Gemischtes Doppel

Gemischtes Doppel

Unsere Hunde und wir

Buch (Taschenbuch)

€18,50

inkl. gesetzl. MwSt.

Gemischtes Doppel

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab € 18,50
eBook

eBook

ab € 14,99
  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Beschreibung

Wir geben unseren Hunden menschliche Namen und Twitteraccounts, investieren viel Geld in Futter und Zubehör und betrachten sie als Familienmitglieder – und dennoch fesseln wir unsere tierischen Gefährten oft nur allzu leicht mit dem Band, das wir zwischen uns knüpfen.
Wir reden mit ihnen, aber wir hören nicht zu. Wir blicken sie an, aber wir sehen sie nicht. Als Hundeforscherin und als Person, die Hunde liebt und mit ihnen lebt, erkundet Alexandra Horowitz in diesem Buch, was uns die Wissenschaft über Hunde als Tiere und über unser Selbst verrät. Jenseits der Wissenschaft betrachtet sie, was menschliche Schwächen und kulturelle Regeln über die Hund-Mensch-Bindung offenbaren und wie sie diese beschränken.
Hunde tun Menschen sehr viel Gutes, umgekehrt ist das nicht immer der Fall. Tatsächlich ist unser Verhältnis zu Hunden manchmal widersprüchlich, überraschend, seltsam oder sogar verstörend, beispielsweise dann, wenn wir mit Qualzuchten den Geschöpfen schaden, die wir eigentlich lieben. Dieses Buch gibt Denkanstöße zu der Frage, wie wir im Hier und Jetzt mit unseren Hunden leben und wie wir in Zukunft besser mit ihnen umgehen können.
Auf smarte und witzige Weise bringt die New York Times Bestseller-Autorin den Leser dabei mit Anekdoten aus dem gemeinsamen Dasein von Hund und Mensch immer wieder zum Schmunzeln.

Alexandra Horowitz ist Professorin für Psychologie und gehört aktuell zu den führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Kognitionsleistungen von Hunden. Am Barnard College in New York leitet sie das „Dog Cognition Lab“, in dem ständig neue Versuche zur Intelligenz der Hunde durchgeführt werden. Mit ihrer Familie und ihren zwei Hunden lebt sie in New York.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2020

Verlag

Kynos

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21,4/14,7/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2020

Verlag

Kynos

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21,4/14,7/2,7 cm

Gewicht

345 g

Originaltitel

Our Dog, Ourselves. How We Live with Dogs Now

Übersetzer

Markus Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95464-224-3

Das meinen unsere Kund*innen

3.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Gut recherchiert, aber viel Geschichte.......

