Montessori für Eltern

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Wie Kleinkinder achtsam und selbstständig aufwachsen. Mit einem Vorwort von Danielle Graf und Katja Seide

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Beschreibung

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2020

Illustrator

Hiyoko Imai

Verlag

Julius Beltz GmbH

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

11.03.2020

Illustrator

Hiyoko Imai

Verlag

Julius Beltz GmbH

Seitenzahl

303 (Printausgabe)

Dateigröße

5419 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Montessori Toddler. A Parent's Guide to Raising a Curious and Responsible Human Being

Übersetzt von

Karin Wirth

Sprache

Deutsch

EAN

9783407866219

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Da leidet mein Mama-Herz

Bewertung aus Bietigheim am 30.11.2022

Bewertungsnummer: 1835705

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Montessori-Ansatz, die Selbstständigkeit meines Kindes entwicklungsgerecht zu fördern, hat mich neugierig gemacht. Ich hatte mich daher für das Buch von Simone Davies entschieden. Den Anfang fand ich sehr herzlich und liebevoll geschrieben mit inspirierenden Alltagsideen- bis die Themen Essen und Einschlafen kamen. Beim Essen soll es eher geordnet zugehen. Wenn es beim Mittagessen nichts isst, soll es später, wenn es doch noch Hunger bekommt und um Essen bittet nichts mehr bekommen, sondern erst wenn die nächste Mahlzeit ansteht. Auch hier gibt es (wie im Folgenden) einen Plan um Essenskämpfe zu beenden - mit dem Ziel, das das Kind am Tisch sitzt und eigenständig isst. Für mich steht das im Widerspruch zur getätigten Aussage, dass das Kind auf seinen Körper hören soll. Mein Sohn isst z.B. aktuell gerade sehr gerne und gut im Stehen (da er gerade erst stabil stehen gelernt hat) und ist außerdem jemand, der aktuell noch lieber gefüttert wird. Die Autorin schreibt, dass manche Kinder von Geburt an ein gutes Verhältnis zum Schlaf hätten und sich eigenständig ins Bett lägen, wenn sie müde seien. Sie würden keine Einschlafhilfen (die es ihrer Meinung nach sowieso nicht geben sollte) brauchen und die Nahrungsaufnahme sollte getrennt vom Einschlafen bleiben. Laut Frau Davies weint das Kind lediglich aus dem Grunde, weil es bereit zum Schlafen (wenn sichergestellt ist, dass satt und frische Windel) sei. Weiter schreibt sie, dass sie nicht empfehlen würde es alleine schreien zu lassen. Ein Schlaftraining wird anschließend beschrieben, in dem man sich neben das wache Kind ans Bett setzt (bei weinen kein Blickkontakt, Unterhaltung und kein Herausholen) und sich Tag für Tag mit seinem Stuhl weiter vom Kind entfernt, mit dem Ziel, dass es nach 2 Wochen alleine einschläft. Babys und Kleinkinder sind hilfslose, schutzbedürftige Wesen, die mit ihrer Geburt in einer kalten, großen Welt angekommen sind. Sie sind auf die Hilfe und Fürsorge ihrer Eltern angewiesen, die ihnen insbesondere durch ihre Nähe Sicherheit geben, wodurch sie zu gut gebundenen Wesen werden und meiner Meinung nach so ihre Eigenständigkeit und Selbstsicherheit bekommen. Einem noch so kleinen Menschen zu signalisieren, dass es alleine klar kommen sollte, widerspricht völlig meinem Verständnis und auch heutigen entwicklungspsychologischen Erkenntnissen. Durch das Weinen signalisiert das Kind eben genau, dass es die Nähe (in o.g. Bsp.) benötigt. Es ist absolut normal, dass Babys und Kinder nachts aufwachen und sich vergewissern, dass ihre Bindungspersonen noch da sind. Hinzu kommt, dass die Autorin vorschlägt Milch nachts mit Wasser zu verdünnen um keine Einschlafhilfe zu etablieren und das Füttern nachts zu reduzieren. Dass (insbesondere) die nächtliche Nahrungsaufnahme (entsprechend dem Bedarf des Kindes) u.a. der Gehirnentwicklung oder auch der Befriedigung des Nähebedürfnisses dient, verkennt die Autorin sichtlich. Außerdem sei hier auch unbedingt die Gefahr einer Wasservergiftung bei Babys erwähnt. Bei weiterhin bestehenden ‚Schlafproblemen‘ wird geraten, einen Schlafexperten aufzusuchen. Wenn das Kind öfter aufwacht, weil es Hunger oder Angst hat? Ich kann auch hier nur mit dem Kopf schütteln und bin entsetzt.
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Da leidet mein Mama-Herz

