In zwölf Kapiteln stellt dieses Buch zwölf Blumen vor. Eine schöner als die andere, eine bunter als die andere und eine überraschender als die andere. Die Bestsellerautorin Beate Rygiert ist von Blumen begeistert, seit sie mit fünf Jahren ein eigenes Beet bekam. Sie erzählt von ihrem ersten Sommer als Gärtnerin und den großen Schönheiten der Blumenwelt, aber auch von den oft übersehenen Blüten am Wegesrand. So bindet sie einen leuchtenden und duftenden Strauß - das perfekte Geschenk!
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
aus Moosburg
4/5
18.05.2020
eBook (ePUB 3)
Schönes kleines Büchlein
In zwölf Kapiteln stellt dieses Buch zwölf Blumen vor. Eine schöner als die andere, eine bunter als die andere und eine überraschender als die andere. Die Bestsellerautorin Beate Rygiert ist von Blumen begeistert, seit sie mit fünf Jahren ein eigenes Beet bekam. Sie erzählt von ihrem ersten Sommer als Gärtnerin und den großen Schönheiten der Blumenwelt, aber auch von den oft übersehenen Blüten am Wegesrand. So bindet sie einen leuchtenden und duftenden Strauß – das perfekte Geschenk!(Klappentext)
Wer etwas mehr über die Blumen erfahren will, sollte zu diesem netten, kleinen Büchlein greifen. Man darf keinen großartigen Ratgeber oder Nachschlagewerk erwarten. Hier wird in leicht verständlicher Weise Hintergrundwissen vermittelt. Mir hat dies für Zwischendurch sehr gut gefallen. Es ist ein Strauß Blumen der nie verblüht und lange Freude bereitet. Auch als Geschenk sehr gut geeignet für jemanden der Blumen mag.
dear_fearn
aus Dresden
5/5
04.06.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Blumenportraits mal anders
Im "Buch der Blumen" von Beate Rygiert werden zwölf Blumen portraitiert - mit Worten, statt Bildern, was der Autorin sehr gut gelungen ist. Zu den vorgestellten Pflanzen gehören natürlich "Rosen, Tulpen, Nelken" und einige weitere Züchtungsklassiker, die jeder kennt. Aber nicht nur diese Bekanntheiten erhalten Aufmerksamkeit, sondern auch wildere Blumengesellen wie das Gänseblümchen, Kuhschelle und die Kapuzinerkresse.
Inhaltlich hat das kleine Büchlein einiges zu bieten. Jede Blume hat ihre eigene Vorgeschichte, ihre eigenen speziellen Anpassungen an ihre Umwelt und die meisten einen medzinischen oder kosmetischen Verwendungszweck. Als Leser erfährt man beispielsweise das Herkunftsland der Tulpe, das keineswegs wie sicher von vielen angenommen das Tulpenland Niederlande ist, die Vermehrungstaktik der Orchidee und die Einsatzmöglichkeiten von Kapuzinerkresse. Natürlich tauchen auch bekannte Persönlichkeiten auf, beispielsweise Botaniker Carl von Linné und Hildegard von Bingen, aber auch unbekanntere, von den Blumen beeinflusste Personen werden beleuchtet.
Dieses Blumenbüchlein hat für meinen Geschmack von jedem etwas, ist abwechslungsreich, bildhaft geschrieben und beleuchtet jede Blume in einem Licht, in dem man sie noch nie gesehen hat.
Bewertung
5/5
01.06.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fast ein Blumenstrauß
Die Autorin Beate Rygiert hat ein schönes Buch über Blumen geschrieben. In 12 Kapiteln erfahren wir über die Rose, über Kamelie und Kaktus bis zum Gänseblümchen viele interessante und wissenswerte Details. Zu jeder Blume gibt es historische Hintergründe, wie schaffte es die Pflanze in die Modewelt und welche Besonderheiten gibt es zur Blume.
Dabei habe ich viele Informationen erhalten, die mir nicht bekannt waren. Zum Beispiel wurde die Tulpe als erstes Anlageobjekt gehandelt. Oder eine Rosegirlande und eine Schnitzerei bedeuten Verschwiegenheit unter der Rose. Und viele Infos mehr.
Die Autorin schreibt unterhaltsam, anschaulich und informativ. Ich habe mich nicht nicht nur gut unterhalten gefühlt, sondern auch gut informiert. Es war nicht wissenschaftlich überbordend, aber sehr gut recherchiert.
Das handliche Format und der feste Einband des Buches macht es zu einem schönen Geschenk für Blumenliebhaber und Gärtner. Auch ohne Bilder schön zum reinlesen und informieren.
