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Peter Lindbergh. Untold Stories

4

60,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.01.2020

Verlag

Taschen

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

36,8/27,7/2,7 cm

Gewicht

1910 g

Farbe

Schwarz / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch

ISBN

978-3-8365-7991-9

Beschreibung

Rezension

„Untold Stories ist eine ergreifende Hommage an den Mann hinter einigen der berühmtesten Modefotografien der Geschichte… Zwischen Notizen und Skizzen gewährt das Buch Einblick in seinen kreativen Prozess.“ ("Vogue.de")
„Mit seinen Werken ist es ihm gelungen, den unmittelbaren Kontext von Modefotografie und zeitgenössischer Kultur zu überschreiten und neu zu definieren. Seine Aufnahmen zeigen einen ganz neuen Typus Frau: selbstbewusst und ungeschminkt.“ ("ARD Tagesschau")
„Ein prächtiger Bildband… Frauen als starke, selbstbewusste und unabhängige Persönlichkeiten porträtieren – das konnte Peter Lindbergh wie kein anderer... Das unterstreicht auch seine Düsseldorfer Ausstellung, die von einem exzellenten Bildband begleitet wird. Nach dem überraschenden Tod des Fotografen erscheint das Buch nun als besonderes Vermächtnis.“ ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")
„So schön, dass man weinen und lachen möchte… Seine schwarzweißen Porträts sind sowohl zeitlos als auch völlig aus der Zeit gefallen und scheinen manchmal auf einem anderen Planeten entstanden zu sein. Dass Lindbergh es schafft, dass man selbst bei Aktaufnahmen als Erstes in das Gesicht einer Frau schaut, zeugt von seiner Kunst in der Dramaturgie.“ ("stern.de")
„Als ich meine Fotos das erste Mal an der Wand im Ausstellungsmodell sah, habe ich mich erschrocken, aber auch auf positive Weise. Es war überwältigend, auf diese Art vor Augen geführt zu bekommen, wer ich bin.“ ("Peter Lindbergh, 2019")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.01.2020

Verlag

Taschen

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

36,8/27,7/2,7 cm

Gewicht

1910 g

Farbe

Schwarz / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch

ISBN

978-3-8365-7991-9

Herstelleradresse

Taschen GmbH
Hohenzollernring 53
50672 Köln
DE

Email: customerserviceB2B@taschen.com

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Tolles Fotobuch

Daniel Spycher aus Bern am 05.02.2021

Bewertungsnummer: 1296629

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wunderbares Buch der Ausstellung in Düsseldorf 2020. Es beinhaltet das Lebenswerk von Peter Lindbergh. Tolle Fotos, nicht nur von der Mode. Etwas weniger gut ist das Papier. Es ist matt und rau. Schade, dass es nicht auf Glanzpapier gedruckt ist. Die Fotos wären besser zur Geltung gekommen. Diesbezüglich ist «Peter Lindbergh, A Different Vision on Fashion Photography» als gelungenes Werk betrachten.

Tolles Fotobuch

Daniel Spycher aus Bern am 05.02.2021
Bewertungsnummer: 1296629
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wunderbares Buch der Ausstellung in Düsseldorf 2020. Es beinhaltet das Lebenswerk von Peter Lindbergh. Tolle Fotos, nicht nur von der Mode. Etwas weniger gut ist das Papier. Es ist matt und rau. Schade, dass es nicht auf Glanzpapier gedruckt ist. Die Fotos wären besser zur Geltung gekommen. Diesbezüglich ist «Peter Lindbergh, A Different Vision on Fashion Photography» als gelungenes Werk betrachten.

