Produktbild: Ein Gefühl von Hoffnung
Band 2

Ein Gefühl von Hoffnung Roman

Aus der Reihe Die Ruhrpott-Saga
42

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

24156

Erscheinungsdatum

28.08.2020

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

447 (Printausgabe)

Dateigröße

1804 KB

Auflage

1. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

EAN

9783732594375

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

24156

Erscheinungsdatum

28.08.2020

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

447 (Printausgabe)

Dateigröße

1804 KB

Auflage

1. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

EAN

9783732594375

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  • Bewertung

    aus Gelsenkirchen

    5/5

    18.04.2021

    eBook (ePUB)

    Teil 2 der Ruhrpottsaga genauso schön wie der Erste.

    Das Wohnhaus der Familie, die Nachbarschaft, ich habe das Bild direkt vor Augen. Die Menschen, es wird alles so, wie ich finde, treffend beschrieben. Eine Geschichte die alles beinhaltet. Dia alltäglichen Sorgen und Probleme, beruflich und Privat. Die Ruhrpott-Mundart ist natürlich auch wieder dabei.

  • Bewertung

    aus Vitzenburg

    5/5

    14.10.2020

    eBook (ePUB)

    Ein Gefühl von Hoffnung

    „Ein Gefühl von Hoffnung“ ist der zweite Teil der Ruhrpott-Saga aus der Feder von Eva Völler und nachdem mir im Frühjahr der erste Teil bereits sehr gut gefallen hat, war ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Sieben Jahre liegen zwischen den beiden Bänden. Sieben Jahre seid Katharinas Tod bei der Geburt ihres Sohnes Jakob. Das Leben geht irgendwie weiter. Alle in der Familie haben mit ihren großen und kleiner Problemen zu kämpfen, doch auch wenn es manchmal schwer fällt, halten sie zusammen. Jakob ist ein aufgeweckter Bursche der mittlerweile zur Schule geht und von Mathematik fasziniert ist. Im Unterricht ist er oft unterfordert und weil er Linkshänder ist, will ihn seine Lehrerin auf Rechts umerziehen und auf eine Sonderschule schicken. Auch Bärbel hat Probleme in der Schule. Aus Lehrermangel unterrichten teilweise alte Nazianhänger, bei denen das Entnazifizierungsverfahren scheinbar nicht gegriffen hat. So verbreiten sie ihre menschenverachtenden Ansichten weiterhin unter den Schülern. Als Bärbel sich dagegen auflehnt, droht der Schulverweis. Auch Johannes hat Schwierigkeiten. Nach Katharinas Tod ist er mit Hannah zusammengekommen, doch die Beziehung dümpelt vor sich dahin. Mittlerweile arbeitet er hauptberuflich als Gewerkschafter und streitet damit für die Rechte all derer, die nicht selbst ihre Stimme erheben können. Als Spätheimkehrer und ehemaliger Kriegsgefangener, der selbst vor Kohle geschuftet hat, hat er beruflich vieles erreicht. Doch da er nicht mit Katharina verheiratet war, gilt Karl als Jakobs Vater, was Johannes belastet. Die Hauptlast für Jakobs Erziehung liegt bei Inge. Sie hat nach den Tod ihrer Mutter ihr ganzes Leben der Familie geopfert, hat die Schule vorzeitig verlassen, hat jahrelang pausiert und ihren Beruf im Buchladen um Jakobs willen nur halbtags ausgeübt. Zudem platzt ihre Verlobung mit Peter, nachdem er ihr einen Seitensprung gestanden hat. Und dann ist da noch mein heimlicher Liebling Oma Mine. Sie weiß immer, was in ihrem Haus geschieht und hat eine sehr pragmatische Art. Je nach Lage der Dinge kommt entweder Essen oder Selbstgebrannter auf den Tisch. Obwohl sie nach außen hin hart und gefühlskalt wirkt, hat sie doch ein großes Herz am rechten Fleck. Mir hat das Wiedersehen mit allen Charakteren sehr gut gefallen. Alle haben sich weitereinwickelt, alle haben ihre Ecken und Kanten und werden so zu ganz normalen Leuten, die jeder als Freund, Nachbar oder Arbeitskollege haben könnte. Die Entwicklung im Ruhrpott mit der Kohlekrise und den drohenden Zechensterben fand ich sehr gut dargestellt und interessant beschrieben. Hierbei habe ich viel Neues erfahren. Auch der Kampf der Gewerkschafter für die Rechte der Bergbauarbeiter, hier besonders die Einführung der Fünftagewoche als ein Meilenstein erfolgreichen Arbeitskampfes, wurde auf interessante Art eingebunden. Aus meiner Sicht ist es unerlässlich die beiden Teile der Ruhrpott-Saga in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Nur so kann man sich ein umfassendes Bild machen und die Handlungen und Reaktionen der einzelnen Personen nachvollziehen. Zudem hat man mit „Ein Traum von Glück“ weiteren Lesegenuss vor sich. Auch wenn ich mit dem Ruhrpott und seinen Platt nichts zu tun habe, die eingeschoben Sätze konnte ich gut verstehen und haben die Lesefluss nicht gestört. Im Anhang gibt es wieder ein Bergbau- und Ruhrplattglossar, welches mir jedoch an mancher Stelle weitergeholfen hat. Auch das wunderschöne Cover ist wieder ein Hingucker, absolut passend zum Inhalt des Romans und zum Vorgänger. Auch dieses Buch habe ich viel zu schnell ausgelesen. Eine Fortsetzung wäre sicher möglich, aber ich fand den Schluss so wie er ist absolut schlüssig. Volle Punktzahl und eine absolute Kauf- und Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Altdorf

