Ein grausamer Mörder. Ein Gott der Heilkunst. Eine perfide Therapie.
Als die fünfjährige Emma entführt und ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Nur schwer finden sich die Angehörigen mit Emmas Tod ab. Jahre später wird ihr Mörder aus dem Gefängnis entlassen, kurz danach verschwindet er spurlos. Wurde er entführt? Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt?
Die Kommissare Ruby und Spike versuchen, die Lügen und Geheimnisse rund um den Fall zu durchschauen. Doch während das Ermittlerduo noch die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Alex
aus Bekond
5/5
28.06.2025
eBook (ePUB)
Absolut mega
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ganz sich nicht mein letztes Buch.
Der Schreibstil ist grossartig und hat mich sofort gefesselt, genau wie die Story.
Dieser Thriller hat es in sich. Das Thema Kindesmissbrauch ist heftig. Auch was es mit den Verwandten macht, wenn ein Kind missbraucht und getötet wird erfährt man sehr eindrucksvoll.
Was ich persönlich sehr gut fand und auch hervorheben möchte ist, dass der Kindesmissbrauch nicht näher beschrieben wird.
Dieser Thriller hat mich auch auf emotionaler Ebene voll abgeholt.
Eine Geschichte, die äusserst spannend und genial ist und mich emotional sehr bewegt hat.
Dies ist ein Thriller, der mich tief beeindruckt hat.
Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, wer ist Asklepios und habe meine Vermutungen immer und immer wieder verworfen.
Die Auflösung fand ich persönlich absolut genial.
Ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde.
Von mir gibt es eine glasklare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Von dieser Autorin werde ich definitiv noch weitere Bücher lesen. Ich freue mich jetzt schon auf jedes einzelne Buch.
lorelai
5/5
19.03.2024
eBook (ePUB)
Wenn es keine Gerechtigkeit gibt
Seit Aphrodite bin ich ein großer Fan der Autorin. Dass ich erst den dritten und jetzt den ersten Band gelesen habe, machte mir überhaupt keine Probleme und ich konnte den persönlichen Veränderungen der wiederkehrenden Charaktere gut folgen. Das Cover ist schlicht gehalten und setzt den Fokus direkt auf die wichtigsten Elemente.
Asklepios ist der Gott der Heilkunst und ein Meister der Medizin und Kräuterkunde. Unser Asklepios befindet sich in einem starken ethischen Widerspruch und vereint den Schwur Menschen zu retten, mit tiefem Zorn und dem starken Verlangen nach Gerechtigkeit, wie die Rachegottheit Nemesis. Wie kann man also einem Individuum Schaden zufügen, wenn man sie eigentlich heilen soll? Indem man dem Opfer die Wahl lässt, wie qualvoll die "Behandlungen" werden... Damit hat er mehr Gnade bekommen, als er selbst gegeben hat!
Die Taten des Asklepios sind sehr gut recherchiert und detailliert beschrieben. Der besondere Schreibstil der Autorin begeistert mich immer wieder. Ich liebe es, wie sie auf unnötige Gewalt und Blutvergießen verzichtet und sich stattdessen auf die menschlichen Urängste konzentriert, die mich immer wieder erschaudern lassen. Gefühle und Ängste transportiert sie so überzeugend, als wäre man mitten im Geschehen und zieht einen so in den Bann, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Während ich mir die Frage stelle, ob ich Mitleid mit dem Opfer haben soll oder ob er noch mehr Grausamkeiten verdient hat, werden immer mehr Fährten gelegt, die mich aufs neue verwirren und ich fühle mich bei der Enttarnung des Asklepios genauso ratlos wie die Kommissare. Während Ruby Hiller ihren Emotionen oft freien Lauf lässt und ich ihre Frustration teile, verfalle ich ihnem charmanten Partner Spike, der zu jeder Zeit die richtigen Worte findet und so die Wogen mehr als einmal glättet. Ihre Zusammenarbeit ist nicht nur auf kriminalistischer Ebene, sondern auch zwischenmenschlich hervorragend und sie ergänzen sich perfekt. Auch die kleinen Abstecher in ihre Privatleben fand ich sehr gut, so konnte man sie noch besser kennen lernen.
Bewertung
aus Duisburg
5/5
08.05.2020
eBook (ePUB)
Asklepios (Sehr gut)
Die Eltern Sophie und Paul, geben ihre Tochter Emma, bei der Oma ab, damit sie sich einen schönen Abend machen können. Emma spielt im Garten auf der Schaukel, während ihre Oma mit dem Kochen beschäftigt ist. Als sie Emma ruft und keine Antwort erhält, schaut die Oma im Garten nach. Doch von Emma fehlt jede Spur. Wenig später, findet man Emma tot auf und auch den Mörder kann man fassen. Nach seiner Haftstrafe wird dieser wieder freigelassen, verschwindet kurz darauf allerdings spurlos.