Bewertung aus Goch am 22.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist eine Übersetzung aus dem Amerikanischen und in der Deutschen Übersetzung im Kynos-Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar überlassen hat, im Jahr 2019 erschienen. Die Autorin, Alexandra Horowitz, ist Psychologie-Professorin und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden in New York. Ihr Fachgebiet ist die Kognitionsforschung von Hunden und ihre Intelligenzerforschung. Und da sind wir auch schon mitten im Thema, nämlich der Wissenschaft und der Forschung. Die Autorin teilt ihr Buch in verschiedene Kapitel ein, vom Namen über das Besitzen von Hunden, wie wir mit ihnen sprechen, was es über Hunderassen zu sagen gibt, wie lange es schon Hundespielzeug, Hundebetten, Hundefutter gibt, und vieles mehr. Wer nun ein kurzweiliges, reich bebildertes Fachbuch zum Thema „Hund“ erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Jedes Kapitel ist wissenschaftlich fundiert und geht oft weit in die Geschichte zurück. Wie entstand eigentlich die Annäherung von Mensch und Hund? Welchen Wert hatte der Hund für den Menschen in den verschiedenen Zeiten und Jahrhunderten und wie ging der Mensch mit dem Hund um? Dies alles beschreibt Alexandra Horowitz durchaus oftmals auch mit netten Anekdoten aus ihrem eigenen privaten Leben, aber auch aus ihrem Alltag im Labor als Wissenschaftlerin. Trotz allem merkt man deutlich wie sehr der Autorin das „Große Ganze“ am Herzen liegt und oftmals verliert sie sich dann doch in der wissenschaftlich theoretischen Abhandlung von Daten und Fakten, was das Lesen dann zeitweise etwas zäh werden lässt. Obwohl ich ihr keine generelle Empathie absprechen möchte, diese kommt an anderen Stellen des Buches dann wieder deutlich hervor, so wirkt ihr Schreibstil zeitweilig etwas unpersönlich und sachlich (Der Hunde als Besitz). Man merkt ihr wiederum sehr deutlich an, für welche Themen sie sich ereifern kann (Thema Kastration) und was sie eher als nebensächlich erachtet („Hundezeug“). Dennoch schafft Frau Horowitz es fast alle gängigen Hundethemen in Ihrem Buch zu behandeln, wie sie entstanden, wie sie sich entwickelten. Auch das Thema Tierschutz kommt nicht zu kurz. Hier jedoch bezieht sie sich natürlich ausschließlich auf den Tierschutz in den USA. Generell sollte hier nicht vergessen werden, dass die Autorin aus ihrer amerikanischen Sicht recherchiert hat und dieses nicht immer mit Deutschland und seinen Gesetzen übereinstimmt. Wohingegen es in den USA noch immer Gang und Gäbe ist Hunde bereits im Welpen- und Junghundealter zu kastrieren, ist dies in Deutschland mittlerweile eher eine Seltenheit. Auch in Amerika gibt es Gesetze zum Schutz der Tiere, jedoch werden sie nicht so konsequent eingehalten. Sie kritisiert sehr die Vorgehensweise amerikanischer Tierheime, die sich über die zukünftigen Adoptanten kaum Gedanken machen. (Zitat: Man muss mehr von sich preisgeben um in Amerika eine Kreditkarte zu beantragen, als wenn man einen Hund aus einem Tierheim holen möchte) VORSICHT: Die Autorin schreibt sehr detailliert und schonungslos über Versuche an Hunden in den Laboren, das kann für zartbesaitete Gemüter schwere Kost sein. Auch mich haben einige Passagen wirklich betroffen gemacht, was wir im Laufe der Zeit unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft unseren Vierbeinern angetan haben (Seite 197). Auch die Tötung, wie sie lange Zeit praktiziert wurde, wenn es für eine Stadt oder ein Land zu viel Hunde wurden, ist hier Thema und kann zu schlechten Träumen führen. Im Kapitel über die Rassen kommen sowohl die Inzucht, als auch die Qualzucht (Zitat: wir bezeichnen uns als Hundemenschen, lassen aber Qualzuchten zu!) nicht zu kurz. Auch die sogenannten „Kampfhunde“ und die Diskussion darüber greift die Autorin auf und wirft ebenfalls den Begriff der „Hundemafia“ mit den sogenannten „Vermehrern“ in den Raum. Hier kommt der Mensch als Verursacher des ganzen Rassewahnsinns nicht sehr gut weg. Alexandra Horowitz beleuchtet aber auch die Gegenwart, nicht nur die Geschichte. So wie wir heute mit unseren Hunden, dem besten Freund des Menschen, umgehen in unserer aufgeklärten Welt. Wir wissen um die Emotionsfähigkeit unserer Hunde, wir wissen um ihre unbändige Liebe uns gegenüber und ihre immerwährende Loyalität. Und doch erfahren viele Hunde Vernachlässigung, werden stundenlang sich selbst überlassen, können ihre Bedürfnisse nicht befriedigen und posen stattdessen in den Instagram-Profilen ihrer Halter in Hundepullover oder dienen als Werbeträger. FAZIT: Mir ging es streckenweise zu weit zurück in die Geschichte und ich konnte wenig mit der rein amerikanischen Sichtweise anfangen. Die Kapitel „Der Hund im Spiegel“ und „Liebt mein Hund mich?“ haben mir dagegen sehr gut gefallen. Alles in allem aber ein wissenschaftlich gut fundiertes Buch das auch für Anfänger gut lesbar ist.

Gut recherchiert, aber viel Geschichte.......