Elke Seifried
aus Gundelfingen
5/5
24.05.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
4,5 Sterne - dem Richtigen geschenkt, ersetzt es sicher einen Blumenstrauß
Ich liebe meinen Garten über alles und es gibt nichts Schöneres für mich, als dort dem Wachsen und Gedeihen zusehen zu können. Da mir die Autorin erst kürzlich mit ihrem Roman Schäfchensommer einen ganz wunderbaren Aufenthalt in der Natur bereitet hat, war ich sehr gespannt auf ihr Buch der Blumen und so gab es keinen Weg vorbei an diesem Geschenkbüchlein, dessen schönes Cover mich magisch angezogen hat.
Als Leser findet man hier auf knapp 160 Seiten zwölf Kapitel, von denen sich die allermeisten einer Blume widmen. Das vorletzte kombiniert Zinnie und Kapuzinerkresse. Ob das der Tatsache geschuldet ist, dass beide aus Peru stammen, vermag ich nicht zu beurteilen, empfand das jedoch auch nicht als störend und richtig gelungen fand ich, dass sich das letzte Kapitel „Gänseblümchen und Co“ nach ausführlichen Blumenporträts von Rosen, Nelken oder Orchideen auch noch den schlichten Pflänzchen widmet. „Denn es müssen nicht immer die Königinnen sein, an denen wir uns möglicherweise schon sattgesehen haben.“ Dies passt sowohl perfekt zu dem Umstand, dass wir uns wohl viel zu selten die Tatsache bewusst machen, dass in der Natur alles miteinander verbunden ist, und außerdem bildet es mit dem Blick auf die Wiesenblümchen die Grundlage für den schönen Wunsch, mit dem die Autorin ihre Leser entlässt. „Viele solcher kurz aus der Zeit getreten Augenblicke in der Begegnung mit der uns umgehenden Blumenwelt wünsche ich Ihnen von Herzen.“
Die ausführlichen Pflanzenporträts bieten jede Menge Wissen rund um die vorgestellten Pflanzen. Geschichtliches, wie z.B., dass es im antiken Rom bereits 312 v. Chr. 800 Opium Apotheken gab, im Abschnitt über den Mohn, ein „Johann Wolfgang von Goethe amüsierte sich nicht schlecht über die Nelkenmanie, die seine Zeitgenossen ergriffen hatte, und doch erlag er ihr auch selbst. An die hundert Sorten sollen in seinem Garten geblüht haben.“ oder dass schon Hildegard von Bingen die Heilkraft von Veilchen zu schätzen wusste, wird gelungen kombiniert mit zahlreichem Nischenwissen. „Um einen Liter Rosenöl zu gewinnen, braucht man vier Tonnen handgepflückter Blüten. Sieben Mal wird das Öl destilliert, bis er die gewünschte Reinheit besitzt. Wen wundert es da, dass das Rosenöl das teuerste Aromaöl überhaupt ist? Gehandelt wird der ölgewordene Duft in Millilitern, und für einen solchen Tropfen bezahlt man gut und gern 10 bis 20 Euro.“, oder auch die Erklärung, dass die Nädlein mit denen im bekannten Schlaflied Guten Abend, gute Nacht bedacht wird eigentlich von den Gewürznelken herrühren, sind nur zwei Beispiele dafür. Auch zahlreiche Tipps zur Pflege, wie z.B. eine Anleitung, wie man einen Ritterstern, der oft fälschlicherweise Amaryllis bezeichnet wird, was ich nun weiß, im zweiten Jahr wieder zum Blühen bringt, sind zu finden. Ganz oft habe ich baff erstaunt gelesen, welcher Wunder der Natur sich doch so manche Pflanze zu bedienen weiß. Denke ich nur an die pfiffigen Arten, wie Orchideen ihre Bestäuber anlocken, bin ich jetzt noch fasziniert. Amüsiert habe ich mich auch über Anmerkungen darüber, welcher Quatsch in so manchem Poesiealbumsprüchlein steht, „Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken. Nur eine welket nicht, welche heißt Vergissmeinnicht.“ Warum ist mir, die ich den Spruch bestimmt schon ganz oft gelesen habe, das bisher noch nie selbst aufgefallen, dass natürlich auch die welken? „Wie kann es nur sein, dass in einem winzigen Samenkorn, in einer Wurzel oder einer Zwiebel dein derart komplexes >>Programm<< hinterlegt ist und nur darauf wartet, bei entsprechenden Bedingungen in Gang zu kommen und abzulaufen wie nach einem inneren Uhrwerk.“ Das habe ich mir beim Ritterstern im Winter, selbst schon oft gedacht. Toll finde ich aber, dass Beate Rygiert auch stets auf diese Wunder aufmerksam macht.
