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Henry James

1. Washington Square

Washington Square Ungekürzte Lesung mit Gert Westphal (1 mp3-CD)

Aus der Reihe Penguin Popular Classics
Gesprochen von
3

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Gert Westphal

Spieldauer

7 Stunden und 58 Minuten

Erscheinungsdatum

18.09.2020

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Alfred Kuoni

Sprache

Deutsch

EAN

9783742416292

Beschreibung

Rezension

»Ein Leben ohne Henry James ist möglich, aber sinnlos.« DIE ZEIT
»Es gibt keinen Zweifel: Wer sich eine Bibliothek mit Weltliteratur in Form von Hörbüchern aufbauen möchte, kommt an dieser Edition nicht vorbei.« WDR 3
»Hier wird fündig, wer an Hörbuchproduktionen Freude hat, die nicht schnell hingeschludert sind, sondern mit einer Regie-Idee zum Text vom und für den Rundfunk produziert sind.« NDR KULTUR
»Mehr Zeit hätte man ja immer gern, aber für diese schönen Hörbücher [...] besonders.« WAZ
»Die Hörbuch-Edition ›Große Werke. Große Stimmen.‹ umfasst herausragende Lesungen deutschsprachiger Sprecherinnen und Sprecher, die in den Archiven der Rundfunkanstalten schlummern.« SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK

Produktdetails

Gesprochen von

Gert Westphal

Spieldauer

7 Stunden und 58 Minuten

Erscheinungsdatum

18.09.2020

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Alfred Kuoni

Sprache

Deutsch

EAN

9783742416292

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstr. 9a
10623 Berlin
Deutschland
Email: info@der-audio-verlag.de
Url: www.der-audio-verlag.de
Telephone: +49 30 31998280
Fax: +49 30 319982811

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Stifter lässt grüßen

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 05.09.2014

Bewertungsnummer: 479514

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zuerst einmal sei dem Manesse-Verlag ein großes Lob für seine Serie amerikanischer Klassiker ausgesprochen. Rein literarisch betrachtet, erwartet den Leser bei jedem Band das pure Glück. Was natürlich auch für Henry James gilt, der durchaus mit Adalbert Stifter verglichen werden kann. Die Geschichte von Austin Sloper, seines Zeichen erfolgreicher Arzt, ansässig in New York von 1840, und seiner Tochter Catherine überzeugt durch ihre unaufgeregte Wahrnehmung menschlicher Eigenschaften. Als Catherine in ihrer Unauffälligkeit endlich eine Mann findet, welcher sehr klug, sehr kultiviert, aber auch sehr mittellos ist, diagnostiziert der Vater messerscharf "Mitgiftjäger", und legt sein Veto einlegt. Was Henry James aus dieser Geschichte aus dem Leben macht, wie er sie erzählt ist einzigartig, und verdient Bewunderung, samt vielen Lesern!

Stifter lässt grüßen

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 05.09.2014
Bewertungsnummer: 479514
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zuerst einmal sei dem Manesse-Verlag ein großes Lob für seine Serie amerikanischer Klassiker ausgesprochen. Rein literarisch betrachtet, erwartet den Leser bei jedem Band das pure Glück. Was natürlich auch für Henry James gilt, der durchaus mit Adalbert Stifter verglichen werden kann. Die Geschichte von Austin Sloper, seines Zeichen erfolgreicher Arzt, ansässig in New York von 1840, und seiner Tochter Catherine überzeugt durch ihre unaufgeregte Wahrnehmung menschlicher Eigenschaften. Als Catherine in ihrer Unauffälligkeit endlich eine Mann findet, welcher sehr klug, sehr kultiviert, aber auch sehr mittellos ist, diagnostiziert der Vater messerscharf "Mitgiftjäger", und legt sein Veto einlegt. Was Henry James aus dieser Geschichte aus dem Leben macht, wie er sie erzählt ist einzigartig, und verdient Bewunderung, samt vielen Lesern!

