Produktbild: Tod hinter der Maske
Band 1

Tod hinter der Maske Ein viktorianischer Krimi

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Dryas

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19/12,1/2,7 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Cool Grey / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948483-02-9

Beschreibung

Rezension

Tod hinter der Maske von Jessica Müller ist der erste Teil der Charlotte von Winterberg-Reihe. Charlotte von Winterberg ist eine behütete junge Frau aus gutem Hause und lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihre Eltern sie in eine Ehe mit einem Mann zwingen wollen, den sie furchtbar findet und vor dem sie Angst hat, beschließt sie, in der Silvesternacht 1864-65 nach London zu flüchten. Dort gibt sie sich als Violet Lewis aus und gerät durch eine frühere Hauslehrerin, Florence Clarke, in den Kreis von Fleur. Fleur war früher Prostituierte, hat aber eine Organisation ins Leben gerufen, die gefallenen Mädchen helfen möchte. Sie sammelt Spenden und schützt Mädchen, die früher auf der Straße oder in prekären Umständen gelebt haben, wobei ihr einige starke, ehrenwerte Männer zur Seite stehen, darunter der ehemalige Boxer Ian Boyle.
Auf einer ihrer Spendenveranstaltungen, einem Maskenball, wird Sir William May mit Arsen vergiftet. Schnell trifft ein Inspektor von Scotland Yard, Basil Stockworth, ein und beginnt mit einer ersten Befragung. Ihm fällt bald die neue Hauslehrerin bei Fleur auf, denn sie lässt ihre Mädchen unterrichten: Violet Lewis. Sie scheint scharfsinnig und mutig zu sein. Nachdem er herausgefunden hat, dass Violet eigentlich Charlotte ist, und sie sich vor ihrem ehemaligen Verlobten versteckt, beschließt er, sie als verdeckte Ermittlerin in das Haus der Familie May einzuschleusen, denn Lady May sucht schon länger nach einer Gouvernante und einem Hauslehrer für ihre beiden jüngeren Söhne.
Charlotte fördert tatsächlich einige Informationen zu Tage: Edward, Mays Erbe und ältester Sohn, hat seinen Vater gehasst und ein komisches Verhältnis zu seiner angeheirateten Tante, Lady May hat eine Affäre mit ihrem Arzt, George, Williams Bruder, ist aufbrausend und geldgierig, genau wie seine Ehefrau (besagte Tante). Natürlich hat auch der Arzt, Dr. Appelby, ein Motiv, William zu ermorden, denn dieser wusste von der Affäre und hat den Arzt mit seinem Wissen konfrontiert.
Als auch noch Edward ermordet aufgefunden wird, nimmt der Fall bald die entscheidende Wendung…
https://vanessas-literaturblog.de/category/krimis/charlotte-von-winterberg-1-tod-hinter-der-maske-von-j-mueller/

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Dryas

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19/12,1/2,7 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Cool Grey / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948483-02-9

Herstelleradresse

Dryas Verlag
Hermansstal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: kontakt@dryas.de

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Bewertung aus Düsseldorf am 28.06.2020

Bewertungsnummer: 1345555

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Ich lese gerne viktorianische Krimis und freute mich, als mir ein neues Buch auffiel. Der Klappentext machte mich neugierig und so kam es, dass ich das erste Buch, in dem Charlotte und Basil ermitteln, lesen konnte. Inzwischen habe ich schon sehr oft gelesen, dass die jungen Frauen zur damaligen Zeit meist verheiratet wurden. Sie hatten selten ein Mitspracherecht, zumindest war es in gewissen Gesellschaftsschichten so. Charlotte sollte sich mit einem reichen Mann verloben, was ihr nun gar nicht gefiel und sie entschied sich, nach London zu fliehen. Damit begann ihr Abenteuer, auf das ich hier aber nicht näher eingehen möchte, denn dann müsste ich zuviel verraten. Die Autorin hat es bestens verstanden und eine Geschichte mit Spannung erzählt und uns gleichzeitig viel über den damaligen Zeitgeist mitgeteilt. Ich finde es auch immer sehr interessant, die Personen bei ihrer Ermittlungsarbeit zu begleiten. Sie hatten es ja nicht so einfach, wie in der heutigen Zeit, aber es gab auch schon gewisse Fortschritte. Die beiden Protagonisten und viele der Beteiligten waren mir sehr sympathisch und ich hoffte, dass es für alle ein gutes Ende nimmt. Tja, so ganz glücklich war ich nicht, aber so ist es nun mal.... Dieses Buch ist abgeschlossen, aber eine andere Sache ist dennoch offen und verspricht für die nächste Folge einiges an Spannung und Aufregung. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt, wie sich alles weiter entwickeln wird. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

