Produktbild: Zwischen Mundstück und Mikrofon

Zwischen Mundstück und Mikrofon Aus den Papieren eines philharmonischen Hornisten

3

20,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.11.2020

Abbildungen

zahlreiche Illustrationen

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,5/12,4/2,2 cm

Gewicht

275 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-231-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.11.2020

Abbildungen

zahlreiche Illustrationen

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,5/12,4/2,2 cm

Gewicht

275 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-231-4

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • sleepwalker

    2/5

    18.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich gebe zu, dass Hornisten…

    Ich gebe zu, dass Hornisten mir im Leben noch nicht sehr oft begegnet sind. Tatsächlich nur ein einziges Mal, was aber kein Grund für mich ist, nicht tiefer in die Horn-Materie einzutauchen. „Zwischen Mundstück und Mikrofon“ von Klaus Wallendorf schien mir da ein probates Mittel zu sein. Denn das Buch versprach sowohl einen Einblick in das Leben eines philharmonischen Waldhornisten, als auch einige amüsante Erzählungen. Ersteres stimmte – über das Leben und Wirken des Musikers habe ich sehr viel erfahren und über die Kantinen seiner unterschiedlichen Wirkungsstätten weiß ich nach der Lektüre definitiv mehr, als ich jemals wissen wollte. Ob die Erzählungen nun wirklich amüsant sind, darüber kann man sich streiten. Ich fand sie in der Hauptsache eher kompliziert und manche eher dröge. Einige der Sätze sind so Proust-artig verschachtelt formuliert und ziehen sich über fast einen kompletten Abschnitt (und damit fast über eine halbe Buchseite), dass ich sie mehrmals lesen musste, um sie zu verstehen, da ich am Satzende den Anfang schon wieder vergessen hatte. Tatsächlich steht aber in den Sätzen auch gar nicht so viel Erinnerungswertes drin, denn sie bestehen aus sehr vielen (vermutlich für den Autor und nur für ihn) schönen Worthülsen ohne viel Aussage. Schade, denn eigentlich könnte das Leben eines Waldhornisten sicher außer den vielen Trinkgelagen auch sonst noch Interessantes bieten. Ich vermisste die „zwerchfellanregende Weise“ der „Berichte aus dem Orchestergraben, Gedichte und Sprechpolkas, Ein-, Über- und Unterleitungen, eine verwegene Instrumentenkunde, verschmitzte Stückebeschreibungen und humoristische Beobachtungen aus dem Alltag seiner Musikerkollegen“ völlig, denn der Verfasser beschränkt sich für mich zu sehr darauf, sich selbst ausgiebig auf die Schulter zu klopfen. Herausgekommen ist ein mittelmäßiges Buch mit viel heißer Luft, viel Luft nach oben und für mich viel zu wenig Aussage. Daher von mir eher enttäuschte zwei Sterne.

  • Troubleshooter

    aus Osnabrück

    1/5

    18.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Langatmiges und inhaltsleeres Buch eines sich am Wortgetöse ergötzenden Autors

    Textauszug: "Das dichte Klanggewebe raunender und flüsternder Pianissimi begünstigt in meinem Fall die Entfaltung wehmutsvoller Hirngespinste. So traumverloren, wie sich die letzten verebbenden Klangschatten der von Franz und Jan mit chirurgischer Behutsamkeit angestrichenen Klavierseiten mit dem ostinaten Raunen der Saalbelüftung verweben und dann in die wie auf eine Spiegeloberfläche hingehauchten Geigenakkorde des Lohengrin-Vorspiels übergehen, so ziehen meine Gedanken ihre Bahnen durch das Urstromtal meiner Erinnerungen an bunt-bewegte Dienstjahre an verschiedenen Opernhäusern, und die dort beschäftigten diensthabenden Schwäne gleiten flügelzwinkernd durch verflossene Spielzeiten, schütteln die Notenhälse und verschwinden im flirrenden Spiralnebel stratosphärisch verklingender Geigenakkorde." Derartiges Wortgetöse reiht sich Seite an Seite und am Ende des Buches fragt man sich: Was wollte mir der Autor mit diesem Buch eigentlich mitteilen?

  • Troubleshooter

    aus Osnabrück

    1/5

    16.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer langatmiges, inhaltleeres…

    Wer langatmiges, inhaltleeres Wortgetöse mag, ist hier richtig. Auszug: "Das dichte Klanggewebe raunender und flüsternder Pianissimi begünstigt in meinem Fall die Entfaltung wehmutsvoller Hirngespinste. So traumverloren, wie sich die letzten verebbenden Klangschatten der von Franz und Jan mit chirurgischer Behutsamkeit angestrichenen Klaviersaiten mit dem ostinaten Raunen der Saalbelüftung verweben und dann in die wie auf eine Spiegeloberfläche hingehauchten Geigenakkorde des Lohengrin-Vorspiels übergehen, so ziehen meine Gedanken ihre Bahnen durch das Urstromtal meiner Erinnerungen an bunt-bewegte Dienstjahre an verschiedenen Opernhäusern, und die dort beschäftigten diensthabenden Schwäne gleiten flügelzwinkernd durch verflossene Spielzeiten, schütteln die Notenhälse und verschwinden im flirrenden Spiralnebel stratosphärisch verklingender Geigenakkorde." [S. 143] Nicht nur nach diesen beiden Sätzen, sondern auch am Ende des Buches angelangt, bleibt die große Frage: "Was wollte der Autor überhaupt mitteilen und für wen ist das interessant?"

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

0

3

0

2

1

1

2

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Zwischen Mundstück und Mikrofon