Der ehemalige Militärarzt Ben Garrison ist nicht gerade begeistert, als er von seinem geliebten Großvater den Leuchtturm von Hope Harbor erbt. Er will das baufällige Gebäude so schnell wie möglich loswerden, um sich anschließend in eine angesehene Arztpraxis in Ohio einzukaufen. Als tatsächlich ein Investor Interesse zeigt und dessen Abrisspläne bekannt werden, geht die Bevölkerung allerdings auf die Barrikaden.
Unter der Regie von Marci Weber, der engagierten Redakteurin des Hope Harbor Herald, soll ein alternatives Finanzkonzept erstellt werden. Wird es ihr gelingen, den sympathischen Erben Ben umzustimmen und das Wahrzeichen der Stadt zu erhalten?
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
aus Vöcklabruck
5/5
15.06.2020
eBook (ePUB)
Der Leuchtturm von Hope Harbour
Von Irene Hannon habe ich das Buch „Der Leuchtturm von Hope Harbour“ gelesen.
Ben ein ehemaliger Militärarzt kehrt nach Hope Harbour, an den Ort seiner Kindheit zurück. Er kommt in den kleinen Küstenort, um dort das Erbe seines Großvaters anzutreten. Eigentlich will er den Leuchtturm und das Haus, das er geerbt hat, verkaufen. Aber die Bewohner der Stadt wollten den Leuchtturm nicht verlieren und schmieden Pläne für den Erhalt. Ganz vorne mit dabei ist Marci, die Herausgeberin der lokalen Zeitung. Sie setzt sich ganz besonders für den Erhalt des Leuchtturms ein.
Natürlich begegnen sich Marci und Ben in dem kleinen Ort und es fliegen sofort die Funken.
Der Roman war für mich sehr schön zu lesen. Es ist eine fesselnde und flüssig geschriebene Geschichte. Hope Harbour scheint ein richtig schöner heimeliger Ort an der Küste zu sein, wo jeder jeden kennt und der Zusammenhalt groß ist.
Da hat Ben natürlich nicht wirklich gute Karten mit seinem Vorhaben den Leuchtturm zu verkaufen. Marci wehrt sich vehement gegen den Verkauf und so begegnen sich die zwei und man merkt wie zwischen ihnen die Funken fliegen.
Allerdings haben beide, was Beziehungen angeht, schlechte Erfahrungen gemacht und so nähern sie sich nur sehr langsam an und versuchen nichts zu überstürzen. Bens Vergangenheit holt ihn dann sogar in diesem beschaulichen Küstenort ein.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, weil ich die Protagonisten des Buches mochte. Die Stadtbewohner und natürlich Ben und Marci musste man einfach mögen. Die Autorin hat die Landschaft und den Ort wirklich gut beschrieben und auch die Bewohner konnte man gut kennenlernen.
Ich bin von Anfang an gut in die Geschichte hineingekommen. Man kann sagen, dass ich eingetaucht bin und am liebsten Hope Harbour nicht mehr verlassen wollte. Der Roman hat mich gefesselt und ich fand die Handlung und die Schauplätze einfach nur toll.
Für mich war es ein richtiger Wohlfühlroman, den ich nicht missen möchte.
Von mir gibt es für „Der Leuchtturm von Hope Harbour“ 5 Sterne.
Bewertung
1/5
07.06.2020
eBook (ePUB)
Der Leuchtturm von Hope Harbor
Ein von Beginn an absehbares Buch mit Hang zur Darstellung von religiösen Lebenshaltungen. Die Längen, welche gewisse Verhaltensweisen der Personen im Buch erklären sollen, kommen in einer Art "Küchenpsychologie" und eher humorlos daher. Schade um den Plot. Er hätte spannender und lebendiger umgesetzt werden können.
Bewertung
aus Straubenhardt
5/5
10.05.2020
Buch (Taschenbuch)
Angenehme Unterhaltung
Schon das Cover dieses Romans ist sehr ansprechend gestaltet, hell, freundlich und ein wenig romantisch. So empfand ich auch den Inhalt dieses Romans.
