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Produktbild: Militärgeschichte des Mittelalters
Band 2914

Militärgeschichte des Mittelalters

Aus der Reihe C.H.BECK Wissen
1

10,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2020

Abbildungen

mit 6 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,6/11,4/1,1 cm

Gewicht

120 g

Farbe

Karamell

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-75752-5

Beschreibung

Rezension

gut lesbarer Einblick in diese jüngere Ausrichtung der deutschsprachigen Militärgeschichte des Mittelalters"

h-soz-kult, Marco Krätschmer

"Ein facettenreiches Bild mittelalterlicher Gewaltkonflikte anspruchsvoll, knapp, kompetent und frei von Klischees zu zeichnen. Eine echte Bereicherung aus der Reihe »Wissen«.

"Dieses neue Buch () bietet vertiefte Einblicke.

SPIEGEL Geschichte

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2020

Abbildungen

mit 6 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,6/11,4/1,1 cm

Gewicht

120 g

Farbe

Karamell

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-75752-5

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    aus Wien

    1/5

    02.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Militärgeschichte des Heiligen Römischen Reiches mit technischen Schwächen

    Wer sich eine fundierte und pointierte Abhandlung über die Militärgeschichte des Mittelalters erwartet, ist mit diesem Buch falsch bedient. Prof. Clauss widmet sich fast ausschließlich der Militärgeschichte des Heiligen Römischen Reiches (bzw. im Frühmittelalter den Merowingern und den Karolingern). Zugegeben verkündet er dies in seiner Einleitung: "Der Untersuchungsraum umfasst Lateineuropa, also im Wesentlichen Deutschland, Frankreich, England und Italien - mit einer Konzentration auf dem deutschen Reich. Damit ist der Kulturraum umrissen, in dem Latein die Kultursprache und das römisch-katholische Christentum die Mehrheitsreligion waren." (S. 13) Letzterer Satz schmerzt sehr. Diese viel zu enge Definition eines lateinisch-christlichen Europa exkludiert somit große Königreiche wie Ungarn und Dänemark vollkommen. Nord- und Osteuropa fällt somit überhaupt aus dem Fokus und wird dementsprechend nicht behandelt. Noch katastrophaler ist die Exklusion des Byzantinischen Reiches, zumal Prof. Clauss trotz seiner räumlichen Beschränkung ein ganzes Kapitel den Kreuzzügen widmet. Das ist an sich gut und richtig, aber durch seine Entscheidung für das "griechische Europa" nicht das Gleiche zu tun, verkommt sein Überblick zu einem Desiderat. Es ist hauptsächlich eine Militärgeschichte des Heiligen Römischen Reiches. CH Beck sollte in diesem Fall den Titel nochmals überdenken. Mein zweiter großer Kritikpunkt bezieht sich auf das technische Desinteresse von Prof. Clauss. Wer mehr über die Ausrüstung mittelalterlicher Krieger erfahren will, der ist mit diesem Buch falsch beraten. Als Beispiel sei hier das Ringpanzerhemd angeführt: Das allseits bekannte Ringpanzerhemd aus ineinander verschlungenen und vernieteten Eisenringen beschreibt Prof. Clauss so: "Berittene und Fußkämper tragen Kettenhemden, die von einer Kapuze am Kopf bis zum Oberschenkel reichen. Solche Hemden dienten seit der Antike als Körperschutz; das Herstellungsprinzip blieb über die Jahrhunderte ziemlich konstant: Ineinander geschmiedete Eisenringe boten Schutz und Flexibilität, waren aber relativ schwer" (S. 43) Der Autor wäre gut beraten der Dresdner Rüstkammer einen Besuch abzustatten, um die kunstvollen Produkte der "Sarworter" mit eigenen Augen zu sehen und da kann er gleich nach dem tatsächlichen Gewicht fragen. Wie man es richtig macht kann man übrigens in einem anderen CH Beck Wissen nachlesen und zwar in Joachim Ehlers "Die Ritter". Der Ringpanzer aus der Feder von Ehlers: "Trug man bis dahin ein Panzerhemd aus eisernen Ringelgeflecht, das in weströmischer Tradition kurzärmelig war, so kamen durch die Kreuzzüge oströmisch-orientalische Formen auf, nämlich das langärmlige Panzerhemd mit Fäustlingen und einer Panzerkapuze, die man zurückschlagen konnte, seit Anfang des 13. Jahrhunderts ergänzt um einen seitlich hochgebundenen Kinnlatz. In dieser Form hieß der Panzer französisch haubert, mittelhochdeutsch halsberc; darunter trug man ein wattiertes oder aus schwerem Rindleder gefertigtes Untergewand zum Abmildern von Schlägen auf den Körper, darüber seit Mitte des 12. Jahrhunderts einen kurzärmligen, häufig farbigen und mit dem Wappen des Besitzers geschmückten Waffenrock." Weitere "technische Probleme" stellen Fehler im Text dieses Buches dar. Als Beispiel sei hier ein sehr verwirrender Zahlenverdreher auf Seite 35 gegeben: Dort liest man, dass der Historiograph Widukind von Corvey nach 793 verstarb. Tatsächlich lebte Widukind von Corvey aber im 10. Jahrhundert und verstarb nach 973. Diesem CH Beck Wissen kann ich nur einen Stern geben, da es schlicht nicht hält, was sein Titel verspricht. Die technischen Ungenauigkeiten zementieren dieses Urteil nur weiter ein.

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  • Produktbild: Militärgeschichte des Mittelalters
  • Einleitung

    1. Die Merowingerzeit (5. bis 7. Jahrhundert): Krieg zwischen Antike und Mittelalter
    2. Die Karolinger: Erfolgreiche Reichsbildung durch Krieg
    3. Die 'Heeresverfassung' unter den Ottonen
    4. Ritterideal und technische Neuerungen: Die Kriege des 11.-12. Jahrhunderts
    5. Glaubenskampf und Eroberungskrieg: Die Kreuzzüge in den Nahen Osten (11.-13. Jahrhundert)
    6. Bouvines und Dürnkrut: Zwei Schlachten formen die Geschichte Europas
    7. Fußkämpfer auf dem Vormarsch (14. Jahrhundert)
    8. Europa im Kampf: Der Hundertjährige Krieg(1337-1453)
    9. Spätmittelalterliche Städte im Krieg und die Einführung von Pulverwaffen (14.-15. Jahrhundert)
    10. Neue Bedrohungen für das Heilige Römische Reich: Kriege gegen die Türken, Hussiten und Burgunder (14.-15. Jahrhundert)
    11. Auf dem Weg in die Neuzeit: Stehendes Heer und staatliches Gewaltmonopol (15. Jahrhundert)

    Abschließende Betrachtungen
    Danksagung
    Bildnachweis
    Kurzbibliographie
    Personenregister
    Ortsregister