Produktbild: Das Fenster zum Himmel

Das Fenster zum Himmel Roman

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17,30 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.04.2020

Verlag

Bernardus Verlag

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2,5 cm

Gewicht

350 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8107-0320-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.04.2020

Verlag

Bernardus Verlag

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2,5 cm

Gewicht

350 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8107-0320-0

Herstelleradresse

Bernardus Verlag
Süsterfeldstr. 83
52072 Aachen
Deutschland
Email: info@verlag-mainz.de
Url: www.bernardus-verlag.de
Telephone: +49 241 873434
Fax: +49 241 875577

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  • LiteraturKritik

    aus München

    5/5

    07.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein literarischer Lichtblick, der die Substanz betrifft.

    Vordergründig ist es die tragische Geschichte eines misshandelten Heim- und Pflegekindes, das in die Mühlen der zweifelhaften Fürsorge eines staatlichen 70er-Jahre-Systems gerät. Begebenheiten die schockieren, eine Geschichte, der es an Spannung nicht mangelt, eine, die weniger abgebrühten Zeitgenossinnen beim Lesen die Tränen in die Augen treibt. Doch das Wesentliche an diesem, in der momentanen Literaturlandschaft weit hervorragenden Roman von Elisabeth Escher (u.a. „Hannas schlafende Hunde“, Buch und Spielfilm) ist, dass er beispielhaft zeigt, dass brisante zeitgeschichtliche Schicksale, die sich, wie im Fall des Mädchens Marie Muth, an wahren Vorbildern orientieren, mittels sprachlicher Perfektion als Transportmittel, noch an Wirkmächtigkeit gewinnen. „Das Fenster zum Himmel“ ist ein großer Roman. Er ist sowohl Anklage als auch Analyse einer Gesellschaft – erst städtisch, dann dörflich – die im eigenen Saft einer nie aufgearbeiteten Nachkriegszeit vor sich hin köchelt. Der zarte Ansatz willkürlich festgelegte kirchliche Normen zu durchbrechen und die Sehnsucht nach mehr Moderne bei Akzeptanz von Spiritualität, ist noch in 70er-Jahre-Geiselhaft sentimentaler dörflicher Heimatfilmidylle und beklemmender Wirklichkeit. Dass im Roman die Überwindung dieser gesellschaftlichen Zwangsjacken denkbar wird, ist vor allem der literarischen Kunst von Elisabeth Escher zuzuschreiben, die es meisterlich versteht, Perspektiven aufzuzeigen und den Charakteren authentische Lebendigkeit einzuhauchen.

  • Bewertung

    aus Dalberg

    5/5

    13.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein berührender, schonungslos ehrlicher und auf Tatsachen beruhender Roman

    Mit ihrem Buch „Das Fenster zum Himmel“, das 2020 im Bernardus Verlag erschienen ist und in der Taschenbuchausgabe 314 Seiten umfasst, ist Elisabeth Escher ein feinfühliger und ehrlicher, auf Tatsachen beruhender Roman gelungen. Hier wird die Geschichte vom Mädchen Marie Muth erzählt, das bis zu ihrem siebten Lebensjahr alles andere als eine liebevolle Behandlung durch ihre Mitmenschen erfuhr. Sie durchlebte tiefe Ängste und Gräueltaten im Heim und bei Pflegefamilien. Doch eines Tages wurde sie bei Jakob Selinger, einem katholischen Priester, und seiner Haushälterin Anna aufgenommen. Von nun ab änderte sich ihr Leben, aber wie schnell kommt es in ihrem neuen Heimatdorf doch auch zu Tratsch und Verleumdung und vielen Leuten stellt sich die Frage, wie denn die Verhältnisse im Pfarrhaus sind. Geht da alles mit rechten und ehrbaren Dingen zu? Elisabeth Escher gelingt es in ihrem Roman den Leser durch ihren flüssigen und schonungslos offenen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Bei mir sind die Seiten einfach nur dahingeflogen und ich habe dieses Buch in einem „Rutsch“ gelesen. Ich fühlte ab der ersten Seite sowohl was die Höhen als auch die Tiefen anbelangt mit und konnte mich gut in Marie Muth hineinversetzen und deren Gefühle und Gedanken nachvollziehen und teilen. Ebenso erging es mir mit den Nebencharakteren von Jakob Selinger und Anna. Gut gefallen hat mir auch, wie Elisabeth Escher Marie sich bis zur jungen Frau hat entwickeln lässt. Maries Gedanken werden reifer, ihr Handeln reflektierter und sie verarbeitet die schrecklichen Gräueltaten ihrer Kindheit bewusst und gut. Innerhalb der Geschichte setzt sich Elisabeth Escher auch mit der Thematik des Zölibates auseinander, was ihr sehr gut gelungen ist und ebenso auch mit den Gefahren der Verleumdung und Sensationslüsternheit mancher Menschen und deren Folgen. Fazit: Ein schöner, authentischer, feinfühliger und sehr lesenswerter Roman, der nicht nur an der Oberfläche bleibt . Man merkt dem Buch an, dass es mit ganz viel Herzblut verfasst worden ist. Es war für mich ein schönes Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Marie einzutauchen.

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    12.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wieviel Leid kann ein Mensch ertragen und kann man es überwinden?

