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Sie şprechen ja Deutsch! Traum und Wirklichkeit einer anatolischen Österreicherin

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.02.2020

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

21,9/14,7/3 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01205-8

Beschreibung

Rezension

In unterhaltsamem Plauderton erzählt Eser Akbaba von den Schwierigkeiten ihrer Eltern, die der Sprache lange Zeit nicht mächtig waren, und den Belastungen, die für die Tochter als einem von zwei Muttersprachlerkindern in der eigenen achtköpfigen Familie daraus erwuchsen. Wie es sich anfühlt, wenn über „die Ausländer“ geschimpft wird, beschreibt sie auf sehr eindrückliche Art.Ingo Hasewend, Kleine Zeitung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.02.2020

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

21,9/14,7/3 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01205-8

Herstelleradresse

Kremayr & Scheriau GmbH & Co. KG, Verlag
Rotenturmstr. 27/5
1010 Wien
Österreich
Email: office@kremayr-scheriau.at
Url: www.kremayr-scheriau.at
Telephone: +43 1 7138770
Fax: +43 1 713877020

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Sie spricht eben nicht nur Deutsch – aber auch

Sikal am 25.02.2020

Bewertungsnummer: 1297201

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer kennt sie nicht? Eser Akbaba ist eine sympathische Wettermoderatorin mit Migrationshintergrund und Österreicherin. Ich freue mich immer, wenn ich sie am Bildschirm sehe – bewundere ihre Haare und finde, sie verbreitet einfach gute Laune. Im Buch „Sie sprechen ja Deutsch!“ erzählt sie uns ihre Geschichte. Von den Anfängen ihrer Eltern als Gastarbeiter aus Anatolien, die Schwierigkeiten der Anfangsjahre. Sie spricht offen darüber, dass ihre Mutter zeitlebens keine Chance hatte, eine Schule besuchen zu dürfen und lesen und schreiben zu erlernen – und wie wichtig es ihr daher war, dass ihre Kinder eine ordentliche Bildung erhalten. Wie wichtig es für ihre Mutter war, dass das Nesthäkchen Esra maturiert und studiert. Sie erzählt aber auch von ihrem Weg dorthin, vom Wechsel in die Hauptschule als sie fürs Gymnasium anscheinend nicht gut genug war. Oder von den Behördengängen für ihre Familie, die dahingehend auch heute noch Unterstützung benötigen. Schön finde ich, dass die Geschwister untereinander immer jemanden finden, dem sie voll und ganz vertrauen können. Für Esra ist es ihre Schwester, die für sie früher ein Mutterersatz war, während ihre Mutter arbeiten musste. Ich finde, es ist eine schöne Geschichte und habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Die Schwierigkeiten, mit denen Menschen mit Migrationshintergrund konfrontiert sind, muss man sich so manches Mal wieder vor Augen führen. Auf jeden Fall freue ich mich bereits wieder aufs Wetter und auf Eser. Gerne vergebe ich 4 Sterne.

Sie spricht eben nicht nur Deutsch – aber auch

Sikal am 25.02.2020
Bewertungsnummer: 1297201
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer kennt sie nicht? Eser Akbaba ist eine sympathische Wettermoderatorin mit Migrationshintergrund und Österreicherin. Ich freue mich immer, wenn ich sie am Bildschirm sehe – bewundere ihre Haare und finde, sie verbreitet einfach gute Laune. Im Buch „Sie sprechen ja Deutsch!“ erzählt sie uns ihre Geschichte. Von den Anfängen ihrer Eltern als Gastarbeiter aus Anatolien, die Schwierigkeiten der Anfangsjahre. Sie spricht offen darüber, dass ihre Mutter zeitlebens keine Chance hatte, eine Schule besuchen zu dürfen und lesen und schreiben zu erlernen – und wie wichtig es ihr daher war, dass ihre Kinder eine ordentliche Bildung erhalten. Wie wichtig es für ihre Mutter war, dass das Nesthäkchen Esra maturiert und studiert. Sie erzählt aber auch von ihrem Weg dorthin, vom Wechsel in die Hauptschule als sie fürs Gymnasium anscheinend nicht gut genug war. Oder von den Behördengängen für ihre Familie, die dahingehend auch heute noch Unterstützung benötigen. Schön finde ich, dass die Geschwister untereinander immer jemanden finden, dem sie voll und ganz vertrauen können. Für Esra ist es ihre Schwester, die für sie früher ein Mutterersatz war, während ihre Mutter arbeiten musste. Ich finde, es ist eine schöne Geschichte und habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Die Schwierigkeiten, mit denen Menschen mit Migrationshintergrund konfrontiert sind, muss man sich so manches Mal wieder vor Augen führen. Auf jeden Fall freue ich mich bereits wieder aufs Wetter und auf Eser. Gerne vergebe ich 4 Sterne.