Der amerikanische Schriftstell…

MaWiOr aus Halle am 30.06.2014

Bewertungsnummer: 2703701

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der amerikanische Schriftsteller Henry James (1843-1916), der ab 1876 seinen Wohnsitz allerdings in England hatte, war einer der produktivsten Autoren seiner Zeit. Mit seinem vielschichtigen Werk (u.a. 22 Romane) beleuchtete er vorrangig das viktorianische Zeitalter. Sein Roman „Washington Square“ (1880) spielt jedoch in New York um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Am dortigen Washington Square wohnt Dr. Austin Sloper mit seiner Tochter Catherine und seiner Schwester Lavinia. Sloper ist Witwer und ein angesehener und vermögender Arzt, eine stadtbekannte Persönlichkeit und darüber hinaus ein ehrenhafter Mann. Obwohl er ein „Damenarzt“ ist, hat er keine große Meinung vom weiblichen Geschlecht. Sein ganzer Stolz und seine Sorge ist seine Tochter Catherine, die unter der Obhut seiner Schwester aufgewachsen ist. „Versuche eine kluge Frau aus ihr zu machen.“ Doch dann lernt die schüchterne und etwas naive Catherine den Abenteurer Morris Townsend kennen, der ihr den Hof macht. Morris ist zwar zehn Jahre älter, aber dennoch attraktiv. Er hat sich viel in der Welt herumgetrieben und dabei sein Vermögen durchgebracht. Nicht nur Catherine ist verliebt, auch ihre Tante ist von dem Bräutigam begeistert. Sloper sieht in dem mittellosen Morris dagegen einen Mitgiftjäger und Nichtnutz. Um eine Heirat zu verhindern, geht er mit seiner Tochter auf eine zwölfmonatige Europareise. In dieser Zeit reift Catherine zu einer selbstbewussten Frau heran und als sie wieder in New York sind, hält Morris immer noch um ihre Hand an. Doch beide wissen, dass der selbstgerechte Sloper seine Tochter enterben würde, würden sie ihren Kopf durchsetzen. Da verlässt Morris New York geschäftlich für längere Zeit, was Catherine schwer enttäuscht. Catherine bleibt unverheiratet. Trotzdem hat ihr Vater in seinem letzten Testament ihr Erbe gekürzt. Catherine und Tante Lavinia wohnen jetzt allein in dem Haus am Washington Square. Nach vielen Jahren kommt es zu einer erneuten Begegnung mit Morris, doch Catherine hat die Enttäuschung nicht überwunden. „Washington Square“ ist ein Zeitdokument und zugleich ein Entwicklungsroman, der die Entwicklung Catherines zu einer stärker werdenden Frau beschreibt. Das erklärt auch, warum immer wieder längere erzählende Passagen eingebaut sind. Im Manesse Verlag liegt der Roman nun in einer Neuübersetzung von Bettina Blumenberg (mit Nachwort) vor. Eine Übersetzung, die Henry James als Analytiker und Meister des psychologischen Erzählens gerecht wird und dabei doch leichtfüßig ist. Wirklich lesenswert.

Der amerikanische Schriftstell…

MaWiOr aus Halle am 30.06.2014
Bewertungsnummer: 2703701
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der amerikanische Schriftsteller Henry James (1843-1916), der ab 1876 seinen Wohnsitz allerdings in England hatte, war einer der produktivsten Autoren seiner Zeit. Mit seinem vielschichtigen Werk (u.a. 22 Romane) beleuchtete er vorrangig das viktorianische Zeitalter. Sein Roman „Washington Square“ (1880) spielt jedoch in New York um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Am dortigen Washington Square wohnt Dr. Austin Sloper mit seiner Tochter Catherine und seiner Schwester Lavinia. Sloper ist Witwer und ein angesehener und vermögender Arzt, eine stadtbekannte Persönlichkeit und darüber hinaus ein ehrenhafter Mann. Obwohl er ein „Damenarzt“ ist, hat er keine große Meinung vom weiblichen Geschlecht. Sein ganzer Stolz und seine Sorge ist seine Tochter Catherine, die unter der Obhut seiner Schwester aufgewachsen ist. „Versuche eine kluge Frau aus ihr zu machen.“ Doch dann lernt die schüchterne und etwas naive Catherine den Abenteurer Morris Townsend kennen, der ihr den Hof macht. Morris ist zwar zehn Jahre älter, aber dennoch attraktiv. Er hat sich viel in der Welt herumgetrieben und dabei sein Vermögen durchgebracht. Nicht nur Catherine ist verliebt, auch ihre Tante ist von dem Bräutigam begeistert. Sloper sieht in dem mittellosen Morris dagegen einen Mitgiftjäger und Nichtnutz. Um eine Heirat zu verhindern, geht er mit seiner Tochter auf eine zwölfmonatige Europareise. In dieser Zeit reift Catherine zu einer selbstbewussten Frau heran und als sie wieder in New York sind, hält Morris immer noch um ihre Hand an. Doch beide wissen, dass der selbstgerechte Sloper seine Tochter enterben würde, würden sie ihren Kopf durchsetzen. Da verlässt Morris New York geschäftlich für längere Zeit, was Catherine schwer enttäuscht. Catherine bleibt unverheiratet. Trotzdem hat ihr Vater in seinem letzten Testament ihr Erbe gekürzt. Catherine und Tante Lavinia wohnen jetzt allein in dem Haus am Washington Square. Nach vielen Jahren kommt es zu einer erneuten Begegnung mit Morris, doch Catherine hat die Enttäuschung nicht überwunden. „Washington Square“ ist ein Zeitdokument und zugleich ein Entwicklungsroman, der die Entwicklung Catherines zu einer stärker werdenden Frau beschreibt. Das erklärt auch, warum immer wieder längere erzählende Passagen eingebaut sind. Im Manesse Verlag liegt der Roman nun in einer Neuübersetzung von Bettina Blumenberg (mit Nachwort) vor. Eine Übersetzung, die Henry James als Analytiker und Meister des psychologischen Erzählens gerecht wird und dabei doch leichtfüßig ist. Wirklich lesenswert.

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