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Code kaputt

Macht und Dekadenz im Silicon Valley

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Beschreibung

Anna Wieners gefeierte Reportage über das Silicon Valley zu Zeiten des digitalen Goldrausches ist viel mehr als eine literarisch brillante Coming-of-Age-Geschichte: Ihr persönliches Protokoll entlarvt den Sexismus, die Machtbesessenheit und die Dekadenz jener Start-up-Elite, die unseren digitalen Alltag bestimmt.

Mit Mitte zwanzig ist Anna Wiener Teil der New Yorker Literaturszene am Ende der Nullerjahre: viele Träume und wenig Geld. Als sie zufällig einen Job bei einem Startup bekommt, steht ihr Leben plötzlich Kopf. Sie stürzt sich in den digitalen Goldrausch an der Westküste, arbeitet am Aufstieg des Hightech-Kapitalismus mit und gerät so immer tiefer in die digitale Parallelwelt des Silicon Valley. Aber je länger sie die schöne neue Startup-Welt miterlebt, desto klarer wird ihr: Im Zentrum der globalen Disruption stehen keine Ideale, sondern Hybris, Risikokapital und eine übersteigerte Männlichkeit.

• Inside Silicon Valley: als Außenseiter ins Herz der Tech-Elite
• Junge weiße Männer: wie Sexismus, Macht und Risikokapital die Start-up-Szene dominieren
• Die digitale Hybris: Ein paar Zeilen Code verändern die Welt

Anna Wiener erzählt nicht nur präzise von der Geburt des Start-Up-Kapitalismus aus dem Geist der Überheblichkeit. Sie protokolliert, wie eine Generation ihre Illusionen verlor.

„Herausragend.“ – New York Times

„Trotz der unangenehmen und beunruhigenden Themen – unregulierte Überwachungstechnologie, skrupellose Bosse, sexuelle Belästigung: Dieses Buch ist eine Freude.“ – The Guardian

„Sie ist eine scharfe Beobachterin der Unzulänglichkeiten der Tech-Szene, aber besonders gut vermittelt sie eine Gedankenwelt, die geprägt ist von dem Wunsch, nicht zu viel zu wissen.“ – The Atlantic

„Joan Didion bei einem Start-up.“ – Rebecca Solnit

Anna Wiener ist Journalistin und schreibt für den New Yorker, The Atlantic und Wired über das Silicon Valley, Start-Up-Kultur und die digitale Welt. Sie lebt und arbeitet in San Francisco, Code kaputt ist ihr erstes Buch und sorgt seit Erscheinen in den USA und Großbritannien für Furore.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Droemer Knaur Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,8 cm

Gewicht

340 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Droemer Knaur Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,8 cm

Gewicht

340 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Uncanny Valley

Übersetzer

Cornelia Röser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-27773-7

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Nix neues

Bewertung aus Weingarten am 22.02.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anfangs fesselt es einen, aber dann zieht es sich dahin. Tut mir leid, aber es wird eigentlich kaum etwas neues zu Tage gebracht, was man nicht schon irgendwo eventuell schon mal aufgeschnappt hat. Ich habe ab Seite 210 entschieden, es nicht zu Ende zu lesen. Von mir knappe 3 Sterne.

Nix neues

Bewertung aus Weingarten am 22.02.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anfangs fesselt es einen, aber dann zieht es sich dahin. Tut mir leid, aber es wird eigentlich kaum etwas neues zu Tage gebracht, was man nicht schon irgendwo eventuell schon mal aufgeschnappt hat. Ich habe ab Seite 210 entschieden, es nicht zu Ende zu lesen. Von mir knappe 3 Sterne.

