Grado im Mondschein

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Ein Adria Krimi

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Beschreibung

Grado erlebt seine dunkelste Stunde - ein Thriller mit Tiefgang vor traumhafter Kulisse.

Auf der Hochzeit ihres ungeliebten Vorgesetzten Comandante Scaramuzza und ihrer Mutter im malerischen Wasserschloss von Strassoldo wird Commissaria Degrassi Zeugin eines Mordanschlags und einer Entführung. In den engen Gassen Trapanis beginnt eine Verfolgungsjagd - die in der Lagune von Grado ein grausames Ende findet. Wer übersteht die "Bluthochzeit"?

Details

Verkaufsrang

5257

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2020

Beschreibung

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ePUB

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Verkaufsrang

5257

Erscheinungsdatum

20.02.2020

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3485 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960416357

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Bluthochzeit

Martin Schult aus Borken am 23.05.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Commissaria Maddelena Degrassi muss sich damit abfinden, dass ihre Mutter den ungeliebten Vorgesetzten Commandante Scaramuzza heiraten wird. Die Hochzeitsvorbereitungen bestimmen mittlerweile fast ausschließlich auch ihr Leben und so sind alle Beteiligten froh, dass es nun endlich soweit ist. Aber die Feierlichkeiten verlaufen völlig anders als geplant, da das Fest für eine Entführung genutzt werden soll, welche dann auch blutig verläuft. Gerade für Maddelena entwickelt sich dieser Tag äußerst dramatisch... "Grado im Mondschein" ist mittlerweile der fünfte Band um die sympathische Ermittlerin Maddelan Degrassi. Bereits in den Vorgänger-bänden konnte mich die Autorin Andrea Nagele mit ihrer Reihe begeistern, so dass ich mit viel Vorfreude und hohen Erwartungen in das Buch gestartet bin. Schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass ich nicht enttäuscht werden würde und es entwickelte sich zum persönlichsten und aus meiner Sicht besten Fall für die Hauptprotagonistin. Hervorragend gefällt mir die Weiterentwicklung der Protagonisten, gerade wenn man von Beginn der Reihe an dabei ist entsteht eine enorme Tiefe bei den einzelnen Personen. Andrea Nagele versteht es dann auch perfekt dies in einen spannenden und dramatischen Mantel zu packen, der mich das Buch bis zum fulminanten Finale nicht mehr aus der Hand legen ließ. Wie in den vorherigen Teilen beeindruckt der Kriminalroman auch mit der sehr gut eingefangenen südländischen Atmosphäre, die den Geschehnissen den ganz besonderen Charme verleiht. Insgesamt ist "Grado im Mondschein" die hervorragend gelungene Fortsetzung einer besonderen Kriminalroman-Reihe, die mit dem Erzähltalent der Autorin, den interessant charakterisierten Protagonisten und dem wohldosierten italienischen Flair überzeugen kann. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen, lege dem Leser aber nahe, die Serie in der Gesamtheit zu genießen.

