Produktbild: Schreibtisch mit Aussicht

Schreibtisch mit Aussicht Schriftstellerinnen über ihr Schreiben

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2020

Herausgeber

Ilka Piepgras

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,3/13,5/2,2 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5826-2

Beschreibung

Rezension

»Dieses ehrliche und inspirierende Buch räumt mit den vielen Mythen rund um den Beruf der Schriftstellerin auf und bietet eine authentische Perspektive, die die Geschlechterungleichheiten im Literaturbetrieb hervorhebt und den Lesern somit vielfältige Denkanstöße gibt.« Audrey Fricot, Poltik & Kultur, April 2023 Politik & Kultur 20230330

Portrait

Ilka Piepgras, geboren 1964, studierte in München Politische Wissenschaften und begann 1991 als Reporterin bei der Berliner Zeitung zu arbeiten. Nach einem Studienjahr in Harvard wechselte sie 1999 zur Financial Times Deutschland, wo sie die Buchseiten betreute. Sie ist Autorin der Bücher "Meine Freundin, die Nonne" und "Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr". Heute arbeitet sie als Redakteurin im ZEITmagazin.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2020

Herausgeber

Ilka Piepgras

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,3/13,5/2,2 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5826-2

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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Interessant, informativ,…

Circlestonesbooks.blog am 18.06.2022

Bewertungsnummer: 2773202

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Interessant, informativ, lesenswert „Von den vielen guten Gründen, trotz widriger Umstände zu schreiben, erzählt dieses Buch. So gesehen hat es sein Ziel erreicht: Es bricht das klischeehafte Bild der zeitgenössischen Schriftstellerin und zeigt ihre Kunst als das, was sie tatsächlich ist: harte Arbeit.“ (Zitat Seite 14) Thema und Inhalt Diese Anthologie enthält einen einleitenden Text der herausgebenden Autorin und weitere dreiundzwanzig Texte von dreiundzwanzig bekannten Autorinnen, in welchen sie offen über die beglückenden, kreativen Momente, aber auch über die Selbstzweifel in ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin, ihre Erfahrungen und ihre ganz persönliche Art des Schreibprozesses berichten. Die Liste der Namen beginnt mit Antonia Baum und endet mit Meg Wolitzer und wir finden zum Beispiel Beiträge von Sibylle Berg, Katharina Hagena, Siri Husvedt, Zadie Smith und weitere, ebenso bekannte Namen. Umsetzung So unterschiedlich wie das Leben und die Bücher der einzelnen hier präsentierten Schriftstellerinnen sind auch ihre Texte. In dieser Sammlung finden sich Essays, teilweise zum ersten Mal in deutscher Sprache, und Texte, die aus Interviews entstanden sind. Der Autorin ist es sogar gelungen, per E-Mail ein schriftliches Interview mit der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek zu führen und von der Autorin Sheila Heti stammt ein ebenfalls schriftliches E-Mail-Interview mit Elena Ferrante. Es ist diese interessante Vielfalt von unterschiedlichen Herangehensweisen, Routinen und Vorbildern, die dieses Buch zu einer begeisternden Lektüre macht, die reale Einblicke in das Leben von schreibenden Frauen zwischen Familienalltag und diszipliniertem Arbeiten gibt. Besonders informativ und spannend für alle Lesenden sind die unterschiedlichen persönlichen Auseinandersetzungen mit Erzählformen und den Erzählstimmen der Figuren, denn nicht jede Ich-erzählende Figur ist, wie oft beim Lesen eines Romans angenommen, auch autobiografisch. „In jedem Buch fehlt der Körper des Schreibers, und diese Abwesenheit macht die Buchseite zu einem Ort, an dem wir wirklich frei sind, dem Mann oder der Frau zuzuhören, die spricht. Wenn ich ein Buch schreibe, höre ich auch zu. Ich höre die Figuren sprechen, als wären sie außerhalb von mir, statt in mir.“ (Zitat Seite 66, Siri Hustvedt: Being a Man). Der Text von Zadie Smith trägt sogar den Titel „Das Ich, das ich nicht bin (Seite 184 – 202) und setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Fazit Ein inspirierendes, interessantes Buch, das zum ersten Mal in dieser komprimierten Form Einblick in den Alltag und das kreative Schaffen von Schriftstellerinnen gibt und auch sprachlich begeistert.