Der lockere Sprachstil der Autorin liest sich flüssig und sie vermag mit ihren Schilderungen schnell einzunehmen. Sie verwendet viele Bilder und Vergleiche, sodass man auch ohne Abbildungen alles deutlich vor Augen hat. Gut gefallen haben mir auch ihre persönlichen Anmerkungen, die mich teilweise schmunzeln haben lassen. Ich bin z.B. überzeugt, dass auch mir die kandierten Veilchen, die die legendäre Sissi so geliebt haben muss, nicht schmecken würden und auch ich kann mich mit Schrecken daran erinnern, dass meine Mutter meinte meine Löwenzähne im Garten ausstechen zu müssen.
Ich habe mir das Buch bestellt und war beim ersten Blick ins Innere etwas erstaunt, dass sich hier „nur“ Text findet. Ein Buch über Blumen und nicht eine Zeichnung oder Abbildung? Das hat mich verwundert. Einmal angefangen zu lesen habe ich aber schnell gemerkt, dass mir Bilder, die zwar sicher die Zeilen optisch aufgelockert und ansprechend gewirkt hätten, eigentlich gar nicht wirklich gefehlt haben. Die allermeisten von der Autorin beschriebenen Blumen hatte ich ganz deutlich vor Augen, konnte teilweise deren Duft in der Nase riechen, ohne dass es eines Bildes bedurft hätte. Erstmalig googeln musste ich dann aber bei den Kamelien, weil sich da bei mir kein Bild vor meinem inneren Auge gezeigt hat und sicher auch die Beschreibungen nicht dazu ausgereicht hätten. Bei den Zinnien habe ich vorschnell nachgeforscht, denn spätestens nach dem Vergleich mit den Dahlien und den Ausführungen zu deren Aussehen, hätte ich gewusst, dass das genau die Blümchen sind, die sich beim Gemüsegärtner um die Ecke auch immer in den angebotenen Sommersträußchen finden. Eine jede im Buch erwähnte Art abzubilden wäre im Übrigen sowieso unmöglich gewesen.
Alles in allem habe ich mit diesem Büchlein viel Erstaunliches und Interessantes über die vorgestellten Pflanzen erfahren, konnte mich beim Lesen an der Natur erfreuen und dank des flotten Sprachstils machte es auch richtig Spaß ein „Sachbuch“ zu lesen. Wenn jemand die Wunder der Natur zu schätzen weiß, Leidenschaft für Blühen, Wachsen und Blumen hat, wird er hier sicher glücklich. Sonst könnte sich vielleicht vor allem auch aufgrund der fehlenden Bilder ein bisschen Enttäuschung breit machen. 4,5 Sterne und eine eingeschränkte Leseempfehlung für die richtige Zielgruppe.
Helena
5/5
20.05.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Als Beate Rygiert im Alter…
Als Beate Rygiert im Alter von fünf Jahren ihr erstes Blumenbeet gestaltete, wurde damit der Grundstock für ihre Faszination für die Welt der Pflanzen gelegt. "Und obwohl es noch Jahrzehnte dauern sollte, bis ich einen eigenen Garten besaß, so hatte ich den Kreislauf von Säen, Pflegen, Bewundern und Ernten und vor allem von Werden und Vergehen ein für allemal verinnerlicht", schreibt die Autorin im Vorwort von "Das Buch der Blumen". Durch seine blumenverzierte Gestaltung springt einem das Buchcover direkt ins Auge und wenn man es in der Hand hält, fühlt es sich sehr natürlich an. Naturhaft ist auch sein Inneres: Beate Rygiert macht uns mit einer großen Vielzahl an Pflanzen vertraut: Da wären zum einen die allseits bewunderten Blumen wie die Rose, die Tulpe, die Kamelie, die Orchidee, die Nelke und das Veilchen zu nennen. Auch die persönlichen Favoriten der Autorin wie die Kuhschelle und in Vergessenheit geratene Blumen wie die Zinnie und die Kapuzinerkresse werden behandelt. Zum anderen finden auch Pflanzen Eingang in das Buch, die nicht nur wegen ihres Äußeren eine Faszination auf die Menschen ausüben, wie der Mohn oder der Kaktus. Last but not least werden in einem Kapitel all diejenigen Pflanzen zusammengefasst, die von uns so leichtfertig als Unkraut bezeichnet werden. Die Autorin liefert uns in ihrem Blumen-Werk mit dem einnehmenden Schreibstil nicht nur eine anschauliche Kulturgeschichte der obengenannten Blumen und informiert uns über deren Wirkstoffe, sie plädiert auch für einen umweltbewussten Umgang mit den Pflanzen, die wir in unserem Garten anbauen. Bei aller Blumenliebe sollte man sich doch stets vor Augen halten, dass die Blumen ihre ganze Pracht nicht etwa für uns Menschen, sondern für das Insektenreich entfalten und damit auch ihnen den Vorrang lassen. "Das Buch der Blumen" ist ein schönes, ein informatives und ja vor allem ein wichtiges Buch. Ich kann es jedem nur wärmstens ans Herz legen.
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