    Dieses Buch erschien 2020 im Bernardus-Verlag und beinhaltet 314 Seiten. "Entwicklungs- und Schicksalsroman" Sieben Jahre alt ist Marie Muth, als ihr Leben ohne tägliche Todesangst beginnt. Zuvor verbrachte sie qualvolle Jahre in Heim und Pflegefamilie, die bereits tiefe Narben hinterlassen haben. Der katholische Pfarrer und Religionslehrer des kleinen Ortes Schönboden Jakob Selinger nimmt das "Zigeunermädchen" bei sich im Pfarrhof auf. Und schon brodelt bald im Dorf die Gerüchteküche: Ihm wird ohnehin schon lange eine eheähnliche Beziehung zu seiner Haushälterin nachgesagt. Aber nun wird behauptet, er stelle seinem Mündel nach, das für alle erkennbar zu einer ausnehmend anziehenden Frau heranwächst. Zwischen Tratsch und Verleumdung ist der Grat eng. Wo liegt hier die Wahrheit? Obwohl sich hier Abgründe menschlichen Denkens und Handelns auftun, erzählt die Geschichte auch von der Macht der Liebe, die Hoffnung und Heilung zugleich ist. Und für Marie ist die Liebe die einzige Rettung. Der Schreibstil der Autorin Elisabeth Escher ist wunderbar. Ich konnte alles gut nachvollziehen und die Geschichte der kleinen Marie ging mir sehr zu Herzen. Mein Gott,was dieses kleine Wesen alles schon erdulden und erleben muss! Das wünscht man wirklich keinem Menschen auf der Welt. Ich hatte Tränen in den Augen und hätte Marie am liebsten gleich in meine Arme genommen. Echt herzzerreißend! Und wenn ich dann bedenke, dass dies nur eine von vielen Geschichten ist, die tatsächlich tagtäglich passieren, dann bekomme ich eine richtige Wut auf die Menschen, die anderen überhaupt etwas antun, sie es nun körperlich oder auch seelisch! Zum Glück nimmt Pfarrer Selinger Marie bei sich auf. Doch auch für ihn wird es nicht einfach, denn allein der Klatsch und Tratsch der Menschen um ihn herum sind nicht gerade das Allerbeste! Ob alles gut für Marie und den Pfarrer sowie seine Haushälterin wird, das werdet ihr erfahren, wenn ihr diese Geschichte selbst lest. Das ist nichts für schwache Nerven, und die Tatsache, dass es wirklich so passiert ist, macht es auch nicht besser! Trotzdem finde ich es richtig, dass man sich auch mal mit solchen Geschichten auseinandersetzt, um darüber nachzudenken, was andere Menschen so erleben müssen oder erleben mussten, um dann festzustellen, ob es einem selbst besser ging oder dass man einfach nur Glück hatte, nicht so aufwachsen zu müssen. Diese Geschichte hat meine Gefühlswelt etwas durcheinander gebracht und mich zutiefst berührt. Ich wünsche Marie alles Glück der Welt! Danke, Elisabeth Escher, für diese einfühlsame und berührende Geschichte!

  • Anja Koenig

    aus Marktheidenfeld

    5/5

    11.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    bewegend

    ein sehr bewegendes und beeindruckendes buch, vor allem auch da es nach einer wahren begebenheit geschrieben ist. die beschreibung des lebens und erlebens von marie mit all den gedanken, gefühlen und emotionen ist sehr tief und trotz der dramatik hoffnungsvoll. schön, wie sich alles entwickelt und wie mit den problematiken umgegangen wird. die menschen sind so schön beschrieben und ihr handeln, ihre beweggründe erklärt, dass man total im geschehen ist, mitfiebert, hofft und bangt. ein wirklich gut geschriebenes und empfehlenswertes buch für menschen die sich mit den schicksalen anderer befassen wollen und können, vielleicht auch um fürs eigene leben und die mitmenschen was daraus zu erfahren, rauszuziehen.

  • Bewertung

    5/5

    04.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Nach einer wahren Begebenheit

    Bei „ Das Fenster zum Himmel“ von Elisabeth Escher handelt es sich um einen Roman.   Klappentext übernommen: Marie Muth ist sieben Jahre alt, als ihr Leben ohne tägliche Todesangst beginnt. Qualvolle Jahre in Heim und Pflegefamilie haben bereits tiefe Narben hinterlassen. Jakob Selinger, katholischer Pfarrer und Religionslehrer des kleinen Ortes Schönboden, nimmt das »Zigeunermädchen« bei sich im Pfarrhof auf. Schon bald brodelt im Dorf die Gerüchteküche: Eine eheähnliche Beziehung zu seiner Haushälterin wird dem eigenwilligen Priester ohnehin schon lange nachgesagt. Aber stellt er nun gar seinem Mündel nach, das für alle erkennbar zu einer ausnehmend anziehenden Frau heranwächst?   Der Grat zwischen Tratsch und Verleumdung ist eng. Und wo liegt die Wahrheit? Obwohl sich Abgründe menschlichen Denkens und Handelns auftun erzählt die Geschichte auch von der Macht der Liebe, die Hoffnung und Heilung zugleich ist. Für Marie ist die Liebe die einzige Rettung.   Dem Roman liegt eine wahre Lebensgeschichte zugrunde. Mit diesem Wissen, habe ich das Buch mit anderen Augen „gelesen“.   Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen, der Einstieg ist mir leicht gefallen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so neugierig war ich auf den weiteren Verlauf. Alles wird emotionsvoll, bildhaft, packend und ausführlich beschrieben, sodass ich mich gedanklich sehr gut in die Protagonisten und Situationen hineinversetzen konnte. Der Plot ist sehr abwechslungsreich , behandelt sehr viele Themen und ist wirklich sehr interessant. Ich musste das Buch ein paar Mal zur Seite legen, so schockiert war ich von dem Gelesenen. Hier beschreibt die Autorin Situationen, die mich sprachlos zurückgelassen haben.   Die facettenreichen Protagonisten werden sehr ausführlich und tief beschrieben. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen etc. Ich empfehle dieses Buch weiter.

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