Interessant, informativ,…

Circlestonesbooks.blog am 18.06.2022
Bewertungsnummer: 2773202
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Interessant, informativ, lesenswert „Von den vielen guten Gründen, trotz widriger Umstände zu schreiben, erzählt dieses Buch. So gesehen hat es sein Ziel erreicht: Es bricht das klischeehafte Bild der zeitgenössischen Schriftstellerin und zeigt ihre Kunst als das, was sie tatsächlich ist: harte Arbeit.“ (Zitat Seite 14) Thema und Inhalt Diese Anthologie enthält einen einleitenden Text der herausgebenden Autorin und weitere dreiundzwanzig Texte von dreiundzwanzig bekannten Autorinnen, in welchen sie offen über die beglückenden, kreativen Momente, aber auch über die Selbstzweifel in ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin, ihre Erfahrungen und ihre ganz persönliche Art des Schreibprozesses berichten. Die Liste der Namen beginnt mit Antonia Baum und endet mit Meg Wolitzer und wir finden zum Beispiel Beiträge von Sibylle Berg, Katharina Hagena, Siri Husvedt, Zadie Smith und weitere, ebenso bekannte Namen. Umsetzung So unterschiedlich wie das Leben und die Bücher der einzelnen hier präsentierten Schriftstellerinnen sind auch ihre Texte. In dieser Sammlung finden sich Essays, teilweise zum ersten Mal in deutscher Sprache, und Texte, die aus Interviews entstanden sind. Der Autorin ist es sogar gelungen, per E-Mail ein schriftliches Interview mit der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek zu führen und von der Autorin Sheila Heti stammt ein ebenfalls schriftliches E-Mail-Interview mit Elena Ferrante. Es ist diese interessante Vielfalt von unterschiedlichen Herangehensweisen, Routinen und Vorbildern, die dieses Buch zu einer begeisternden Lektüre macht, die reale Einblicke in das Leben von schreibenden Frauen zwischen Familienalltag und diszipliniertem Arbeiten gibt. Besonders informativ und spannend für alle Lesenden sind die unterschiedlichen persönlichen Auseinandersetzungen mit Erzählformen und den Erzählstimmen der Figuren, denn nicht jede Ich-erzählende Figur ist, wie oft beim Lesen eines Romans angenommen, auch autobiografisch. „In jedem Buch fehlt der Körper des Schreibers, und diese Abwesenheit macht die Buchseite zu einem Ort, an dem wir wirklich frei sind, dem Mann oder der Frau zuzuhören, die spricht. Wenn ich ein Buch schreibe, höre ich auch zu. Ich höre die Figuren sprechen, als wären sie außerhalb von mir, statt in mir.“ (Zitat Seite 66, Siri Hustvedt: Being a Man). Der Text von Zadie Smith trägt sogar den Titel „Das Ich, das ich nicht bin (Seite 184 – 202) und setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Fazit Ein inspirierendes, interessantes Buch, das zum ersten Mal in dieser komprimierten Form Einblick in den Alltag und das kreative Schaffen von Schriftstellerinnen gibt und auch sprachlich begeistert.

Wer begeistert ein Buch…

YukBook aus München am 07.07.2021

Bewertungsnummer: 2747319

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer begeistert ein Buch verschlungen hat, macht sich selten Gedanken darüber, welch harte schriftstellerische Arbeit und Willenskraft dahinter steckt. Einen Blick hinter die Kulissen gewährt uns Ilka Piepgras mit Werkstattberichten von 24 berühmten Schriftstellerinnen wie Siri Hustvedt, Katharina Hagena oder Deborah Levy. So unterschiedlich wie die Werke der Autorinnen sind auch die Texte, in denen sie uns ihre Einstellung zum Schreiben, ihre Motivation, Vorbilder und Rituale näher bringen. Mütter wie Anne Tyler erzählen davon, wie rar und kostbar im streng durchgetakteten Alltag jene Momente sind, in denen sie am Stück schreiben kann. Für Eva Menasse ist die Schreibroutine wie ein Helikopterlandeplatz, der täglich gepflegt werden muss und auf dem sie mehr Zeit mit dem Umschreiben als mit dem Schreiben verbringt. Besonders bewegt hat mich der Text von Kathryn Chetkovich mit dem Titel „Neid.“ Sie beschreibt, in welchen Konflikt sie geriet, als sie sich in einen Schriftsteller verliebte, der in ihren Augen besser schrieb als sie und mit seinem veröffentlichten Roman tatsächlich große Erfolge feierte. Ich war erstaunt, dass viele Schriftstellerinnen keinen Plot planen, sondern sich von bestimmten Bildern und von ihrer Intuition leiten lassen, bevor es dann ans Eingemachte und an die mühsame handwerkliche Arbeit geht. Wie erfahren nicht nur, wie sie zu ihren Romanideen kamen, sondern auch interessante biografische Hintergründe wie Kindheitserinnerungen, Erlebnisse in Schreibseminaren oder persönliche Träume und Fantasien. Die vielseitigen Essays waren für mich sehr inspirierend.

Wer begeistert ein Buch…

YukBook aus München am 07.07.2021
Bewertungsnummer: 2747319
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer begeistert ein Buch verschlungen hat, macht sich selten Gedanken darüber, welch harte schriftstellerische Arbeit und Willenskraft dahinter steckt. Einen Blick hinter die Kulissen gewährt uns Ilka Piepgras mit Werkstattberichten von 24 berühmten Schriftstellerinnen wie Siri Hustvedt, Katharina Hagena oder Deborah Levy. So unterschiedlich wie die Werke der Autorinnen sind auch die Texte, in denen sie uns ihre Einstellung zum Schreiben, ihre Motivation, Vorbilder und Rituale näher bringen. Mütter wie Anne Tyler erzählen davon, wie rar und kostbar im streng durchgetakteten Alltag jene Momente sind, in denen sie am Stück schreiben kann. Für Eva Menasse ist die Schreibroutine wie ein Helikopterlandeplatz, der täglich gepflegt werden muss und auf dem sie mehr Zeit mit dem Umschreiben als mit dem Schreiben verbringt. Besonders bewegt hat mich der Text von Kathryn Chetkovich mit dem Titel „Neid.“ Sie beschreibt, in welchen Konflikt sie geriet, als sie sich in einen Schriftsteller verliebte, der in ihren Augen besser schrieb als sie und mit seinem veröffentlichten Roman tatsächlich große Erfolge feierte. Ich war erstaunt, dass viele Schriftstellerinnen keinen Plot planen, sondern sich von bestimmten Bildern und von ihrer Intuition leiten lassen, bevor es dann ans Eingemachte und an die mühsame handwerkliche Arbeit geht. Wie erfahren nicht nur, wie sie zu ihren Romanideen kamen, sondern auch interessante biografische Hintergründe wie Kindheitserinnerungen, Erlebnisse in Schreibseminaren oder persönliche Träume und Fantasien. Die vielseitigen Essays waren für mich sehr inspirierend.

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