Produktbild: Psychoanalyse und die Psychopathologie der Entwicklung

Psychoanalyse und die Psychopathologie der Entwicklung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2020

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

542

Maße (L/B/H)

22,2/15,2/4,2 cm

Gewicht

804 g

Auflage

5. Druckaufl. 2020

Originaltitel

Psychoanalytic Theories

Übersetzt von

Elisabeth Vorspohl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98389-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Endlich! Es ist das heiß ersehnte Buch ... Peter Fonagy und Mary Target, zwei der renommiertesten Psychoanalytiker unserer Zeit, haben sich an die umfangreiche Arbeit herangewagt und ein faszinierendes Werk geschrieben, in dem psychoanalytische Modelle verschiedenster Schulen und ihre zugrunde liegenden entwicklungspsychologischen Konstrukte auf den Aktualitätsgehalt geprüft werden. ... Das vorliegende Werk ist ein wertvoller Beitrag dazu, diese Ansammlung kreativer Ideen eingehend zu studieren - eine Aufgabe, die sich allemal lohnt.«
Elisabeth Pellegrini, Psychotherapie Forum, 4/2008
»Das gelungene Ergebnis ist ein Buch, das die Psychoanalyse für das 21. Jahrhundert tiefgründig fortschreibt - jenseits oberflächlichen Jargons und willkürlicher Literaturrezeption.«
Dr. Stefan Rusche, kno.de, 21.05.2007
»Das sehr zu empfehlende Werk ... schlägt eine Brücke zwischen klassischen und modernen psychoanalytischen Sichtweisen und den Erkenntnissen der moderne Psychiatrie und Entwicklungspsychologie; es hat Handbuchcharakter und vermittelt den im Bereich der mentalen Gesundheit Tätigen ein tiefes Verstehen des menschlichen Bewusstseins, seiner Psychologie und Pathologie.«
Eva Rass, Zeitschrift für Sozialpädagogik, Heft 2/2007
»Mit diesem Band ... legen Fonagy und Target einen komplexen und anspruchsvollen Versuch vor, alle bedeutenden psychoanalytischen Persönlichkeitstheorien detailliert darzustellen, ihre zentralen Thesen herauszuarbeiten und sie in das Gesamt des psychoanalytischen Theoriekanons kritisch einzubetten, ohne die Differenzen der Modelle zu unterschlagen ... Insgesamt ist das Buch absolut zum Lesen und Durcharbeiten zu empfehlen für alle an der menschlichen Psyche interessierten Fachleute, unabdingbar ist es gar für alle Forscher und Ausbilder der Psychoanalyse.«
Frank Dammasch, Analytische Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie, 12/2006
»... das bisher beste Buch von Fonagy und Target, ... weil dieses Buch wirklich aus einem Guß ist. Zudem ist es in einem gut lesbaren Stil verfaßt ...«
Wolfgang Mertens, Psyche, 06/2007
»Dieses umfassende Einführungswerk der berühmten britischen PsychoanalytikerInnen und BindungsforscherInnen P. Fonagy und M. Target resultiert aus dem heroischen Ehrgeiz, unterschiedlichste psychoanalytische Schulen auf ihre theoretischen und empirischen Aussagen zu entwicklungspsychologischen und psychopathologischen Fragestellungen hier umfassend und perspektiveneröffnend zu analysieren. Wie alle bisherigen ins Deutsche übersetzten Publikationen der AutorInnen besticht auch diese durch ihren überwältigenden Kenntnisstand, ihre unübertreffliche theoretische Brillanz und ihre außerordentliche klinische Relevanz.«
PFAD, 08/2006

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2020

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

542

Maße (L/B/H)