Bewertung aus Bietigheim am 30.11.2022
Bewertungsnummer: 1835705
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Montessori-Ansatz, die Selbstständigkeit meines Kindes entwicklungsgerecht zu fördern, hat mich neugierig gemacht. Ich hatte mich daher für das Buch von Simone Davies entschieden. Den Anfang fand ich sehr herzlich und liebevoll geschrieben mit inspirierenden Alltagsideen- bis die Themen Essen und Einschlafen kamen. Beim Essen soll es eher geordnet zugehen. Wenn es beim Mittagessen nichts isst, soll es später, wenn es doch noch Hunger bekommt und um Essen bittet nichts mehr bekommen, sondern erst wenn die nächste Mahlzeit ansteht. Auch hier gibt es (wie im Folgenden) einen Plan um Essenskämpfe zu beenden - mit dem Ziel, das das Kind am Tisch sitzt und eigenständig isst. Für mich steht das im Widerspruch zur getätigten Aussage, dass das Kind auf seinen Körper hören soll. Mein Sohn isst z.B. aktuell gerade sehr gerne und gut im Stehen (da er gerade erst stabil stehen gelernt hat) und ist außerdem jemand, der aktuell noch lieber gefüttert wird. Die Autorin schreibt, dass manche Kinder von Geburt an ein gutes Verhältnis zum Schlaf hätten und sich eigenständig ins Bett lägen, wenn sie müde seien. Sie würden keine Einschlafhilfen (die es ihrer Meinung nach sowieso nicht geben sollte) brauchen und die Nahrungsaufnahme sollte getrennt vom Einschlafen bleiben. Laut Frau Davies weint das Kind lediglich aus dem Grunde, weil es bereit zum Schlafen (wenn sichergestellt ist, dass satt und frische Windel) sei. Weiter schreibt sie, dass sie nicht empfehlen würde es alleine schreien zu lassen. Ein Schlaftraining wird anschließend beschrieben, in dem man sich neben das wache Kind ans Bett setzt (bei weinen kein Blickkontakt, Unterhaltung und kein Herausholen) und sich Tag für Tag mit seinem Stuhl weiter vom Kind entfernt, mit dem Ziel, dass es nach 2 Wochen alleine einschläft. Babys und Kleinkinder sind hilfslose, schutzbedürftige Wesen, die mit ihrer Geburt in einer kalten, großen Welt angekommen sind. Sie sind auf die Hilfe und Fürsorge ihrer Eltern angewiesen, die ihnen insbesondere durch ihre Nähe Sicherheit geben, wodurch sie zu gut gebundenen Wesen werden und meiner Meinung nach so ihre Eigenständigkeit und Selbstsicherheit bekommen. Einem noch so kleinen Menschen zu signalisieren, dass es alleine klar kommen sollte, widerspricht völlig meinem Verständnis und auch heutigen entwicklungspsychologischen Erkenntnissen. Durch das Weinen signalisiert das Kind eben genau, dass es die Nähe (in o.g. Bsp.) benötigt. Es ist absolut normal, dass Babys und Kinder nachts aufwachen und sich vergewissern, dass ihre Bindungspersonen noch da sind. Hinzu kommt, dass die Autorin vorschlägt Milch nachts mit Wasser zu verdünnen um keine Einschlafhilfe zu etablieren und das Füttern nachts zu reduzieren. Dass (insbesondere) die nächtliche Nahrungsaufnahme (entsprechend dem Bedarf des Kindes) u.a. der Gehirnentwicklung oder auch der Befriedigung des Nähebedürfnisses dient, verkennt die Autorin sichtlich. Außerdem sei hier auch unbedingt die Gefahr einer Wasservergiftung bei Babys erwähnt. Bei weiterhin bestehenden ‚Schlafproblemen‘ wird geraten, einen Schlafexperten aufzusuchen. Wenn das Kind öfter aufwacht, weil es Hunger oder Angst hat? Ich kann auch hier nur mit dem Kopf schütteln und bin entsetzt.

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Bewertung am 21.09.2022

Bewertungsnummer: 1790727

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein detailliertes und überschaubares Werk, welches eine gute solide jahrelange Begleitung sein kann. Sehr verständlich und einfach.
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Bewertung am 21.09.2022
Bewertungsnummer: 1790727
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein detailliertes und überschaubares Werk, welches eine gute solide jahrelange Begleitung sein kann. Sehr verständlich und einfach.

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Montessori für Eltern

von Simone Davies

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