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Band 2750

Was das Valley denken nennt Über die Ideologie der Techbranche

Aus der Reihe edition suhrkamp
3

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13700

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.11.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

159

Maße (L/B/H)

17,5/10,6/1,5 cm

Gewicht

98 g

Farbe

Tanne

Auflage

5. Auflage

Übersetzt von

Stephan Gebauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12750-6

Beschreibung

Rezension

»Daub entzaubert [das Valley].« ("der Freitag")
»Daubs Buch ist ein funkensprühendes Feuerwerk brillanter Gedanken und eine stilistische Sensation. Aber auch eine inhaltliche.« ("neues deutschland")
»[Technologie gibt] uns Möglichkeiten an die Hand, von denen frühere Generationen nicht zu träumen wagten. Auch in der Forschung und Lehre. Aber sie tut es um einen Preis. Über sie zu reflektieren und möglichst bewusst zu entscheiden, wo wir uns beteiligen und wo nicht, wäre schon ein Gewinn.
»Ein Buch für alle, die schon immer mal genauer wissen wollten, woher die Ideen großer heutiger Techunternehmen eigentlich kommen.« ("FUTURZWEI")
»... erfrischend bissig und prägnant. Hat man bestimmte Denkmuster erst einmal erkannt, sieht man nicht nur das Silicon Valley, sondern die ganze Techbranche mit anderen Augen.« ("Technology Review")

Produktdetails

Verkaufsrang

13700

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.11.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

159

Maße (L/B/H)

17,5/10,6/1,5 cm

Gewicht

98 g

Farbe

Tanne

Auflage

5. Auflage

Übersetzt von

Stephan Gebauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12750-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus Weyarn

    5/5

    08.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr nette Anregungen

    Wirklich schön zu lesen und für alle in der Branche die weiter als 01 denken wollen eine schöne anregende Lektüre.

  • Bewertung

    aus Stallikon

    3/5

    20.09.2021

    eBook (ePUB)

    Was das Valley denken nennt

    Es wird wird viel geredet aber wenig gesagt. Nicht wirklich lesenswert....

  • LichtundSchatten

    2/5

    13.01.2026

    eBook (ePUB)

    Das Buch erhebt den Anspruch,…

    Das Buch erhebt den Anspruch, das Denken des Silicon Valley zu erklären, konstruiert dabei aber ein homogenes ideologisches Gebilde, das es so kaum gibt. Das Valley ist kein kollektiver Denkapparat, sondern ein ökonomischer Möglichkeitsraum, in dem sehr unterschiedliche Interessen, Motive und Weltbilder nebeneinander existieren. Die Zusammenfassung dieser Vielfalt zu einer kohärenten Ideologie wirkt vereinfachend und verzerrt den Gegenstand. Statt die ökonomischen Mechaniken zu analysieren – Geschäftsmodelle, Anreizstrukturen, Wettbewerb, Risikokapital –, verlegt sich das Buch stark auf Narrative, Selbstbeschreibungen und kulturkritische Deutungen. Das ist literarisch und intellektuell anregend, bleibt aber analytisch unvollständig. Technologie entsteht nicht primär aus Ideologie, sondern aus Machbarkeit, Marktchancen und Kapitalallokation. Diese Ebene wird zwar gestreift, aber nicht systematisch durchdrungen. Auffällig ist zudem der moralische Grundton. Silicon Valley erscheint weniger als ambivalenter Innovationsraum denn als ideologisch vorbelastetes Gefahrenfeld. Zwar wird Ambivalenz beschworen, doch die Lektüre kippt häufig in eine implizite Schuldzuweisung. Technik wird stärker als Ausdruck problematischer Weltbilder gelesen denn als Werkzeug, dessen Wirkung vom konkreten Einsatz abhängt. Hinzu kommt eine selektive Fallauswahl. Extreme Positionen, provokante Vordenker und prominente Milliardäre werden als repräsentativ herangezogen, während der alltägliche, pragmatische Innovationsbetrieb – das mühselige Testen, Scheitern, Verbessern – weitgehend ausgeblendet bleibt. Dadurch geraten Randphänomene ins Zentrum der Erklärung, was das Gesamtbild weiter zuspitzt. Was schließlich fehlt, ist eine reflektierte Selbstkritik des europäischen Blicks. Die eigene Skepsis gegenüber Markt, Risiko und unternehmerischer Freiheit wird stillschweigend als neutraler Maßstab gesetzt. Dass genau diese Haltung zu Innovationsschwäche, Regulierungsüberhang und politischer Bequemlichkeit beigetragen haben könnte, bleibt unerörtert. Unterm Strich ist das Buch eine gut geschriebene Kulturkritik, aber keine überzeugende Erklärung des Silicon Valley. Das Buch analysiert Erzählungen, nicht die Mechanik. Es zeigt, wie man über das Valley denken kann – erklärt aber nicht, warum es funktioniert. Wer das Valley verstehen will, muss weniger über Ideologien und mehr über Anreize, Märkte und Risiko sprechen.

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