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Die Tanzenden

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Wiebke Puls

Spieldauer

7 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.04.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

102

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Julia Schoch

Sprache

Deutsch

EAN

9783844923216

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Wiebke Puls

Spieldauer

7 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.04.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

102

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Julia Schoch

Sprache

Deutsch

EAN

9783844923216

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Paris Ende 18. Jahrhundert. Die junge Eugénie stammt aus gutem Hause, ihr Vater ist ein bekannter Notar und Oberhaupt der Familie. Eugénie ist gut erzogen und für die damalige Zeit sehr gebildet. Sie träumt davon Karriere zu machen, was 1885 völlig undenkbar ist für eine Frau. Als herauskommt, dass sie Geister sieht, schleppt sie ihr eigener Vater in die stadteigene Psychiatrie. Trotz ihrer aussichtslosen Lage, sieht sie in der Stationsleitung, der einsamen Geneviève, eine Möglichkeit zur Rettung. Ein spannender Roman für und über Frauen, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    10.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Wunderschöner Roman über eine furchtbare Wahrheit!

    Veronica Mas versetzt ihre Leser*innen in das Paris des endenden 19. Jahrhunderts. Dort treffen sie auf die Frauen in der Psychiatrie Salpêtrière und ab Seite 1 verzücken diese Frauen. Die Frauen sind sehr empathisch geschrieben und wirken auf die Leser*innen sympathisch, die diese sofort ins Herz schließen. Der Schreibstil hilft hier auch sehr, denn dieser ist sehr nah an den Protagonistinnen und ihren Gedanken und Gefühlen dran. Manchmal könnte man glatt vergessen, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt, denn der Stil ist ungleich seinen Genre-Artgenossen. Leicht und angenehm, sodass man sich schnell darin verliert, passt der Schreibstil perfekt zu dem Cover und dem Titel - umso erschreckender ist das was beschrieben wird. Und das ist leider allzu realistisch geschildert. Die Leser*innen merken wie genau Veronica Mas für diesen Roman recherchiert hat und ihr angeeignetes Wissen präsentiert ohne belehrend zu wirken. Der Roman zeigt die dunkle Vergangenheit der psychologischen Behandlung von Frauen auf ohne dabei zu bedrückend zu wirken, denn durch die sympathischen Charaktere und den leichten Schreibstil verliebt man sich schnell in das Buch und möchte es kaum noch aus der Hand legen!

  • Bewertung

    aus Illerkirchberg

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historisch und doch aktuell

    1885 in einer psychiatrischen Anstalt für Frauen, der Salpetriere. In einer Zeit, in der Männer über das Leben von Frauen entscheiden können. Und jede, die anders ist, es besser versteckt oder ansonsten die Einweisung riskiert. Bei all der Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit geht es aber auch um Frauenfreundschaft und Solidarität. Darum, unsere eigenen Werte und Lebensvorstellungen zu Überdenken. Unseren Weg zu finden und zu gehen. Ein historischer Roman, der einen danbkar macht darüber, dass sich die Zeiten seitdem geändert haben! Jedoch nicht überall. Der Roman regt auch zum Nachdenken an: wie steht es denn heute wirklich mit der Gleichberechtigung? Wie gehen wir mit Andersartigkeit um? In wiefern trauen wir uns, unser Leben nach unseren Vorstellungen zu leben, auch wenn dies von anderen nicht anerkannt wird?

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    28.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lasset die Geisteskranken tanzen

    Es ist ein interessanter Roman, den man recht schnell durchgelesen hat. Die Beschreibung, wie Eugenie die Toten sieht, ist so detailliert beschrieben, dass man sie schon fast selber fühlen kann. Auch die Emotionen der Protagonisten kann man sehr gut nachempfinden. Es ist eine traurige Geschichte, doch leider nicht ganz unwahr. Frauen wurden dazumal (und werden in einigen Ländern auch heute noch) nicht respektiert und wie Objekte behandelt. Der Ausgang des Buches nimmt leider nicht für alle ein gutes Ende…

