• Produktbild: Die Mauern von Porto
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Band 44113

Die Mauern von Porto Ein Fall für Inspektor Fonseca

Aus der Reihe Heyne Bücher
17

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32993

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,4/13,9/3,7 cm

Gewicht

480 g

Farbe

Tanne / Beige

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44113-2

Beschreibung

Rezension

»Beste Krimi-Unterhaltung, die dem Leser auch die alte portugiesische Seele näher bringt. Das Warten hat sich gelohnt.«

Produktdetails

Verkaufsrang

32993

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,4/13,9/3,7 cm

Gewicht

480 g

Farbe

Tanne / Beige

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44113-2

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Stefan

    aus Lohmar

    5/5

    07.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    In den Gassen Portos

    Ein Krimi, der in der schönsten Stadt spielt, in der ich sein durfte. Ja, ich bin Porto Fan und war schon mehrfach dort. Von daher war es für mich besonders interessant, diesen Krimi zu lesen, da ich die meisten Schauplätze persönlich kenne. Eine tolle Handlung, welche im Viertel rund um die Kathedrale Se spielt. Ein alter Mord, welche verjährt ist, ärgert die Ermittler. Und dann überschlagen sich die Ereignisse. Toll geschrieben, mit einer fantastischen Darstellung, dass Polizisten Gefühle haben und sich über Rückschläge ärgern. Nebenbei bekommt man noch eine Geschichtsstunde zur ehemaligen portugiesischen Kolonie Angola. Für mich ein reines Lesevergnügen mit einem erfreulichen Ende. Ich hoffe, dass diese Reihe fortgesetzt wird.

  • Piatra

    aus Blaibach

    5/5

    17.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi mit viel "Porto"

    Im ältesten Stadtteil von Porto werden nach einem Brand zwei skelettierte Frauenleichen hinter einer Wand gefunden. Eindeutig Mord. Das Team um Inspektor Fonseca beginnt die Ermittlungen. Verstärkt werden sie durch die neue Mitarbeiterin Tété, die als Kind aus Angola geflohen ist. Mit diesem Buch ist Mario Lima ein spannender und atmosphärisch sehr dichter Krimi gelungen. Die bildhafte Sprache bringt einen direkt rein nach Porto und in die kleinen engen Gassen. Man ist quasi direkt mit dabei bei den Protagonisten. Man spürt, riecht und schmeckt das Flair dieser wunderbaren Stadt. Die Spannungskurve beginnt gemächlich, aber bleibt die ganze Zeit erhalten und steigert sich bis zum Finale. Alles ist logisch und schlüssig aufgebaut. Nebenbei erhält der Leser noch tiefere Einblicke in das portugiesische Rechtssystem und die Kolonialgeschichte. Ergänzt wird das Buch durch zwei Stadtpläne zur besseren Orientierung und ein kleines Glossar mit portugiesischen Ausdrücken und Redewendungen, die in der Geschichte auftauchen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich hatte einige spannende Lesestunden, die mich tief in das Herz von Porto mitgenommen haben. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.

  • SusanK

    aus Osnabrück

    5/5

    08.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Howcatchem

    Nach einem Brand im ältesten Teil Porto werden bei den Aufräumarbeiten zwei Skelette gefunden. Doch weil die Ermittlungen ergeben, dass der zugehörige Mord bereits 22 Jahre zurückliegt und in Portugal Mord nach 15 Jahren verjährt, gibt es keine weiteren Nachforschungen. Doch dann tötet der Mörder erneut - und das Team um Inspektor Fonseca setzt alles daran, den Schuldigen seiner gerechten Strafe zuzuführen. Mario Lima legt mit "Die Mauern von Porto" bereits den dritten Fall für Insepektor Fonseca vor, der in Porto ermittelt, und es ist auch für Neueinsteiger überhaupt kein Problem, der Handlung zu folgen. Die Schreibweise ist wunderbar flüssig und zieht den Leser schnell in seinen Bann. Eher ungewöhnlich ist, dass dem Leser der Mörder schon auf den ersten Seiten präsentiert wird und die Spannung - im Gegensatz zu den klassischen "whodunit"-Krimis - sich daraus ergibt, dass der Schuldige nahezu unantastbar erscheint und nur fraglich ist, ob die Mordkommission der Polícia Judiciária ihn dingfest machen kann, bevor er weiteren Schaden anrichten kann ("Howcatchem"). Für mich zog sich auf jeden Fall ein wunderbarer Spannungsbogen durch das gesamte Buch, das ich gar nicht mehr aus der Hand legen mochte, und endete in einem fulminanten Showdown. Eine besondere Rolle nimmt das Setting ein: mit viel Ortskundigkeit und wunderbar athmosphärisch werden die Orte in Porto beschrieben und wecken direkt Fernweh und Reiselust. Die Figuren sind entsprechen ihren Rollen authentisch beschrieben. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Band auf der neu hinzugekommenen Ermittlerin TéTé, die in Angola aufgewachsen und von dort geflüchtet ist. In diesem Zusammenhang wird ein schlimmer Teil der Portugiesischen Geschichte, der Kolonialherrschaft und dem folgenden brutalem Bürgerkrieg nach der Nelkenrevolution geschildert; für mich höchst interessante und sehr emotional geschilderte Informationen, die mir so nicht bewusst waren. Und auch die Verjährungsdebatte (die in Deutschland bereits Ende der 60er Jahre aktuell war) wird hier wieder neu angestoßen - wobei ich die Meinung der hier ausgebremsten Ermittler teile, dass Mord nicht verjähren darf! Mich hat dieser Krimi nicht nur bestens unterhalten, sondern auch interessante Denkanstöße gegeben und ich freue mich schon auf die nächsten Fälle von Inspektor Fonseca und seinem Team!

