Produktbild: Das Johannesevangelium heute lesen

Das Johannesevangelium heute lesen

Aus der Reihe Bibel heute lesen
1

21,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2020

Verlag

Theologischer Verlag Zürich

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

17/11,6/1,5 cm

Gewicht

150 g

Farbe

Hellbraun / Cognac

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-290-18302-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2020

Verlag

Theologischer Verlag Zürich

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

17/11,6/1,5 cm

Gewicht

150 g

Farbe

Hellbraun / Cognac

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-290-18302-8

EU-Ansprechpartner

Brockhaus Commission
Kreidler Str. 9
70806 Kornwestheim
DE
t.duchardt@brocom.de

Herstelleradresse

TVZ Theologischer Verlag
Badenerstraße 73
8004 Zürich
CH
info@tvz-verlag.ch

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

verknüpft und vernetzt

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052102

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein interessanter Einstieg, den Heymel in diesem Buch vorlegt, bevor er an die eigentliche Auslegung geht, er zäunt das Pferd (quasi) von hinten auf: Zunächst spürt er den ‘Vor-urteilen’ nach oder auch dem ‘Vor-wissen’ das uns in Kunst, Musik und in der Wirkungsgeschichte als solches geprägt haben. Danach geht er auf die Probleme ein, die jede:r Exeget:in mit dem Johannesevangelium per se hat, um sich dann um diese ‘Probleme’ als ‘Eigenart’ dieses Evangeliums zu kümmern. Erst jetzt steigt Heymel in die eigentliche Auslegung und Deutung des Textes ein - und es ist spannend, wie durch ihn dieses ‘hochtheologische’, oft beinahe ‘spekulative’ Evangelium zu einer ‘Glaubensschule’ wird - letztendlich zu einer Herausforderung, SELBER Stellung im Glauben zu beziehen. Erhellend waren für mich die vielen Verknüpfungen und Verwebungen innerhalb des Textes, die sich leicht überlesen lassen und jene dieses Evangeliums mit Texten und Prophezeiungen des Alten /ersten Testamentes. Verblüffend ebenso die Details, die mir nieso richtig bewusst wurden - z.B. die bekannte Perikope (Geschichte) des Gesprächs mit der Frau am sog. Jakobsbrunnen, die mit Jesu Bitte um Wasser eröffnet wird. - Dass die Frau ihm tatsächlich Wasser gereicht hat, steht aber dann nirgends… oder die Frage, in welcher Sprache das Verhör zwischen dem Römer Pilatus und dem Juden Jesus statt gefunden hat. Interessant auch der Hinweis (im Ablauf kurz davor) zur Gefangennahme, dass Jesus sagt, er hätte keinen von den ihm Anvertrauten verloren gehen lassen, obwohl hier Judas, als Apostel, die Kohorte anführt…- Kann sein, dass man diese Details zunächst als bedeutungslose ‘Kleinigkeit’ abtun möchte - doch Heymel führt gerade auch über ‘Kleinigkeiten’ in die Fülle und Bedeutungsschwere des Textes. Nach Heymel ist das Evangelium nicht nur für ‘Fortgeschrittene’, sondern ebenso für ‘Anfänger’ geschrieben. - Wobei ich hier anmerken möchte, dass doch einiges an ‘Kenntnis’ voraus gesetzt wird. Insgesamt eine sehr lohnens- und empfehlenswerte Lektüre, da gerade das Johannesevangelium LEIDER durch seine Wirkungsgeschichte (nur ein Stichwort: Antisemitismus) negativ aufgeladen ist.

verknüpft und vernetzt

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052102
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein interessanter Einstieg, den Heymel in diesem Buch vorlegt, bevor er an die eigentliche Auslegung geht, er zäunt das Pferd (quasi) von hinten auf: Zunächst spürt er den ‘Vor-urteilen’ nach oder auch dem ‘Vor-wissen’ das uns in Kunst, Musik und in der Wirkungsgeschichte als solches geprägt haben. Danach geht er auf die Probleme ein, die jede:r Exeget:in mit dem Johannesevangelium per se hat, um sich dann um diese ‘Probleme’ als ‘Eigenart’ dieses Evangeliums zu kümmern. Erst jetzt steigt Heymel in die eigentliche Auslegung und Deutung des Textes ein - und es ist spannend, wie durch ihn dieses ‘hochtheologische’, oft beinahe ‘spekulative’ Evangelium zu einer ‘Glaubensschule’ wird - letztendlich zu einer Herausforderung, SELBER Stellung im Glauben zu beziehen. Erhellend waren für mich die vielen Verknüpfungen und Verwebungen innerhalb des Textes, die sich leicht überlesen lassen und jene dieses Evangeliums mit Texten und Prophezeiungen des Alten /ersten Testamentes. Verblüffend ebenso die Details, die mir nieso richtig bewusst wurden - z.B. die bekannte Perikope (Geschichte) des Gesprächs mit der Frau am sog. Jakobsbrunnen, die mit Jesu Bitte um Wasser eröffnet wird. - Dass die Frau ihm tatsächlich Wasser gereicht hat, steht aber dann nirgends… oder die Frage, in welcher Sprache das Verhör zwischen dem Römer Pilatus und dem Juden Jesus statt gefunden hat. Interessant auch der Hinweis (im Ablauf kurz davor) zur Gefangennahme, dass Jesus sagt, er hätte keinen von den ihm Anvertrauten verloren gehen lassen, obwohl hier Judas, als Apostel, die Kohorte anführt…- Kann sein, dass man diese Details zunächst als bedeutungslose ‘Kleinigkeit’ abtun möchte - doch Heymel führt gerade auch über ‘Kleinigkeiten’ in die Fülle und Bedeutungsschwere des Textes. Nach Heymel ist das Evangelium nicht nur für ‘Fortgeschrittene’, sondern ebenso für ‘Anfänger’ geschrieben. - Wobei ich hier anmerken möchte, dass doch einiges an ‘Kenntnis’ voraus gesetzt wird. Insgesamt eine sehr lohnens- und empfehlenswerte Lektüre, da gerade das Johannesevangelium LEIDER durch seine Wirkungsgeschichte (nur ein Stichwort: Antisemitismus) negativ aufgeladen ist.

Kundinnen und Kunden meinen

Das Johannesevangelium heute lesen

von Michael Heymel

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Das Johannesevangelium heute lesen