Polen geben wir nicht preis Der Kampf der DDR-Führung gegen die Solidarność 1980/81
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
10.07.2020
Abbildungen
4
Verlag
Brill | SchöninghSeitenzahl
406
Maße (B/H)
15,5/23,5 cm
Gewicht
804 g
Auflage
2020
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-506-70428-3
Filip Gańczak analysiert detailliert alle Schlüsselentscheidungen der DDR-Führung, die nach dem August 1980 im Zusammenhang mit der Lage in Polen getroffen wurden. Die erste von ihnen war, an der Grenze zur Volksrepublik Polen einen »Cordon sanitaire« zu errichten. Auf Druck der Sowjetunion wurde zudem entschieden, zur Beruhigung der Lage in Polen wirtschaftliche Hilfen zu gewähren – mit wenig Wirkung. Folglich drängte die ostdeutsche Führung auf eine gewaltsame Lösung der »polnischen Krise«. Das Ausbleiben der Entscheidung Moskaus für einen Einmarsch in Polen veranlasste Erich Honecker nach Alternativen zu suchen, wie die »Konterrevolution« im Nachbarland zu unterdrücken sei. Der Autor kann anhand zahlreicher Aktenfunde belegen, dass die DDR-Führung maßgeblich an der Vorbereitung des Kriegsrechts in Polen beteiligt war.
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