  • SusanK

    aus Osnabrück

    5/5

    03.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nach einem Brand im ältesten…

    Nach einem Brand im ältesten Teil Porto werden bei den Aufräumarbeiten zwei Skelette gefunden. Doch weil die Ermittlungen ergeben, dass der zugehörige Mord bereits 22 Jahre zurückliegt und in Portugal Mord nach 15 Jahren verjährt, gibt es keine weiteren Nachforschungen. Doch dann tötet der Mörder erneut - und das Team um Inspektor Fonseca setzt alles daran, den Schuldigen seiner gerechten Strafe zuzuführen. Mario Lima legt mit "Die Mauern von Porto" bereits den dritten Fall für Insepektor Fonseca vor, der in Porto ermittelt, und es ist auch für Neueinsteiger überhaupt kein Problem, der Handlung zu folgen. Die Schreibweise ist wunderbar flüssig und zieht den Leser schnell in seinen Bann. Eher ungewöhnlich ist, dass dem Leser der Mörder schon auf den ersten Seiten präsentiert wird und die Spannung - im Gegensatz zu den klassischen "whodunit"-Krimis - sich daraus ergibt, dass der Schuldige nahezu unantastbar erscheint und nur fraglich ist, ob die Mordkommission der Polícia Judiciária ihn dingfest machen kann, bevor er weiteren Schaden anrichten kann ("Howcatchem"). Für mich zog sich auf jeden Fall ein wunderbarer Spannungsbogen durch das gesamte Buch, das ich gar nicht mehr aus der Hand legen mochte, und endete in einem fulminanten Showdown. Eine besondere Rolle nimmt das Setting ein: mit viel Ortskundigkeit und wunderbar athmosphärisch werden die Orte in Porto beschrieben und wecken direkt Fernweh und Reiselust. Die Figuren sind entsprechen ihren Rollen authentisch beschrieben. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Band auf der neu hinzugekommenen Ermittlerin TéTé, die in Angola aufgewachsen und von dort geflüchtet ist. In diesem Zusammenhang wird ein schlimmer Teil der Portugiesischen Geschichte, der Kolonialherrschaft und dem folgenden brutalem Bürgerkrieg nach der Nelkenrevolution geschildert; für mich höchst interessante und sehr emotional geschilderte Informationen, die mir so nicht bewusst waren. Und auch die Verjährungsdebatte (die in Deutschland bereits Ende der 60er Jahre aktuell war) wird hier wieder neu angestoßen - wobei ich die Meinung der hier ausgebremsten Ermittler teile, dass Mord nicht verjähren darf! Mich hat dieser Krimi nicht nur bestens unterhalten, sondern auch interessante Denkanstöße gegeben und ich freue mich schon auf die nächsten Fälle von Inspektor Fonseca und seinem Team!

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    02.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Späte Gerechtigkeit

    Ein Brand im ältesten Wohnviertels Portos führt zur Entdeckung zweier Skelette, deren Identität ungeklärt ist. Sicher ist, Todesursache war Mord und damit ist es ein Fall für Inspector Fonseca und sein Team. Die Ermittlungen sind schwierig. Zum einen liegt die Tat viele Jahre zurück. Zum anderen stoßen die Kriminalbeamten auf eine Mauer des Schweigens. Als es so aussieht, als blieben die beiden Morde ungesühnt, geschieht ein weiterer Mord und löst eine Kette von Ereignissen aus, die Fonseca zum Handeln zwingen. Der Krimi hat mich sehr gut unterhalten. Zum einen gelingt es dem Autor die Atmosphäre Portos sehr gut einzufangen. Zeitweise hatte ich das Gefühl, selbst durch die engen und malerischen Gassen des alten Viertels zu spazieren. Dann fließen Informationen über die Geschichte Portugals und aktuelle Probleme in die Handlung ein. Dieses Mal thematisiert der Autor die Zustände der portugiesischen Justiz und wirft ein Schlaglicht auf die Nelkenrevolution. in dem er die neue Ermittlerin Tete ihre Geschichte erzählen lässt. Zum anderen fand ich die Krimihandlung überzeugend und packend dargestellt. Gut gefallen hat mir, dass von Anfang an der Täter bekannt war. Dem einen oder anderen mag das nicht gefallen. Ich mochte das Katz- und Mausspiel, das sich vor meinen Augen abspielte. Zudem gab es genug überraschende Wendungen, so dass keine Langeweile aufkommen konnte. Fonseca und seine Kollegen waren engagiert bei der Arbeit und ich empfand sie sympathisch und den Menschen und der Gerechtigkeit verpflichtet. Für mich war der Krimi lesenswert, weil die Krimihandlung in manchen Teilen nicht dem gängigen Strickmuster entspricht und der Autor den Zauber Portos lebendig werden lässt.

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