Produktbild: Flirten mit den Sternen

Flirten mit den Sternen Faszinierendes Universum: Galaktisches Grundwissen über Kosmos, Kometen & Co. - vom bekannten Astronom und Mitbegründer der Science Busters

3

12,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2022

Abbildungen

farbige Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,3/12,4/2,1 cm

Gewicht

302 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-14260-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2022

Abbildungen

farbige Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,3/12,4/2,1 cm

Gewicht

302 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-14260-6

Herstelleradresse

Goldmann
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Gute Idee, Schwächen in der Ausführung

Dr_ M aus Sachsen am 16.08.2020

Bewertungsnummer: 1364616

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu den Publikationen von Werner Gruber zählen auch Videos, beispielsweise eines mit dem eingängigen Titel "Die Physik des Kochens - Das Spiegelei schlägt zurück", oder ein Vortrag auf dem Weltkongress Psychotherapie "Mythos – Traum –Wirklichkeit" zum Thema "Verhaltensweisen von Schamanen und psychosozialer Streß". Mich hat sein Buch, um das es hier geht, an einigen Stellen etwas verwirrt, sodass ich mir Grubers selbstverfassten Lebenslauf angesehen habe. Man kann ihn von der Internetseite des Wiener Instituts für Experimentalphysik herunterladen. Fachartikel in angesehenen physikalischen Zeitschriften findet man unter den Publikationen von Werner Gruber kaum. Stattdessen scheint er sich eher mit der Physik des Kochens, dem Leiten von zahlreichen Institutionen und dem Verfassen von populärwissenschaftlichen Artikeln und Büchern zu beschäftigen. Für sein Buch hat er ein interessantes Thema und als Zielgruppe Laien gewählt. Nun gehöre ich keineswegs zu den Laien, jedenfalls nicht was die Physik anbelangt. Ein Physikbuch für Laien zu verfassen, ist keine einfache Aufgabe. Dazu muss man die Physik tief verstanden haben. Und hier beginnt meine Verwirrung, denn ich hatte beim Lesen zunehmend das Gefühl, dass "Flirten mit den Sternen" von einem Autor verfasst wurde, der eher wie ein laienhafter Autodidakt wirkt. Von einem Physiker sollte man doch eine ausgeprägte Logik bei der Darstellung seiner Gedanken erwarten können. Um mein Problem zu erklären, reicht vielleicht ein Beispiel aus diesem Buch: Als sich Gruber mit den äußeren Planeten unseres Sonnensystems befasst, erwähnt er den zum Zwergplaneten umdefinierten Pluto. Dieser hat seine Zurückstufung einer neuen Definition von Planeten durch die Astronomische Union zu verdanken. Gruber führt diese Definition zwar an, erklärt dann aber nicht, warum Pluto nicht groß genug ist, "um auf seinem Weg um die Sonne von Dreck selbst freiräumen zu können". Da fehlt (warum auch immer) einfach die Pointe. Und weil das so ist, hätte er sich den ganzen Anlauf sparen und stattdessen einfach schreiben können, dass Pluto zu klein für einen Planeten ist. Weil viele Menschen von Sternen oder dem Universum fasziniert sind, mögen sie mit Sicherheit auch Bücher darüber. Wir wissen nicht wirklich viel über die Welt außerhalb unseres Sonnensystems. Da Werner Gruber durch seine Tätigkeit im Wiener Planetarium und der Urania-Sternwarte über ausreichend Kontakt zum Publikum verfügt, kennt er mit Sicherheit auch die üblichen Fragen und Interessen der Besucher dieser Einrichtungen. Sein Buch soll genau auf solche Fragen und Interessen Antworten geben. Und das tut