Bewertung aus Goch am 22.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist eine Übersetzung aus dem Amerikanischen und in der Deutschen Übersetzung im Kynos-Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar überlassen hat, im Jahr 2019 erschienen. Die Autorin, Alexandra Horowitz, ist Psychologie-Professorin und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden in New York. Ihr Fachgebiet ist die Kognitionsforschung von Hunden und ihre Intelligenzerforschung. Und da sind wir auch schon mitten im Thema, nämlich der Wissenschaft und der Forschung. Die Autorin teilt ihr Buch in verschiedene Kapitel ein, vom Namen über das Besitzen von Hunden, wie wir mit ihnen sprechen, was es über Hunderassen zu sagen gibt, wie lange es schon Hundespielzeug, Hundebetten, Hundefutter gibt, und vieles mehr. Wer nun ein kurzweiliges, reich bebildertes Fachbuch zum Thema „Hund“ erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Jedes Kapitel ist wissenschaftlich fundiert und geht oft weit in die Geschichte zurück. Wie entstand eigentlich die Annäherung von Mensch und Hund? Welchen Wert hatte der Hund für den Menschen in den verschiedenen Zeiten und Jahrhunderten und wie ging der Mensch mit dem Hund um? Dies alles beschreibt Alexandra Horowitz durchaus oftmals auch mit netten Anekdoten aus ihrem eigenen privaten Leben, aber auch aus ihrem Alltag im Labor als Wissenschaftlerin. Trotz allem merkt man deutlich wie sehr der Autorin das „Große Ganze“ am Herzen liegt und oftmals verliert sie sich dann doch in der wissenschaftlich theoretischen Abhandlung von Daten und Fakten, was das Lesen dann zeitweise etwas zäh werden lässt. Obwohl ich ihr keine generelle Empathie absprechen möchte, diese kommt an anderen Stellen des Buches dann wieder deutlich hervor, so wirkt ihr Schreibstil zeitweilig etwas unpersönlich und sachlich (Der Hunde als Besitz). Man merkt ihr wiederum sehr deutlich an, für welche Themen sie sich ereifern kann (Thema Kastration) und was sie eher als nebensächlich erachtet („Hundezeug“). Dennoch schafft Frau Horowitz es fast alle gängigen Hundethemen in Ihrem Buch zu behandeln, wie sie entstanden, wie sie sich entwickelten. Auch das Thema Tierschutz kommt nicht zu kurz. Hier jedoch bezieht sie sich natürlich ausschließlich auf den Tierschutz in den USA. Generell sollte hier nicht vergessen werden, dass die Autorin aus ihrer amerikanischen Sicht recherchiert hat und dieses nicht immer mit Deutschland und seinen Gesetzen übereinstimmt. Wohingegen es in den USA noch immer Gang und Gäbe ist Hunde bereits im Welpen- und Junghundealter zu kastrieren, ist dies in Deutschland mittlerweile eher eine Seltenheit. Auch in Amerika gibt es Gesetze zum Schutz der Tiere, jedoch werden sie nicht so konsequent eingehalten. Sie kritisiert sehr die Vorgehensweise amerikanischer Tierheime, die sich über die zukünftigen Adoptanten kaum Gedanken machen. (Zitat: Man muss mehr von sich preisgeben um in Amerika eine Kreditkarte zu beantragen, als wenn man einen Hund aus einem Tierheim holen möchte) VORSICHT: Die Autorin schreibt sehr detailliert und schonungslos über Versuche an Hunden in den Laboren, das kann für zartbesaitete Gemüter schwere Kost sein. Auch mich haben einige Passagen wirklich betroffen gemacht, was wir im Laufe der Zeit unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft unseren Vierbeinern angetan haben (Seite 197). Auch die Tötung, wie sie lange Zeit praktiziert wurde, wenn es für eine Stadt oder ein Land zu viel Hunde wurden, ist hier Thema und kann zu schlechten Träumen führen. Im Kapitel über die Rassen kommen sowohl die Inzucht, als auch die Qualzucht (Zitat: wir bezeichnen uns als Hundemenschen, lassen aber Qualzuchten zu!) nicht zu kurz. Auch die sogenannten „Kampfhunde“ und die Diskussion darüber greift die Autorin auf und wirft ebenfalls den Begriff der „Hundemafia“ mit den sogenannten „Vermehrern“ in den Raum. Hier kommt der Mensch als Verursacher des ganzen Rassewahnsinns nicht sehr gut weg. Alexandra Horowitz beleuchtet aber auch die Gegenwart, nicht nur die Geschichte. So wie wir heute mit unseren Hunden, dem besten Freund des Menschen, umgehen in unserer aufgeklärten Welt. Wir wissen um die Emotionsfähigkeit unserer Hunde, wir wissen um ihre unbändige Liebe uns gegenüber und ihre immerwährende Loyalität. Und doch erfahren viele Hunde Vernachlässigung, werden stundenlang sich selbst überlassen, können ihre Bedürfnisse nicht befriedigen und posen stattdessen in den Instagram-Profilen ihrer Halter in Hundepullover oder dienen als Werbeträger. FAZIT: Mir ging es streckenweise zu weit zurück in die Geschichte und ich konnte wenig mit der rein amerikanischen Sichtweise anfangen. Die Kapitel „Der Hund im Spiegel“ und „Liebt mein Hund mich?“ haben mir dagegen sehr gut gefallen. Alles in allem aber ein wissenschaftlich gut fundiertes Buch das auch für Anfänger gut lesbar ist.

Unsere Kund*innen meinen

Gemischtes Doppel

von Alexandra Horowitz

3.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Gemischtes Doppel