Produktbild: Muttersöhnchen

Muttersöhnchen 35, Single und zurück im Hotel Mama

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2020

Verlag

Benevento

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/2,7 cm

Gewicht

324 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0047-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2020

Verlag

Benevento

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/2,7 cm

Gewicht

324 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0047-1

Herstelleradresse

Benevento
Halleiner Landstr. 24
5061 Elsbethen
Österreich
Email: info@beneventobooks.com
Url: www.beneventopublishing.com
Fax: +43 662 224028312

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  • annlu

    5/5

    21.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    eine herrlich witzige Hommage an die Mutterliebe

    *Im Jahr 2018 starben in Deutschland 3265 Menschen im Straßenverkehr. Ich frage mich, wie viele Mütter wohl darunter sind, die von ihrem fahrenden Sohn erschlagen wurden.* Als Emil seine Freundin mit ihrem Nachbarn beim Sex erwischt, kann er sonst nirgends hin als zurück zu seiner Mutter. So zieht der 35jährige wieder ins Hotel Mama – inklusive Bienen am Balkon, Schaumbäder, die gegen alles helfen, unerwünschter Verkupplungsversuche und der täglichen Portion Nudeln. Mit dem Begriff Muttersöhnchen verbindet man viele Eigenheiten, die nicht unbedingt als männlich gelten. Tatsächlich präsentiert sich auch Emil als ein Mann, der in vielem diesen Klischees entspricht: er arbeitet für eine Frauenzeitschrift und testet dort Frauenprodukte, ist eher schüchtern und zurückhaltend, hasst es Sport zu betreiben und schaut gerne Liebesfilme. Dass seine Freundin ihn ausgerechnet mit der „Fitnessgurke“ aus dem unteren Stock betrügt, lässt nicht nur seine Welt zusammenbrechen, sondern ihn auch seine Männlichkeit in Frage stellen. Die Tatsache, dass er auch noch zu Mama ziehen muss, hilft dabei auch nicht weiter. Mutter Hase (ja, so heißen die Beiden) sorgt mit ihrer Überfürsorge und so manchen eigenen Eigenschaften dafür, dass Emil genervte aber auch verzweifelte Momente durchlebt. Mit Witz und (manchmal auch bösem) Sarkasmus gleitet er durch die Geschichte. Mit dabei sind nicht nur Mutter Ulla, sondern auch seine beste Freundin, die mit vollem Körpereinsatz (meist halbnackt) für die Frauenrechte protestiert. Da hat Mann es nicht leicht! Auch wenn Emil super genervt ist und ich den mitunter bösen Sarkasmus schon erwähnt habe merkt man von Beginn an, dass er seine Mutter trotz allem sehr mag. Obwohl ihm in Bezug auf all die Frauen in seinem Leben erst einmal die Augen geöffnet werden müssen und er so manches Fettnäpfchen durchlebt, wirken seine Gedanken und Gefühle nie abwertend und sind damit eine eigene, besondere Hommage an die Mutterliebe. Fazit: Ich hab mich mit Emil mitgeschämt, war mitunter genauso perplex wie er und hab mich köstlich amüsiert. Ein herrlich lustiges Buch, das den Witz aber nie zu sehr ausreizt und die Liebe zur Mutter doch immer mitschwingen lässt.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    08.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    In seinem letzten Buch…

    In seinem letzten Buch widmete sich Maximilian Reich einem ursprünglichen Reisemuffel, der Widerwillen zum Globetrotter wurde. Nun lernt der Leser das Muttersöhnchen Emil kennen. Emil ist 35 und immer noch Junggeselle. Plötzlich gibt ihm seine Freundin Ariane den Laufpass. Was bleibt ihm anderes übrig, als wieder bei seiner Mutter einzuziehen? Die nimmt nun Emils Liebesleben selbst in die Hand. Er muss ins Fitnessstudio und wird in Melisse-Schaumbäder gesteckt. Dazu etliche Kuppelversuche. Auch seine Mutter ist auf Partnersuche und hat auf Instagram schon die ersten Dates, während für Emil immer noch nicht die passende Frau gefunden ist. Dabei will er so schnell wie möglich, „Hotel Mama“ wieder verlassen. Schließlich lernt er die schräge Lili kennen. Der Autor hat seinen humorvollen Roman mit weiteren skurrilen Typen angereichert und dazu viele absurde Situationen. Ein Lesevergnügen zum Schmunzeln.

  • Sikal

    5/5

    03.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Hotel Mama ist nicht immer einfach

    Als Emil seine Freundin Ariane in flagranti mit dem Nachbarn erwischt, ist es aus und vorbei mit der Beziehung. Dabei wollte er doch sein Buchprojekt mit ihr feiern. So schnell geht es und Emil muss sich um eine neue Bleibe umschauen. Aus Mangel an Alternativen zieht er zu seiner Mutter, die es faustdick hinter den Ohren hat, wenn es um die Bevormundung Emils geht. Von Kuppelversuchen ganz zu schweigen. Der Autor Maximilian Reich hat mit dem Protagonisten Emil einen bemitleidenswerten Charakter geschaffen. Er kann einem richtig leidtun, wenn er mit seiner Mutter über Alkohol oder Zigaretten diskutieren muss, ihr die Facebook-Nicknamen erklärt oder der Psychotherapeut auch noch Mutters Freund ist. Doch sie meint es immer nur gut mit ihrem Emil. Tja, wenn da nicht das Gegenteil von gut, gut gemeint wäre … Doch zum Glück gibt es noch Lili, die so manches wieder geradebiegt. Auf jeden Fall jagt eine Pointe die nächste. Nicht alles hat meinen Humor getroffen, aber vieles. Der Autor hat so viele schräge Szenen und Charaktere parat, dass man oft nur den Kopf schütteln kann. Der Schreibstil ist flüssig, temporeich und lässt Kapitel um Kapitel verfliegen. Wer mal richtig herzhaft lachen möchte, ist gut mit diesem Buch beraten. Herrlich schräg und unterhaltsam. 4 Sterne

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