es auch. Zunächst geht Gruber auf das ein, was man am unbewölkten Nachthimmel mit oder ohne technische Hilfsmittel sehen kann. Später wird er genau erklären, welche Hilfsmittel Laien oder Hobby-Astronomen benutzen und was sie damit tatsächlich sehen können. Im zweiten Kapitel befasst er sich dann mit dem Licht als Freund und Feind der Astronomie, um danach die Frage zu beantworten, warum es die Astronomie überhaupt gibt. Dabei geht es insbesondere um Zeit und Zeitpunkte, für deren Bestimmung früher astronomische Phänomene benutzt wurden. Natürlich muss Gruber auch die nicht geklärte Frage nach außerirdischem Leben diskutieren. Vieles ist dabei Spekulation, wobei manche Astronomen (und auch Gruber) merkwürdigerweise immer davon ausgehen, dass ein eventueller Kontakt mit Außerirdischen für uns etwas Gutes zur Folge haben würde. Um wenigstens Zweifel daran zu bekommen, sollte man sich einfach einmal in die Lage der amerikanischen Ureinwohner versetzen und rekapitulieren, was aus ihnen geworden ist, nachdem technisch überlegene Europäer ihre Heimat entdeckten. Im Buch findet man übrigens eine Sternenkarte und Anleitungen, wie man sie benutzen kann. Darauf geht Gruber ausführlich ein. Aber auch an dieser Stelle habe ich meine Zweifel, ob jeder Laie, an den sich dieses Buch richtet, das auch wirklich versteht. Das betrifft auch andere Erklärungen. Man muss in einem Buch für Laien nicht die allgemeine Relativitätstheorie anführen und sie dann auch noch schlecht erklären. Was passiert, wenn die Erde plötzlich stehen bleibt? Oder was passiert, wenn unsere Sonne plötzlich ein schwarzes Loch wird? Solche Fragen muss man nicht unbedingt so wie Werner Gruber diskutieren, denn die entsprechenden Ereignisse werden mit hoher Wahrscheinlichkeit erst gar nicht eintreten. Und schon gar nicht in naher Zukunft. Neben vielen Rätseln über das Universum, die Gruber für Laien löst, schafft er auch neue. Kommentarlos findet man in seinem Buch zum Beispiel folgende Aussagen: "Die Augen wurden über 20-mal von der Evolution erfunden, während das Fliegen nur gerade dreimal erfunden wurde." Oder: "Nehmen wir zehn Äpfel und wiegen diese einzeln ab. Dann können wir das Gesamtgewicht aus den Einzelmessungen zusammenrechnen. Legen wir nun alle Äpfel gleichzeitig auf eine Waage, erhalten wir ein geringeres Gewicht." Wirklich? Oder: "Einerseits zerstört der vom Menschen gemachte Klimawandel die Erde, andererseits gibt es auch Prozesse außerhalb der Erde, die für uns gefährlich sind." Die Erdgeschichte, lieber Herr Gruber, hat schon viele Klimawandel hinter sich. Und komischerweise gibt es den Planeten noch immer. Naja, menschlicher Größenwahn äußert sich eben vielfältig: "Diese Neutronensterne können wir weiter zur Goldproduktion verwenden." Ach tatsächlich? Die Idee zu diesem Buch ist großartig, ihre Ausführung ist nicht schlecht, aber an manchen Stellen eben auch fragwürdig. Gelegentlich erzeugen Grubers Erklärungen mehr Rätsel als sie lösen. Vielleicht gefällt manchem Leser seine scheinbar lässige Herangehensweise. Mir kam sie eher vor wie das Überspielen von didaktischen Mangelerscheinungen. In der Danksagung am Ende des Buches findet man den Hinweis auf einen Testleser, der "allzu oft meinte: Das müsse man genauer erläutern, da ist doch noch so viel zu erklären." Hätte Herr Gruber mal auf diesen Mann gehört, denn er hatte recht. Es muss dabei kein mehrbändiges Werk herauskommen (wie Gruber diesen Hinweis auskonterte). Nicht länger, sondern besser hätte man es machen können.

