Produktbild: Das letzte Licht des Tages

Das letzte Licht des Tages Roman. Die dramatische Résistance-Geschichte einer französischen Familie bei Ausbruch des 2. Weltkriegs

127

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.10.2020

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

4829 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Veronika Dünninger

Sprache

Deutsch

EAN

9783426457887

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

28.10.2020

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

4829 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Veronika Dünninger

Sprache

Deutsch

EAN

9783426457887

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    12.11.2020

    eBook (ePUB 3)

    Schuld währt ewig

    Zum Inhalt: Die Amerikanerin Liv ist gerade von ihrem Mann getrennt als ihre Großmutter sie fast schon nötigt mit ihr nach Frankreich zu reisen ohne ihr zu sagen warum. Auch in Frankreich verhält sich die Großmutter immer wieder sehr seltsam, besonders bei einem Besuch in einer Brasserie und einem Weingut. Was steckt hinter dem Verhalten und warum musste diese Reise nach Frankreich unbedingt sein? Meine Meinung: Was für eine dramatische Geschichte und auch noch durchaus genauso vorstellbar. Ich fand das Buch extrem gut und sehr berührend. Die Schuld, die sich jemand aufgeladen hat und mit aller Gewalt versucht wieder gut zu machen. Das darüber berichten wollen aber nicht können wird extrem greifbar. Mir haben gerade auch die Rückblicke in die Kriegszeiten sehr gut gefallen. Dieser Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit machten das Buch sehr lebhaft und noch interessanter. Der Schreibstil war sehr gut und liest sich sehr flott weg. Mehr davon bitte! Fazit: Schuld währt ewig

  • Bewertung

    aus Sarstedt

    5/5

    23.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Spannung in der Champagne

    Eine Buch, dass sich zu lesen lohnt. Champagner wird wohl jeder danach mit einem anderen Bewusstsein trinken. Wer sich für Frankreich und den Widerstand 1940-1945 im 2. Weltkrieg interssiert, der kann die Vergangenheit in dieser Region hierdurch ein wenig kennenlernen. Die Geschichte spielt in paralel sowohl 1940/45 als auch 2019 in den Weinbergen rund um Reims. Erzählt wird aus der Perspektive von Ines und Celine, die beide auf dem Weingut Maison Chauveau wohnen und die Zeiten des 2.Weltkrieges in ihrem Land erleben, jede jedoch ziemlich unterschiedlich. Ines, die junge Frau des Weingutbesitzers hat es schwer sich zurechtzufinden und fühlt sich allein gelassen, nicht ganz zu Unrecht, den Celine, die Frau des Kellermeisters und Halbjüdin fühlt sich hingezogen zum Weingutbesitzer und dies beruht auch auf Gegenseitigkeit. Im Jahr 2019 berichtet Liv aus der Perspektive der frisch Geschiedenen und vor einem seelischen Scherbenhaufen stehend. Ihre Oma Edith holt sie nach Frankreich. Liv erforscht zusammen mit einem Anwalt die französische Vergangenheit. Das Buch ist sehr mitreissend geschrieben, ich fühle mich in die Geschichte hineinversetzt und habe nebenbei auch einiges über Champagner erfahren. Wirklich lesenswert.

  • Bewertung

    aus Memmingen

    4/5

    19.12.2020

    eBook (ePUB 3)

