Produktbild: Der Mann, der in die Bilder fiel
Band 1

Der Mann, der in die Bilder fiel Ein Fall für Peter Falcon: Kriminalroman | Ein sprachgewandter und origineller Kunstkrimi - im Zentrum: Van Goghs Sternennacht

Aus der Reihe Peter Falcon ermittelt
3

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.01.2020

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3120 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783312011667

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ePUB

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27.01.2020

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Nagel & Kimche

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272 (Printausgabe)

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783312011667

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Der Bilderflüsterer

Martin Schult aus Borken am 09.03.2020

Bewertungsnummer: 1301007

Bewertet: eBook (ePUB)

Eigentlich hat Peter Falcon der Kunstwelt schon seit längerer Zeit den Rücken gekehrt, so ist er auch sehr überrascht, als ihn sein alter Freund aus zurück-liegenden Studentenzeiten um einen Gefallen bittet. Peter soll mit seinem künstlerischen Fachverstand nach Paris reisen und einer sehr hoch angesehenen Kunstkritikerin eine Geldsumme übergeben. Sie droht dem Auktionshaus Chroseby mit der Veröffentlichung ihrer Vermutung, dass das weltberühmte Bild Van Goghs "Sternennacht" lediglich eine Fälschung ist. Für Chroseby wäre dies eine schwerwiegende Rufschädigung, was die aktuell guten Geschäfte gefährden würde... Leif Karpe hat mit "Der Mann der in die Bilder fiel" einen erfrischend anderen Kriminalroman veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte in einem äußerst bildreichen und stellenweise schon poetischen Schreibstil, der hervorragend zum Thema passt und sich sehr flüssig lesen lässt. Es macht wirklich Spaß den schönen Umschreibungen zu folgen, so dass manchmal die Handlung in den Hintergrund rückt. Nichts desto trotz baut Leif Karpe, wie es sich für einen guten Kriminalroman gehört, mit dem mysteriösen Auftrag für Peter Falcon einen Spannungsbogen auf, den er dann mit den überraschenden Geschehnissen in Paris auf einem hohen Niveau hält. Der Autor konzipiert eine wirklich raffiniert verstrickte Geschichte, die stets mit vielen Rätseln aufwarten kann. Auch der Hauptprotagonist ist mit seinem Talent, Bilder zu lesen sehr interessant gezeichnet und er kann schon gleich zu Beginn des Buches viele Sympathiepunkte für sich gewinnen. Das Finale wirkt dann etwas konstruiert, aber liefert eine nachvollziehbare Auflösung. Insgesamt ist "Der Mann der in die Bilder fiel" ein aus meiner Sicht sehr gut gelungener Debüt-Roman vom Autor Leif Karpe, der mich in erster Linie mit seinem besonderen Schreibstil überzeugen konnte. Es bleibt zu hoffen, dass es weitere Bücher dieses talentierten Autors geben wird. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

Der Bilderflüsterer

Martin Schult aus Borken am 09.03.2020
Bewertungsnummer: 1301007
Bewertet: eBook (ePUB)