Gute Idee, Schwächen in der Ausführung

Dr_ M aus Sachsen am 16.08.2020
Bewertungsnummer: 1364616
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu den Publikationen von Werner Gruber zählen auch Videos, beispielsweise eines mit dem eingängigen Titel "Die Physik des Kochens - Das Spiegelei schlägt zurück", oder ein Vortrag auf dem Weltkongress Psychotherapie "Mythos – Traum –Wirklichkeit" zum Thema "Verhaltensweisen von Schamanen und psychosozialer Streß". Mich hat sein Buch, um das es hier geht, an einigen Stellen etwas verwirrt, sodass ich mir Grubers selbstverfassten Lebenslauf angesehen habe. Man kann ihn von der Internetseite des Wiener Instituts für Experimentalphysik herunterladen. Fachartikel in angesehenen physikalischen Zeitschriften findet man unter den Publikationen von Werner Gruber kaum. Stattdessen scheint er sich eher mit der Physik des Kochens, dem Leiten von zahlreichen Institutionen und dem Verfassen von populärwissenschaftlichen Artikeln und Büchern zu beschäftigen. Für sein Buch hat er ein interessantes Thema und als Zielgruppe Laien gewählt. Nun gehöre ich keineswegs zu den Laien, jedenfalls nicht was die Physik anbelangt. Ein Physikbuch für Laien zu verfassen, ist keine einfache Aufgabe. Dazu muss man die Physik tief verstanden haben. Und hier beginnt meine Verwirrung, denn ich hatte beim Lesen zunehmend das Gefühl, dass "Flirten mit den Sternen" von einem Autor verfasst wurde, der eher wie ein laienhafter Autodidakt wirkt. Von einem Physiker sollte man doch eine ausgeprägte Logik bei der Darstellung seiner Gedanken erwarten können. Um mein Problem zu erklären, reicht vielleicht ein Beispiel aus diesem Buch: Als sich Gruber mit den äußeren Planeten unseres Sonnensystems befasst, erwähnt er den zum Zwergplaneten umdefinierten Pluto. Dieser hat seine Zurückstufung einer neuen Definition von Planeten durch die Astronomische Union zu verdanken. Gruber führt diese Definition zwar an, erklärt dann aber nicht, warum Pluto nicht groß genug ist, "um auf seinem Weg um die Sonne von Dreck selbst freiräumen zu können". Da fehlt (warum auch immer) einfach die Pointe. Und weil das so ist, hätte er sich den ganzen Anlauf sparen und stattdessen einfach schreiben können, dass Pluto zu klein für einen Planeten ist. Weil viele Menschen von Sternen oder dem Universum fasziniert sind, mögen sie mit Sicherheit auch Bücher darüber. Wir wissen nicht wirklich viel über die Welt außerhalb unseres Sonnensystems. Da Werner Gruber durch seine Tätigkeit im Wiener Planetarium und der Urania-Sternwarte über ausreichend Kontakt zum Publikum verfügt, kennt er mit Sicherheit auch die üblichen Fragen und Interessen der Besucher dieser Einrichtungen. Sein Buch soll genau auf solche Fragen und Interessen Antworten geben. Und das tut es auch. Zunächst geht Gruber auf das ein, was man am unbewölkten Nachthimmel mit oder ohne technische Hilfsmittel sehen kann. Später wird er genau erklären, welche Hilfsmittel Laien oder Hobby-Astronomen benutzen und was sie damit tatsächlich sehen können. Im zweiten Kapitel befasst er sich dann mit dem Licht als Freund und Feind der Astronomie, um danach die Frage