    Die Frau des Winzers - gefühlvolle Zeiten voller Tragik

    Frankreich 1940: Inès, die Frau des Winzers Michel, lebt auf Chaveau mit ihrem Mann und wenigen Angestellten. Der zweite Weltkrieg kommt immer näher und erreicht schließlich die Idylle in den Weinbergen. Inès ist nicht glücklich, denn sie hat kein Händchen für die Arbeiten auf dem Weingut – im Gegensatz zu Céline, die dort arbeitet. Sie liebt das Leben dort und kennt sich in allen Bereichen der Weinherstellung perfekt aus. Neben ihr kommt sich Inès unzulänglich und tollpatschig vor. Als Inès schließlich herausfindet, dass Michel sich der Résistance angeschlossen hat, will sie ihm helfen und versucht, endlich nützlich zu sein und ihren Mann zu unterstützen. Die Résistance kommt hier nur am Rande der Geschichte zur Sprache, was ich schade finde, denn ich hatte mir ein paar gefährliche Situationen gewünscht. So kommen das Verstecken von Flüchtlingen und Waffen etwas zu kurz. Dafür werden die Gefühle und vor allem die Handlungen von Inès sehr lebendig beschrieben. Sie ist naiv und unsicher, findet ihren Platz auf dem Weingut nicht und lädt durch eine Dummheit große Schuld auf sich. Diese wirkt lange nach und hat ungeahnte Folgen für viele Menschen. In einem zweiten Handlungsstrang erleben wir Liv und ihre ungewöhnliche Großmutter Edith, die ihre Enkelin nach deren Trennung von Eric aus der Trauer reißt und kurzerhand nach Paris „entführt“. Die beiden Frauen sind nicht nur unterschiedlich, sondern auch Welten voneinander entfernt. Grandma Edith ist streng, unnachgiebig und geradlinig. Jedoch verbirgt sie etwas vor Liv, die auf taube Ohren bei ihr stößt. Liv möchte wissen, warum sie plötzlich auf dem Weingut Chaveau landet und was Edith vor ihr verbirgt. Ganz nebenbei trifft Liv dabei auf den Anwalt ihrer Großmutter. Julien Cohn respektiert den Willen von Edith und hilft Liv trotzdem, der Vergangenheit des Weingutes auf die Schliche zu kommen. Zunächst scheinen die beiden Handlungssträng zusammenhanglos nebeneinander her zu verlaufen. Doch im Laufe des Romans kristallisieren sich die Verbindungen zwischen den Charakteren heraus. Mit viel Gefühl und Gespür für die französische Landschaft, den Weinbau und die Charakter, sowie die Emotionen der Protagonisten erzählt Kristin Harmel eine tragische Geschichte von Liebe, Verrat, Eifersucht und den Schrecken des 2. Weltkrieges. Es ist ein berührendes und gefühlvolles Buch, das mir gut gefallen und mir schöne Lesestunden bereitet hat. Nur Inès hat mich nicht wirklich erreicht. Ihr Wesen blieb mir fremd und doch konnte ich auch etwas Verständnis für sie aufbringen. Liv und ihre Grandma haben mich dagegen von Anfang an in ihren Bann gezogen. Das Buch ist schön gestaltet. Die bunten Weinblätter und Reben finden sich am Anfang eines jeden Kapitels und bilden somit ein schönes Gesamtbild. Zudem finde ich es schön, wie die Kapitelüberschriften die Sicht von Liv, Inès, Céline auf das Geschehen wiedergeben. Männer sind im Roman nur Nebenfiguren und somit entsteht der weiblich Blick auf die Geschehnisse dieser Zeit. Die Anmerkung der Autorin zum Champagner ergänzt das Buch und ist sehr interessant. Somit steckt auch noch eine Menge Wissen im Buch.

  • Bewertung

    aus Velten

    4/5

    08.11.2020

    eBook (ePUB 3)

    Glück, Leid und Geheimnisse

    Ich finde das Cover schön, es erinnert an ein Mandala und ist mit Weinblättern und Trauben passend zum Inhalt arrangiert - schön farbenfroh und in einem ähnlichen Stil wie die vorherigen Bücher der Autorin. Das Buch wechselt kapitelweise in verschiedene Zeitepochen - einmal im jetzt und einmal zum 2. Weltkrieg. Es geht hier wieder um Schicksale aus der Vergangenheit (Ines und Celine), die ganz eng mit denen der Gegenwart verknüpft sind (Liv). Gleichzeitig wird die Vergangenheit aus zwei Perspektiven erzählt (Ines und Celine). Aber es kommt zu keinem Zeitpunkt dadurch zu Verwirrungen. Die Autorin versteht es sehr gut, die Schicksale der Menschen miteinander zu verbinden. Das Buch ist auf seine Art spannend, der Bogen baut sich bis zum Ende auf, das mich dann doch etwas überrascht hat. Man lernt viel über die Arbeit auf einem Weingut und die Champagnerherstellung, aber auch über das Leben im 2. Weltkrieg mit all seinen Tragödien mit der Sicht aus Frankreich. Ich mag den Schreibstil von Kristin Harmel, er ist leicht zu lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Man hat den Eindruck, sie hat gut die geschichtlichen Hintergründe recherchiert. Obwohl ich stellenweise die Beschreibungen der Champagnerherstellung etwas ausschweifend fand, hat mich die Geschichte dennoch gepackt, besonders im letzten Viertel, als sich so langsam Licht ins Dunkel der Geheimnisse tastete. Ein historischer Roman, der mir trotz einiger Längen sehr gut gefallen hat.

  • Bewertung

    4/5

    20.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Eine bewegende Geschichte über Liebe, Verrat und Widerstand

    Ines, eine junge Braut, unpolitisch und naiv, wird vom ersten Tag ihrer Ehe an mit der harten Realität des Lebens im Allgemeinen und der Arbeit auf einem Weingut im Besonderen konfrontiert. Damit ist sie heillos überfordert, hat sie ihr bisheriges Leben doch in einem wohlbehüteten Kokon verbracht. Aber es herrscht Krieg in Frankreich und die Nazis bestimmen maßgeblich auch in der Champagne den Alltag, obwohl sich diese Region als sehr rebellisch erwies und die Résistance hier sehr aktiv war. Und so muss sich auch Ines eines Tages entscheiden: Stellt sie sich den Nazis entgegen, oder begeht sie Verrat an ihrem Ehemann und denen, die sich Hilfe von ihm erwarten? Eine bewegende Familien- und Liebesgeschichte, erzählt auf zwei Zeitebenen, die mich sehr berührt hat. Sie erzählt vom Erwachsen werden und den schweren Entscheidungen, die man im Leben treffen muss, aber auch von der Schuld, die man dabei womöglich auf sich lädt. Auch, wenn das hübsche Cover ein wenig nach Heile-Welt-Roman aussieht, ist es doch eine sehr vielschichtige Geschichte, gespickt mit vielen historischen Details. Aber die Liebe kommt zum Glück natürlich auch nicht zu kurz. Absolut lesenswert!

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