Produktbild: Wir müssen über Rassismus sprechen

Wir müssen über Rassismus sprechen Was es bedeutet, in unserer Gesellschaft weiß zu sein (New York Times-Bestseller - Deutsche Ausgabe von "White Fragility")

5

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.07.2020

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

716 KB

Übersetzt von

Ulrike Bischoff

Sprache

Deutsch

EAN

9783455008142

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.07.2020

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

716 KB

Übersetzt von

Ulrike Bischoff

Sprache

Deutsch

EAN

9783455008142

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  • Nachtblume

    aus Hemsbach

    1/5

    16.11.2020

    eBook (ePUB 3)

    Zäh und wirr

    Ich kam schon schwer in das Buch rein. Ich lese selten Sachbücher, aber selbst die zwei Sachbücher über Borderline, die ich mal zwischen die Finger bekam, lasen sich deutlich einfacher als dieses hier. Natürlich ist es ein schwieriges Thema und sollte nicht wie ein unterhaltsamer Roman gestaltet sein, aber zäh wie Kaugummi muss auch ein Sachbuch nicht sein. Mit dem Kapitel über mixed-race children konnte ich mich sehr gut identifizieren, weil sie meine Schwierigkeiten ziemlich genau auf den Punkt bringt. Aber das war es dann auch schon. Durchweg hatte ich irgendwie das Gefühl, dass die Autorin nicht auf den Punkt kommt, was das Lesen nicht gerade angenehm(er) gestaltete. Viele Aspekte konnte ich nachvollziehen, einige aber auch nicht. Dennoch bringt sie Denkanstöße auf den Tisch, die ich als sinnvoll erachte.

  • JoJ

    5/5

    07.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eines der besten Bücher das…

    Eines der besten Bücher das ich je gelesen habe. Es öffnet einem die Augen und bringt Dinge ins Bewusstsein, die vor allem auch unbewusst im alltäglichen Leben und Handeln verankert sind und statt finden. Wer sich bilden möchte und offen für notwendige Veränderungen in der Gesellschaft ist, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Meiner Meinung nach ist es ein MUST READ. Also, wenn du offen für Reflexion bist dann nicht zweimal überlegen sonder das Buch kaufen, lesen und wirken lassen. Mich hat es unglaublich weitergebracht.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wissenschaftliche Analyse

    Ein Buch über Rassismus von einer weißen für weiße Menschen. Jeder ist Teil des rassistischen Systems und wenn man Menschen auf Rassismus anspricht reagieren sie abwehrend. Das Buch soll den Leser dazu bringen dem eigenen Rassismus einzugestehen und anders zu reagieren. Durch die üblichen Reaktionen schützen wir nur das weiße System der Unterdrückung. Das Vorwort war erstmal sehr abschreckend. Ich war kurz davor sofort aufzugeben. Wissenschaftlich ausgedrückt und ohne praktische Beispiele war ich mir nicht sicher, ob das Buch das richtige für mich ist. Doch später gibt es viele Beispiele, die eindrücklich das Problem illustrieren und helfen es besser zu verstehen. In den letzten Kapiteln erhält der Leser Tipps, was man selbst ändern kann und soll. Insgesamt ist das Buch aber schon sehr wissenschaftlich und weniger praktisch angehaucht. Da ich vorher schon zwei Bücher über Rassismus aus Sicht von Schwarzen gelesen habe, konnte ich dem Buch besser folgen. Ohne diese Bücher hätte ich mich doch schwer getan. Das eine Buch war von einer BIPoC aus den USA und das andere aus Deutschland. Fazit: Wer sich fragt, warum jeder weiße ein Rassist ist? Oder wie man auf einen Vorwurf von Rassismus reagieren soll? Der ist hier richtig. In eher wissenschaftlicher Sprache wird alles genau analysiert. Ich denke das Buch ist für Menschen, die bei diesem Thema in die Tiefe gehen wollen.