Der erste Eindruck irritiert……

ws aus Markdorf am 12.05.2020

Bewertungsnummer: 2728429

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der erste Eindruck irritiert… Beim ersten Blick auf das Titelbild an kommen spontan die Gedanken auf: drei Frauen, alles in Grautönen gehalten, der Buchrücken in Schwarz - ist ja eine triste Angelegenheit. Besonders einladend schauen mich die Frauen – eher Mädchen denn Frauen – auch nicht gerade an. Beginnen wir mit der Rechten: eher ausdruckslos, kühl, abweisend, emotionslos fixiert sie einen Punkt irgendwo links außerhalb des Bildes. Die junge Frau in der Mitte sieht mich wenigstens an, leicht geöffneter Mund, aber auch eher abweisender Blick und ebensolche Mundwinkel. Eine leichte Regung zeigt die linke junge Frau - auf den gleichen Fixpunkt blickend, aber der Gesichtsausdruck signalisiert eine positive Emotion. Keine gestylten Haare, kein sichtbares Make-up – nur Frauen mit nonnenhaften Kopftüchern. Im Hintergrund dominiert ein riesiges Rad einer Maschine, schroffer Gegensatz zu den Gesichtern – der Rest verschwindet undefiniert. Beim Weiterblättern sieht man von einer kaum befahrenen Seitenstraße auf eine weitere Straße – nur ein Auto bewegt sich – die restlichen stehen am Straßenrand oder vor einem - nomen est omen – Desert Village Motel in einer trostlos anmutenden Gegend. Und schon kommen Erinnerungen in den Sinn - Hitchcocks ‚Vögel‘ sieht man förmlich. Es folgen Portraits, überrascht, verschlafen, enttäuscht, den Tränen nahe, verzweifelt, erotisch, lasziv, märchenhafte Szenen mit Nebelschwaden und Bedeutungslicht, schaurig-schöne Naturaufnahmen. Inszenierungen mit surrealen, skurrilen Posen. Wir werden Augenzeuge einer nicht erwarteten persönlichen Nähe Peter Lindberghs zu seinen überwiegend weiblichen Models. Diese Nähe zeigt eine Vertrautheit zwischen den Akteuren, sie lässt vergessen, dass einen Kamera in der Nähe die ehrliche, ungeschminkten Wahrheiten und Stimmungen einfängt. Lindberghs Frauen kommen nicht als hübsche Supermodels, nicht als unnahbare Ikonen rüber, sondern als Frauen in ihren individuellen natürlichen Schönheiten, in der Leichtigkeit eines zufälligen ungezwungenen Schnappschusses. Lindberghs Auge sucht die Schönheit nicht als Endergebnis einer langen Styling-Sitzung um Mode in den Vordergrund zu spielen, sondern als Zeichen eines von innen kommenden, weiblich-menschlichen Wohlergehens – mit dem Recht, auch noch dem Kind in seinen Models einen Platz zu lassen. Mode wird nicht zur Hauptsache, sondern zum gleichwertigen Partner zwischen Frau in ihrer natürlichen Schönheit und selbstbewussten Weiblichkeit. Zurück zum Titel. Erst nach einigen Seiten machen die ‚nicht erzählten Geschichten‘ einen Sinn. Fast jede Seite fordert den Betrachter förmlich auf, sich eine Geschichte dazu auszudenken. Nach kurzer Zeit gelingt das dann recht gut. Manchmal sieht man auch die imaginären Sprechblasen. Mir persönlich scheint die eine oder andere Aufnahme danebengegangen zu sein, nicht sonderlich gelungen. Manche Fotos erschienen eher als unnötiger Füller, deren Auswahl und Geschichte sich nur Peter Lindbergh erschloss. Aber – selbst blättern ermuntert zur Suche nach eigenen Geschichten. Die Bildseiten werden von einem Vorwort, einem rührenden Nachruf Wim Wenders und einem Interview mit dem Fotografen und Felix Krämer unterbrochen (alle Texte in Englisch). Wir finden sie wieder gegen Ende – wie gewohnt bei Taschen auch in Deutsch und Französisch, bereichert durch eine Zusammenstellung aller Bilder mit einer Kurzinformation.