In einem kleinen Städtchen an der Westküste der USA hat der ehemalige Militärarzt Ben Garrison das Haus seines verstorbenen Großvaters und zu seinem großen Erstaunen einen Leuchtturm geerbt. Gleich nach seiner Ankunft hat er eine etwas unfreundliche Begegnung mit der Besitzerin der örtlichen Tageszeitung Marci Weber. Die beiden haben in der folgenden Zeit noch viel miteinander zu tun, denn Ben möchte den Leuchtturm verkaufen und Hope Harbor bald wieder verlassen. Marci dagegen initiiert eine Kampagne zum Erhalt des Leuchtturms.
Irene Hannon schildert bildhaft und leicht zu lesen die Charaktere von Ben und Marci sowie anderen Bewohnern des kleinen Städtchens. Sie beschreibt sehr einfühlsam und liebevoll und mit einem Schuss Humor Höhen und Tiefen dieser Menschen, wobei auch ihre Vergangenheit zum Tragen kommt. Trotzdem ist dieser Roman nicht oberflächlich und keine seichte Unterhaltung.
Insgesamt ist dieses Buch einfach schön zu lesen, ein Buch, das entspannt und gute, wertvolle Unterhaltung bietet.
dorli
aus Berlin
5/5
09.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Der Leuchtturm von Hope Harbor
Ben Garrison hat überraschend den Leuchtturm von Hope Harbor geerbt. Da der ehemalige Militärarzt weder die Zeit noch die finanziellen Mittel für die dringend nötige Instandsetzung hat, möchte er das baufällige Gebäude an einen Investor verkaufen, der den Leuchtturm abreißen will. Als die Redakteurin Marci Weber von den Plänen hört, setzt sie alles daran, das Wahrzeichen der Stadt zu retten…
Marcis Mitarbeiterin Rachel hat derweil ganz andere Schwierigkeiten – ihre Ehe wird gerade auf eine harte Probe gestellt. Ihr Mann Greg hat während eines Militäreinsatzes ein Bein verloren und kämpft seit dem mit großen psychischen Problemen…
„Der Leuchtturm von Hope Harbor“ ist der vierte Teil aus Irene Hannons „Hope Harbor“-Reihe, der Roman ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.
Irene Hannon hat einen frischen, angenehm zu lesenden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Dank der lebendigen Schilderungen habe ich mich direkt in den malerischen Küstenort katapultiert gefühlt und gespannt das Geschehen verfolgt.
Es gelingt der Autorin ausgesprochen gut, dem Leser die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten zu vermitteln. Man wird mitgerissen von den Höhen und Tiefen, die die Akteure durchstehen müssen und fiebert genauso mit Marci und Ben wie auch mit Rachel und Greg mit. Neben der Erhaltung des Leuchtturms geht es im Verlauf der Handlung für alle vier darum, Ereignisse aus ihrer jeweiligen Vergangenheit aufzuarbeiten und damit abzuschließen.
„Der Leuchtturm von Hope Harbor“ hat mir sehr gut gefallen. Es war bewegend und amüsant zugleich, die Wege der Akteure zu verfolgen und ihr Miteinander und Gegeneinander zu beobachten.
Dreamworx
aus Berlin
5/5
06.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Wie ein Licht in dunkler Nacht
Seine schönsten Kindheitssommer hat der Militärarzt Ben Garrison bei seinem Großvater Skip in Hope Harbor verbracht und ihn sowohl auf seinem Boot als auch zu Spaziergängen am Leuchtturm begleitet. Nun ist Skip tot und Ben kehrt nach langer Zeit in den kleinen Küstenort zurück, um den Nachlass zu regeln. Dazu gehört zu Bens großer Überraschung auch der Leuchtturm, den Skip vor einigen Jahren von der Stadt gekauft hat. Ben, der dem Militärdienst den Rücken gekehrt hat, will alles so schnell wie möglich abwickeln und verkaufen, um sich dann auf den Weg nach Ohio zu machen, wo er die Aussicht auf eine Partnerschaft in einer Arztpraxis hat. Die Begegnung mit Marci Weber, der Eigentümerin der lokalen Zeitung, hat er allerdings nicht eingeplant. Als Marci hört, dass der Leuchtturm verkauft und womöglich einem Gebäudekomplex weichen soll, setzt sie alles daran, dies zu verhindern. Ob sie Ben von ihren Plänen überzeugen kann?