    5/5

    02.09.2020

    eBook (ePUB)

    Sehr gelungene Fortsetzung

    Nachdem ich vom ersten Band schon so begeistert war, habe ich mich riesig auf den zweiten Teil gefreut. Und wie ich es von Eva Völler (oder auch ihrem Pseudonym Charlotte Thomas) gewohnt bin, hat sich mich auch hier nicht enttäuscht. Inzwischen sind nach Katharinas Tod sieben Jahre vergangen. Inge hat die Schule verlassen, um sich um ihre Geschwister kümmern zu können. Sie arbeitet halbtags in einer Buchhandlung und ist mit ihrem Jugendfreund Peter verlobt. Bärbel ist sehr rebellisch und hat wie der der kleine Jakob, Probleme in der Schule. Johannes ist mit Katharinas bester Freundin Hannah verlobt und engagiert sich als Gewerkschafter. Er setzt sich sehr für die Belange seiner Kollegen und das drohende Zechensterben ein. Eva Völler hat es auch hier wieder geschafft, mich von der ersten Seite an zu begeistern. Durch ihren flüssigen, schön zu lesenden Schreibstil hat man einen besonderen Bezug zu den Protagonisten und fühlt und leidet mit ihnen mit. Mein ganzer Respekt galt Inge, die ja quasi viel zu früh in die Mutterrolle gedrängt wird und ihren Traum, aufs Lyzeum zu gehen, für die Familie hinten anstellt. Auch Mine hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Oft macht sie einem das Zusammenleben schwer, aber trotzdem hat sie das Herz auf dem richtigen Fleck und weiß durch ihre Lebenserfahrung manch guten Rat zu geben. Johannes ist einfach der Fels in der Brandung, er ist immer da, wenn er gebraucht wird und man kann sich stets auf ihn verlassen. Die Geschichte bietet dem Leser so viel, wir erleben den Umbruch, müssen uns von lieben Personen verabschieden, auch eine verbotene Liebe geht sehr zu Herzen. Viel zu schnell war das Buch zu Ende, die Autorin schafft es mühelos, Spannung aufzubauen und diese bis zum Schluß zu halten. Ich fand die Geschichte sehr authentisch, zum Teil auch sehr traurig, so wie es halt zur damaligen Zeit war und der Ruhrpott Dialekt hat mir besonders gut gefallen. Auch hier vergebe ich sehr gerne wieder 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    28.08.2020

    eBook (ePUB)