bitte weitere Folgen

Bewertung aus Düsseldorf am 28.06.2020
Bewertungsnummer: 1345555
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Ich lese gerne viktorianische Krimis und freute mich, als mir ein neues Buch auffiel. Der Klappentext machte mich neugierig und so kam es, dass ich das erste Buch, in dem Charlotte und Basil ermitteln, lesen konnte. Inzwischen habe ich schon sehr oft gelesen, dass die jungen Frauen zur damaligen Zeit meist verheiratet wurden. Sie hatten selten ein Mitspracherecht, zumindest war es in gewissen Gesellschaftsschichten so. Charlotte sollte sich mit einem reichen Mann verloben, was ihr nun gar nicht gefiel und sie entschied sich, nach London zu fliehen. Damit begann ihr Abenteuer, auf das ich hier aber nicht näher eingehen möchte, denn dann müsste ich zuviel verraten. Die Autorin hat es bestens verstanden und eine Geschichte mit Spannung erzählt und uns gleichzeitig viel über den damaligen Zeitgeist mitgeteilt. Ich finde es auch immer sehr interessant, die Personen bei ihrer Ermittlungsarbeit zu begleiten. Sie hatten es ja nicht so einfach, wie in der heutigen Zeit, aber es gab auch schon gewisse Fortschritte. Die beiden Protagonisten und viele der Beteiligten waren mir sehr sympathisch und ich hoffte, dass es für alle ein gutes Ende nimmt. Tja, so ganz glücklich war ich nicht, aber so ist es nun mal.... Dieses Buch ist abgeschlossen, aber eine andere Sache ist dennoch offen und verspricht für die nächste Folge einiges an Spannung und Aufregung. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt, wie sich alles weiter entwickeln wird. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

Charlotte von Winterberg…

tassieteufel am 22.03.2021

Bewertungsnummer: 2740366

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Charlotte von Winterberg entflieht einer arrangierten Ehe mit dem ungeliebten Heinrich von Burgfeld von Berlin nach London. Dort will sie mit Hilfe ihres ehemaligen Kindermädchens ein neues Leben anfangen, doch das ist nicht so einfach wie gedacht. Unter dem Namen Violett Lewis tritt sie in einem Heim für Frauen in Not eine Stelle als Hauslehrerin an. Als in diesem Haus eine Spenden Soiree veranstaltet wird um Gelder zur Unterstützung des Heims zu sammeln, wird einer der Förderer, Sir William May vergiftet. Inspektor Basil Stockworth nimmt die Ermittlungen auf und schleust Violett in das Haus von Sir William als Gouvernante ein, um mehr über die Familie des Verstorbenen heraus zu finden. Schnell ist klar, dass jedes Familienmitglied etwas zu verbergen hat. Die Krimis aus der Baker-Street Reihe des Dryas Verlages haben mir bisher alle recht gut gefallen und auch „Tod hinter der Maske“ kann zum großen Teil überzeugen. Der Krimiplot ist wirklich gut konstruiert, hier tappt man lange im Dunkeln, weil es reichlich Motive und Verdächtige gibt. Auch die Idee, Violett in das Haus der Mays einzuschleusen ist gelungen und es bietet sich so die Möglichkeit, an Informationen zu gelangen, die der Inspektor so nie hätte bekommen können. Dass sich Violett hier auch in Gefahr begibt, steigert zudem den Spannungsbogen, der durchgängig erhalten bleibt. Stimmungsvoll ist auch der historische Hintergrund, den die Autorin sehr atmosphärisch eingefangen hat. Besonders thematisiert wird die schwierige Lage der Frauen, die im 19. Jahrhundert auch für Frauen aus besseren Kreisen nicht einfach war. Die sehr starren und verlogenen Moralvorstellungen dieser Zeit werden ebenso behandelt, wie die gesellschaftlichen Mißstände, hier bekommt man einen gelungenen Einblick in die damalige Zeit und diese historische Kulisse ist ein gelungener Rahmen für den Krimifall, die sich so zu einem stimmungsvollen Bild fügen. Die Charakterzeichnung der Figuren ist mir aber doch zu sehr schwarz weiß geraten. Ja, Charlottte/Violett, Roisin und der Inspektor sind sehr liebenswerte Personen, der Wunsch der Frauen nach Eigenständigkeit und Unabhängigkeit natürlich nachvollziehbar, der Inspektor auch unkonventionell und sehr fortschrittlich und alle sind natürlich extrem gut aussehend und moralisch einwandfrei, während z.B. bei der Familie May eigentlich alle sehr schlecht weg kommen. Hier fehlten mir einfach Ecken und Kanten und eine charakterliche Abstufung, so sind die Guten einfach zu unglaubwürdig und Bösen ebenso. Da ist also noch deutlich Potenzial drin. Auch die Liebesgeschichte war mir persönlich zu schnulzig und hätte durchaus nicht ganz so vorhersehbar inszeniert werden können. FaziT: ein durchaus stimmungsvoller Auftakt mit einem solide konstruierten Krimifall und einer gelungenen historischen Kulisse, bei den Charakteren hätte ich mir deutlich mehr Ecken und Kanten gewünscht, so bleibt bei aller Sympathie mit den Hauptfiguren eine unglaubwürdige Schwarz-Weißzeichnung, die am Ende den positiven Eindruck etwas trübt.

