Produktbild: Nackt

Nackt Novelle

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4,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.11.2019

Verlag

Kulturmaschinen Verlag

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1970 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783967630626

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.11.2019

Verlag

Kulturmaschinen Verlag

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1970 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783967630626

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  • rewa

    aus wien

    4/5

    19.01.2020

    eBook (ePUB)

    In der Novelle ,, Nackt“…

    In der Novelle ,, Nackt“ entführt der Autor Sven j. Olsson den Leser in eine Stadt, die es überall geben kann und wo man Menschen trifft, die in Selbstgesprächen über ihre Ängste, Hoffnungen und verlorenen Träumen erzählen. Wenn man zu lesen beginnt ist man zuerst noch eine wenig verwirrt, ob oder wie die einzelnen Geschichten zusammen gehören. Es findet auch immer wieder ein schneller Wechsel zwischen den Personen und deren Erlebnissen und Erinnerungen statt. Die Novelle gehört auf alle Fälle langsam und aufmerksam gelesen, weil so vieles zwischen den Zeilen steht und es schade ist, wenn man nur schnell drüber lesen würde. Der Autor beschreibt eine Woche im Leben von 5 Menschen, die zwar alle unterschiedlich von ihrer Herkunft, der Vergangenheit und deren Lebensumständen sind, aber eines haben alle gemeinsam, letztendlich präsentieren sie sich dem Leser ,,nackt“, indem sie ihre Gedanken und Gefühle offen und schonungslos darlegen. Inez, die illegal als Putzkraft arbeitet und sich nach ihrer Familie sehnt und spürt, dass sie hier nicht ein neues zu Hause finden wird. Otto, der Obdachlose, der sein weniges Hab und Gut täglich mit sich herumschleppt und sich noch kaum an sein früheres Leben erinnern kann. Volker, der Vergewaltiger, der jahrelang seine Strafe im Gefängnis verbüßt hat und ruhelos von Stadt zu Stadt zieht weil er nirgends erwünscht ist. Piet, der selbstbewusste Politiker, der stets weiß wie er medienwirksam die Abschaffung der Privatsphäre unters Volk bringen kann. Und Anna, die Autistin, die in ihrer eigen Welt lebt und nur selbst versteht, was sie mit sich selbst tagtäglich redet. Der Autor hat in teils berührenden Selbstgesprächen spürbar das Leid, die Angst und vor allem auch die Hoffnungslosigkeit der Personen rüber gebracht. Als Leser hat man sich dabei oft direkt angesprochen gefühlt, wenn eine Frage an eine ,, unsichtbare“ Person gestellt wurde und man dafür selbst keine Antwort gewusst hat. Sven j. Olsson hat die Erlebnisse und Handlungen zwischen belanglos und sehr detailliert beschrieben, wo man sich als Leser diese bildhaft vorstellen konnte. Man verrichtet oft unbewusst jeden Tag Tätigkeiten und denkt gar nicht darüber nach , was ein anderer zur selben Zeit erlebt und selbst wenn man einen Obdachlosen, einen Behinderten.......sieht, interessiert es einem zumeist gar nicht wirklich, welches menschliche Schicksal dahinter steckt. Eine schöne und auch traurige Novelle, die sehr einfühlsam geschrieben ist.

  • Bewertung

    aus Chantilly

    4/5

    16.01.2020

    eBook (ePUB)

    Was macht uns nackt?

    Neonblau leuchtet mich das Cover an und in roten Lettern steht dort "Nackt". Um herauszufinden, was es damit auf sich hat, lese ich mit Neugierde diese interessante Novelle. Es geht um Außenstehende unserer Gesellschaft und deren Schicksale. Ich blicke in ihr Alltagsleben. Das Leben ist schwer für die junge Autistin Anna, den Obdachlosen Otto, der Einwanderin Inez und den ehemaligen Gefängnisinsassen Volker. Anna lebt in ihrer Welt und verbringt die meiste Zeit auf einem Spielplatz. Otta kämpft mit wenigen Habnissen ums Überleben in der Großstadt. Die Einwanderin Inez ist Putzfrau und lebt illegal. Sie wird ausgebeutet und arbeitet schwer. Volker hat seine 25jährige Haftstrafe längst verbüßt und wird dennoch weiterhin verachtet und verfolgt. Alle Charaktere haben ihre Einsamkeit gemeinsam. Sie leben in ihrer Innenwelt, die zumeist von Traurigkeit, Angst und Ausgeschlossenheit erzählen. Der aufmerksamkeitsheischende Politiker Piet Meysenraich spielt als Gegenpol ebenso eine wichtige Rolle in dieser Novelle. Er plädiert für einen Kontrollstaat, beeinflußt die Bevölkerung und flösst durch seine Parolen Angst ein. Die Novelle erzählt vor allem von uns und unserem Alltag. Wie nehmen wir Außenstehende wahr und wie gehen wir mit ihnen um? Fühlen wir uns mitverantwortlich oder halten wir still? Wie gehen wir mit den Konsequenzen um? Viele Fragen gehen mir beim Lesen durch den Kopf und ich möchte gerne handeln. Der Text ist fließend und bilderreich geschrieben. Das Thema und die Komplexität hätten für mich sogar für ein längeres Buch gut funktioniert. Ich kann den Schriftsteller Sven J. Olsson nur dazu ermutigen.

