(Zweifelhafter) Ruhm. Ein Blick auf die Frauen in Social Media Wie Instagram, YouTube und Co. berühmt machen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.11.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
1325 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346070784
Das Thema Ruhm und besonders auch der sogenannte Fame spielt eine wichtige Rolle, seitdem sich die Gesellschaft in den sozialen Netzwerken wiederfindet. Die sozialen Netzwerke sind mehr als ein Medium und verändern daher unsere Gesellschaft weitaus tiefer, als beispielsweise das Fernsehen in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. In dieser Arbeit soll deshalb auf Social Media im Besonderen eingegangen werden. Es soll aufgezeigt werden, wie sich Ruhm gewandelt hat - vom Mythos der Antike, zum Kriegshelden Napoleon bis zu den sozialen Netzwerken. Wieso wandelt sich Ruhm, oder bleibt er stets dieselbe Form von Aufmerksamkeit und Unsterblichkeit und Anerkennung - lediglich die Form verändert sich? Als Zielsetzung dieser Hausarbeit kann weiter festgelegt werden, zu untersuchen, wo, wie und weshalb Frauen unterrepräsentiert und stereotypisiert im Zusammenhang mit dem Thema Ruhm in den sozialen Netzwerken auftauchen. Wo sind die Mechanismen von Online-Ruhm, wieso greifen sie scheinbar nur in einem traditionellen Frauenbild? Welche Auswirkungen hat Gender Marketing - eine Richtung, die bereits im Medium des Fernsehens geschlechteradressierte und stereotypisierte Werbung als Erfolgsrezept versprach?
Schließlich soll auch versucht werden zu klären, welche Bedeutung weiblicher Ruhm in Social Media für eine Gesellschaft hat. Was sagt uns die vergangene und die aktuelle Beziehung einer Gesellschaft zum Ruhm über sich selbst? Wie sieht Ruhm heute aus und in welchem Verhältnis steht die Unsterblichkeitsidee der Antike zur neuen Währung der Aufmerksamkeit in den Medien? Die Fragen, die sich zu diesem Thema stellen lassen und die Schwierigkeit, den Begriff Ruhm zu definieren, zeigen, dass ein komplexes kulturelles Phänomen wie dieses auch in dieser Arbeit und in einem begrenzten Umfang nur unzureichend behandelt werden kann.
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