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Deutschland Globalgeschichte einer Nation

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Abbildungen

mit 6 Abbildungen und 6 Karten

Herausgeber

Andreas Fahrmeir

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

936

Maße (L/B/H)

24,4/16,2/4,8 cm

Gewicht

1397 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

2., durchgesehene Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-75619-1

Beschreibung

Portrait

Andreas Fahrmeir lehrt als Professor für Neuere Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Abbildungen

mit 6 Abbildungen und 6 Karten

Herausgeber

Andreas Fahrmeir

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

936

Maße (L/B/H)

24,4/16,2/4,8 cm

Gewicht

1397 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

2., durchgesehene Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-75619-1

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • S.A.W

    5/5

    06.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein höchst erbauliches Buch für Kenner der Geschichte

    Dieses Buch unterscheidet sich von allen vorausgegangenen deutschen Geschichtsbüchern, weil jedes Kapitel von Spezialisten ihres Faches geschrieben und damit auf dem neuesten Forschungsstand sowohl der Daten, als auch der Interpretation ist. Der Kundige findet zu jedem Thema, das er schon kennt, neue Aspekte und Hypothesen, da ja auch die Geschichtswissenschaft nicht stehenbleibt und liebgewordene Theorien über den Haufen wirft. So ist inzwischen klar, dass sich die vor 40.000 Jahren in Mitteleuropa einwandernden Homo sapiens mit dem Neandertaler vermischten, dass die 5000 vZ einwandernden Ackerbauern vor Massakern an der Jägerbevölkerung nicht zurückschreckten und dass die Himmelsscheibe von Nebra tatsächlich einheimisch ist, da die Metalle aus Salzburg und Cornwall stammen und der bronzezeitliche Handel solche Strecken schon überbrückte. Auch mit der Varusschlacht wird aufgeräumt. Sie war eine bedauerliche aber keineswegs kriegsentscheidende Niederlage, Augustus gab die Elbgrenze nicht auf und Germanicus war dabei, Germania Magna zurückzuerobern. Auch die Städte Waldgirmes und Haltern erfüllten weiter ihre zivilisatorische Funktion. Erst 16 nZ pfiff Kaiser Tiberius seinen Neffen Germanicus zurück und erklärte den Rhein zur endgültigen Grenze. Er fürchtete, dass Germanicus ihn stürzen könnte, da er beim Heer so beliebt war. Um von sich abzulenken, erklärte er Varus zum Schuldigen, dabei galt dieser bis dahin als fähiger Verwalter und Stratege, der halt einmal Pech gehabt hatte, da sein Unterführer Arminius ihn verraten hatte. Auch das mittelalterliche Lehenswesen war nicht so wie gehabt. Das Vasallentum der Fürsten war eine Erfindung der absolutistischen Kaiser im 16. und 17. Jhdt. die die Macht auf sich konzentrierten. Die deutschen Kaiser des Mittelalters gaben ihren Militärs Land, damit sie sich selbst unterhalten konnten, weil er die teuren Söldnerheere nicht mehr bezahlen wollte. Anfangs waren diese „Lehen“ auch nicht erblich. So geht es weiter durch die Zeit, in vielen interessanten Kapiteln. Ich habe dieses Buch mit Genuss gelesen, weil es die goldene Mitte findet zwischen historischer Exaktheit und stilvollem Schreibfluss. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Heiles Deutschland? Geschichte, Lösungen, Zukunft“ https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID147626055.html

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