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  • Produktbild: Berlin Prepper - Thriller (Berlin Noir 1)
Band 1

Berlin Prepper - Thriller (Berlin Noir 1) Thriller

Aus der Reihe Berlin Noir
11

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2020

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

19/11,6/2,2 cm

Gewicht

227 g

Farbe

Ozeanblau / Karamell

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47093-0

Beschreibung

Rezension

»Groschupfs Roman ist kein Berlin noir mehr, sondern vermutlich nicht der letzte eines neues Subgenres: Berlin braun.« ("DIE ZEIT")
»Jeder gute Krimi müsse politisch sein, hat der französische Noir-Pionier Jean-Patrick Manchette einmal postuliert. Johannes Groschupf erfüllt diese Forderung auf subtile Weise.« ("DER SPIEGEL")
»Ein rasanter Höllentrip durch ein düsteres Berlin. … Groschupf erzählt die beklemmende Geschichte hart und direkt, gleichzeitig aber auch mit trockenem Witz und einem sicheren Gespür für Situationskomik.« ("Tages-Anzeiger")
»Ein schnelles und rohes Buch, das vom subtilen Witz seines Autors lebt, der mit seinem Gespür für scheinbare Nebensächlichkeiten eine flirrende Atmosphäre erzeugt.« ("Frankfurter Rundschau")
» Berlin Prepper ist ein Berlinroman, ein Gegenwartsroman, ein Kriminalroman; schnell, hart und gut.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ein ausgezeichnet geschriebener, spannender Roman über den Wahnsinn, der sich aus dem Internet in die Gesellschaft ergießt.« ("DIE WELT")
»Ein hochexplosiver Thriller. Ein so langes, furioses Finale, selten so gelesen. Höchstes Lob!« ("RBB radioeins")
»Lange hat keiner mehr so gut und gnadenlos über Berlin geschrieben. Und dann ist das Ganze auch noch in einen Thriller gepackt, der extrem nachwirkt.« ("Berliner Zeitung")
»Richtig gut … Ein erschreckend realitätsnaher Gegenwartsroman, den ich guten Gewissens jedem mit starken Nerven empfehlen kann.« ("hr2 Kultur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2020

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

19/11,6/2,2 cm

Gewicht

227 g

Farbe

Ozeanblau / Karamell

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47093-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein kurzweiliger, rasanter Thriller,...

    Ein kurzweiliger, rasanter Thriller, der informativ den Bogen zur Prepper-Szene spannt und uns in die Welt der Hasskommentare im Internet entführt. Düsteres Abbild der Gegenwart!

  • Bewertung

    5/5

    19.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hard boiled

    Endlich wieder mal ein deutscher Krimi der sich den heutigen Realitäten annimmt. Unprätentiös kommt dieser Roman daher und nimmt unsere irgendwie gestörte Zeit aufs Korn. Dabei driftet der Autor nie ins Komödiantische ab, setzt seinen durchaus vorhandenen Humor trocken und eher diskret ein. Die Absurdität des Plots wird dadurch nur noch absurder. Die Figuren wirken glaubhaft und plastisch. Und hier wird eingelöst, was alle anderen versprechen : Hochspannung.

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Delete, delete, delete

    Walter ist ein Prepper, er bereitet sich auf's Überleben nach dem möglichen Ende der Welt vor. Seine Arbeit als Haßkommentarlöscher bei einer Nachrichtenredaktion verdüstert die Zukunft zusätzlich. Bis er und eine Kollegin abends überfallen werden. War es jemand vom "Migrantenpack" oder ein Haßkommentarschreiber, der sich rächen will? Auf der Suche nach den Tätern watet Walter durch einen menschlichen Sumpf, trifft zum Beispiel auf einen mit Waffen handelnden Ex-Polizisten mit "guten" Ratschlägen: " "Sie hat völlig recht ", sagte Willy. " Gerade unsere jungen Frauen müssen geschützt werden. Frauen sind unsere Zukunft, sie tragen unsere Kinder aus." " Danke, Willy ", sagte Peppa. "Das ist schön, dass das mal einer ausspricht. Das tut mir richtig gut. "" Düster, ehrlich und zu Recht hochgelobt!

  • #H#

    aus Bayern

    5/5

    31.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Approve, delete, delete, delete...