Der erste Eindruck irritiert……

ws aus Markdorf am 12.05.2020
Bewertungsnummer: 2728429
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der erste Eindruck irritiert… Beim ersten Blick auf das Titelbild an kommen spontan die Gedanken auf: drei Frauen, alles in Grautönen gehalten, der Buchrücken in Schwarz - ist ja eine triste Angelegenheit. Besonders einladend schauen mich die Frauen – eher Mädchen denn Frauen – auch nicht gerade an. Beginnen wir mit der Rechten: eher ausdruckslos, kühl, abweisend, emotionslos fixiert sie einen Punkt irgendwo links außerhalb des Bildes. Die junge Frau in der Mitte sieht mich wenigstens an, leicht geöffneter Mund, aber auch eher abweisender Blick und ebensolche Mundwinkel. Eine leichte Regung zeigt die linke junge Frau - auf den gleichen Fixpunkt blickend, aber der Gesichtsausdruck signalisiert eine positive Emotion. Keine gestylten Haare, kein sichtbares Make-up – nur Frauen mit nonnenhaften Kopftüchern. Im Hintergrund dominiert ein riesiges Rad einer Maschine, schroffer Gegensatz zu den Gesichtern – der Rest verschwindet undefiniert. Beim Weiterblättern sieht man von einer kaum befahrenen Seitenstraße auf eine weitere Straße – nur ein Auto bewegt sich – die restlichen stehen am Straßenrand oder vor einem - nomen est omen – Desert Village Motel in einer trostlos anmutenden Gegend. Und schon kommen Erinnerungen in den Sinn - Hitchcocks ‚Vögel‘ sieht man förmlich. Es folgen Portraits, überrascht, verschlafen, enttäuscht, den Tränen nahe, verzweifelt, erotisch, lasziv, märchenhafte Szenen mit Nebelschwaden und Bedeutungslicht, schaurig-schöne Naturaufnahmen. Inszenierungen mit surrealen, skurrilen Posen. Wir werden Augenzeuge einer nicht erwarteten persönlichen Nähe Peter Lindberghs zu seinen überwiegend weiblichen Models. Diese Nähe zeigt eine Vertrautheit zwischen den Akteuren, sie lässt vergessen, dass einen Kamera in der Nähe die ehrliche, ungeschminkten Wahrheiten und Stimmungen einfängt. Lindberghs Frauen kommen nicht als hübsche Supermodels, nicht als unnahbare Ikonen rüber, sondern als Frauen in ihren individuellen natürlichen Schönheiten, in der Leichtigkeit eines zufälligen ungezwungenen Schnappschusses. Lindberghs Auge sucht die Schönheit nicht als Endergebnis einer langen Styling-Sitzung um Mode in den Vordergrund zu spielen, sondern als Zeichen eines von innen kommenden, weiblich-menschlichen Wohlergehens – mit dem Recht, auch noch dem Kind in seinen Models einen Platz zu lassen. Mode wird nicht zur Hauptsache, sondern zum gleichwertigen Partner zwischen Frau in ihrer natürlichen Schönheit und selbstbewussten Weiblichkeit. Zurück zum Titel. Erst nach einigen Seiten machen die ‚nicht erzählten Geschichten‘ einen Sinn. Fast jede Seite fordert den Betrachter förmlich auf, sich eine Geschichte dazu auszudenken. Nach kurzer Zeit gelingt das dann recht gut. Manchmal sieht man auch die imaginären Sprechblasen. Mir persönlich scheint die eine oder andere Aufnahme danebengegangen zu sein, nicht sonderlich gelungen. Manche Fotos erschienen eher als unnötiger Füller, deren Auswahl und Geschichte sich nur Peter Lindbergh erschloss. Aber – selbst blättern ermuntert zur Suche nach eigenen Geschichten. Die Bildseiten werden von einem Vorwort, einem rührenden Nachruf Wim Wenders und einem Interview mit dem Fotografen und Felix Krämer unterbrochen (alle Texte in Englisch). Wir finden sie wieder gegen Ende – wie gewohnt bei Taschen auch in Deutsch und Französisch, bereichert durch eine Zusammenstellung aller Bilder mit einer Kurzinformation.

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von Felix Krämer, Wim Wenders

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