Produktbild: Was ist der Mensch?
Band 1

Was ist der Mensch? Würde, Möglichkeiten, Freiheit und Bestimmung

1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2020

Verlag

Christliche Verlagsgesellschaft

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

23,3/15,6/3,2 cm

Gewicht

645 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86353-651-0

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2020

Verlag

Christliche Verlagsgesellschaft

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

23,3/15,6/3,2 cm

Gewicht

645 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86353-651-0

Herstelleradresse

Christliche Verlagsges.
Am Güterbahnhof 26
35683 Dillenburg
DE

Email: info@cv-dillenburg.de

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(Natur)Wissenschaft ist gut. Aber Glaube trägt weiter.

Marcus Hübner aus Marburg am 05.02.2026

Bewertungsnummer: 3036991

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ich das Buch fand: Jeder Mensch muss sich irgendwann bestimmten Fragen stellen: Wer bin ich? Wieso bin ich hier? Was will ich mit meinem Leben anfangen? Auch keine Antwort ist dabei natürlich eine Antwort. Die beiden britischen Autoren John Lennox und David Gooding – beide in ihren akademischen Feldern (Lennox: Mathematik; Gooding: Altphilologie) angesehene Wissenschaftler und seit vielen Jahrzehnten treue Christen – nehmen sich in vier Büchern über „die Suche nach Wirklichkeit und Wahrheit“ genau solcher Fragen an. Bedeutsam ist dabei ihre Bestandsaufnahme gleich am Anfang dieses ersten Bandes: Immer weniger Menschen sind im besten Sinne in der Lage, kritisch zu denken. Davon gehen sie aus – und bieten so eine Art betreutes Denken an. Was ich gelernt habe: Auch Naturwissenschaft arbeitet weltanschaulich. Das ist wohl der größte Lerneffekt. Gooding und Lennox gelingt es häufig, scheinbar faktenorientierte Aussagen auf ihre weltanschaulichen Fundamente zurückzubauen – und das hilft beim Verständnis der Welt ungemein. Besonders hilfreich fand ich die Ausführungen zur Willensfreiheit sowie die Gehirn und Geist Unterscheidung und die Interaktion mit Neurowissenschaftlern. Da ich dieses Jahr noch Gerhard Roths Über den Menschen lesen will, war dieses Buch als Vorbereitung sehr hilfreich. Roth ist besonders bekannt für seine starke Positionierung, dass jede Entscheidung des Menschen nicht frei getroffen wurde, sondern gehirnchemisch Vorherbestimmt ist. Was mir gefehlt hat: Alle vier Bücher sind mit einer klaren Zielgruppe geschrieben: Studierende in der gesamten ehemaligen UdSSR, also Menschen, deren Eltern mit einem aufgepressten Atheismus aufgewachsen sind. Entsprechend wenden sich Gooding und Lennox durchgehend an Atheisten und zeigen auf, dass auch sie weltanschaulich (und auf Basis ihres eigenen „Glaubens“) agieren – wie Theisten und speziell Christen. Das ist durchaus überzeugend. Aber für Leserinnen und Leser in Deutschland stellt sich die Frage, ob diese klare Zweiteilung der Welt repräsentativ ist.

(Natur)Wissenschaft ist gut. Aber Glaube trägt weiter.

Marcus Hübner aus Marburg am 05.02.2026
Bewertungsnummer: 3036991
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ich das Buch fand: Jeder Mensch muss sich irgendwann bestimmten Fragen stellen: Wer bin ich? Wieso bin ich hier? Was will ich mit meinem Leben anfangen? Auch keine Antwort ist dabei natürlich eine Antwort. Die beiden britischen Autoren John Lennox und David Gooding – beide in ihren akademischen Feldern (Lennox: Mathematik; Gooding: Altphilologie) angesehene Wissenschaftler und seit vielen Jahrzehnten treue Christen – nehmen sich in vier Büchern über „die Suche nach Wirklichkeit und Wahrheit“ genau solcher Fragen an. Bedeutsam ist dabei ihre Bestandsaufnahme gleich am Anfang dieses ersten Bandes: Immer weniger Menschen sind im besten Sinne in der Lage, kritisch zu denken. Davon gehen sie aus – und bieten so eine Art betreutes Denken an. Was ich gelernt habe: Auch Naturwissenschaft arbeitet weltanschaulich. Das ist wohl der größte Lerneffekt. Gooding und Lennox gelingt es häufig, scheinbar faktenorientierte Aussagen auf ihre weltanschaulichen Fundamente zurückzubauen – und das hilft beim Verständnis der Welt ungemein. Besonders hilfreich fand ich die Ausführungen zur Willensfreiheit sowie die Gehirn und Geist Unterscheidung und die Interaktion mit Neurowissenschaftlern. Da ich dieses Jahr noch Gerhard Roths Über den Menschen lesen will, war dieses Buch als Vorbereitung sehr hilfreich. Roth ist besonders bekannt für seine starke Positionierung, dass jede Entscheidung des Menschen nicht frei getroffen wurde, sondern gehirnchemisch Vorherbestimmt ist. Was mir gefehlt hat: Alle vier Bücher sind mit einer klaren Zielgruppe geschrieben: Studierende in der gesamten ehemaligen UdSSR, also Menschen, deren Eltern mit einem aufgepressten Atheismus aufgewachsen sind. Entsprechend wenden sich Gooding und Lennox durchgehend an Atheisten und zeigen auf, dass auch sie weltanschaulich (und auf Basis ihres eigenen „Glaubens“) agieren – wie Theisten und speziell Christen. Das ist durchaus überzeugend. Aber für Leserinnen und Leser in Deutschland stellt sich die Frage, ob diese klare Zweiteilung der Welt repräsentativ ist.

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Was ist der Mensch?

von John Lennox, David Gooding

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