Charlotte von Winterberg…

tassieteufel am 22.03.2021
Bewertungsnummer: 2740366
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Charlotte von Winterberg entflieht einer arrangierten Ehe mit dem ungeliebten Heinrich von Burgfeld von Berlin nach London. Dort will sie mit Hilfe ihres ehemaligen Kindermädchens ein neues Leben anfangen, doch das ist nicht so einfach wie gedacht. Unter dem Namen Violett Lewis tritt sie in einem Heim für Frauen in Not eine Stelle als Hauslehrerin an. Als in diesem Haus eine Spenden Soiree veranstaltet wird um Gelder zur Unterstützung des Heims zu sammeln, wird einer der Förderer, Sir William May vergiftet. Inspektor Basil Stockworth nimmt die Ermittlungen auf und schleust Violett in das Haus von Sir William als Gouvernante ein, um mehr über die Familie des Verstorbenen heraus zu finden. Schnell ist klar, dass jedes Familienmitglied etwas zu verbergen hat. Die Krimis aus der Baker-Street Reihe des Dryas Verlages haben mir bisher alle recht gut gefallen und auch „Tod hinter der Maske“ kann zum großen Teil überzeugen. Der Krimiplot ist wirklich gut konstruiert, hier tappt man lange im Dunkeln, weil es reichlich Motive und Verdächtige gibt. Auch die Idee, Violett in das Haus der Mays einzuschleusen ist gelungen und es bietet sich so die Möglichkeit, an Informationen zu gelangen, die der Inspektor so nie hätte bekommen können. Dass sich Violett hier auch in Gefahr begibt, steigert zudem den Spannungsbogen, der durchgängig erhalten bleibt. Stimmungsvoll ist auch der historische Hintergrund, den die Autorin sehr atmosphärisch eingefangen hat. Besonders thematisiert wird die schwierige Lage der Frauen, die im 19. Jahrhundert auch für Frauen aus besseren Kreisen nicht einfach war. Die sehr starren und verlogenen Moralvorstellungen dieser Zeit werden ebenso behandelt, wie die gesellschaftlichen Mißstände, hier bekommt man einen gelungenen Einblick in die damalige Zeit und diese historische Kulisse ist ein gelungener Rahmen für den Krimifall, die sich so zu einem stimmungsvollen Bild fügen. Die Charakterzeichnung der Figuren ist mir aber doch zu sehr schwarz weiß geraten. Ja, Charlottte/Violett, Roisin und der Inspektor sind sehr liebenswerte Personen, der Wunsch der Frauen nach Eigenständigkeit und Unabhängigkeit natürlich nachvollziehbar, der Inspektor auch unkonventionell und sehr fortschrittlich und alle sind natürlich extrem gut aussehend und moralisch einwandfrei, während z.B. bei der Familie May eigentlich alle sehr schlecht weg kommen. Hier fehlten mir einfach Ecken und Kanten und eine charakterliche Abstufung, so sind die Guten einfach zu unglaubwürdig und Bösen ebenso. Da ist also noch deutlich Potenzial drin. Auch die Liebesgeschichte war mir persönlich zu schnulzig und hätte durchaus nicht ganz so vorhersehbar inszeniert werden können. FaziT: ein durchaus stimmungsvoller Auftakt mit einem solide konstruierten Krimifall und einer gelungenen historischen Kulisse, bei den Charakteren hätte ich mir deutlich mehr Ecken und Kanten gewünscht, so bleibt bei aller Sympathie mit den Hauptfiguren eine unglaubwürdige Schwarz-Weißzeichnung, die am Ende den positiven Eindruck etwas trübt.

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