Eigentlich hat Peter Falcon der Kunstwelt schon seit längerer Zeit den Rücken gekehrt, so ist er auch sehr überrascht, als ihn sein alter Freund aus zurück-liegenden Studentenzeiten um einen Gefallen bittet. Peter soll mit seinem künstlerischen Fachverstand nach Paris reisen und einer sehr hoch angesehenen Kunstkritikerin eine Geldsumme übergeben. Sie droht dem Auktionshaus Chroseby mit der Veröffentlichung ihrer Vermutung, dass das weltberühmte Bild Van Goghs "Sternennacht" lediglich eine Fälschung ist. Für Chroseby wäre dies eine schwerwiegende Rufschädigung, was die aktuell guten Geschäfte gefährden würde... Leif Karpe hat mit "Der Mann der in die Bilder fiel" einen erfrischend anderen Kriminalroman veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte in einem äußerst bildreichen und stellenweise schon poetischen Schreibstil, der hervorragend zum Thema passt und sich sehr flüssig lesen lässt. Es macht wirklich Spaß den schönen Umschreibungen zu folgen, so dass manchmal die Handlung in den Hintergrund rückt. Nichts desto trotz baut Leif Karpe, wie es sich für einen guten Kriminalroman gehört, mit dem mysteriösen Auftrag für Peter Falcon einen Spannungsbogen auf, den er dann mit den überraschenden Geschehnissen in Paris auf einem hohen Niveau hält. Der Autor konzipiert eine wirklich raffiniert verstrickte Geschichte, die stets mit vielen Rätseln aufwarten kann. Auch der Hauptprotagonist ist mit seinem Talent, Bilder zu lesen sehr interessant gezeichnet und er kann schon gleich zu Beginn des Buches viele Sympathiepunkte für sich gewinnen. Das Finale wirkt dann etwas konstruiert, aber liefert eine nachvollziehbare Auflösung. Insgesamt ist "Der Mann der in die Bilder fiel" ein aus meiner Sicht sehr gut gelungener Debüt-Roman vom Autor Leif Karpe, der mich in erster Linie mit seinem besonderen Schreibstil überzeugen konnte. Es bleibt zu hoffen, dass es weitere Bücher dieses talentierten Autors geben wird. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

Herzensempfehlung für Kunstbegeisterte! Highlight!