  • sleepwalker

    4/5

    23.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Wir müssen über Rassismus…

    „Wir müssen über Rassismus sprechen“ von Robin J. DiAngelo ist ein Buch zu einem unfassbar wichtigen und aktuellen Thema, das den Leser mehr oder weniger direkt angreift und aufrütteln möchte. Die Autorin ist Soziologin und hat sich daher wissenschaftlich mit Rassismus beschäftigt und daraus ein Sachbuch gemacht, das sich auch aufgrund der vielen Fußnoten, nicht unbedingt flüssig lesen lässt. Aber natürlich macht es das nicht zu einem schlechten Buch. Es ist halt kein Roman, der sich so einfach mal nebenher lesen lässt, sondern ein Buch, das man mit Bedacht und Verstand lesen muss, die aufgestellten Thesen sacken lassen und weiter drüber nachdenken muss. In vielen gehe ich mit der Autorin nicht konform, aber das liegt mehr an meiner persönlichen Herkunft und Lebensgeschichte, und nicht an ihren Thesen und dem Buch. Fakt ist: auf Menschen bezogen gibt es keine Rassen. Punkt. Hautfarbe, Herkunft und Abstammung kann sich keiner aussuchen – ein Rassist zu sein dagegen ist die Wahl jedes einzelnen. Sich selbst und seine Worte und Taten zu hinterfragen, eventuell rassistisches oder diskriminierendes Verhalten abzulegen, ist eine Frage von Anstand und Intelligenz, darauf geht die Autorin speziell in den letzten Kapiteln ein. Sie schreibt über weltweiten Rassismus, Diskriminierung und Vorurteile und grenzt jeden der Begriffe klar gegen die anderen ab. Sie beschreibt und erklärt „white supremacy“ und „white fragility“. Soweit, so gut. Denn, vermutlich steckt tatsächlich, wie die Autorin konstatiert, in jedem Weißen irgendwo eine (wenn auch unterschiedlich große) Portion Rassismus („white guilt“), die es gilt abzulegen, was im Endeffekt sowohl dringend nötig, als auch an der Zeit wäre. Beim Rassismus muss sich also jeder an die eigene Nase fassen und vor der eigenen Tür kehren, was man als Leser aus dem Buch mitnimmt, ist daher völlig typabhängig. Aber der große „alle-Weißen-sind-Rassisten-Topf“, in den die Autorin uns Leser wirft, ist eine Form der Kollektivschuld, die sicher nicht bei jedem Leser gleich gut ankommt, denn für sie ist schlicht jeder Weiße ein Rassist, Bemühungen, keiner zu sein, werden meiner Meinung nach von ihr abgetan und keinesfalls honoriert. Von mir wegen der zum Teil sehr wissenschaftlichen Formulierungen und der teilweise gewöhnungsbedürftigen (da nicht alltäglichen) Nomenklatur 4 Sterne und eine Lese-Empfehlung.

  • F. Himmelstorfer

    aus Linz

    4/5

    04.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sich der eigenen „White Fragility“ bewusst werden

    Manche erwarten vielleicht eine detaillierte Aufschlüsselung Rassistischer Systeme, wie wir diese erkennen und beheben können, eine Art große revolutionärer Lösung, die wenn wir uns daran halten, Rassismus für immer beendet. So etwas wäre natürlich ideal, aber davon sind wir leider noch weit entfernt. Trotzdem halte ich „Wir müssen über Rassismus reden“ für ein wichtiges Werk das in die Aufbruchsstimmung von #BlackLivesMatter genau passt. Diangelo erklärt warum wir ohne es zu ahnen in ein Rassistisches System hineinerzogen werden und warum es so wichtig ist das zu erkennen. Warum ein mit weißen Privilegien geborener Mensch sich dieser Privilegien bewusst werden sollte, denn im Gegensatz zu People of Color wachsen wir in einer Gesellschaft auf, die unsere Hautfarbe als Standard markiert und nicht als andersartig. Außerdem, und das ist ein wichtiger Punkt, erklärt Diangelo, warum sich Weiße so schnell angegriffen fühlen wenn sie auf Rassismus angesprochen werden, woher die White Fragility kommt und wie man versuchen kann diese zu mildern. Die Ausführungen „in wir müssen über Rassismus sprechen“ wiederholen sich in der einen oder anderen Weise und Diangelos Beispiele aus ihren Workshops mögen wie Eigenwerbung anmuten aber wenn man mit dem Willen zur Selbstreflexion an diese Lektüre herangeht kann man sich vieles daraus mitnehmen. Der erste Schritt ist die Selbstreflexion, der Zweite darüber offen zu sprechen und erst dann haben wir das Werkzeug Rassistische Systeme zu durchbrechen.

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