Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch ... Novelle aus Stephen Kings Erzählband »Blut – Skeleton Crew«
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
13.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Super spannend und kurzweilig....
Super spannend und kurzweilig. Plötzlicher Nebel schließt eine Gruppe Menschen in einem Einkaufszentrum ein. Können Sie entkommen? Oder sind sie für immer gefangen? Was ist das für ein merkwürdiges Phänomen? Irgendwas lauert da draußen...
Sehr athmosphärisch!
Bewertung
5/5
17.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Großartig!
Ein sehr spannender, nervenaufreibender King, der den Lesern auf unangenehme Weise zeigt, wie unterschiedlich Menschen auf Ausnahmesituationen und Unbekanntes reagieren können. Sorgt für kribbeln auf der Haut und Gänsehaut am ganzen Körper! Perfekt für alle Horrorfans!
Bewertung
5/5
21.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Der Einkauf eines Vaters mit seinem...
Der Einkauf eines Vaters mit seinem Sohn wird zu einem Alptraum, als sich plötzlich ein mysteriöser Nebel um das Einkaufszentrum legt. Eine Novelle, die man am liebsten am Stück verschlingt. Dieser King hat mich ganz besonders mit seinem kreativen und unerwarteten Ende überzeugt.
NiWa
5/5
15.10.2020
Buch (Taschenbuch)
Nebulöses Grauen, aus dem es kein Entrinnen gibt
David und sein Sohn Billy erledigen Besorgungen im Supermarkt, nach dem ein schwerer Sturm die ganze Gegend verwüstet hat. Als sie in der Schlange an der Kasse stehen zieht dichter, unheilvoller Nebel auf, der grauenvolle Geheimnisse in sich birgt.
Stephen Kings „Der Nebel“ ist eine Novelle des Grauens, die zeigt, warum der Autor der Meister seines Genres ist.
Die Draytons erleben einen schweren Sturm, der den Protagonisten David und den Leser gleichermaßen in grauenvolle Stimmung versetzt. Bäume brechen durch Fenster, der Strom fällt aus und sogar Wagen werden durch die böige Naturgewalt erdrückt.
Als es nach dem Unwetter Zeit zum Aufatmen ist, will sich die Stimmung nicht entspannen. Denn der Sturm hat spürbares Unheil in die Gegend gebracht.
Nichtsdestotrotz muss man sich nach einem Unwetter an die Arbeit machen: Fenster werden notdürftig geflickt, der Schaden begutachtet, umgefallene Bäume zersägt, und Vorräte müssen angeschafft werden, falls ein Nachspiel kommen wird.
David und sein Sohn Bill fahren daher in den nächstgelegenen Supermarkt. Ausgestattet mit einer vollgepackten Einkaufsliste kehren sie nach dem Trauma des Sturms in die Banalität des Alltags zurück, wo sie erst recht dem nebulösen Grauen ausgesetzt sind.
Denn es zieht eine dichte Nebelwand auf, aus der es kein Entrinnen gibt.
„Der Nebel“ thematisiert das unfassbare, undurchdringliche und schauderhafte Gefühl einer unbekannten Bedrohung, die wir zwar ahnen, aber die sich - wenn überhaupt - nur schemenhaft zeigt. King setzt seine Figuren in einer alltäglichen Situation im Supermarkt ab, und lässt sie im Nebel verschwinden, der zu fürchterlichen Ahnungen einlädt.
Dabei habe ich das Geschehen im Supermarkt als auffallend realistisch empfunden. Stephen King beschreibt die Wirklichkeit und zieht sie langsam in eine grauenvolle Horror-Vorstellung rein.
Einerseits entsteht eine bedrohliche Atmosphäre im Supermarkt. Die Menschen spüren die Gefahr, sie haben Angst und wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. Rationale Entscheidungen treffen auf blutigen Aberglauben, erschreckende Einsichten führen zur Selbstjustiz, und der süßliche Geruch des Todes, setzt sich in der Nase fest.
Andrerseits schaut man auf die weiße Nebelwand, hört das Scharren, sieht einen Grauen erregenden Umriss, und fühlt auf emotionaler Ebene, dass sich ein Albtraum in die Wirklichkeit gerettet hat.
Für mich ist „Der Nebel“ ein angsterfüllendes Horror-Spektaktel wie es dem Meister des Genres entspricht. Stephen King verstrickt Angst, wirkungsvolle Fantasie und grauenhafte Realität zu einer schrecklichen Melange, die sich langsam unter der Haut ausbreitet, sie spannt und letztendlich zum Platzen bringt. Genial erzählt und erschreckend gut umgesetzt!
MamiAusLiebe
5/5
08.10.2020
Buch (Taschenbuch)
Der Meister des Grauens schlägt wieder einmal zu!
"Der Nebel" von Stephen King ist ein Roman aus dem Genre Horror und 2020 beim Heyne Verlag erschienen.
Darum geht es:
Am Long Lake, dem See einer kleinen Stadt, geschehen merkwürdige Dinge. Dave ist glücklich verheiratet und Vater eines Sohnes. Nach einem heftigen Gewitter macht er sich mit seinem Sohn auf den Weg zum Supermarkt. Komisch nur, dass dieser undurchdringliche Nebel, der seit dem Sturm da ist, näher kommt. Er hüllt die Stadt ein und offenbart grausige Monster. Wie soll Dave es zu seiner Frau nach Hause schaffen und lebt sie überhaupt noch?
Meine Meinung:
Ich bin ein großer Stephen King Fan und lese seine Geschichten sehr gern. Jede ist anders und gefühlt hat er schon jeden Schrecken aufs Papier gebracht. In diesem Buch schafft er es gekonnt mit der Angst vor dem Unbekannten zu spielen. Lange bevor man Monster sieht, hört man sie oder hört Menschen nach Hilfe schreien. Er zeigt die vielen verschiedenen und irrationalen Reaktionen der Menschen in solch einer Situation auf.
Schreibstil:
Dieses Buch liest sich sehr schnell durch. Einerseits liegt das an einem eher ungewohnt kurzen Buch von King, es sind nämlich 222 Seiten, andererseits kann er gut mit Worten umgehen. Wobei hier sei erwähnt, dass man die Bücher von Stephen King entweder sehr gern liest, oder aber gar nicht mag. Ich glaube etwas dazwischen gibt es eher selten.
Fazit:
King wird nicht ohne Grund der Meister des Grauens genannt - er beweist einmal mehr wie kreativ er mit dem Horror und den Emotionen spielen kann. Dieses Buch ist gruselig, aber nicht verstörend. Für mich ein King nach meinem Geschmack.
Und hier noch ein schönes Zitat aus dem Buch:
"Was Telent ist? Der Fluch der Erwartung." (Seite 151)
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