Produktbild: Brief einer Unbekannten

Brief einer Unbekannten Erzählung

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Axel Grube

Spieldauer

2 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.11.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

18

Verlag

Onomato Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4064066251659

Beschreibung

Rezension

Deutschlandradio (Cornelia Jentzsch)
Das Programm des onomato Hörbuchverlags liest sich wie ein ideengeschichtlicher Abriss. Wie situiert sich der Mensch in der Welt, was ist Bewusstsein, wie ist sein Verhältnis zur Religiosität und zur Schöpfung - das alles sind mehr oder weniger zentrale Fragen aller Texte.

Thüringer Allgemeine
Und wer sich Zeit für die von Axel Grube, Gründer, Inhaber und einziger Sprecher des kleinen, aber feinen Onomato-Verlages zusammengestellten Werkporträts zu Nietzsche oder Dostojewski nimmt, hat Teil an einer wohl individuellen, aber gerade dadurch interessanten und originären Sicht des Geistes.

Marbacher Forum (Max Lorenzen) "Zarathustra"
Was Axel Grube mithin liefert, ist weitaus mehr als eine Lesung. Er bereitet den Boden für eine Neuinterpretation der Nietzscheschen Schriften mit. Wer seinen "Zarathustra" hört, begibt sich auf eine intensive Reflexionsreise.

Die neun wichtigsten Hörbuchverlage (Wolfgang Schneider in der FAZ)
Schon in der Aufmachung unterscheiden sich Onomato-Hörbücher von der Konkurenz - wie edle Hör-Oblaten sind die CDs eingelegt in die Boxen aus rauhem Karton mit Verschlussfädchen. Verleger Axel Grube will mit dem Hörbuch anknüpfen ans Älteste, die "mündliche Überlieferung". Er weiß: Die großen Stilisten waren "Laut-Leser". Im Gegensatz zum üblichen Vertrauen auf bekannte Stimmen definiert er, was eine Qualitätslesung ausmacht: Die Sprecher müssen lange mit den Texten umgehen und die Gehalte oder Motive selbst "durchleben", damit die Schwingungen des Ungesag- ten mitkingen. Dem Anspruch wird vor allem Axel Grube gerecht, wie er mit Lesungen von Nietzsche und Heine bewiesen hat.

Literaturen, Jan Bürger
Unprätentiös und doch pointiert trägt Axel Grube eine gelungene Auswahl aus Rilkes Briefen und dem Wunderwerk "Malte Laurids Brigge" vor (...) Und dabei wird deutlich: Nicht nur Rilkes Lyrik, sondern auch die vertrackte Prosa seiner durchtriebenen Religionskritik wurzelt im gesprochenen Wort. Laut gelesen, wirkt das Verschachtelte seiner Sätze ganz einleuchtend, rhythmisch.

Hessischer Rundfunk Nietzsche Anthologie
Seine Klasse fördert das Verstehen von der schriftstellerischen Meisterschaft Nietzsches von dessen an französischer Schule geübten Klarheit des Stils. Dafür öffnet Grube die Sinne. Durch akribisches Erkunden der spachlichen Feinheiten in gekonnter Betonung und Pausensetzung, durch den weich-federnden Rhythmus der Stimmführung, der der Musikalität dieser Sprache zu ihrem Recht verhilft. Hinzukommt eine Sprechhaltung, die davon absieht, die Kraft der Worte durch Dramatisierung zu überzeichnen.