Lia48 am 25.07.2024

Bewertungsnummer: 2252898

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Unzählige Museen hatte er in den kommenden Jahren besucht, um Bilder von van Gogh und anderen Künstlern zu betrachten. Und immer wieder war es passiert: Wenn er sich vor eines der Bilder setzte, sich auf es einließ, in es eintauchte, begannen diese, sich ihm zu öffnen! Er hatte dieses Eintauchen in die Bilder geliebt; es war für ihn stets wie eine Reise gewesen - und zugleich ein untrennbarer Teil seines Selbst.“ ---- INHALT: Vor zwanzig Jahren kehrte Peter Falcon der Kunstszene den Rücken. Der ehemalige Kunsthistoriker wurde im Studium durch seinen „intuitiven Zugang“ zu Kunstwerken, als „Bilderflüsterer“ verspottet. Nur sein bester Freund Charles stand an seiner Seite und bewunderte Peter für dessen Kunstverständnis: „In all den Jahren habe ich niemanden getroffen, der so viel von Kunst versteht wie du. Und dabei rede ich nicht von den Gesetzen des Marktes oder kunsttheoretischen Gebilden. Du, Peter, hattest diesen Blick für das Wesen eines Bildes. Für die Wahrheit hinter der Leinwand. Du konntest mit einer Berührung seine Seele erfassen.“ Peter, der mittlerweile einen Comic- und Plattenladen in New York City betreibt und in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage steckt, bekommt eines Tages überraschend von Charles ein Jobangebot. Für das Auktionshaus Chroseby soll er nach Paris reisen, um dort mit Bernadine Blumenstihl - der „ungekrönten Königin aller Kunstexperten“ - ein „Geschäft“ abzuschließen. Diese hatte zuvor in einer Mail behauptet, dass die berühmte „Sternennacht“ von Vincent van Gogh sowie auch Bilder von Chrosebys nächster Auktion, gefälscht wären. Doch das Auktionshaus hat den Verdacht, dass die Kunstkritikerin lediglich die Auktionspreise drücken und sie damit nun erpressen möchte. Peter, der sich mit Fälschungen auskennt, da er eine ganz besondere Verbindung zu Kunstwerken aufbauen kann, versucht in Paris die Wahrheit ans Licht zu bringen. Seine Reise führt ihn ins Künstlerviertel Montmartre und an die Schauplätze bekannter Impressionisten. Er ahnt noch nicht, in was für einer verworrenen Situation er sich schon bald befinden wird. Wem kann er wirklich vertrauen? Und wer strebt lediglich nach Macht und Geld? ---- MEINUNG: Romane über Kunst und Künstler*innen begeistern mich immer wieder, wenn sie gut geschrieben sind. Ich liebe diese Kombination einfach! Glücklicherweise bin ich nun auf den ersten Band einer Krimi-Reihe um den fiktiven, ehemaligen Kunsthistoriker Peter Falcon gestoßen. Es hat einen Moment gedauert, bis ich die Situation rund um Peters neuen Job erfasst habe und im Buch angekommen bin – aber, nicht der Rede wert. Danach lässt sich die Lektüre äußerst flüssig lesen, für mich gab es keinerlei Längen und ich habe sie regelrecht inhaliert. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich an Peters Seite Paris erkunden konnte, dass er dabei im Künstlerviertel Montmartre unterwegs war, Sehenswürdigkeiten besichtigt hat und vor allem zahlreichen bekannten Impressionisten so nahe kam. Letzteres geschah vor allem durch Falcons Fähigkeit, Gemälde und ihre Künstler lebendig werden zu lassen: „Ein einziger Schritt würde genügen, um in diese Landschaft steigen zu können ... Und tatsächlich: Der Raum um ihn herum veränderte sich, das Gemurmel versank in einem vielstimmigen Orchester aus Zikaden, und über ihm entfernte sich die Decke in eine nachtschwarze Unendlichkeit, in der die Feuerräder südlicher Sterne loderten.“ Was für eine tolle und kreative Idee, Kunst damit zum Leben zu erwecken und mit früheren Künstlern ins Gespräch zu kommen! Zugegeben, an manchen Stellen war ich kurz verwirrt, da ich einen Moment gebraucht habe, um Fantasie und Realität auseinanderzuhalten und, da nicht alle Künstler direkt namentlich benannt werden, wenn Peter ihnen begegnet, sondern zum Teil erst später. Hier ist es sicherlich von Vorteil, wenn man etwas Vorwissen zu den bekanntesten Impressionisten und Werken mitbringt. Von van Gogh und Monet weiß ich z. B. mehr, als über Degas, Cézanne oder Gauguin und fand daher die Szenen mit bzw. über sie und ihre Kunst, besonders faszinierend. Wissenserweiterung in diesem Bereich waren mir ebenfalls willkommen. Das „Lebendigwerden“ hat dem Buch definitiv das gewisse Etwas verliehen und mich direkt verzaubert. Ich musste die ganze Zeit daran denken, wie toll der Inhalt sich verfilmen lassen würde. Den atmosphärischen, innovativen Streifen dazu, hatte ich bereits vor Augen. Potenzielle Leser*innen sollten vielleicht wissen, dass die Krimi-Anteile zu Beginn gering sind. Mir hat das aber nichts ausgemacht, ich war vom Thema Kunst fasziniert genug. Anfangs dachte ich, ich wüsste, worauf die Handlung hinauslaufen würde, und war schon etwas enttäuscht, weil es so vorhersehbar wirkte. Doch dann kam alles ganz anders, als gedacht und hat mich äußerst positiv überrascht! Damit hatte ich nicht gerechnet! Später wird das Buch tatsächlich noch zum Krimi, wird spannend und mir hat es im Verlauf immer besser und besser gefallen. An Protagonist Peter mochte ich, dass er nichts von Luxus und Statussymbolen hält. Er tauscht sein opulentes Hotel direkt gegen ein kleines Zimmer mit spartanischer Einrichtung im Künstlerviertel und lässt sich nicht verbiegen. Das macht ihn sympathisch. Falcons Naivität dagegen, fand ich zu überzogen und manchmal fehlte mir etwas die Glaubwürdigkeit. Zudem hätte ich mir noch mehr Infos und Hintergründe im Nachwort gewünscht. Das sind jedoch meine einzigen wirklichen Kritikpunkte, über die ich überwiegend hinwegsehen kann, da mich das Buch ansonsten unglaublich begeistert hat! Die Reihe möchte ich auf jeden Fall weiterverfolgen, gut, dass bereits zwei weitere Bände über die Fälle des ehemaligen Kunsthistorikers Peter Falcon, erschienen sind – ich freue mich sehr darauf! ---- FAZIT: Eine eher lockere, atmosphärische, kreative, inspirierende und spannende Lektüre, die mich positiv überrascht, gut unterhalten und absolut begeistert hat! Sie spielt überwiegend in Paris und lässt frühere Impressionisten, deren Bilder & Schauplätze lebendig werden. Eine Herzensempfehlung für Kunstbegeisterte, 4,5/5 Sterne und ein Lesehighlight! ---- BITTE BEACHTEN! Das Buch wurde bereits 2020 unter dem Titel „Der Mann, der in die Bilder fiel“ bei Nagel & Kimche veröffentlicht.

