Verlassenheit und Angst – Nähe und Geborgenheit Eine Natur- und Kulturgeschichte der frühen Mutter-Kind-Beziehung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.06.2020
Herausgeber
Thomas HarmsVerlag
PsychosozialSeitenzahl
190
Maße (L/B/H)
14,4/20,7/1,6 cm
Gewicht
302 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8379-2973-7
Anhand von Marienbildern aus der Zeit des Mittelalters und der Renaissance veranschaulicht der Autor, wie ein Baby einerseits der Trennung von der Mutter hilflos ausgeliefert ist, aber andererseits eine erschreckende »Über-Nähe« zwischen Mutter und Kind besteht, Ausdruck der viel zu hohen Ansprüche und Erwartungen der Mutter an ihr Kind. Diese zwiespältige Haltung hat Folgen für das Erleben und Verhalten der erwachsenen Menschen: Hier liegt der Ursprung des Geschlechterkampfes.
Die Hintergründe unserer Ängste und deren Abspaltung und Verdrängung über die Jahrhunderte zeigt der Tiefenpsychologe Franz Renggli anhand der Pest als Ausdruck einer Massenpsychose im Mittelalter auf. Ausgelöst durch das Corona-Virus befinden wir uns möglicherweise heute erneut an einer ähnlichen Schwelle wie damals. Doch die Erfahrung beweist: Je heftiger eine Krise ist, desto größer sind auch die Möglichkeiten für einen Neuanfang – eine einzigartige Chance für unsere heutige Gesellschaft!
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