ANGRIFF AUS DEM DUNKLEN MULTIVERSUM! Als Batman eine Reihe seltsamer Metalle untersucht, ahnt er nicht, dass er nur der Spielball finsterer Mächte ist. Und so ist es der Dunkle Ritter selbst, der das Portal in eine fremde, unheimliche Spiegeldimension öffnet, was einen Großangriff auf die Erde auslöst! Konfrontiert mit dämonischen, düsteren Zerrbildern des Mitternachtsdetektivs werden die Verteidiger der Erde - unter ihnen Helden wie Wonder Woman und Superman - in die Enge gedrängt, während grauenhafte Geschöpfe ihre Welt überrennen! Es gibt nur noch eine Hoffnung, und die heißt ... Metal! Das rockende Action-Spektakel von Scott Snyder (JUSTICE LEAGUE) und Greg Capullo (BATMAN) in einem Band! Mit Illustrationen von Jim Lee (JUSTICE LEAGUE), Andy Kubert (FLASHPOINT), John Romita Jr. (SUPERMAN) u. a. DIE KOMPLETTE MINISERIE IN EINEM BAND!
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
Bewertung
4/5
12.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Heavy Metal
2011 haben Autor Scott Snyder und Oldschool-Marvel Zeichner Greg Capullo die Batman Serie übernommen und ließen den dunklen Ritter gegen die unterschiedlichsten Gegner antreten. Vom Rat der Eulen, der Rückkehr des Jokers, bis hin zu Batmans Tod war alles dabei. Doch erst jetzt stellt sich heraus, dass hinter alledem jemand steckt: Die Albtraum-Batmen aus dem dunklen Multiversum.
Snyder geht mit dem Batman-Mythos um wie kein anderer und schafft es diesen in eine Geschichte kosmischen Ausmaßes zu verweben. Highlight, ist hier für mich ganz klar, das dunkle Multiversum und ihre Bewohner. Eine frische, neue Idee, die viel Potenzial für zukünftige Stories hat.
Leider geht es aber schon bald um Götter, Traumebenen und die Erschaffung von Universen. Dazu kommt noch, dass die Justice League an vier Fronten gleichzeitig kämpft. Die Geschichte wirkt daher zu voll gestopft und weniger wäre definitv mehr gewesen!
Greg Capullo und seine Kollegen liefern wie immer Top-Szenen. Hier kann man höchstens mal über 1-2 unübersichtliche Bilder klagen.
Mein Fazit: Ein groß inszeniertes Epos, das aber wohl eher für Veteranen als Neueinsteiger geeignet ist.
breedstorm
3/5
06.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Eigentlich eher Justice League
Batman Metal
Okay, ich bin etwas spät auf der Party, aber das hat einen Grund. Ich lese mittlerweile gern zusammenhängende Storys am Stück, und gerade bei Großereignissen hat sich das bewährt. Daher war es für mich klar, dass ich auch Batman Metal an einem Stück lesen will, und diese Entscheidung war goldrichtig, denn es handelt sich nicht um eine Batman-Maxiserie, sondern tatsächlich um ein DC-Event von den Ausmaßen einer Crisis.
Enthalten sind Dark Days: The Forge 1, Dark Days: The Casting 1, Dark Knights: Metal 1-6 sowie Dark Knights Rising: The Wild Hunt 1. Eine ganze Latte an Heften also, aber, um es gleich vorweg zu nehmen, es gäbe da noch den ein oder anderen Sonderband (z.B. Widerstand in Gotham, Die Batmen aus der Hölle) und Dutzende Hefte von Scott Snyder, die das Verständnis der Ereignisse deutlich verbessern würden. Es ist also keine schnell weglesbare Batman-Geschichte, und bei dem US-Originalheften kam der Name Batman ja auch nicht vor.
Trotzdem ist die alte Lederhaut natürlich der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, und Bruce muss sich durch nicht weniger als das gesamte Schaffen von Scott Snyder kämpfen. Eigentlich will er das namensgebende Metall untersuchen oder bessergesagte: die Metalle. Seit längerer Zeit hat er diese beobachtet, denn im Periodensystem der Elemente tauchen sie nicht aus, und Batman vermutet einen dimensionsübergreifenden Zusammenhang.
Viele Freunde aber auch Feinde scheinen etwas darüber zu wissen, nur das dadurch nichts an Licht kommt, sondern alles immer nebulöser wird. Doch Batman wäre nicht Batman, wenn er aufgeben würde. Doch ungewollt holt er sich das Grauen in seine Welt, groteske Zerrbilder seiner selbst in wilder Mischung mit anderen Helden, die keine Gnade kennen…
Fazit:
In der Vergangenheit war ich bei vielen Geschichten von Scott Snyder irritiert. Zwar hatten sie stets spannende Ideen, aber ich hatte nicht immer den Eindruck alles abgeschlossen verstanden zu haben. Viele dieser Elemente, z.B. die Eulen oder auch Batmans unfreiwillige Reise durch die Zeit bis zu den letzten Vorkommnissen mit dem Joker wird hier eingeflochten und in einem Zusammenhang gebracht. Daher ist der Band für einen Neuleser komplett ungeeignet, aber wenn jemand lange Zeit in der Heftserie versunken ist und den roten Faden sucht, ist er hier genau richtig.
Von der Anzahl der Beteiligten Figuren wäre Batman Metal eigentlich eher zu Justice League Metal umzubenennen. Superman, Wonder Woman, Green Lantern und andere spiele eine große Rolle, aber auch Charaktere aus der Bat-Familie und andere Gruppierungen.
Zeichnerisch werden höchst unterschiedliche Resultate geboten, aber mit Größen wie Capullo, Jim Lee Romitha Jr. oder Andy Kubert sollte für jeden etwas dabei sein. Die Anleihen der Dark Judges aus Judge Dredd sind bei den Dark Knights sehr, sehr deutlich.
Was hat mir gefehlt? Bei all der epischen Ereignisse und Verknüpfungen sowie den alten und neuen Figuren hätten einige redaktionelle Seiten mit Hintergründen und Lesereihenfolgen dem Gelegenheitsleser Hilfe leisten können. Gerade weil man sehr tief im Thema seien muss, um die Handlung voll zu genießen.
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