Irene Hannon hat mit „Der Leuchtturm von Hope Harbor“ einen weiteren wunderschönen Episodenroman über das kleine fiktive Küstenstädtchen Hope Harbour vorgelegt, dass für Kenner inzwischen ein Sinnbild für gefühlvolle Begegnungen, romantische Liebesgeschichten und aktuelle Themen geworden ist. Der flüssige, bildhafte, einfühlsame und fesselnde Schreibstil lässt den Leser schnell gedanklich ins malerische Hope Harbor reisen und sich unter die bereits liebgewonnenen Küstenbewohner mischen darf, während er neben Ben und Marci auch Gregg und Rachel näher kennenlernt. Neben der wunderschön gezeichneten Landschaft erlebt der Leser ein Wechselbad der Gefühle teils begleitet von kriminalistischen Spannungselementen, aber auch von alltäglichen Sorgen, alten Erinnerungen, belastende Dinge aus der Vergangenheit sowie die Neuausrichtung des Lebens aufgrund von gravierenden Veränderungen. Themen wie Stalking oder Invalidität finden hier ebenso ihren Raum wie auch unterdrückte Gefühle, Aussprachen oder das Gemeinschaftsprojekt „Rettet den Leuchtturm“, das für einige der Beginn eines neuen Lebens bedeutet. Die Autorin versteht es meisterhaft, all dieses wunderbar miteinander zu verknüpfen und währenddessen auch die christliche Botschaft der Nächstenliebe, des Vertrauens und Verzeihens miteinzubinden.
Die Charaktere sind so liebevoll gestrickt und mit Leben versehen, dass der Leser sich in ihrer Mitte wie unter alten Freunden fühlt, gespannt ihre Wege verfolgt und er mit ihnen fiebert. Ben ist ein sehr einfühlsamer und feinfühliger Mann, der mit dem Arztberuf genau die richtige Wahl getroffen hat. In seiner Vergangenheit hat er einige unschöne Erfahrungen machen müssen, doch lässt er sich davon nicht unterkriegen. Ben strahlt Ruhe, Kompetenz und Hilfsbereitschaft aus. Marci ist ein Temperamentsbolzen, die ihr Herz auf der Zunge trägt. Sie ist nicht die Geduldigste und schießt schnell mal über das Ziel hinaus. Aber sie ist eine freundliche und offene Frau, die andere gern unterstützt. Gregg ist seit einem Kriegseinsatz verletzt und lässt sich seitdem gehen, was seiner noch jungen Ehe mit Rachel gar nicht bekommt. Rachel ist eine fleißige und intelligente Frau, die ihren Ehemann nicht verlieren möchte und ihm ein Ultimatum stellt. Taco-Koch Charley ist wieder einmal die Schlüsselfigur, mit seiner besonnenen Art gibt er so manche Weisheit von sich, die anderen die Augen öffnen. Aber auch das Möwenpärchen Floyd und Gladys sorgt für einige Schmunzler, denn ihr Auftritt verblüfft immer wieder aufs Neue.
„Der Leuchtturm von Hope Harbor“ ist ein wunderschöner und tiefgründiger Roman, den man, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen kann. Mit hinreißendem Gespür für Charaktere und Geschichten lässt die Autorin den Leser an der Handlung teilhaben und zaubert ihm am Ende ein Gefühl von Zufriedenheit und Wohlgefühl ins Gesicht. Einfach wunderbar und sehr empfehlenswert!
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