Bluthochzeit

Martin Schult aus Borken am 23.05.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Commissaria Maddelena Degrassi muss sich damit abfinden, dass ihre Mutter den ungeliebten Vorgesetzten Commandante Scaramuzza heiraten wird. Die Hochzeitsvorbereitungen bestimmen mittlerweile fast ausschließlich auch ihr Leben und so sind alle Beteiligten froh, dass es nun endlich soweit ist. Aber die Feierlichkeiten verlaufen völlig anders als geplant, da das Fest für eine Entführung genutzt werden soll, welche dann auch blutig verläuft. Gerade für Maddelena entwickelt sich dieser Tag äußerst dramatisch... "Grado im Mondschein" ist mittlerweile der fünfte Band um die sympathische Ermittlerin Maddelan Degrassi. Bereits in den Vorgänger-bänden konnte mich die Autorin Andrea Nagele mit ihrer Reihe begeistern, so dass ich mit viel Vorfreude und hohen Erwartungen in das Buch gestartet bin. Schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass ich nicht enttäuscht werden würde und es entwickelte sich zum persönlichsten und aus meiner Sicht besten Fall für die Hauptprotagonistin. Hervorragend gefällt mir die Weiterentwicklung der Protagonisten, gerade wenn man von Beginn der Reihe an dabei ist entsteht eine enorme Tiefe bei den einzelnen Personen. Andrea Nagele versteht es dann auch perfekt dies in einen spannenden und dramatischen Mantel zu packen, der mich das Buch bis zum fulminanten Finale nicht mehr aus der Hand legen ließ. Wie in den vorherigen Teilen beeindruckt der Kriminalroman auch mit der sehr gut eingefangenen südländischen Atmosphäre, die den Geschehnissen den ganz besonderen Charme verleiht. Insgesamt ist "Grado im Mondschein" die hervorragend gelungene Fortsetzung einer besonderen Kriminalroman-Reihe, die mit dem Erzähltalent der Autorin, den interessant charakterisierten Protagonisten und dem wohldosierten italienischen Flair überzeugen kann. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen, lege dem Leser aber nahe, die Serie in der Gesamtheit zu genießen.

Maddalenas persönlichster Fall

Bewertung aus Glauchau am 18.05.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...“Wie geht es uns heute?“ „Uns? Keinen Schimmer, wie es Ihnen geht. Wir kennen uns nicht. Und ich bin nicht krank. Also lassen Sie das Getue und servieren Sie einen starken Kaffee.“...“ Commissario Maddalena Degrassi ist noch mit dem letzten Fall beschäftigt. Die Identität zweier junger Frauen liegt im Dunkel der Geschichte. Die Spurensuche erweist sich als schwierig. Ihr Chef, Comandante Scaramuzza, setzt aber andere Prioritäten. Da er in wenigen Tagen Maddalenas Mutter heiraten wird, stellt er Maddalena für die Vorbereitung der Hochzeit frei. Das begründet er so: „...Der Termin ist nicht mehr allzu weit entfernt. Und ihr jungen Leute wisst gar nicht, wie schnell die Zeit verfliegt...“ Noch ahnt er nicht, dass seine Hochzeit mit Entführung und Mord verbunden sein wird. Außerdem ist Maddalena nicht begeistert. Mit den neuen Mann an der Seite ihrer Mutter kann sie sich nur schwer anfreunden. Die Autorin hat erneut einen fesselnden und abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Besonders fällt auf, das auch Nebenrollen gut charakterisiert werden und Zeit haben, sich zu entfalten. Ich denke hier insbesondere an das Liebespaar Bobby und Robby. Erst fast am Schluss wird klar, welche Aufgabe sie im komplexen Geschehen haben. Das Eingangszitat beweist Maddalenas ganz eigenen Humor, denn sie war nach der Hochzeit kurzzeitig im Krankenhaus gelandet. Ihr Kreislauf hatte sich einen Moment verabschiedet. Gut dargestellt werden die komplizierten Beziehungen im Team der Kriminalisten. Während jeder glaubt, dass Zoli seine Freundin nur erfunden hat, ist Lippi sauer auf Maddalena, denn er empfindet sich als unterfordert. Er würde gern zeigen, was er kann. Währenddessen darf ich schon verfolgen, wie der künftige Täter sein Vorgehen plant. Eifersucht und Besitzstreben sind seine Motive. Dass ihn eine Frau verlässt, passt nicht in sein Weltbild. Wie er auf einen ähnlichen Fall reagiert hat, zeigt der heftige Prolog. Seine Ansicht lautet: „...Ist das Schicksal ungerecht, helfen wir nach, das Gleichgewicht wieder herzustellen...“ Er weiß genau, wie er Menschen für seine Zwecke einspannt. Allerdings weiß er nicht, dass es sich um die Hochzeit des Comandante handelt, die er sich für sein Vorgehen ausgesucht hat. Sehr detailliert wird die Hochzeit beschrieben. Dabei geht es nicht nur um das äußere Erscheinungsbild, sondern auch um die innere Befindlichkeit der Protagonisten. Passende Metapher geben das wieder. „...Maddalena atmete tief die vom Duft der Blumen durchtränkte Luft ein und bemerkte zufrieden, wie das Zwitschern der Vögel und das Summen der Bienen allmählich ihre düsteren Gedanken vertrieb...“ Als nach der Trauung der gemütliche Teil beginnen soll, schlägt der Täter zu. Es wird Maddalenas bitterste Stunde. Gekonnt werden am Ende sämtliche Handlungsstränge zusammengeführt. Es bleibt keine Frage offen.

