Ein nostalgisches Karussell im Schnee, verlorene Träume und ein neuer Anfang …
Nachdem die fünfzehnjährige Antonia ihre Mutter bei einem Unfall verloren hat, findet sie sich bei ihrem bislang unbekannten Großvater Otto auf dessen Bauernhof im Taunus wieder. Die Annäherung zwischen dem mürrischen Greis und dem Teenager gestaltet sich schwierig – bis Antonia ein altes Karussell in der Scheune entdeckt. Sie ist ganz verzaubert von dem nostalgischen Fahrgeschäft, und eines Abends beginnt ihr Großvater schließlich zu erzählen: von damals, als er noch ein junger Schausteller war und sich auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt zum ersten Mal im Leben unsterblich verliebte … Ein modernes Weihnachtsmärchen – perfekte Unterhaltung für kuschelige Winterabende!
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Cara024
5/5
09.11.2023
Buch (Taschenbuch)
herzerwärmend und wunderschön zu lesen
Für die 15jährige Antonia bricht eine Welt zusammen. In einem Augenblick hatte Antonia ihre Mutter und ihr Zuhause verloren und nichts ist mehr wie zuvor. Ihr einziger noch lebender Verwandter ist ihr Großvater Otto. Ein mürrischer alter Mann von dem Antonia noch nie gehört hatte. Doch hinter Ottos mürrischer Fassade steckt ein weiches Herz und irgendwie fühlen beide, dass eine besondere Verbindung zwischen ihnen herrscht. Zwei einsame Seelen, die Schlimmes erlebt haben und langsam heilen dürfen.
Diese Geschichte hat so viel Herz und Gefühl. Sie ist traurig und wunderschön zugleich, aber sie gibt auch Hoffnung. Antonia leidet sehr unter dem Verlust ihrer Mutter und fühlt sich allein und einsam. Erst mit ihrem Großvater kommt wieder Licht in ihr Leben und obwohl es zu Beginn für beide nicht einfach ist, finden sie immer mehr Freude an der Gesellschaft des anderen.
Otto ist ein griesgrämiger und einsamer alter Mann, der plötzlich mit einer Tochter und Enkelin konfrontiert wird. Im Laufe der Geschichte versinkt er immer wieder in Erinnerungen an seine einzige große Liebe. Ein altes Karussell und der Frankfurter Weihnachtsmarkt schaffen eine zauberhafte und weihnachtliche Kulisse.
Dieser einfühlsame Weihnachtsroman nimmt einen mit auf eine Reise in die Zeit 1938 und 1990. Die Übergänge wurden sehr fließend und angenehm gemacht, man verliert dabei nie den Faden und behält als Leser den Überblick. Was den Schreibstil betrifft, fand ich die Wortwahl wunderschön. Der Roman hat die perfekte Balance zwischen Trauer und Hoffnung, Freude und Liebe. Die Charaktere sind liebenswert und sympathisch, Alt und Jung helfen und unterstützen sich gegenseitig.
Eine berührende Geschichte, die ihren ganz eigenen Weihnachtszauber besitzt – wunderschön zu lesen
Bewertung
aus Quirnbach
5/5
29.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Toller Roman
Eine herzerwärmende Geschichte über Familie und die Liebe. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und die Personen darin direkt ins Herz geschlossen.
Bewertung
5/5
02.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Das Winter Karussell
Das Wintermärchen ist wie im wahren Leben es abspielte ,es ist traurig zu gleich es führte zu einer Damilie zusammen .Es ist ein schönes Buch modern geschrieben kann man auf jedenfall empfehlenswert für jeden zu Lesen .Ich hoffe von Ihnen anderen Bücher zu lesen zu dürfen wurde mich sehr freuen
Bewertung
5/5
02.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Liebe, Familie und ein Karussell
Das Schicksal ist schon manchmal echt fies - so findet auch Antonia, die beide Elternteile verliert. Aber manchmal hat das Leben einen Plan, oder? Dadurch lernt sie ihren Großvater kennen, von dem sie nicht mal wusste, dass er überhaupt existiert. Die zwei haben mich so berührt, vor allem Otto, der es auch nicht leicht hatte im Leben. Aber ihn und Antonia zu begleiten hat auch unheimlich Spaß gemacht.
Ich persönlich liebe Weihnachten ja und 'Das Winterkarussell' ist eine schöne Geschichte, die es auch geschafft hat, mich in meine Kindheit zurück zu versetzen.
