Kann und sollte die Meinungsfreiheit Grenzen haben? Die Kontroverse zwischen der Meinungsfreiheit und dem Persönlichkeitsschutz aus liberaler Perspektive
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.03.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-12607-8
Welche Rolle die Philosophie im Alltag jedes Menschen spielt, wird in Momenten deutlich, in denen auf diese zurückgegriffen wird, um Stellung zu beziehen, Meinungen zu begründen oder um Kontroversen klären zu können. Momente wie diese sind beispielsweise jene, in denen die Frage aufkommt, was explizit als Meinungsfreiheit definiert wird und folglich durch diese abgesichert ist. Die Meinungsfreiheit ist in den letzten Jahren speziell im angelsächsischen Raum Thema zahlreicher Auseinandersetzungen, schlicht aufgrund der Tatsache, dass nicht geklärt werden kann, ob sie Grenzen hat, haben sollte und überhaupt haben kann. Auch in Zukunft scheint unklar zu sein, wie und ob diese Grenze gesetzt werden muss in einem Zeitalter, in dem die Gesellschaft sich gerne als liberal, demokratisch und tolerant betitelt; zudem kommt die Frage auf, wer das Recht innehaben sollte, die Meinungsfreiheit einschränken zu dürfen. Vorkommnisse wie die islamistischen Anschläge auf die Redaktionshäuser der Satirezeitschriften Charlie Hebdo und Jyllands-Posten nach der Publizierung von Muhammed-Karikaturen, das Satirelied "Erdowie, Erdowo, Erdogan", das darauf folgende Gedicht des deutschen Moderatoren Jan Böhmermann und die daraus resultierende Kontroverse, aber auch weniger Aufsehen erregende Geschehnisse wie die Darstellung der Bundeskanzlerin Angela Merkel auf mehreren Motivwagen während des Karnevals in verunglimpfter Position oder diskriminierende Aussagen auf Internetplattformen wie Facebook oder Twitter sind Fälle, auf deren Grundlage die Sinnhaftigkeit einer grenzenlosen oder aber begrenzten Meinungs- und ferner auch Pressefreiheit verhandelt wird.
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