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Produktbild: Die Sonnenkönigin
Band 3

Die Sonnenkönigin Die Sonne und ihr Mond

Aus der Reihe Die Sonnenkönigin
3

6,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.03.2020

Verlag

Lysandra Books Verlag

Seitenzahl

382 (Printausgabe)

Dateigröße

2565 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783946376637

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ePUB

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Erscheinungsdatum

03.03.2020

Verlag

Lysandra Books Verlag

Seitenzahl

382 (Printausgabe)

Dateigröße

2565 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783946376637

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Um eine Geschichte zu kennen, muss man von vorne beginnen

Janine Zachariae aus Groß-Zimmern am 08.07.2017

Bewertungsnummer: 1032298

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwischen dem Lesen vom ersten Teil im April und dem zweiten liegen nicht nur drei Monate, sondern auch etliche Bücher, die ich gelesen habe und doch kam die Erinnerung an das, was ich beim ersten Band empfunden habe nur allzu deutlich zum Vorschein. Es ist eigentlich keine Fortsetzung, denn das würde bedeuten, wir würden erfahren, was nach dem Ende von Teil 1 passiert ist, nein, es ist eine Vorgeschichte. In dieser erfahren wir mehr über die Beweggründe und den Grund dessen, was alles in “Frankreichs vergessene Königin” geschehen ist. Es ist nur richtig gewesen, genau diese Reihenfolge zu machen, denn in “Louise Lächeln” lernen wir Louise de La Vallière näher kennen, nicht nur, was verschleiert worden ist, sondern über ihr eigenes Leben und wie es überhaupt zu dieser Begegnung mit dem König Louis XIV gekommen ist. Wir spüren die Strenge, mit der das Kind, was später König wurde, aufgewachsen ist und stellen fest, dass sogar Louises Mutter nicht die Schönheit ihrer Tochter gesehen hatte. Es geht um eine sehr tragische Liebesgeschichte, weshalb mich dieses Buch auch so mitnimmt. Sie ist nicht das, was man glaubt. Aber wie der Name es bereits verrät, geht es um “Frankreichs vergessene Königin” und demnach ist es interessant, wie all das überhaupt passieren konnte. Um eine Geschichte zu kennen, muss man von vorne beginnen. Und das geht nur, wenn man gräbt und buddelt. Bis die Finger wund sind, die Gedanken sich überschlagen und die Emotionen mit einen durchgehen. Wenn der Autor mit sich ringen muss und kämpft, auch gegen alle Widrigkeiten und Steine, dann kann daraus etwas entstehen, was man nicht für möglich gehalten hat. Ich weiß, wie lange Louise an all das schon gedacht hat und auch, was in ihr vorgegangen ist. Es ist ein dünnes Eis, denn es gibt immer wieder diese Personen, die meinen, dass alles nur Humbug ist und die Geschichte niemals verschleiert worden ist. Ein Narr, der annimmt, in einem Königshaus gebe es keine Intrigen und Geheimnisse. Aber ich bin nicht in der Position zu entscheiden, was der Wirklichkeit entspricht, denn dazu kenne ich mich zu wenig mit der Geschichte Frankreichs aus. Doch eins weiß ich mit Sicherheit: Ich glaube das, was ich gelesen habe. Weil ich mich so intensiv mit Louise unterhalten habe und sie nie davon abweicht. Weil sie mit ihrem Herzen dabei ist und alles riskiert, nur um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Sie ist eine mutige Autorin, die auf ihr Inneres gehört hat und diesen einen Gedanken nicht loswerden konnte. Dieser Funken, der in einem tobt und den man niemals löschen kann, egal wie sehr man sich auch anstrengen mag. Dieses Buch wird aufgelockert durch diverse Briefe und natürlich hat auch Marie Antoinette eine Rolle in dieser Geschichte, was ich wirklich sehr gut finde – denn ich kann mir gut vorstellen, dass die Wahrheit, um diese Frau, ebenfalls ans Licht gebracht werden sollte.

