Produktbild: Der weiße Abgrund

Der weiße Abgrund Ein Heinrich-Heine-Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.07.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,6/13/2 cm

Gewicht

306 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-75076-4

Beschreibung

Rezension

»Fakten und Fiktion verschwimmen in den Dialogen, die sich elegant und amüsant lesen.« Katrin Krämer, NDR Kultur

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.07.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,6/13/2 cm

Gewicht

306 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-75076-4

Herstelleradresse

Btb
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Jäger

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    31.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer Heine liebt (und wer…

    Wer Heine liebt (und wer liebt diesen genialen Sprachkünstler, Lyriker und Journalisten nicht?), der muss dieses amüsante und informative Buch über die letzten Lebensjahre des Künstlers lesen.

  • YukBook

    aus München

    4/5

    25.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ob Heinrich Heine wohl trotz…

    Ob Heinrich Heine wohl trotz oder wegen seines chronischen Leidens noch im hohen Alter voller Schaffensdrang war? Von dieser letzten Lebensphase Mitte des 19. Jahrhunderts, die der Dichter in Paris verbrachte, handelt dieses Buch. Während Heine ans Bett gefesselt unter Kopfschmerzen, Schwindelanfällen und nachlassender Sehkraft leidet, geht seine Frau Mathilde gerne aus und trifft sich mit ihren Freundinnen zum Essen. Er denkt an all die Dinge, die er nun nicht mehr genießen kann wie durch die Stadt zu flanieren, ans Meer zu fahren oder schöne Frauen zu verführen und gibt dem Leser auf die Weise Einblick in sein vergangenes Leben. Er erinnert sich auch an frühere Verse, die inhaltlich passend eingebunden werden. Immerhin hat der kranke Poet einen Leidensgenossen, denn aus seiner Sicht leidet auch die Stadt Paris unter den städtebaulichen Maßnahmen, die Lärm und Hektik verbreiten. Die Beschreibung seines körperlichen Verfalls ist sicher nicht angenehm zu lesen, doch Boëtius‘ spöttischer Witz und seine Ironie verleihen der Geschichte Leichtigkeit und Heiterkeit. Besonders amüsant erzählt er von einem Essen, zu dem Heines Arzt David Gruby geladen hat und so illustre Gäste wie Gustave Flaubert, Alfred de Musset, Gustave Courbet oder Gérard de Nerval um sich versammelt. Dort kommen zum ersten Mal auch Heines geplante Memoiren zur Sprache, die im weiteren Verlauf eine zentrale Rolle spielen und um dessen Verbleib sich viele Legenden ranken. Das Porträt der letzten Lebensjahre ist ebenso interessant zu lesen wie die Szenen aus der Pariser Bohème und den literarischen Salons.

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