Psychogramm ihrer Hauptdarsteller und der Leser erfährt, wie sich die Katastrophe über Jahre anbahnt. Jede Figur ist wunderbar gezeichnet. Vom Kutscher bis zum Kaiser. Und wir erfahren etwas über die große Politik jener Zeit und gleichzeitig schildert die Autorin das Leben im Wien zu jener Zeit, mit all‘ den kleinen und großen Intrigen und Schicksalen. Die Epoche der großen Kaffeehäuser wird bildgewaltig zum Leben erweckt. Bei der Beschreibung der „Mokkaprinzentorte“ läuft einem das Wasser im Munde zusammen und wenn man das Buch zur Hand nimmt, dann genießt man dabei am besten eine Mandelmelange. Auf der Homepage des Verlags findet man übrigens das Rezept der Torte zum selber backen, eine besonders liebevolle Idee. Lassen Sie sich vom „Dramatis Personae“ am Beginn des Buches nicht entmutigen. Auch wenn insgesamt viele Personen in der Geschichte vorkommen, versteht es die Autorin doch, die Geschichte klar zu konzipieren und die Personen immer wieder in den Gesamtzusammenhang zu integrieren, so dass man nicht dauernd nachschauen muss, wer noch mal wer ist. Besonders gefreut hat mich das „Wiedersehen“ mit Irene Gerban, der sympathischen Hauptfigur aus der vorherigen Trilogie „Das Weingut“. Wenn man noch mal in den dritten Band dieser Reihe reinliest, bahnt sich tatsächlich die Verknüpfung der beiden Geschichten schon an. Fazit: Ein Buch zum Wegträumen in eine andere Zeit. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2020

    eBook (ePUB)

    Ein Kaffeehaus in turbulenten Zeiten

    Wieder präsentiert uns Marie Lacrosse ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der Aufbau vom Prolog über die Ouvertüre bis hin zur Tragödie und dem Requiem entspricht dem hochdramatischen Spannungsbogen, in dem sich die handelnden Personen befinden. Die vorangestellten Stadtpläne Wiens und ganz besonders die detaillierte Auflistung aller auftretenden Personen sind eine äußerst hilfreiche Begleitung während der Lektüre. Und natürlich ist es bei der Vielzahl der Charaktere hochinteressant zu erfahren, ob dies historische Personen oder erfundene Gestalten sind. Und genau hier liegt die große Stärke der Autorin, wie schon aus anderen Werken bekannt: Historisch fundiertes Wissen innerhalb eines hochspannenden Romanverlaufs zu vermitteln. Welch unermüdliche Recherchen bilden den Hintergrund für solch ein Werk und wie profitiert die Leserschaft von all der intensiven Kleinstarbeit. Sicher ist man auch zuweilen empört über die Lebenswelt der High Society, hier noch bekannt als Belle Epoque der Wiener Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Es scheint, als lebten viele Vertreter der Oberschicht in einem Kokon aus Etiquette und Oberflächlichkeiten. Wie wohltuend ist es dann, Personen zu begegnen, die aufgrund ihrer gefühlvollen Menschlichkeit und emotionalen Intelligenz eine Identifizierung ermöglichen, so die Protagonistin Sophie von Werdenfels oder ihr Onkel, der Kaffeehausbesitzer. Sophie gegenüber steht die immer mehr in hysterische Verliebtheit und Wahnvorstellungen abdriftende Freundin Mary Vetsera, eine historische Persönlichkeit, deren dramatischer Lebensverlauf nachvollziehbar geschildert wird. Auch bei anderen auftretenden Personen gibt es diese wohltuenden Momente, wo sie aus ihrer starren Konditionierung heraustreten und fast liebenswerte Züge annehmen, zumindest gelegentlich einfach menschlich erscheinen, ohne Maskerade, so der in seinen eigenen unerlösten Schatten verstrickte Kronprinz Rudolf mit seinen Reformideen und natürlich Richard von Löwenstein, das männliche Gegenüber der Protagonistin. Sehr gelungen ist auch die Einarbeitung all der Szenen, die auf die politische Lage in dieser Zeit hindeuten: Die Brüchigkeit der Monarchie, die gefährliche Ausbreitung des Nationalismus und des Antisemitismus, die Notwendigkeit und die Ansätze zu sozialen Reformen. Auch hier erweist sich die Auflistung der Personen im vorangestellten Dramatis Personae als äußerst hilfreich, um zu sehen, welche auftretenden Personen historische Gestalten sind. Dass der Rahmen des Kaffeehauses, das dem Roman seinen Titel verlieh, genau diese Spannung zwischen Hochadel, wohlhabendem Bürgertum, der vorgeschriebenen Etiquette, der Maskerade und den zutiefst menschlichen psychologischen Verstrickungen veranschaulicht, macht den besonderen Reiz dieses Buches aus, zumal man förmlich die exquisiten Köstlichkeiten zu riechen und zu schmecken scheint, die der zuweilen hochexplosiven Atmosphäre etwas wohltuend Entspannendes verleihen. Dennoch bleibt des öfteren die Frage: Und wie geht es dem Rest der Welt? Da gibt es die Dienstboten und nur ganz selten einen kurzen Blick in das so andere Leben, das Leben des Volkes. Und genau hier hat die Autorin einen genialen Schachzug parat, um der Leserschaft, die ja auch Marie Lacrosses historisches Wissen um größere Zusammenhänge kennt, mitzuteilen, dass die Welt des Volkes nicht vergessen ist: Irene Gerban, vielen sicher wohlbekannt aus der Weingut-Trilogie, taucht auf im Kaffeehaus, und schon in den beiden kurzen Szenen ist offensichtlich, dass sie sich natürlich treu geblieben ist und auch die andere Seite dieser Luxuswelt nicht vergessen hat. Wohl erscheinen die Dialoge zwischen den Protagonisten zuweilen etwas überladen, nicht unbedingt realistisch in ihrer Ausführlichkeit. Für das verständnisvolle Lesen jedoch ist es bei dieser unendlichen Fülle an Informationen äußerst hilfreich, wenn Themen wiederholt mit eingeflochten werden und man nicht zurückblättern muss mit der Frage: Wie war das nochmal? Die Autorin begleitet Ihre Leserinnen und Leser durch das Drama, schildert die Entwicklung des Desasters gut nachvollziehbar durch die sehr differenzierte Darstellung der handelnden Personen und ihrer Beweggründe. Damit wir nicht verlorengehen in der sich immer mehr zuspitzenden Dramatik sind die Kapitel mit klaren Orts- und Zeitangaben versehen. Wie hilfreich! Dass der Roman sich mit einer hochbrisanten historischen Begebenheit befasst, Aspekte beleuchtet, die sehr nachdenklich machen, ist ein weiterer Pluspunkt des Romans und man darf gespannt sein auf die Fortsetzung.

  • Bewertung

    aus Meckenheim

    1/5

    18.01.2021

    eBook (ePUB)

    Enttäuschend!

    Ich hatte mich auf eine spannende Geschichte in einem Wiener Kaffeehaus gefreut, auch um ein bisschen das Wiener Flair zu spüren. Stattdessen wird der grösste Teil des Buches durch trübe und wirre Gedanken geprägt. Das Lesen dieses Buches bereitet keine Freude! Beschreibung und Inhalt des Buches stimmen nur bedingt überein. Enttäuschend! Ich ärgere mich, dafür Geld ausgegeben zu haben!

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