Produktbild: Wenn der Winter vorbei ist

Wenn der Winter vorbei ist

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.02.2020

Verlag

Verlag Freies Geistesleben

Seitenzahl

207 (Printausgabe)

Dateigröße

1707 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783772544170

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.02.2020

Verlag

Verlag Freies Geistesleben

Seitenzahl

207 (Printausgabe)

Dateigröße

1707 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783772544170

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  • Boockpicker

    Book Circle Community

    3/5

    04.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Das lange Leben flüchtiger Begegnungen

    Ein helles Lachen, ein kurzer Kuss im Sommerlager – war das DER entscheidende Moment im Leben? Oder wann beginnt das Leben, das Leben nach jenem, das schon gelebt ist? Thomas erinnert sich, mäandert sich in Gedanken durch sein Leben, versucht zu verstehen, warum er immer auf Distanz bleibt, warum er immer das Gefühl hat, schuld zu sein, und ob er sich durch sein Sich-nicht-einlassen von möglichen Verstrickungen und von Schuld bewahren will. Erstaunlich, wie einen kurze Momente prägen können, wie man daran hängen bleibt, alles daran misst, und doch nie zum Kern vordringt. So werden Menschen, denen er künftig begegnet, zu Passanten, die vorübergehen, ohne gross Spuren zu hinterlassen. Und doch, das alles ist Wirklichkeit, oder doch eher Wahrheit? Auf jeden Fall: Thomas ist nicht mehr der jüngste, und jetzt, bevor er mit seiner neuen (letzten?) Geliebten zusammenzieht, muss er ausmisten. Und da kommt ihm schon einiges in die Hände, schwirrt ihm manches durch den Kopf. Ein eigensinniges Buch, versucht es doch das eigene Leben und dessen Sinn zu verstehen, indem es in den Erinnerungen gräbt, Geschichten schreibt und erfindet, sich irgendwie der Wahrheit nähert.

  • Bewertung

    aus Großefehn

    5/5

    03.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Gefühle

    Laut Klappentext und Leseprobe sollte mich ein fantastischer Roman von großer literarischer Schönheit erwarten, und die ersten Kapitel entsprachen dem auch. Nachdem ich das ganze Buch gelesen habe, muss ich sagen, ein Roman ist es meiner Ansicht nach nicht. Ich vermisse hier einfach eine zusammenhängende Geschichte. Insofern fehlt natürlich auch der klassische Spannungsbogen. Ich habe eher den Eindruck, dass dieses Buch von Thomas Verbogt nicht als Roman sondern mehr als eine „autobiografische Analyse“ anzusehen ist. Mir ist beim Lesen nicht klar geworden, ob Inhalt des Buches Ereignisse oder Erlebnisse des Autors oder fiktive Lebenssituationen eines gleichnamigen Protagonisten sind. Ungeachtet dessen sind es grandiose Erzählungen, so dass ich zwischen den Zeilen immer wieder den Eindruck hatte, selbst an der Seite des Autors durch die Straßen Nijmegens zu wandern und an seinen Gedanken teilzuhaben. In kurzen Kapiteln erzählt Verbogt Ereignisse aus dem Leben des Protagonisten. Aus dessen Kindheit, Jugendzeit und aus dem Leben mit Aimee. Es sind Geschichten über die oft zufälligen Begegnungen, die ihre Spuren hinterlassen haben. Die Betrachtungen über die Angst vor Berührung, über verpasste Chancen und aufgeschobene Träume. Es ist ein Buch, das mich nachdenklich gemacht hat. Das mir auf berührende Weise die tiefsinnige Erkenntnis über die Verwundbarkeit menschlichen Lebens deutlich gemacht hat. Besonders beeindruckend fand ich die dargestellten fast selbstzerstörerischen Zweifel des Protagonisten Thomas. Zugegeben, es kostet einige Mühe, die Verbindungen der einzelnen nicht chronologischen Kapitel aufrecht zu erhalten. Letztendlich ist die Geschichte aber durchaus schlüssig. Auf jeden Fall konnte ich aufgrund der lebendigen Erzählweise des Autors die Erlebnisse und Gedanken des Thomas miterleben. Kurzum, ein anderes Buch, das Denkanstöße für das eigene Leben eröffnet. Und es ist ein absolut lesenswertes Buch voll literarischer Schönheit.