zu beantworten, warum es die Astronomie überhaupt gibt. Dabei geht es insbesondere um Zeit und Zeitpunkte, für deren Bestimmung früher astronomische Phänomene benutzt wurden. Natürlich muss Gruber auch die nicht geklärte Frage nach außerirdischem Leben diskutieren. Vieles ist dabei Spekulation, wobei manche Astronomen (und auch Gruber) merkwürdigerweise immer davon ausgehen, dass ein eventueller Kontakt mit Außerirdischen für uns etwas Gutes zur Folge haben würde. Um wenigstens Zweifel daran zu bekommen, sollte man sich einfach einmal in die Lage der amerikanischen Ureinwohner versetzen und rekapitulieren, was aus ihnen geworden ist, nachdem technisch überlegene Europäer ihre Heimat entdeckten. Im Buch findet man übrigens eine Sternenkarte und Anleitungen, wie man sie benutzen kann. Darauf geht Gruber ausführlich ein. Aber auch an dieser Stelle habe ich meine Zweifel, ob jeder Laie, an den sich dieses Buch richtet, das auch wirklich versteht. Das betrifft auch andere Erklärungen. Man muss in einem Buch für Laien nicht die allgemeine Relativitätstheorie anführen und sie dann auch noch schlecht erklären. Was passiert, wenn die Erde plötzlich stehen bleibt? Oder was passiert, wenn unsere Sonne plötzlich ein schwarzes Loch wird? Solche Fragen muss man nicht unbedingt so wie Werner Gruber diskutieren, denn die entsprechenden Ereignisse werden mit hoher Wahrscheinlichkeit erst gar nicht eintreten. Und schon gar nicht in naher Zukunft. Neben vielen Rätseln über das Universum, die Gruber für Laien löst, schafft er auch neue. Kommentarlos findet man in seinem Buch zum Beispiel folgende Aussagen: "Die Augen wurden über 20-mal von der Evolution erfunden, während das Fliegen nur gerade dreimal erfunden wurde." Oder: "Nehmen wir zehn Äpfel und wiegen diese einzeln ab. Dann können wir das Gesamtgewicht aus den Einzelmessungen zusammenrechnen. Legen wir nun alle Äpfel gleichzeitig auf eine Waage, erhalten wir ein geringeres Gewicht." Wirklich? Oder: "Einerseits zerstört der vom Menschen gemachte Klimawandel die Erde, andererseits gibt es auch Prozesse außerhalb der Erde, die für uns gefährlich sind." Die Erdgeschichte, lieber Herr Gruber, hat schon viele Klimawandel hinter sich. Und komischerweise gibt es den Planeten noch immer. Naja, menschlicher Größenwahn äußert sich eben vielfältig: "Diese Neutronensterne können wir weiter zur Goldproduktion verwenden." Ach tatsächlich? Die Idee zu diesem Buch ist großartig, ihre Ausführung ist nicht schlecht, aber an manchen Stellen eben auch fragwürdig. Gelegentlich erzeugen Grubers Erklärungen mehr Rätsel als sie lösen. Vielleicht gefällt manchem Leser seine scheinbar lässige Herangehensweise. Mir kam sie eher vor wie das Überspielen von didaktischen Mangelerscheinungen. In der Danksagung am Ende des Buches findet man den Hinweis auf einen Testleser, der "allzu oft meinte: Das müsse man genauer erläutern, da ist doch noch so viel zu erklären." Hätte Herr Gruber mal auf diesen Mann gehört, denn er hatte recht. Es muss dabei kein mehrbändiges Werk herauskommen (wie Gruber diesen Hinweis auskonterte). Nicht länger, sondern besser hätte man es machen können.