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Axel Grube

Spieldauer

2 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.11.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

18

Verlag

Onomato Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4064066251659

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  • Gaby Meier

    5/5

    26.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein alter Klassiker

    Ein Romanschriftsteller bekommt jedes Jahr zu seinem Geburtstag weiße Rosen. Er weiß nicht von wem diese sind, doch an seinem 41. Geburtstag bekommt er keine Rosen, stattdessen erreicht ihn ein Brief. Diese Frau erzählt von ihrem Leben und das er eine große Rolle darin gespielt hat, auch wenn ihm das nicht bewusst ist. Als Kind sieht sie ihn das erste mal und an diesem Tag beginnt auch ihre Liebe zu ihm. Durch seinen Lebensstil verändert der Schriftsteller das Leben anderer, auch wenn er das nicht möchte. Es ist ihm nicht bewusst und durch diesen Brief werden ihm die Augen geöffnet. Die Unbekannte ist eine starke Frau, deren Lebensmittelpunkt der Schriftsteller darstellt. Sie beobachtet ihn genauestens und durch ihre Worte wird das nicht als falsch wahrgenommen. Sie erzählt ehrlich wie es ihr ging und sie gibt ihm an verschiedenen Dinge die Schuld, aber sie klagt ihn nie an, stattdessen zeigt sie Verständnis. Das Buch ist sehr spannend und sehr kurz, dadurch liest man es in einem durch und legt es dazwischen nicht weg. An der Sprache und den Reaktionen auf verschiedene Entscheidungen merkt man die Zeit in der es geschrieben wurde(1922), aber es ist trotzdem verständlich.

  • Bewertung

    aus Linz

    5/5

    24.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    ...

    Jeder wirklich JEDER sollte mind. ein Buch von Stefan Zweig gelesen haben!!! Obwohl es eher dünn gehalten ist, ist die Art & Weise wie Zweig schreibt sehr bedeutungsvoll!!!!!!!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.12.2013

    eBook (ePUB)

    Dir, der Du mich nie gekannt...

    Die Geschichte beginnt mit der Schilderung eines Schriftstellers, der nach einem Bergurlaub in seine Heimatstadt Wien zurückkehrt. Als ihm in seinem Zuhause die Post der vergangenen Tage gereicht wird, ist darunter auch ein schweres Couvert ohne Absender: Darin ist ein Brief, in dem eine unbekannte Frau ihr Leben schildert, das von der unerwiderten Liebe zu dem Schriftsteller bestimmt ist. Dieser Brief ist die leidenschaftliche Lebensbeichte einer Frau, deren Lebensmittelpunkt er war. Doch sie ist für ihn nur eine belanglose Geliebte unter vielen geblieben, letztlich eine Unbekannte. Wann immer sie sich wiedertrafen - er erkannte sie nicht… “Ich klage Dich nicht an, mein Geliebter, nein, ich klage Dich nicht an”, verspricht sie, und doch stellen ihre glühenden Worten das Leben dieses Mannes, der “nur das Leichte, das Spielende, das Gewichtlose” lieben kann und vor Bindungen zurückscheut aus “Angst, in ein Schicksal einzugreifen”, vollständig in Frage. Diese tragisch-schöne Novelle von Stefan Zweig besticht zum einen durch die feine und poetische Sprache, zum anderen aber auch durch eine perfekte Inszenierung. Mutet die Anrede “Dir, der Du mich nie gekannt” noch an wie das Schreiben einer vollkommen Unbekannten, entpuppt sich Stück für Stück, dass sich die Frau und der Autor durchaus einige Male begegnet sind, sehr intim sogar. Allmählich erst wird die Tragik eines Lebens offenbar, das sich einzig der Liebe zu diesem Autor verschrieben hat - und doch unerhört blieb. “Was war mir Freundschaft, was meine Existenz gegen die Ungeduld, wieder einmal Deine Lippen zu fühlen, Dein Wort weich gegen mich gesprochen zu hören. So habe ich Dich geliebt, nun kann ich es dir sagen, da alles vorbei ist und vergangen. Und ich glaube, riefest Du mich von meinem Sterbebette, so käme mir plötzlich die Kraft, aufzustehen und mit Dir zu gehen.” Eine faszinierende Lektüre, mit dem Gefühl, fast schon verbotenerweise einen Blick in einen sehr persönlichen Brief tun zu dürfen und dabei verzaubert und ergriffen von Zeile zu Zeile zu gleiten. © Parden

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