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    24.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mir hat was gefehlt

    Die Salpêtrière war wohl die berühmteste Nervenheilanstalt in Europa im 19. Jahrhundert. An Frauen wurden unterschiedliche Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt, die mit dem heutigen Wissen wohl kaum zur Besserung ihres psychischen Zustandes führen konnten. Vicoria Mas erzählt in diesem Roman von Frauen, die dort hingebracht wurden, um sie von der Gesellschaft zu separieren, denn für Familien und Ehemänner sind Frauen, die verrückt sind, nicht tragbar. Das Buch erzählt von drei Frauen, die in der Salpêtrière aufeinandertreffen. Louise ist seit drei Jahren in der Psychiatrie nach einem Missbrauch. Eugénie ist erst vor kurzem dort eingeliefert worden, da sie mit Toten und Geistern spricht und dann gibt es noch die Oberschwester Geneviève, die seit 20 Jahren dort arbeitet. Geneviève ist so stolz dort beschäftigt zu sein. Wenn der berühmte Prof. Chacrot in seinen öffentlichen Vorlesungen die Patientinnen vorführt und seine Hypnosen an ihnen demonstriert, dann fühlt Geneviève, dass auch sie dazu beträgt, dass die Salpêtrière und Prof. Chacrot so viel ansehen genießen. Der Roman ist einerseits recht spannend und interessant geschrieben. Die Methoden, die an den Frauen angewendet wurden, fast nicht zu glauben und die Geschichte an sich ganz nett. Jedoch war sie mir dann doch irgendwie zu einfach und oberflächlich, die Protagonistinnen hatten kaum Tiefe. Als Leserin erhält man einen kurzen Eindruck, wie damals psychiatrische Patientinnen behandelt wurden und wie ein Alltag in der berühmten Salpêtrière war. Jedoch war alles irgendwie absehbar. Also ganz überzeugt werden konnte ich leider nicht, dabei hatte ich mich so auf den Roman gefreut.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (125)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anders als erwartet, dennoch eine wunderbare Geschichte.

    Die Geschichte nimmt ihren Anfang als die junge Eugénie, ein intelligentes und wissbegieriges Mädchen aus gutem Hause mit einer übernatürlichen Begabung, sich ihrer Großmutter anvertraut. Als der herrische Vater den Grund erfährt, wird sie ohne Vorwarnung in eine psychiatrische Anstalt gebracht und gegen Hysterie behandelt. Sehr eindringlich aber auch sehr einfühlsam wird hier das Schicksal vieler Frauen, die vor 130 Jahren nicht der Norm entsprachen, erzählt. Es zeigt, mit welchen menschenunwürdigen Methoden sie behandelt und in der Öffentlichkeit vorgeführt wurden. Auch als Hörbuch sehr empfehlenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Martina B.

    Martina B.

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte der vergessenen Frauen

    Im Jahre 1885 muss man als Frau nicht viel tun um in die berühmt-berüchtigte Frauen-Nervenheilanstalt Salpetriere eingewiesen zu werden - ob man zu oft seine Meinung kundtut, seinen Emotionen zu oft freien Lauf lässt....oder wie Eugenie einen siebten Sinn besitzt und Kontakt zu verstorbenen Seelen hat. Kurzerhand wird sie von ihrer Familie eingewiesen, doch sie will sich nicht mit der menschenunwürdigen Behandlung in der Salpetriere abfinden und plant ihre Flucht... Die Salpetriere in Paris war im 19. Jahrhundert die wohl bekannteste psychiatrische Anstalt Europas, wo namhafte Ärzte wie Sigmund Freud oder Carl Gustav Jung tätig waren. Auch die Behandlungen gegen Hysterie in der damaligen Zeit entsprechen den Tatsachen. Einfühlsam und eindringlich erzählt Victoria Mas die Geschichte der vergessenen Frauen, die man wegen Nichtigkeiten eingesperrt hat und sie erzählt von deren Mut sich dem Ganzen zu widersetzen. Ein Lesegenuss!

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Bewertungen (2)

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