Flirten mit den Sternen

Sikal am 06.07.2019

Bewertungsnummer: 1226038

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Werner Gruber hat es in sich – und in seinen Büchern. Auf prägnante Weise führt er den Leser in die Welt der Sterne ein und erklärt auf nur zweihundert Seiten alles, was man wissen muss, um erst richtig neugierig zu werden. Der Autor Werner Gruber hat als österreichischer Physiker schon so einige Menschen zum Nachdenken über die Welt gebracht, sei es als Experimentalphysiker bei den legendären Sience-Busters, als Kommentator wissenschaftlicher Großereignisse im Fernsehen oder als Autor mehrerer Bücher. Immer wieder gelingt es dem Physiker, sein Publikum mit den wichtigsten Fakten vertraut zu machen ohne den Nichtphysiker zu überfordern – und immer macht er neugierig – neugierig auf mehr. Mehr zu erfahren über die Themen, die er aufgreift. So auch in diesem Buch, das in acht Kapiteln das Universum für Dummies erklärt. Aber auch für den Leser, der bereits mit der Materie des Sternenstaubs vertraut ist, wird die Lektüre alles andere als langweilig sein. Wenngleich der Leser, der sich mit den Sternen bereits beschäftigt hat, keine neuen Erkenntnisse gewinnen wird, so ist die humorvolle und frische Art des Autors doch immer wieder ein Gewinn. Für alle anderen Leser ist es eben genau jene Art des Schreibens, welche es ermöglicht, viel Inhalt aufzunehmen, ohne dabei das Gefühl zu haben etwas gelernt zu haben. Durch den Humor, den Werner Gruber an den Tag legt, bleibt der wesentliche Inhalt gespeichert – ohne großartig dafür pauken zu müssen. Wird man so in die Welt der Sterne eingeführt, möchte man gerne mehr drüber wissen. So könnte bei dem einen oder anderen, der Flirt in eine Liebesbeziehung übergehen. Und diesen Weg gibt der Autor ebenfalls vor – er beschreibt sehr genau, welche Möglichkeiten man in Österreich hat, um sich tiefer in der Materie zu verstricken. Was im ersten Moment fast wie Werbung für die Planetarien und Sternwarten klingt, wird bei näherer Betrachtung aber schnell als eine Leidenschaft des Autors erkannt. Und die Einladung, die er an seine Leser ausspricht, lässt sich kaum noch ablehnen… Gerne vergebe ich dafür 5 Sterne.

Flirten mit den Sternen

Sikal am 06.07.2019
Bewertungsnummer: 1226038
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Werner Gruber hat es in sich – und in seinen Büchern. Auf prägnante Weise führt er den Leser in die Welt der Sterne ein und erklärt auf nur zweihundert Seiten alles, was man wissen muss, um erst richtig neugierig zu werden. Der Autor Werner Gruber hat als österreichischer Physiker schon so einige Menschen zum Nachdenken über die Welt gebracht, sei es als Experimentalphysiker bei den legendären Sience-Busters, als Kommentator wissenschaftlicher Großereignisse im Fernsehen oder als Autor mehrerer Bücher. Immer wieder gelingt es dem Physiker, sein Publikum mit den wichtigsten Fakten vertraut zu machen ohne den Nichtphysiker zu überfordern – und immer macht er neugierig – neugierig auf mehr. Mehr zu erfahren über die Themen, die er aufgreift. So auch in diesem Buch, das in acht Kapiteln das Universum für Dummies erklärt. Aber auch für den Leser, der bereits mit der Materie des Sternenstaubs vertraut ist, wird die Lektüre alles andere als langweilig sein. Wenngleich der Leser, der sich mit den Sternen bereits beschäftigt hat, keine neuen Erkenntnisse gewinnen wird, so ist die humorvolle und frische Art des Autors doch immer wieder ein Gewinn. Für alle anderen Leser ist es eben genau jene Art des Schreibens, welche es ermöglicht, viel Inhalt aufzunehmen, ohne dabei das Gefühl zu haben etwas gelernt zu haben. Durch den Humor, den Werner Gruber an den Tag legt, bleibt der wesentliche Inhalt gespeichert – ohne großartig dafür pauken zu müssen. Wird man so in die Welt der Sterne eingeführt, möchte man gerne mehr drüber wissen. So könnte bei dem einen oder anderen, der Flirt in eine Liebesbeziehung übergehen. Und diesen Weg gibt der Autor ebenfalls vor – er beschreibt sehr genau, welche Möglichkeiten man in Österreich hat, um sich tiefer in der Materie zu verstricken. Was im ersten Moment fast wie Werbung für die Planetarien und Sternwarten klingt, wird bei näherer Betrachtung aber schnell als eine Leidenschaft des Autors erkannt. Und die Einladung, die er an seine Leser ausspricht, lässt sich kaum noch ablehnen… Gerne vergebe ich dafür 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

Flirten mit den Sternen

von Werner Gruber

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Flirten mit den Sternen