Ein unmittelbaren und ernüchternden Blick

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 03.11.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anna Wienert berichtet in ihrem Memoir “Code kaputt” von ihrem Arbeitsleben in der damals noch recht jungen digitalen Start-Up-Szene im Silicon Valley und in San Francisco. Das “Uncanny Valley” – so englische Originaltitel – ist für sie tatsächlich zunächst einmal ebenso unheimlich-undurchsichtig wie aufregend und überraschend. Als Ich-Erzählerin berichtet Wiechert, wie sie in der männlich dominierten Szene zwischen hemdsärmeligen CEOS, aufstrebenden Jungmanagern und nerdigen Entwicklern zurecht gekommen ist – oder eben nicht, weil ihr die verklemmten Macho-Sprüche auch im lockeren T-Shirt-Outfit irgendwann zu sehr auf die Nerven gingen. Sie erzählt von den unmerklichen Veränderungen im liberalen San Francisco, wo viele (Lebens-)Künstler und unkonventionelle Existenzen nach und nach selbstbewussten Start-up-Managern weichen mussten, die mit fremdem Geld Unternehmen gründen und nach oben bringen, um sie alsbald wieder für noch mehr Geld zu verkaufen. Es geht um menschliche Kreativität und Produktivität, um den maximalen Einsatz für eine Idee oder eben doch nur für den Profit. Und sie zeigt auch, wie das Silicon Valley so ganz nebenbei seinen Beitrag zur Entwicklung totaler digitaler Überwachungstechniken leistet – kaum glaublich, dass sich noch immer Leute wundern, wenn ihnen Facebook, Twitter, Google & Co Werbung für Produkte anzeigen, die sie gerade eben noch gesucht oder sogar bereits gekauft haben. So ist Anna Wienerts “Code kaputt” ein ebenso persönlicher wie gesellschaftlich wichtiger Tagebuchroman, der uns einen unmittelbaren und ernüchternden Blick hinter die Kulissen des großen Mythos Silicon Valley erlaubt.

Ein unmittelbaren und ernüchternden Blick

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 03.11.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anna Wienert berichtet in ihrem Memoir “Code kaputt” von ihrem Arbeitsleben in der damals noch recht jungen digitalen Start-Up-Szene im Silicon Valley und in San Francisco. Das “Uncanny Valley” – so englische Originaltitel – ist für sie tatsächlich zunächst einmal ebenso unheimlich-undurchsichtig wie aufregend und überraschend. Als Ich-Erzählerin berichtet Wiechert, wie sie in der männlich dominierten Szene zwischen hemdsärmeligen CEOS, aufstrebenden Jungmanagern und nerdigen Entwicklern zurecht gekommen ist – oder eben nicht, weil ihr die verklemmten Macho-Sprüche auch im lockeren T-Shirt-Outfit irgendwann zu sehr auf die Nerven gingen. Sie erzählt von den unmerklichen Veränderungen im liberalen San Francisco, wo viele (Lebens-)Künstler und unkonventionelle Existenzen nach und nach selbstbewussten Start-up-Managern weichen mussten, die mit fremdem Geld Unternehmen gründen und nach oben bringen, um sie alsbald wieder für noch mehr Geld zu verkaufen. Es geht um menschliche Kreativität und Produktivität, um den maximalen Einsatz für eine Idee oder eben doch nur für den Profit. Und sie zeigt auch, wie das Silicon Valley so ganz nebenbei seinen Beitrag zur Entwicklung totaler digitaler Überwachungstechniken leistet – kaum glaublich, dass sich noch immer Leute wundern, wenn ihnen Facebook, Twitter, Google & Co Werbung für Produkte anzeigen, die sie gerade eben noch gesucht oder sogar bereits gekauft haben. So ist Anna Wienerts “Code kaputt” ein ebenso persönlicher wie gesellschaftlich wichtiger Tagebuchroman, der uns einen unmittelbaren und ernüchternden Blick hinter die Kulissen des großen Mythos Silicon Valley erlaubt.

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Lisa-Marie Tassati

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Silicon Valley verpackt in eine Geschichte, die so viel mehr ist, als der erste Schein vermuten lässt. Seximus, Dekadenz, digitaler Alltag, Literatur. Gegensätze ziehen sich bekanntlich ja an, doch wie sehr wird einem bewusst, umso mehr man sich in das Buch hineinliest.
5/5

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Silicon Valley verpackt in eine Geschichte, die so viel mehr ist, als der erste Schein vermuten lässt. Seximus, Dekadenz, digitaler Alltag, Literatur. Gegensätze ziehen sich bekanntlich ja an, doch wie sehr wird einem bewusst, umso mehr man sich in das Buch hineinliest.

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