Aus der Sicht eines Einwandererkindes

Gertie G. aus Wien am 23.02.2020

Bewertungsnummer: 1296357

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn die Wettermoderatorin Eser Akbaba seit mehr als 10 Jahren mit einem fröhlichen“Schönen gute Abend beim Wetter“, aus dem österreichischen Fernsehen schaut, kann man annehmen, dass sie trotz ihres ausländischen Namens eine waschechte Österreicherin ist. Mit viel Augenzwinkern und Demut erzählt Eser Akbaba die Geschichte ihrer Eltern, die als Gastarbeiter aus Anatolien nach Österreich gekommen sind, um Geld für die Familie zu verdienen. Sie beschreibt die Schwierigkeiten ihrer Mutter, die wie viele Frauen damals nicht in die Schule gehen durften und Zeit ihres Lebens Analphabetin geblieben ist und dabei dennoch mehr als nur türkisch spricht. Denn türkisch ist für die Akbabas eine ihnen aufgezwungene Fremdsprache. Eser Akbaba erzählt aber auch, wie sie es als Kind gehasst hat, für ihre Eltern vor Ämtern und Behörden zu dolmetschen. Damit ist sie nicht alleine. Auch heute müssen viele Kinder vor allem für die Mütter dolmetschen. Die salopp hin geworfene Bemerkung mancher Österreicher „Die sollen deutsch lernen“ scheitert häufig daran, dass vor allem die Frauen nicht alphabetisiert sind und daher kaum eine Chance haben, die fremde Sprache zu lernen. Esers Mutt Gülistan, der dieses Buch gewidmet ist, ist es extrem wichtig, dass ihre sechs Kinder eine ordentliche Schulbildung (auch wenn die eine oder andere Ehrenrunde dabei war) erhalten. Eser muss den Traum der Mutter, ein Studium abschließen zu können, leben. Denn so sagt Gülistan Akbaba: „Du sollst es einmal viel besser haben als ich. Du sollst studieren und von niemandem abhängig sein“. Dem ist wohl wenig hinzuzufügen. Vielleicht hilft der Wechsel in Gülistans Perspektive, mit dem Vorurteil, dass sich Ausländer nicht integrieren wollen, ein wenig aufzuräumen. Gut gefallen mir die acht Märchen, die einen Zusammenhang mit Eser Akbaba haben. Eine echt nette Idee!. Gerne gebe ich diesem locker erzählten Buch, das doch einen ernsten Hintergrund hat, 4 Sterne.

Aus der Sicht eines Einwandererkindes

Gertie G. aus Wien am 23.02.2020
Bewertungsnummer: 1296357
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn die Wettermoderatorin Eser Akbaba seit mehr als 10 Jahren mit einem fröhlichen“Schönen gute Abend beim Wetter“, aus dem österreichischen Fernsehen schaut, kann man annehmen, dass sie trotz ihres ausländischen Namens eine waschechte Österreicherin ist. Mit viel Augenzwinkern und Demut erzählt Eser Akbaba die Geschichte ihrer Eltern, die als Gastarbeiter aus Anatolien nach Österreich gekommen sind, um Geld für die Familie zu verdienen. Sie beschreibt die Schwierigkeiten ihrer Mutter, die wie viele Frauen damals nicht in die Schule gehen durften und Zeit ihres Lebens Analphabetin geblieben ist und dabei dennoch mehr als nur türkisch spricht. Denn türkisch ist für die Akbabas eine ihnen aufgezwungene Fremdsprache. Eser Akbaba erzählt aber auch, wie sie es als Kind gehasst hat, für ihre Eltern vor Ämtern und Behörden zu dolmetschen. Damit ist sie nicht alleine. Auch heute müssen viele Kinder vor allem für die Mütter dolmetschen. Die salopp hin geworfene Bemerkung mancher Österreicher „Die sollen deutsch lernen“ scheitert häufig daran, dass vor allem die Frauen nicht alphabetisiert sind und daher kaum eine Chance haben, die fremde Sprache zu lernen. Esers Mutt Gülistan, der dieses Buch gewidmet ist, ist es extrem wichtig, dass ihre sechs Kinder eine ordentliche Schulbildung (auch wenn die eine oder andere Ehrenrunde dabei war) erhalten. Eser muss den Traum der Mutter, ein Studium abschließen zu können, leben. Denn so sagt Gülistan Akbaba: „Du sollst es einmal viel besser haben als ich. Du sollst studieren und von niemandem abhängig sein“. Dem ist wohl wenig hinzuzufügen. Vielleicht hilft der Wechsel in Gülistans Perspektive, mit dem Vorurteil, dass sich Ausländer nicht integrieren wollen, ein wenig aufzuräumen. Gut gefallen mir die acht Märchen, die einen Zusammenhang mit Eser Akbaba haben. Eine echt nette Idee!. Gerne gebe ich diesem locker erzählten Buch, das doch einen ernsten Hintergrund hat, 4 Sterne.

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Sie şprechen ja Deutsch!

von Jürgen Pettinger, Eser Akbaba

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