Um eine Geschichte zu kennen, muss man von vorne beginnen

Janine Zachariae aus Groß-Zimmern am 08.07.2017
Bewertungsnummer: 1032298
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwischen dem Lesen vom ersten Teil im April und dem zweiten liegen nicht nur drei Monate, sondern auch etliche Bücher, die ich gelesen habe und doch kam die Erinnerung an das, was ich beim ersten Band empfunden habe nur allzu deutlich zum Vorschein. Es ist eigentlich keine Fortsetzung, denn das würde bedeuten, wir würden erfahren, was nach dem Ende von Teil 1 passiert ist, nein, es ist eine Vorgeschichte. In dieser erfahren wir mehr über die Beweggründe und den Grund dessen, was alles in “Frankreichs vergessene Königin” geschehen ist. Es ist nur richtig gewesen, genau diese Reihenfolge zu machen, denn in “Louise Lächeln” lernen wir Louise de La Vallière näher kennen, nicht nur, was verschleiert worden ist, sondern über ihr eigenes Leben und wie es überhaupt zu dieser Begegnung mit dem König Louis XIV gekommen ist. Wir spüren die Strenge, mit der das Kind, was später König wurde, aufgewachsen ist und stellen fest, dass sogar Louises Mutter nicht die Schönheit ihrer Tochter gesehen hatte. Es geht um eine sehr tragische Liebesgeschichte, weshalb mich dieses Buch auch so mitnimmt. Sie ist nicht das, was man glaubt. Aber wie der Name es bereits verrät, geht es um “Frankreichs vergessene Königin” und demnach ist es interessant, wie all das überhaupt passieren konnte. Um eine Geschichte zu kennen, muss man von vorne beginnen. Und das geht nur, wenn man gräbt und buddelt. Bis die Finger wund sind, die Gedanken sich überschlagen und die Emotionen mit einen durchgehen. Wenn der Autor mit sich ringen muss und kämpft, auch gegen alle Widrigkeiten und Steine, dann kann daraus etwas entstehen, was man nicht für möglich gehalten hat. Ich weiß, wie lange Louise an all das schon gedacht hat und auch, was in ihr vorgegangen ist. Es ist ein dünnes Eis, denn es gibt immer wieder diese Personen, die meinen, dass alles nur Humbug ist und die Geschichte niemals verschleiert worden ist. Ein Narr, der annimmt, in einem Königshaus gebe es keine Intrigen und Geheimnisse. Aber ich bin nicht in der Position zu entscheiden, was der Wirklichkeit entspricht, denn dazu kenne ich mich zu wenig mit der Geschichte Frankreichs aus. Doch eins weiß ich mit Sicherheit: Ich glaube das, was ich gelesen habe. Weil ich mich so intensiv mit Louise unterhalten habe und sie nie davon abweicht. Weil sie mit ihrem Herzen dabei ist und alles riskiert, nur um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Sie ist eine mutige Autorin, die auf ihr Inneres gehört hat und diesen einen Gedanken nicht loswerden konnte. Dieser Funken, der in einem tobt und den man niemals löschen kann, egal wie sehr man sich auch anstrengen mag. Dieses Buch wird aufgelockert durch diverse Briefe und natürlich hat auch Marie Antoinette eine Rolle in dieser Geschichte, was ich wirklich sehr gut finde – denn ich kann mir gut vorstellen, dass die Wahrheit, um diese Frau, ebenfalls ans Licht gebracht werden sollte.

