Basiert gesetzliches Recht auf dem Fundament der Gerechtigkeit? Gerechtigkeit unter dem Gesichtspunkt des positiven Rechts
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.03.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
37 (Printausgabe)
Dateigröße
628 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346123589
Das Adjektiv "positiv" stammt von dem lateinischen Verb "ponere" ab, was so viel wie "setzen" heißt. Das dazugehörige Partizip "gesetzt" ist auf "positum" zurückzuführen. Das positive Recht ist also als ein gesetztes Recht zu verstehen. Verkörpert wird es durch die vom Menschen niedergeschriebenen Gesetze, welche für die Regulierung menschlichen Zusammenlebens verantwortlich sind. Legitimität erlangen die positiven Rechte allein durch den Akt ihres Beschlusses. Damit sind sie für alle im Staat lebenden Bürgerinnen und Bürger verbindlich und ihre Nichteinhaltung sanktionierbar. Diese Geltungsart des gesetzten Rechts repräsentiert demnach nicht die einzig wahre Gerechtigkeit, sondern bloß vom Menschen festgelegte Rechte. Aus der individuellen Satzung des Rechts resultiert also, dass das positive Recht verschiedene Gestalten annehmen kann. So unterscheiden sich beispielsweise vorgeschriebene Gesetze von Land zu Land.
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