    Ein dystopisches, apokalyptisches Szenario, das packend sowie beklemmend ist, wachrüttelt und zum Nachdenken anregt. Unbedingt lesen! ### Approve, delete, delete...; das ist das, was Walter Noack, Content Moderator bei einer großen Berliner Tageszeitung täglich acht Stunden lang mit eingehenden Online-Kommentaren macht. Er muss tausende von Kommentaren, die von hinter Pseudonymen steckenden Lesern eingehen, in Sekundenschnelle erfassen und zensieren. Der Druck ist groß, da keine extrem-hasserfüllten Kommentare durchrutschen dürfen. Es ist sein Job. Emotional lässt er nichts an sich ran. Er ist ja auch ein Prepper (abgeleitet vom Englischen „to be prepaired“ [bereit sein]) und ist gewappnet für den Notfall, für sämtliche Katastrophen, die das normale Leben aus den Angeln heben würden. So hortet er Konserven, diverse Werkzeuge und Utensilien um für längere Zeit autark sein zu können. Er hat sogar Verstecke im Wald, die er ständig auf dem Laufenden hält. Eine gute körperliche Fitness ist zudem unabdingbar. Noack bereitet sich ständig auf diese Notsituation vor, er ist allzeit bereit, falls es zum Schlimmsten kommt. Die Arbeit ist Routine, ist Alltag, bis er eines Abends nach seiner Arbeit – obwohl das Security-Personal in der Nähe ist - brutal niedergeschlagen wird und verletzt im Krankenhaus landet. Er ärgert sich dabei aber mehr über sich selbst, weil er „nicht bereit“ war und diesem Angriff nichts entgegensetzen konnte. Aber wer steckt dahinter? Sind es Leser, die wütend sind, weil ihre Kommentare nicht durchkommen, oder sind es Flüchtlinge aus dem nahegelegenen Flüchtlingscontainern? Als kurz darauf auch seiner Kollegin Peppa das gleiche passiert, die Polizei auch hier mit den Ermittlungen nicht weiterkommt, beschließen Noack, Peppa und sein Sohn Nick auf eigene Faust die Schläger ausfindig zu machen. Sie wollen sich nicht mehr alles gefallen lassen, und die Bereitschaft, auch härtere Bandagen anzulegen, steigt. So scheuen sie sich auch nicht, sich auf dem Schwarzmarkt Waffen zu besorgen und geraten unvermittelt in die Reichsbürgerszene. Der Thriller ist in der Ich-Perspektive erzählt. Die Erzählweise ist nüchtern, sachlich, trocken, klar und leicht verständlich. Und dies Einfachheit lässt es fast wie ein 'Tagebuch' erscheinen, in dem der Schreiber – der Protagonist – das Erlebte unzensiert und ungefiltert darlegt. Man kommt so gut in die Geschichte rein, und der Hauptprotagonist Noack wirkt sehr authentisch, sein Handeln und Denken ist nachvollziehbar, auch wenn man als Leser diesem nicht unbedingt zustimmen wird. Ebenso finden die anderen verschiedensten Protagonisten mit ihren eigenen teils auch abgehobenen Charakteren und Eigenheiten ihren Platz in der Geschichte. Berlin ist Multi-Kulti, und so hat auch Noack eine gute kumpelhafte Beziehung zu seinem türkischen Stammbäcker Ahmad, der ihm auch bei der ein oder anderen Sache mit Rat und Tat zur Seite steht und immer ein Auge auf ihn hat. Gelungen bei dem Thriller ist vor allem, dass man beim Lesen die Berliner Atmosphäre richtig spürt, man merkt, dass der Autor mit der Stadt sehr vertraut ist. Außerdem hat sich der Autor intensiv mit dem Thema Internet-Kommentare auseinandergesetzt. Die Story ist fiktiv, aber die Hass-Kommentare sind echt und nicht erfunden! Und das alles lässt einem die Geschichte sehr 'nah' und nahezu real erscheinen. Die dystopische und apokalyptische Perspektive machen ein wenig Angst, ist aber gleichzeitig auch ein mahnender Fingerzeig, sich mit der heutigen verrohenden, respektschwindenden gesellschaftlichen Entwicklung auseinanderzusetzen. Dieser Thriller steht meines Erachtens - als einer von 12 nominierten Titeln - zu Recht auf der Longlist des diesjährigen „Crime Cologne Award“ (September 2019), da er eine aktuelle Thematik zum Inhalt hat und zudem psychologisch raffiniert aufgebaut ist. Bis jetzt habe ich noch nichts von Johannes Groschupf gelesen, aber seine Fähigkeit, den Leser mit einer speziellen Spannung und einem eigenen Stil zu fesseln, hat mich überzeugt. Überzeugen Sie sich doch auch!

  • Xirxe

    aus Hannover

    4/5

    07.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr Psychogramm als Krimi, aber dennoch spannend

    Noack ist Mitte 40 und bereitet sich vor - auf das Schlimmste. Schon immer, seit er ein kleiner Junge war, will er gewappnet sein gegen das, was da kommen kann. Denn es wird kommen, das Schlimmste. Als er eine Stelle bei einer Zeitung antritt, wo er täglich tausende Hassmails aussortieren muss, stärkt dies seine Haltung. Dennoch verfällt er nicht den kruden Verschwörungstheorien oder feindseligen, wutentbrannten Sprüchen der Rechtsradikalen, die er tagtäglich lesen muss. Doch es kommt ein Punkt, da braucht er deren Unterstützung: Er und eine Kollegin werden von Unbekannten überfallen und auch sein Sohn wird hineingezogen. Und niemand kann ihm helfen. 'Berlin Prepper' wird als Thriller angewiesen, aber dafür geht es fast schon gemächlich darin zu. Über die Hälfte folgt man Noacks Gedankengängen, der die grässlichen Beschimpfungen und Häme beinahe stoisch erträgt. Selbst als er überfallen wird, bleibt er vergleichsweise ruhig, während man als Lesende immer mehr darauf lauert: Wann rastet er aus? Doch er hat sich in der Gewalt, während um ihn herum es kaum noch eine 'lichte' Seele zu geben scheint, nur noch Rechte, Rassisten und Wutbürger, selbst auf der Arbeit. Überall nur noch Schmutz, Hass, Wut und Zorn - beim Lesen hatte ich zeitweilig das Gefühl, dass mich diese Atmosphäre mehr bedrückte als den Protagonisten. Das vom Autor entworfene Szenario ist so düster und eindringlich dargestellt, dass ich mich dabei erwischte darüber nachzudenken, ob es vielleicht nicht doch ganz sinnvoll sei, im Umland ein paar Vorräte anzulegen. Und der Showdown trägt ebenfalls nicht gerade zur Beruhigung bei, denn so realitätsfern ist das Ganze nicht. Was mich allerdings störte, war die Redseligkeit mancher Personen. Weshalb beispielsweise Volkan plötzlich zum großen Erzähler wird, hat sich mir nicht erschlossen, ganz im Gegenteil. Trotzdem ist es ein gelungenes Buch, das mir die Verschwörungs- und Prepperwelt ein wenig näher brachte - ich hoffe, ohne Nachwirkungen ;-)

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