Kreditfiktionen Der literarische Realismus und die Kunst, Schulden zu erzählen
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- Deutsch ausgewählt
99,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.05.2020
Abbildungen
7
Herausgeber
Iuditha BalintVerlag
Brill | FinkSeitenzahl
342
Maße (B/H)
15,5/23,5 cm
Gewicht
584 g
Auflage
2020
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7705-6501-6
Der Kredit gilt gemeinhin als neutrale Transaktion, die dazu dient, ökonomische Akteure möglichst effizient und profitabel miteinander zu vernetzen. In der realistischen Erzählliteratur des 19. Jahrhunderts zeichnet sich jedoch ein ganz anderes Bild ab: Kreditfiktionen von Autorinnen und Autoren wie Honoré de Balzac, Gustave Flaubert, George Eliot, Gottfried Keller oder Herman Melville präsentieren den Kredit als volatile und ruinöse Fiktion, die soziale Reibungen und Konflikte erzeugt und die Realität selbst in ein verkäufliches Gut ummünzt. So kristallisiert sich in Texten des Realismus ein wildes Wissen über die ontologischen, epistemologischen und gesellschaftlichen Verwerfungen der Schuldenwirtschaft heraus.
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