Herzensempfehlung für Kunstbegeisterte! Highlight!

Lia48 am 25.07.2024
Bewertungsnummer: 2252898
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Unzählige Museen hatte er in den kommenden Jahren besucht, um Bilder von van Gogh und anderen Künstlern zu betrachten. Und immer wieder war es passiert: Wenn er sich vor eines der Bilder setzte, sich auf es einließ, in es eintauchte, begannen diese, sich ihm zu öffnen! Er hatte dieses Eintauchen in die Bilder geliebt; es war für ihn stets wie eine Reise gewesen - und zugleich ein untrennbarer Teil seines Selbst.“ ---- INHALT: Vor zwanzig Jahren kehrte Peter Falcon der Kunstszene den Rücken. Der ehemalige Kunsthistoriker wurde im Studium durch seinen „intuitiven Zugang“ zu Kunstwerken, als „Bilderflüsterer“ verspottet. Nur sein bester Freund Charles stand an seiner Seite und bewunderte Peter für dessen Kunstverständnis: „In all den Jahren habe ich niemanden getroffen, der so viel von Kunst versteht wie du. Und dabei rede ich nicht von den Gesetzen des Marktes oder kunsttheoretischen Gebilden. Du, Peter, hattest diesen Blick für das Wesen eines Bildes. Für die Wahrheit hinter der Leinwand. Du konntest mit einer Berührung seine Seele erfassen.“ Peter, der mittlerweile einen Comic- und Plattenladen in New York City betreibt und in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage steckt, bekommt eines Tages überraschend von Charles ein Jobangebot. Für das Auktionshaus Chroseby soll er nach Paris reisen, um dort mit Bernadine Blumenstihl - der „ungekrönten Königin aller Kunstexperten“ - ein „Geschäft“ abzuschließen. Diese hatte zuvor in einer Mail behauptet, dass die berühmte „Sternennacht“ von Vincent van Gogh sowie auch Bilder von Chrosebys nächster Auktion, gefälscht wären. Doch das Auktionshaus hat den Verdacht, dass die Kunstkritikerin lediglich die Auktionspreise drücken und sie damit nun erpressen möchte. Peter, der sich mit Fälschungen auskennt, da er eine ganz besondere Verbindung zu Kunstwerken aufbauen kann, versucht in Paris die Wahrheit ans Licht zu bringen. Seine Reise führt ihn ins Künstlerviertel Montmartre und an die Schauplätze bekannter Impressionisten. Er ahnt noch nicht, in was für einer verworrenen Situation er sich schon bald befinden wird. Wem kann er wirklich vertrauen? Und wer strebt lediglich nach Macht und Geld? ---- MEINUNG: Romane über Kunst und Künstler*innen begeistern mich immer wieder, wenn sie gut geschrieben sind. Ich liebe diese Kombination einfach! Glücklicherweise bin ich nun auf den ersten Band einer Krimi-Reihe um den fiktiven, ehemaligen Kunsthistoriker Peter Falcon gestoßen. Es hat einen Moment gedauert, bis ich die Situation rund um Peters neuen Job erfasst habe und im Buch angekommen bin – aber, nicht der Rede wert. Danach lässt sich die Lektüre äußerst flüssig lesen, für mich gab es keinerlei Längen und ich habe sie regelrecht inhaliert. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich an Peters Seite Paris erkunden konnte, dass er dabei im Künstlerviertel Montmartre unterwegs war, Sehenswürdigkeiten besichtigt hat und vor allem zahlreichen bekannten Impressionisten so nahe kam. Letzteres geschah vor allem durch Falcons Fähigkeit, Gemälde und ihre Künstler lebendig werden zu lassen: „Ein einziger Schritt würde genügen, um in diese Landschaft steigen zu können ... Und tatsächlich: Der Raum um ihn herum veränderte sich, das Gemurmel versank in einem vielstimmigen Orchester aus Zikaden, und über ihm entfernte sich die Decke in eine nachtschwarze Unendlichkeit, in der die Feuerräder südlicher Sterne loderten.“ Was für eine tolle und kreative Idee, Kunst damit zum Leben zu erwecken und mit früheren Künstlern ins Gespräch zu kommen! Zugegeben, an manchen Stellen war ich kurz verwirrt, da ich einen Moment gebraucht habe, um Fantasie und Realität auseinanderzuhalten und, da nicht alle Künstler direkt namentlich benannt werden, wenn Peter ihnen begegnet, sondern zum Teil erst später. Hier ist es sicherlich von Vorteil, wenn man etwas Vorwissen zu den bekanntesten Impressionisten und Werken mitbringt. Von van Gogh und Monet weiß ich z. B. mehr, als über Degas, Cézanne oder Gauguin und fand daher die Szenen mit bzw. über sie und ihre Kunst, besonders faszinierend. Wissenserweiterung in diesem Bereich waren mir ebenfalls willkommen. Das „Lebendigwerden“ hat dem Buch definitiv das gewisse Etwas verliehen und mich direkt verzaubert. Ich musste die ganze Zeit daran denken, wie toll der Inhalt sich verfilmen lassen würde. Den atmosphärischen, innovativen Streifen dazu, hatte ich bereits vor Augen. Potenzielle Leser*innen sollten vielleicht wissen, dass die Krimi-Anteile zu Beginn gering sind. Mir hat das aber nichts ausgemacht, ich war vom Thema Kunst fasziniert genug. Anfangs dachte ich, ich wüsste, worauf die Handlung hinauslaufen würde, und war schon etwas enttäuscht, weil es so vorhersehbar wirkte. Doch dann kam alles ganz anders, als gedacht und hat mich äußerst positiv überrascht! Damit hatte ich nicht gerechnet! Später wird das Buch tatsächlich noch zum Krimi, wird spannend und mir hat es im Verlauf immer besser und besser gefallen. An Protagonist Peter mochte ich, dass er nichts von Luxus und Statussymbolen hält. Er tauscht sein opulentes Hotel direkt gegen ein kleines Zimmer mit spartanischer Einrichtung im Künstlerviertel und lässt sich nicht verbiegen. Das macht ihn sympathisch. Falcons Naivität dagegen, fand ich zu überzogen und manchmal fehlte mir etwas die Glaubwürdigkeit. Zudem hätte ich mir noch mehr Infos und Hintergründe im Nachwort gewünscht. Das sind jedoch meine einzigen wirklichen Kritikpunkte, über die ich überwiegend hinwegsehen kann, da mich das Buch ansonsten unglaublich begeistert hat! Die Reihe möchte ich auf jeden Fall weiterverfolgen, gut, dass bereits zwei weitere Bände über die Fälle des ehemaligen Kunsthistorikers Peter Falcon, erschienen sind – ich freue mich sehr darauf! ---- FAZIT: Eine eher lockere, atmosphärische, kreative, inspirierende und spannende Lektüre, die mich positiv überrascht, gut unterhalten und absolut begeistert hat! Sie spielt überwiegend in Paris und lässt frühere Impressionisten, deren Bilder & Schauplätze lebendig werden. Eine Herzensempfehlung für Kunstbegeisterte, 4,5/5 Sterne und ein Lesehighlight! ---- BITTE BEACHTEN! Das Buch wurde bereits 2020 unter dem Titel „Der Mann, der in die Bilder fiel“ bei Nagel & Kimche veröffentlicht.

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