Der Thriller Asklepios von Autorin Charlotte Charonne wird in 52 Kapitel (plus Prolog und Epilog) erzählt und ist in mehrere Teile unterteilt. Zusätzlich zu der Angabe des Kapitels, bekommt der Leser auch noch eine zeitliche Information, welche recht hilfreich ist, da sich die Handlung über mehrere Jahre zieht.
Der Prolog befördert den Leser direkt in die Handlung, ohne das man weiß, worum es gerade wirklich geht (dies wird im Laufe des Buches allerdings klar). Hier wird der Leser schon gleich zu Beginn motiviert, dass Buch weiterzulesen. Auch die Stimmung, ist gleich zu Beginn eher düster/kühl gehalten, was im weiteren Verlauf, besonders in den Folterszenen immer wieder zu spüren ist. Gerade die Interaktion des Entführers mit seinem Opfer, ist der Autorin gut gelungen. Man kann kaum Gefühle heraushören, wenn sie jeden ihrer Eingriffe erklärt. Eben diese Erklärungen sind es auch, die dem Leser die Eingriffe so verständlich wie möglich erklären. Dadurch muss man kein Mediziner sein, um diese Szenen und deren Folgen, verstehen zu können. Bei den Eingriffen selbst, ist der Leser meistens nicht dabei. Hierdurch ist der Thriller nicht gerade blutig, was allerdings weniger schlimm ist.
Gefühle werden allerdings dann geweckt, wenn die Eingriffe und ihre Folgen, erklärt werden. Hier habe ich mit dem Opfer mitgelitten, obwohl er selbst kein Heiliger ist (für manche Leser, wird er diese Eingriffe sicherlich auch verdient haben).
Neben den Szenen der Entführung bekommen wir auch einen Einblick in die Polizeiarbeit. Hier gabe es zumindest an einer Stelle, für mich eine Fragwürdige Situation, wo es um die Befragung eines Zeugen ging. Hier haben die Polizisten etwas merkwürdig gehandelt, was allerdings mit der Autorin geklärt werden konnte.
Die Ermittler, werden von der Autorin im Laufe der Handlung, auch mit Leben gefüllt. So bekommt man neben den Arbeitsmethoden, auch einen Einblick, in das Privatleben. Allerdings ist hier noch einiges an Luft nach oben, ich konnte noch kein 100 % “Verhältniss” mit den beiden aufbauen, weshalb ein Wiedersehen mit den Ermittlern ein Muss ist. Für einen weiteren Band spricht ebenfalls das Ende, denn dieses ist doch recht offen gestaltet und lädt zu weiteren Bänden ein.
Cover: Das Cover von Asklepios ist weiß gehalten und wirkt ein wenig dreckig an den Rändern des Buches. Weiß ist bekannt als Farbe der Ärzte/Medizin und das passt zum Inhalt des Buches.
Der Titel des Buches steht mittig auf dem Cover und hebt sich, durch seine schwarz-rote Farbe, perfekt vom Hintergrund ab. Auch der Titel passt perfekt zum Inhalt des Buches und hätte nicht besser gewählt werden können (Asklepios als Gott der Heilkunst). Getrennt wird der Titel durch den Äskulapstab, welcher ebenfalls für die Medizin steht. Unter dem Titel sieht man noch ein Skalpell, an welchem Blut klebt, welches schon auf den Untergrund tropft. Sobald man das Buch liest, wird man merken, wofür dieses genutzt wurde.
Das Cover ist sehr einfach gehalten und sticht kaum ins Auge, was aber keinesfalls negativ zu bewerten ist. Das, was man nämlich sieht, passt gut zum Inhalt des Buches. Hier ist weniger, eben mehr.
Fazit: Charlotte Charonne erzählt in ihrem Thriller “Asklepios” eine Story, die mich wirklich gefesselt hat. Besonders die Folterszenen, haben es mir dabei angetan und wurden wirklich gut erzählt. Durch den tollen und leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin habe ich das Ende vom Buch, recht schnell erreicht. Hier war ich enttäuscht, denn ich hätte gerne mehr gelesen. Allerdings bleibt so die Vorfreude, auf weitere Bände der Reihe.
Von mir bekommt “Asklepios” 5/5 Sterne.