Ich habe auch heute noch die Tradition mit meinem Papa jedes Jahr auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und früher sind wir natürlich auch mit dem Karussell gefahren. Leider geht es dieses Jahr nicht, aber wir werden trotzdem unsere kleine Tour machen - auch ohne Weihnachtsmarkt!
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und der Zeit, in der die Geschichte spielt, sehr gut angepasst.
hasirasi2
aus Dresden
5/5
02.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Zauberhaftes Weihnachtsmärchen
„Der einzige Mensch auf dieser Welt, zu dem sie gehören könnte, wollte sie nicht haben.“ (S. 77/78) Antonia ist 15, als ihre Mutter bei einem Unfall stirbt. Da sie keine Angehörigen mehr hat, wird sie in einer WG des Jugendamtes untergebracht. Ihre beste Freundin versteht sie nicht mehr, ihr Leben fühlt sich plötzlich fremd an. Als sie erfährt, dass man ihren Großvater Otto ausfindig gemacht hat, schöpft sie neue Hoffnung. Sie hat zwar noch nie von ihm gehört, aber: „Er wäre jemand, zu dem ich gehören könnte. … Er wäre so etwas wie Familie.“ (S. 50)
Doch auch Otto wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass er eine Tochter und eine Enkelin hatte. Er ist ein einsamer alter Mann in einem winzigen Dorf, ein echter Griesgram. Was soll er mir einem Teenager?! Ihn interessiert nur seine Scheune mit dem historischen Karussell, dass sein Großvater hatte bauen lassen und mit dem sie bis zum Krieg als fahrende Familie auf den Jahrmärkten unterwegs waren. „Hier kam er zur Ruhe. An diesem Ort, der für ihn mit so vielen Erinnerungen verbunden war.“ (S. 35) Als Antonia es entdeckt, ist sie davon ganz verzaubert ...
„Das Winterkarussell“ von Anna Liebig (dem Pseudonym von Nicole Steyer) ist eine zauberhafte, fast schon altmodische Weihnachtsgeschichte mit viel Herz und Gefühl. Mir finde es toll, dass sie den Roman 1990 spielen lässt, zu einer Zeit, als es noch keine Handys und Internet gab und das Leben noch deutlich ruhiger verlief.
Antonia hofft, dass sie und Otto eine Familie werden können, doch er ist ein wirklich schwieriger Charakter. Bis zum 2. Weltkrieg ist er mit seinem Vater und seinem Bruder mit dem Karussell von Markt zu Markt getingelt, sie waren Fahrende ohne feste Heimat. Er hat den Krieg als einziger von ihnen überlebt, versteckt seitdem sich in einem Dorf und das Karussell in einer Scheune. Das ist für ihn kein lebloses Ding, sondern „sein altes Mädchen“ – eine Erinnerung an die gute alte Zeit, als er noch eine Familie und Hoffnung hatte. Durch Antonia bricht jetzt alles wieder auf, „Die Erinnerung brachte den Schmerz zurück. Das, wovor er sich so sehr gefürchtet, wovor er sich all die Jahre versteckt hatte.“ (S. 241)
Mir hat gut gefallen, wie die vorsichtige Annäherung von Antonia und Otto beschrieben wird, wie dieses Mädchen es schafft, die raue Schale ihres Großvaters aufzubrechen.
Noch besser fand ich allerdings Ottos Erlebnisse 1938 auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt, als er zum ersten Mal in seinem Leben richtig verliebt war und sich sogar vorstellen konnte, sein Leben deswegen grundlegend zu ändern. Ich habe mit ihm und seiner Angebeteten mitgefiebert, ihre Geschichte ging mir sehr zu Herzen.
Als besonderes Gimmick habe ich dabei den Leierkastenmann mit dem Esel empfunden, den die Fans von Nicole Steyer bereits aus dem Roman „Für immer Weihnachten“ kennen, der unter ihrem Pseudonym „Linda Winterberg“ erschienen ist.
Eine wunderbar warmherzige und heimelige Geschichte die zu Herzen geht und die Sehnsucht nach Weihnachten und der guten alten Zeit weckt. Man bekommt sofort Lust auf den Besuch eines verschneiten Weihnachtsmarktes inkl. Karussellfahrt und heißem Apfelwein.
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