Maddalenas persönlichster Fall

Bewertung aus Glauchau am 18.05.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...“Wie geht es uns heute?“ „Uns? Keinen Schimmer, wie es Ihnen geht. Wir kennen uns nicht. Und ich bin nicht krank. Also lassen Sie das Getue und servieren Sie einen starken Kaffee.“...“ Commissario Maddalena Degrassi ist noch mit dem letzten Fall beschäftigt. Die Identität zweier junger Frauen liegt im Dunkel der Geschichte. Die Spurensuche erweist sich als schwierig. Ihr Chef, Comandante Scaramuzza, setzt aber andere Prioritäten. Da er in wenigen Tagen Maddalenas Mutter heiraten wird, stellt er Maddalena für die Vorbereitung der Hochzeit frei. Das begründet er so: „...Der Termin ist nicht mehr allzu weit entfernt. Und ihr jungen Leute wisst gar nicht, wie schnell die Zeit verfliegt...“ Noch ahnt er nicht, dass seine Hochzeit mit Entführung und Mord verbunden sein wird. Außerdem ist Maddalena nicht begeistert. Mit den neuen Mann an der Seite ihrer Mutter kann sie sich nur schwer anfreunden. Die Autorin hat erneut einen fesselnden und abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Besonders fällt auf, das auch Nebenrollen gut charakterisiert werden und Zeit haben, sich zu entfalten. Ich denke hier insbesondere an das Liebespaar Bobby und Robby. Erst fast am Schluss wird klar, welche Aufgabe sie im komplexen Geschehen haben. Das Eingangszitat beweist Maddalenas ganz eigenen Humor, denn sie war nach der Hochzeit kurzzeitig im Krankenhaus gelandet. Ihr Kreislauf hatte sich einen Moment verabschiedet. Gut dargestellt werden die komplizierten Beziehungen im Team der Kriminalisten. Während jeder glaubt, dass Zoli seine Freundin nur erfunden hat, ist Lippi sauer auf Maddalena, denn er empfindet sich als unterfordert. Er würde gern zeigen, was er kann. Währenddessen darf ich schon verfolgen, wie der künftige Täter sein Vorgehen plant. Eifersucht und Besitzstreben sind seine Motive. Dass ihn eine Frau verlässt, passt nicht in sein Weltbild. Wie er auf einen ähnlichen Fall reagiert hat, zeigt der heftige Prolog. Seine Ansicht lautet: „...Ist das Schicksal ungerecht, helfen wir nach, das Gleichgewicht wieder herzustellen...“ Er weiß genau, wie er Menschen für seine Zwecke einspannt. Allerdings weiß er nicht, dass es sich um die Hochzeit des Comandante handelt, die er sich für sein Vorgehen ausgesucht hat. Sehr detailliert wird die Hochzeit beschrieben. Dabei geht es nicht nur um das äußere Erscheinungsbild, sondern auch um die innere Befindlichkeit der Protagonisten. Passende Metapher geben das wieder. „...Maddalena atmete tief die vom Duft der Blumen durchtränkte Luft ein und bemerkte zufrieden, wie das Zwitschern der Vögel und das Summen der Bienen allmählich ihre düsteren Gedanken vertrieb...“ Als nach der Trauung der gemütliche Teil beginnen soll, schlägt der Täter zu. Es wird Maddalenas bitterste Stunde. Gekonnt werden am Ende sämtliche Handlungsstränge zusammengeführt. Es bleibt keine Frage offen.

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von Andrea Nagele

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