    Tolles Buch

    Zum Inhalt: Die Ruhrpott-Saga geht weiter. Katharina ist tot und sehr vermisst. Johannes ist engagierter Gewerkschafter, Inge arbeitet in einer Buchhandlung, Bärbel und Jakob besuchen die Schule. Karl leidet immer noch unter seinen Einschränkungen und Mina ist irgendwie die Seele des Ganzen. Und sie müssen sehr viel schlimmes verkraften aber auch schönes erleben. Meine Meinung: Das war eine richtig schöne Fortsetzung des ersten Teiles. Wieder haben die Protagonisten einiges zu durchleiden, aber in welcher Familie ist immer nur eitel Sonnenschein. Mir hat es richtig gut gefallen und deshalb hoffe ich auch darauf, dass es einen weiteren Band geben wird. Der Schreibstil ist sehr gut und dadurch war dann leider auch das Buch viel zu schnell beendet. Wer eine schöne, aber auch dramatische Familiengeschichte mag ist hier richtig gut aufgehoben. Fazit: Tolles Buch

  • Bewertung

    5/5

    21.08.2020

    eBook (ePUB)

    Ein Gefühl von Hoffnung

    Mit dem Roman "Ein Gefühl von Hoffnung" hat Eva Völler den zweiten (und letzten?) Band ihrer Reihe "Die Ruhrpott-Saga" vorgelegt, der mitten nach Essen im von Krisen geschüttelte Ruhrgebiet Ende der 1950er Jahre führt. Das drohende Zechensterben treibt die Bergleute auf die Barrikaden. Johannes, der sich nach seinem schweren Unfall als Gewerkschafter engagiert, kämpft für die Interessen der Belegschaften. In diesen Zeiten des Umbruchs suchen die junge Buchhändlerin Inge und ihre rebellische Schwester Bärbel ihren Platz im Leben, jede auf ihre Art. Doch immer mehr Konflikte belasten den Familienfrieden, als eine unmögliche Liebe entsteht . Das in Sepia-Tönen gehaltene Cover spiegelt den Zeitgeist der 1950er Jahre. Man sieht eine tüchtige Hausfrau ihre frisch gewaschene Wäsche auf einer Leine aufhängen, während im Hintergrund der Hammerkopf einer Zeche zu sehen ist. Zum Nachdenken regt der interessante Titel des Buches an. Denn Hoffnung gibt Menschen die Kraft, weiterzuleben, zumal wenn sie einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben.. Mit ihrem historischen Roman "Ein Gefühl von Hoffnung" schenkt Eva Völler schenkt uns ein Wiedersehen mit lieb gewonnenen Protagonisten, die wir im ersten Band "Ein Traum vom Glück" kennengelernt. Ihr Buch atmet viel Lokalkolorit, was nicht nur durch der anschauliche Beschreibung aller Schauplätze, sondern auch durch der unverfälschten, umgangssprachlichen Ausdrucksweise aller fiktiven Charaktere geschuldet ist. Im Mittelpunkt stehen wiederum starke Frauengestalten wie die rebellische Schülerin Bärbel, die tüchtige Buchhändlerin Inge und die bärbeißige, herzensgute Oma Mine, in deren kleinem Siedlungshaus alle Fäden der Handlung zusammenlaufen. Nach dem unerwarteten Tod von Katharina ist die Familie eng zusammengerückt; alle Mitglieder leben unter einem Dach, stützen sich gegenseitig und geben einander Kraft, um über den schweren Verlust hinwegzukommen. Auch der Kontakt zu den vertrauten Nachbarn ist nicht abgerissen; sie halten weiterhin fest zusammen, wie es unter (und über) Tage üblich ist. Meines Erachtens liegt der Fokus auf zwei zarten Liebesgeschichten, die sich im Laufe des Geschehens entwickeln. Dennoch thematisiert Eva Völler wichtige Tabu-Themen wie die Wiedereinstellung von rechtsradikalen Lehrern in Schulen, die Stigmatisierung von hochbegabten Schüler und die Verfolgung, Kriminalisierung und Ächtung von homosexuellen Menschen. Dieses emotionale, mitreißende Buch spiegelt das wahre Leben in seinem ständigen Auf und Ab und hat mich zum Lachen und Weinen gebracht. Kalt lassen wird es niemand. Es sei denn, er hat ein Herz aus Stein!

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