22,2/15,2/4,2 cm

Gewicht

804 g

Auflage

5. Druckaufl. 2020

Originaltitel

Psychoanalytic Theories

Übersetzt von

Elisabeth Vorspohl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98389-0

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

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  • Vorwort

    Dank

    1. KAPITEL

    Einführung in dieses Buch

    und in das psychoanalytische Grundmodell

    1.1 Einleitende Bemerkungen

    1.2 Die Grundannahmen der Psychoanalyse

    1.3 Die Grundannahme der Entwicklungskontinuität

    1.4 Psychopathologie unter entwicklungspsychologischem Blickwinkel

    1.5 Grundsätzliche Kritik an der psychoanalytischen Theorie

    1.5.1 Die Evidenzbasis von Theorien

    1.5.2 Die Annahme der Uniformität

    1.5.3 Alternative psychoanalytische Sichtweisen

    1.5.4 Die Haltung gegenüber der Umwelt

    1.5.5 Geschlechterfragen: die feministische Kritik

    1.5.6 Mangelnde Spezifität

    1.5.7 Die Schwächen der Entwicklungsperspektive

    1.5.8 Trauma, Rekonstruktion, Erinnerungen und Phantasien

    1.6 Psychoanalytische Theorien im Überblick

    2. KAPITEL

    Freud

    2.1 Freuds Modelle der Entwicklung im Überblick

    2.1.1 Erste Phase: das Affekt-Trauma-Modell

    2.1.2 Zweite Phase: das topische Modell

    2.1.2.1 Die drei Systeme des psychischen Apparats

    2.1.2.2 Psychosexuelle Entwicklung

    2.1.2.3 Neurosentheorie

    2.1.3 Dritte Phase: das Strukturmodell

    2.1.3.1 Strukturen des psychischen Apparats

    2.1.3.2 Abwehrmechanismen

    2.1.3.3 Neurosentheorie

    2.1.4 Kritik und Evaluation

    3. KAPITEL

    Der strukturelle Ansatz

    3.1 Das strukturelle Entwicklungsverständnis

    3.1.1 Hartmanns Modell der Ich-Psychologie

    3.1.2 Psychische Entwicklung im Strukturmodell

    3.1.2.1 Erikson

    3.1.2.2 Spitz

    3.1.2.3 Jacobson

    3.1.2.4 Loewald

    3.2 Ein Strukturmodell der Entwicklungspsychopathologie

    3.2.1 Allgemeine Charakteristika des Modells

    3.2.2 Das Strukturmodell der Neurose

    3.2.3 Die Strukturtheorie der Persönlichkeitsstörung

    3.2.4 Modell der Borderline-Persönlichkeitsstörung

    3.2.5 Strukturtheorie der antisozialen Persönlichkeitsstörung

    3.2.6 Strukturmodell der Psychosen

    3.3 Kritik und Evaluation

    4. KAPITEL

    Modifizierungen und Weiterentwicklungen des Strukturmodells

    4.1 Anna Freuds Entwicklungsmodell

    4.1.1 Entwicklungslinien und andere Entwicklungskonzepte

    4.1.2 Anna-Freudianische Sichtweisen der Entwicklungspsychopathologie

    4.1.2.1 Allgemeine Charakteristika des Modells

    4.1.2.2 Ein Anna-Freudianisches Modell der Angst

    4.1.2.3 Das Konzept der Entwicklungsdisharmonien

    4.1.2.4 Das Anna-Freudianische Modell schwerer Persönlichkeitsstörungen

    4.1.3 Evaluation

    4.2 Das Mahlersche Modell

    4.2.1 Margaret Mahlers Entwicklungsmodell

    4.2.2 Separation-Individuation und Psychopathologie

    4.2.3 Empirische Belege für Mahlers Entwicklungsmodell

    4.2.4 Kritik und Evaluation

    4.3 Das Werk Joseph Sandlers

    4.3.1 Fortschritte der Entwicklungstheorie

    4.3.1.1 Die repräsentationale Welt und die Repräsentation der Affekte

    4.3.1.2 Das Konzept der Gefühlszustände

    4.3.1.3 Aktualisierung, Rollenresponsivität und innere Objektbeziehungen

    4.3.1.4 Das »Three-box«-Modell

    4.3.2 Sandlers Modelle der psychischen Störungen

    4.3.2.1 Neurotische Störungen: Zwänge, Depression und Trauma

    4.3.2.2 Primitive Mechanismen: projektive Identifizierung

    4.3.3 Kritik und Evaluation

    5. KAPITEL

    Einführung in die Objektbeziehungstheorien

    5.1 Zur Definition des Begriffs »Objektbeziehungstheorie«

    5.2 Kompromisse zwischen klassischen und objektrelationalen Ansätzen

    5.2.1 Ein französischer psychoanalytischer Ansatz: das Werk André Greens

    5.2.2 Kritik und Evaluation

    6. KAPITEL

    Das Klein-Bion-Modell

    6.1 Das kleinianische Entwicklungsmodell

    6.1.1 Allgemeine Charakteristika des Modells

    6.1.2 Die beiden Grundpositionen

    6.1.3 Die projektive Identifizierung und andere Entwicklungskonzepte

    6.1.4 Der Stellenwert der Erfahrung in Kleins Modell

    6.1.5 Die Londoner Kleinianer

    6.2 Kleinianische Modelle der Psychopathologie

    6.2.1 Allgemeine Pathologiemodelle

    6.2.2 Modelle neurotischer Störungen

    6.2.3 Rosenfelds Entwicklungsmodell des Narzißmus

    6.2.4 Modelle der Borderline-Organisationen

    6.3 Empirische Belege für kleinianische Formulierungen

    6.4 Kritik und Evaluation

    7. KAPITEL