>>"Ich muss ihn lieben", versicherte ich ihr. "Ich stehe ihm zu nahe."<<

Gabi R. - GabisBuecherChaos am 15.04.2017

Bewertungsnummer: 1013140

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eintauchen in die Geschichte Frankreichs, erleben, dass nicht alles, was in den Chroniken weitergegeben wird, die Wahrheit ist. Denn nichts ist einfacher, als bei der Überlieferung ungewollte, unliebsame, nicht ins Bild passende Begebenheiten einfach wegzulassen. So eine Episode war die Liebe zwischen Louis XIV und seiner wahren, echten, großen Liebe Louise de La Vallière, der vergessenenen Sonnenkönigin Frankreichs. Jahrelange Recherche hat die Autorin auf sich genommen, um uns an diesem Geschehen teilhaben zu lassen und so manches Tränchen stand mir in den Augen, als ich davon las, wie sehr die beiden einander verbunden waren und versuchten diese Innigkeit zu leben, an ihre Kinder weiterzugeben und die Untertanen einzubeziehen. Aber auch lächeln musste ich über den smarten jungen König, als er Louise kennenlernte und sie keine Ahnung hatte, wer er ist. >>"Gehört Ihr dem Gefolge des Königs an?" Seine Augen weiten sich für einen Moment, er räuspert sich. "Dem Gefolge? Ich würde eher sagen, ich gehöre zu seiner, äh, Vorhut. Ich bin ihm nahezu immer eine Nasenlänge voraus."<< ..... >>"Oh, Monsieur, ihr zerstört die Illusionen eines armen Mädchens, das heute Abend zum ersten Mal das Glück hat, einen Blick auf seinen König zu werfen. Was sagt Ihr da über Euren Herrn? Liebt Ihr ihn denn nicht?" "Wen, Mademoiselle?" Sie hält sich die Hand vor den Mund, um ihr Lachen zu verbergen. "Den König", erwiderte sie in neckendem Ton. "Ich muss ihn lieben", versicherte ich ihr. "Ich stehe ihm zu nahe."<< Gewünscht hätte ich mir ein bisschen mehr Romanform aufgrund der persönlichen Korrespondenz, hätte sich für mich schöner lesen lassen. Oder die Aufzeichnungen der beiden am Stück, diejenigen der Kinder oder andere Informationen gesammelt in Buchabschnitten. Das allerdings ist nur mein Eindruck, denn die Informationen sind einfach immens und ich musste zwischendrin immer wieder Pausen einlegen, um das Gelesene zu verarbeiten. Louise hat hier kein Buch geschrieben, das sich in einem Stück lesen lässt, aber das liegt auch an der Thematik, nicht am Schreibstil, der ja durch Originaldokumente quasi vorgegeben ist. Leseempfehlung für jeden, der sich für Geschichte interessiert oder Lust hat, einzutauchen, auf ganz andere Art als sonst, von mir vier Chaospunkte.

>>"Ich muss ihn lieben", versicherte ich ihr. "Ich stehe ihm zu nahe."<<

Gabi R. - GabisBuecherChaos am 15.04.2017
Bewertungsnummer: 1013140
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eintauchen in die Geschichte Frankreichs, erleben, dass nicht alles, was in den Chroniken weitergegeben wird, die Wahrheit ist. Denn nichts ist einfacher, als bei der Überlieferung ungewollte, unliebsame, nicht ins Bild passende Begebenheiten einfach wegzulassen. So eine Episode war die Liebe zwischen Louis XIV und seiner wahren, echten, großen Liebe Louise de La Vallière, der vergessenenen Sonnenkönigin Frankreichs. Jahrelange Recherche hat die Autorin auf sich genommen, um uns an diesem Geschehen teilhaben zu lassen und so manches Tränchen stand mir in den Augen, als ich davon las, wie sehr die beiden einander verbunden waren und versuchten diese Innigkeit zu leben, an ihre Kinder weiterzugeben und die Untertanen einzubeziehen. Aber auch lächeln musste ich über den smarten jungen König, als er Louise kennenlernte und sie keine Ahnung hatte, wer er ist. >>"Gehört Ihr dem Gefolge des Königs an?" Seine Augen weiten sich für einen Moment, er räuspert sich. "Dem Gefolge? Ich würde eher sagen, ich gehöre zu seiner, äh, Vorhut. Ich bin ihm nahezu immer eine Nasenlänge voraus."<< ..... >>"Oh, Monsieur, ihr zerstört die Illusionen eines armen Mädchens, das heute Abend zum ersten Mal das Glück hat, einen Blick auf seinen König zu werfen. Was sagt Ihr da über Euren Herrn? Liebt Ihr ihn denn nicht?" "Wen, Mademoiselle?" Sie hält sich die Hand vor den Mund, um ihr Lachen zu verbergen. "Den König", erwiderte sie in neckendem Ton. "Ich muss ihn lieben", versicherte ich ihr. "Ich stehe ihm zu nahe."<< Gewünscht hätte ich mir ein bisschen mehr Romanform aufgrund der persönlichen Korrespondenz, hätte sich für mich schöner lesen lassen. Oder die Aufzeichnungen der beiden am Stück, diejenigen der Kinder oder andere Informationen gesammelt in Buchabschnitten. Das allerdings ist nur mein Eindruck, denn die Informationen sind einfach immens und ich musste zwischendrin immer wieder Pausen einlegen, um das Gelesene zu verarbeiten. Louise hat hier kein Buch geschrieben, das sich in einem Stück lesen lässt, aber das liegt auch an der Thematik, nicht am Schreibstil, der ja durch Originaldokumente quasi vorgegeben ist. Leseempfehlung für jeden, der sich für Geschichte interessiert oder Lust hat, einzutauchen, auf ganz andere Art als sonst, von mir vier Chaospunkte.

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Die Sonnenkönigin / Frankreichs vergessene Königin

von Louise Bourbon

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