  • Bewertung

    4/5

    06.01.2020

    eBook (ePUB)

    Ungewöhnlich

    Das Buch ist ungewöhnlich, gewöhnungsbedürftig und doch irgendwie sehr ehrlich. Anfangs las ich die Sätze ein, zwei, dreimal - schüttelte den Kopf und las weiter und nach ein paar Seiten flutschte man nur so durch das Buch. Die verschiedenen Personen tauchten immer wieder auf, man lernte sie näher kennen, sie begegneten sich und kannten sich nicht. Sie halfen sich, ohne es zu merken, sie widersprachen sich und nur der Leser wusste es. Wie fühlen wir uns, was zeigen wir der Außenwelt, was verbergen wie, wie wollen wir wirken, welche Träume haben wir …. Das Buch, die Geschichten zeigen, wie es tief in uns aussieht, was wir der Außenwelt vorenthalten, was wir fühlen, hoffen, wünschen -wie wir leben Fazit: Einmal an den Stil gewöhnt, ist es wie ein Flow und sehr mitreißend!

  • Bewertung

    aus Kirchendemenreuth

    4/5

    06.01.2020

    eBook (ePUB)

    Ungewöhnlich Das Buch ist…

    Ungewöhnlich Das Buch ist ungewöhnlich, gewöhnungsbedürftig und doch irgendwie sehr ehrlich. Anfangs las ich die Sätze ein, zwei, dreimal - schüttelte den Kopf und las weiter und nach ein paar Seiten flutschte man nur so durch das Buch. Die verschiedenen Personen tauchten immer wieder auf, man lernte sie näher kennen, sie begegneten sich und kannten sich nicht. Sie halfen sich, ohne es zu merken, sie widersprachen sich und nur der Leser wusste es. Wie fühlen wir uns, was zeigen wir der Außenwelt, was verbergen wie, wie wollen wir wirken, welche Träume haben wir …. Das Buch, die Geschichten zeigen, wie es tief in uns aussieht, was wir der Außenwelt vorenthalten, was wir fühlen, hoffen, wünschen -wie wir leben Fazit: Einmal an den Stil gewöhnt, ist es wie ein Flow und sehr mitreißend!

  • rewareni

    aus wien

    4/5

    20.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Der nackte Mensch

    In der Novelle ,, Nackt“ entführt der Autor Sven j. Olsson den Leser in eine Stadt, die es überall geben kann und wo man Menschen trifft, die in Selbstgesprächen über ihre Ängste, Hoffnungen und verlorenen Träumen erzählen. Wenn man zu lesen beginnt ist man zuerst noch eine wenig verwirrt, ob oder wie die einzelnen Geschichten zusammen gehören. Es findet auch immer wieder ein schneller Wechsel zwischen den Personen und deren Erlebnissen und Erinnerungen statt. Die Novelle gehört auf alle Fälle langsam und aufmerksam gelesen, weil so vieles zwischen den Zeilen steht und es schade ist, wenn man nur schnell drüber lesen würde. Der Autor beschreibt eine Woche im Leben von 5 Menschen, die zwar alle unterschiedlich von ihrer Herkunft, der Vergangenheit und deren Lebensumständen sind, aber eines haben alle gemeinsam, letztendlich präsentieren sie sich dem Leser ,,nackt“, indem sie ihre Gedanken und Gefühle offen und schonungslos darlegen. Inez, die illegal als Putzkraft arbeitet und sich nach ihrer Familie sehnt und spürt, dass sie hier nicht ein neues zu Hause finden wird. Otto, der Obdachlose, der sein weniges Hab und Gut täglich mit sich herumschleppt und sich noch kaum an sein früheres Leben erinnern kann. Volker, der Vergewaltiger, der jahrelang seine Strafe im Gefängnis verbüßt hat und ruhelos von Stadt zu Stadt zieht weil er nirgends erwünscht ist. Piet, der selbstbewusste Politiker, der stets weiß wie er medienwirksam die Abschaffung der Privatsphäre unters Volk bringen kann. Und Anna, die Autistin, die in ihrer eigen Welt lebt und nur selbst versteht, was sie mit sich selbst tagtäglich redet. Der Autor hat in teils berührenden Selbstgesprächen spürbar das Leid, die Angst und vor allem auch die Hoffnungslosigkeit der Personen rüber gebracht. Als Leser hat man sich dabei oft direkt angesprochen gefühlt, wenn eine Frage an eine ,, unsichtbare“ Person gestellt wurde und man dafür selbst keine Antwort gewusst hat. Sven j. Olsson hat die Erlebnisse und Handlungen zwischen belanglos und sehr detailliert beschrieben, wo man sich als Leser diese bildhaft vorstellen konnte. Man verrichtet oft unbewusst jeden Tag Tätigkeiten und denkt gar nicht darüber nach , was ein anderer zur selben Zeit erlebt und selbst wenn man einen Obdachlosen, einen Behinderten.......sieht, interessiert es einem zumeist gar nicht wirklich, welches menschliche Schicksal dahinter steckt. Eine schöne und auch traurige Novelle, die sehr einfühlsam geschrieben ist.

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