    Die »unabhängige« Gruppe der britischen Psychoanalyse

    7.1 Das Entwicklungsmodell der britischen Schule

    7.1.1 Überblick über die britische Schule

    7.1.2 Die entwicklungspsychologischen Beiträge der »Gruppe der Unabhängigen«

    7.2 Die Beiträge der britischen »Unabhängigen« zur Entwicklungspsychopathologie

    7.2.1 Allgemeine Ansätze im Psychopathologieverständnis

    7.2.2 Schizoide und antisoziale Persönlichkeitsstörung

    7.2.3 Borderline-Persönlichkeitsstörung

    7.3 Empirische Befunde pro oder contra Winnicotts Modell der Entwicklung und Psychopathologie

    7.4 Kritik und Evaluation

    8. KAPITEL

    Nordamerikanische Objektbeziehungstheoretiker

    8.1 Kohuts Selbstpsychologie

    8.1.1 Entwicklungstheorie

    8.1.2 Kohuts Modell der Entwicklungspsychopathologie

    8.1.2.1 Allgemeines Psychopathologiemodell

    8.1.2.2 Narzißtische Persönlichkeitsstörung

    8.1.2.3 Andere Störungen

    8.1.3 Empirische Ergebnisse, die für das Konzept der Selbstentwicklung und Bemeisterung sprechen

    8.1.4 Kritische Einschätzung des Kohutschen Modells

    8.2 Kernbergs Integration der Objektbeziehungs- und der Strukturtheorie

    8.2.1 Kernbergs Entwicklungstheorie

    8.2.2 Kernbergs Modell der Entwicklungspsychopathologie

    8.2.2.1 Kernbergs Bezugsrahmen der Pathologie

    8.2.2.2 Kernbergs Modell der narzißtischen Persönlichkeitsstörung

    8.2.2.3 Kernbergs Modell der Borderline-Persönlichkeitsstörung

    8.2.3 Empirische Belege für Kernbergs Formulierungen

    8.2.4 Evaluation des Kernbergschen Modells

    9. KAPITEL

    Der interpersonale/relationale Ansatz: von Sullivan zu Mitchell

    9.1 Der relationale Ansatz im Überblick

    9.1.1 Sullivans Modell der Persönlichkeitsentwicklung und der interpersonale Ansatz

    9.1.2 Mitchells relationales Modell und die psychoanalytische relationale Schule

    9.1.3 Psychopathologie und ihre Behandlung in relationaler Sicht

    9.2 Evaluation der interpersonalen-relationalen Theorie

    9.2.1 Evaluation des Ansatzes

    9.2.2 Kritik am relationalen Denken

    10. KAPITEL

    Bowlbys Modell der Bindungstheorie

    10.1 Einführung in psychoanalytische Theorien, die auf der Entwicklungsforschung basieren

    10.2 Bowlbys Entwicklungsmodell

    10.3 Psychoanalytische Einwände gegen Bowlbys Theorie

    10.4 Empirische Weiterentwicklungen in der Bindungstheorie

    10.4.1 Bindungsmuster in der frühen Kindheit

    10.4.2 Das Bindungssystem als Determinante interpersonaler Beziehungen

    10.5 Bindung und Psychopathologie

    10.5.1 Die desorganisierte Bindung

    10.5.2 Entwicklungspfade von der frühen Kindheit zur Pathologie im Erwachsenenalter

    10.6 Psychoanalytische Weiterentwicklungen der Bindungstheorie

    10.7 Evaluation der Bindungstheorie und -forschung

    11. KAPITEL

    Schematheorie und Psychoanalyse

    11.1 Horowitz Theorie personaler Schemata

    11.2 Sterns Ansatz

    11.3 Ryles kognitiv-analytische Therapie: eine volle Umsetzung des prozeduralen Pathologie- und Therapiemodells

    12. KAPITEL

    Fonagys und Targets Mentalisierungsmodell

    12.1 Fonagys und Targets Entwicklungsschema

    12.2 Ein Modell der Entwicklungspathologie in Fonagys und Targets Bezugsrahmen

    12.3 Evaluation des Mentalisierungsmodells

    13. KAPITEL

    Zur Praxis der psychoanalytischen Theorie

    13.1 Die Beziehung zwischen Theorie und Praxis in der Psychoanalyse

    13.1.1 Die psychodynamische klinische Praxis ist aus psychoanalytischen klinischen Theorien nicht logisch herleitbar

    13.1.2 Der Umgang mit klinischem Material ist meist nicht deduktiv, sondern induktiv

    13.1.3 Die mehrdeutige Verwendung der Fachtermini

    13.1.4 Klinische Beobachtungen müssen diskutiert und überprüft werden können

    13.1.5 Die Beziehung zwischen Theorie und Praxis

    13.1.6 Die Theoriebildung auf der Grundlage psychodynamischer Arbeit

    13.2 Ergebnisforschung in der Psychoanalyse

    13.2.1 Die Evidenzbasis der psychoanalytischen Behandlung

    13.2.2 Die Notwendigkeit einer Methodik

    13.2.3 Die Hoffnung auf eine Zukunft

    14. KAPITEL

    Schlußfolgerungen und Ausblicke

    14.1 Das Versprechen der Psychoanalyse

    14.1.1 Die Herausforderung durch die Genetik

    14.1.2 Unbewußte Intentionalität

    14.1.3 Unbewußte Motivation

    14.1.4 Frühe Kindheitserfahrungen

    14.1.5 Mentale Repräsentationen und Objektbeziehungen

    14.1.6 Die besondere Stärke psychoanalytischer Modelle

    14.2 Abschließende Überlegungen

    Literatur

    Autorenregister

    Sachregister

    Die Autoren