Die Entwicklung des Diskurses "neue Väter" unter Betrachtung der unterschiedlichen Familienleitbilder der ehemaligen BRD und DDR
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.08.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
544 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668997790
Im Zuge dessen wird die Stellung des Vaters innerhalb der Kernfamilie seit etwa 30 Jahren zunehmend thematisiert. Lag der Fokus vorher vor allem auf dem Beziehungsgeflecht zwischen Mutter und Kind, so gewinnt der Vaterschaftsdiskurs laufend mehr Interesse innerhalb der deutschen und europäischen Familiensoziologie. Das Vaterbild befindet sich im Wandel, weg vom traditionellen Rollenverständnis des Mannes als Ernährer und Oberhaupt der Familie, hin zum "neuen" und "involviertem" Vater, der sich aktiv am Familienalltag beteiligt. Neben neuartigen Konzepten der Kinderbetreuung impliziert der aufkommende Diskurs auch die egalitäre Stellung des Mannes in der Beziehung zur Mutter der Kinder und folglich in der ganzen Gesellschaft. Nicht nur die Frage nach einem Leitbild des neuen Vaters entsteht, sondern vielmehr die Frage nach einer neuen Männlichkeit.
Die Aufspaltung Deutschlands in Ost und West nach Ende des zweiten Weltkriegs und dem erneuten Zusammenschluss zu Beginn der 90er Jahre ermöglichte ein einmaliges geschichtliches Phänomen. Durch die unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen in beiden Teilstaaten entstanden im Laufe der Jahre auch zwei Verständnisse von Familie und den Rollen der einzelnen Akteure innerhalb dieses Konstrukts.
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