  • eckelmann

    aus Bremen

    5/5

    02.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefühlvoller Grübler

    Der Buchheld Thomas steckt als Ich-Erzähler den Rahmen des Textes ab: Ausgelöst vom Umzug erinnert er in 40 kurzen Kapiteln Szenen des Verliebens und Verlierens. Annäherung und Distanz zugleich. Es sind viele Episoden mit geliebten Menschen, den Mädchen seiner Kindheit und Jugend sowie späteren Frauen. Thomas ergrübelt Momente der Begegnung und Berührung mit vertrauten und auch fremden Menschen, stellt immer wieder Zerbrechlichkeit und Verletzlichbarkeit heraus. Ich vernehme da einen mir nicht unbekannten melancholischen Grundton, wenn ich mich als Mann in bestimmten inneren Konflikte wiedererfinde. Wenn es ums Zaudern und Zagen beim "Berührtwerden" geht, bleibt er mir eher fremd. Seinen Vatergedanken und der aufgezeigten Männerfreundschaft (Thomas - Hans - Bart) kann ich gut nachspüren. Vielleicht bin ich manchmal auch einer von den "Ewigen Jungs", wie Aimee, die aktuelle Partnerin von Thomas, die Männer bezeichnet... Als in sich geschlossenen Roman sehe ich "Wenn der Winter vorbei ist" nicht, eher als Schatztruhe an Lebenserinnerungen. Wunderbare Wendungen, Aphorismen und Weisheiten zum Werden und Sein und über die Zeit leuchten fast schon wie Diamanten in düsterer Winternacht. Einige Perlen werde ich mir immer mal wieder herausholen und von Neuem betrachten.

  • Bewertung

    aus Schenefeld

    5/5

    29.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    nachdenklich

    Der ältere Schriftsteller Thomas erzählt beeindruckend von seinem Leben, nicht immer einfach für ihn. Er ist eine eigensinnige Persönlichkeit. Schon denken und nachdenken fällt ihm schwer. Immer stellt er sich die Frage, bin ich fürs Scheitern verantwortlich. Jetzt muss er sein Leben aufräumen, weil er mit seiner Freundin zusammen ziehen möchte. Viele Verbindungen wurden beendet, sein Problem er kann keine Nähe ertragen. Für mich ein großer Gewinn diesen großartigen Text zu lesen. So ist dieses Buch eine Schatzkiste. Beim Lesen schlüpft man seine Rolle und merkt gar nicht mehr, dass man liest, weil man mittendrin ist und auch viele Parallelen zu seinem eigenen Leben erkennt, für mich ein tolles Buch.

  • Bewertung

    aus Freiburg

    5/5

    19.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zutiefst berührend

    In dieses Buch habe ich mich schon auf den ersten Seiten verliebt. Poetisch geschrieben und intensiv zu lesen hat mich die Geschichte dazu angeregt, über mein eigenes Leben zu reflektieren und darüber nachzudenken, inwiefern andere Menschen und Erlebnisse das ganze weitere Leben verändern können. Der Protagonist (evtl der Autor selbst? Sie teilen sich jedenfalls den Vornamen und auch sonst konnte ich ein paar Parallelen entdecken) möchte mit seiner neuen Liebe zusammenziehen und stößt beim Einpacken seiner Sachen auf Erinnerungsstücke wie Fotos und Briefe, die ihn an vergangene Ereignisse aus seinem Leben zurückdenken lassen. Nun wird der Leser mit auf eine Reise in Thomas Vergangenheit genommen und erfährt von all den prägenden Momenten seines Lebens. Und schon die erste Erinnerung hat es in sich: Thomas zehn Jahre ältere Ziehschwester Becci will zu ihrem Freund nach New York ziehen und sich dort als Sängerin versuchen. Kurz nach ihrem Aufbruch verunglückt sie tödlich und Thomas hat schwer mit seinen Schuldgefühlen zu kämpfen, da er sich aus Trauer über ihren Weggang nicht richtig von ihr verabschiedet hatte. Im weiteren Verlauf springt die Handlung zwischen der Gegenwart und verschiedenen Punkten seiner Vergangenheit hin und her. Einen klassischen Spannungsbogen gibt es nicht, aber dies ist für mich auch kein Buch zum "schnell Mal runterlesen", tatsächlich habe ich sogar recht lange für die gerade mal 207 Seiten gebraucht. Das lag aber daran, dass ich auf fast jeder Seite mindestens einen Satz fand, den ich unterstreichen oder zumindest nochmal lesen wollte, so treffend und sprachlich schön wurden hier die Gedankengänge formuliert. In vielen Gedanken von Thomas habe ich mich selbst wiederfinden können. Und genau das macht dieses Buch für mich so besonders, all diese wunderschönen, erhellenden und auch poetischen Sätze, die mich immer wieder berührt haben. Sätze, die ich so niemals hatte selbst formulieren können, aber mich nur "Ja! Genauso ist es!" denken ließen. Kurzum: für mich ein perfektes Buch, dessen melancholische aber auch hoffnungsvolle Grundstimmung noch lange in mir nachhallen wird.

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