Kikki/Leseratte77
aus dem Thüringer Wald
5/5
09.04.2020
eBook (ePUB)
Der perfekte Plan
„Asklepios“ von Charlotte Charonne ist ein Thriller, der unter die Haut geht. Es geht um einen Pädophilen, der von seinen Opfern gerächt wird. Alles was ihm widerfährt hat er verdient. Niemand hat das Recht Kinder sexuell zu missbrauchen und zu töten. Sehr wohl durchdacht und perfekt ausgeführte Selbstjustiz und eine Irrfahrt der ermittelnden Kommissare.
Der Thriller hat sich sehr gut lesen lassen. Die medizinischen Eingriffe sind gut erklärt und wohl verdient. Ein sehr ausgeklügeltes Werk, das mir sehr gut gefallen hat und deshalb 5 Sterne bekommt.
Damaris Dyrda
aus Kamen
5/5
31.03.2020
eBook (ePUB)
Ein perfider, spannender Thriller!
Der Titel "Asklepios" von Charlotte Charonne ist mir bei NetGalley aufgefallen, da ich sowohl sein Cover, als auch die Inhaltsangabe ansprechen fand. Die Autorin Charlotte Charonne war mir bislang nicht bekannt, was sich nun ändern durfte. Erwartungsvoll startete ich mit der Geschichte und war auf den Schreibstil, Spannungsbogen und Ideenreichtum von Frau Charonne sehr gespannt!
Zu Anfang der Geschichte, lernt man die Familie der bezaubernden Emma, ein fünfjähriges Mädchen, kennen. Unter unglücklichen Umständen verschwindet das Mädchen spurlos und für die Familie bricht eine Welt zusammen. Einige Tage später wird ihre Leiche gefunden und ihr Mörder gefasst – darauf wird aber nicht konkreter eingegangen. Der Inhalt der Geschichte bezieht sich größtenteils nämlich auf die Zeit, nach dem Gefängnisaufenthalt des Mörders. Ja, er wird tatsächlich wieder entlassen, auf Bewährung. Und dass, nachdem er nicht nur Emma, sondern auch noch weitere Kinder misshandelt und getötet hat! Doch plötzlich verschwindet dieser spurlos von der Bildfläche und die Ermittler Ruby und Spike versuchen sich einen Reim daraus zu machen. Natürlich kommen erstmal die Familien der Opfer in Frage, die ihre Verstorbenen nun rächen wollen. Andererseits könnte er auch längst selbst untergetaucht sein, vielleicht ja sogar mit einem weiteren Kind! Doch nach und nach wird immer klarer, dass hier der Täter zum Opfer geworden ist... der Leser bekommt tiefe Einblicke in die Gegenwart und Zukunft des Kinderschänders!
Es gibt in dem Buch viele verschiedene Erzählperspektiven, was einen guten Überblick über die jeweiligen Charaktere verschafft. Sowohl aus Sicht der Familie von Emma, des Mörders, Asklepios selbst und den Ermittlern wird berichtet. So bekomme ich als Leserin keinen besonderen Zugang zu einer Person, sondern lerne alle Verantwortlichen grob kennen, was gut zu so einem Genre passt. Die kleine Emma ist mir so schnell ans Herz gewachsen und ich musste kräftig schlucken, bei dem, was ihr passiert! Ich finde es gelungen, dass die Autorin davon kurz berichtet, da sie so den Leser noch mal mehr sensibilisiert, nachdem man mit dem Opfer warm geworden und daraufhin einfach mehr schockiert ist. So wird die gesamte Story einfach persönlicher. Das Ermittlerteam ist mir direkt sympathisch und die beiden ergänzen sich in ihrer Art wirklich gut. Emmas Familie ist nach dem Tod ihrer Tochter/Enkelin schwer einzuschätzen, jeder geht anders mit dem Verlust um... Asklepios kann ich in vielerlei Hinsichten leider verstehen, hat der Kinderschänder eigentlich nichts besseres verdient. Trotzdem empfindet man nach und nach etwas Mitleid mit ihm, sind die anwandten Methoden und Absichten doch sehr scheußlich!
Am Ende fügen sich alle Puzzleteile zu einem Bild zusammen und der große AHA-Effekt bleibt nicht aus. Der Leser wurde nicht nur einmal fehlgeleitet und dann wieder aufs neue überrascht! Die Geschichte kann also viele Spannungsmomente und Wendungen verzeichnen und punktet mit einer einfachen Sprache. Der Schreibstil ist so flüssig und leicht, dass ich nur so durch das Buch fliege und alle Informationen in mir aufsauge. Die Kapitel halten sich angenehm kurz, was ein Pausieren des Buches leicht ermöglicht, falls man das überhaupt möchte.
Asklepios ist ein Titel, der noch lange im Gedächtnis bleibt und den Leser zum Nachdenken anregt. Eine klare Lese- und Kaufempfehlung für ihn und 5 gelungene Sterne *****
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